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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2020

Ein wirklich tolles Debüt

Darkest Glory: Ich will nur dich
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"Darkest Glory: Ich will nur dich" ist der Debutroman einer deutschsprachigen Autorin, der sich dem Genre Romance Suspense zuordnen lässt. Ganz am Anfang war ich noch etwas skeptisch, da ich die Befürchtung ...

"Darkest Glory: Ich will nur dich" ist der Debutroman einer deutschsprachigen Autorin, der sich dem Genre Romance Suspense zuordnen lässt. Ganz am Anfang war ich noch etwas skeptisch, da ich die Befürchtung hatte, dass das Buch doch eher in eine New Adult-Schiene abrutscht, auf die ich im Moment nicht allzu viel Lust habe. Doch nach wenigen Kapiteln konnte ich erleichtert aufatmen. Selbstverständlich gibt es viele heiße Szenen, die allerdings nicht die Oberhand ergreifen, sondern der Handlung ihren Raum geben. So sind sowohl Geschichte, als auch die Liebesszenen weitaus erwachsener, als es für New Adult üblich ist, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Story wird abwechselnd aus Olivias und Kanes Perspektive erzählt. Beide Charaktere sind von Anfang an sehr sympathisch. Olivia hat in ihrer Vergangenheit viel durchgemacht, hat mit ihrer Trauer und dem Überfall zu kämpfen. Sie versucht sich hinter einer harten Fassade zu verstecken, ist innerlich aber doch nur eine verletzliche junge Frau. Mir gefällt die Entwicklung, die die Protagonistin im Laufe der 450 Seiten durchlebt. Man spürt bei jedem geschriebenen Wort ihre Zerrissenheit. Und was Kane betrifft: Er ist der reiche, sexy männliche Protagonist, der allerdings nicht klischeehaft ist. Schnell wird klar, dass er ein deutliches Interesse an Olivia hat, das er auch zum Ausdruck bringt. Beide zusammen liefern sich geniale, erfrischende Dialoge, die mich oft zum Lachen gebracht haben. Man merkt, dass sie beide wollen, aber sie irgendwie zurückgehalten werden.

Einerseits gefällt es mir sehr gut, dass die Liebesgeschichte nicht so schnell und aus heiterem Himmel plötzlich präsent ist, aber mir persönlich hätte es dann doch ein kleines bisschen schneller gehen können. So ziehen sich die ersten Kapitel nach dem Überfall etwas in die Länge, ohne dass sonderlich viel geschieht. In dieser Zeit lernt man zwar die Protagonisten besser kennen und verstehen, dennoch hätte es etwas mehr prickeln und spannender sein dürfen. Hat man diese Kapitel allerdings hinter sich gelassen, dann kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Was ich noch anmerken muss ist die Tatsache, dass wenn ich Cheryl Kingston nicht kennen würde und nicht gewusst hätte, dass dies ihr Erstling ist, dass ich darauf niemals gekommen wäre. Das Buch ist von vorne bis hinten sehr gut durchdacht, der Schreibstil ist überwiegend flüssig und sehr bildhaft und die Geschichte ist absolut nicht klischeehaft, sondern überraschend anders, als erwartet. Hierbei handelt es sich um ein Debüt, das sich wirklich sehen lassen kann.

++++++++++++++++++++++

Fazit:

Mit "Darkest Glory: Ich will nur dich" hat Cheryl Kingston ein wirklich tolles Debüt erschaffen, das sich durchaus sehen lassen kann. Tolle Charaktere, ein flüssiger Schreibstil und eine gut durchdachte Handlung sind die wohl größten Pluspunkte, die der Roman aufzuweisen hat. Ein paar Längen zwischendrin tun dem Ganzen allerdings keinen Abbruch. Ich bin gespannt, ob die Autorin ihr volles Potenzial im Folgeband ausschöpfen wird - ich bin jedenfalls guter Dinge!

Veröffentlicht am 09.02.2020

leider viel verschenktes potenzial

Miss you
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Die Idee eine Liebesgeschichte zu schreiben, bei der die Liebenden sich eigentlich überhaupt nicht kennen, fand ich sehr interessant. Und man muss der Autorin auch wenigstens für die Idee auf die Schulter ...

Die Idee eine Liebesgeschichte zu schreiben, bei der die Liebenden sich eigentlich überhaupt nicht kennen, fand ich sehr interessant. Und man muss der Autorin auch wenigstens für die Idee auf die Schulter klopfen, denn Potenzial ist allemal da. Dieses wurde allerdings überhaupt nicht ausgeschöpft und so zieht sich das gesamte Buch unnötig in Längen. Längen, in denen absolut nichts passiert. Längen, für die ich es gerne an die Wand geworfen hätte. Längen, die ich auch nicht nachvollziehen kann. Das ist so schade, denn ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut. So war leider kein Lesespaß vorhanden und es war eine Qual, für die ich Monate gebraucht habe.

Das erste Mal begegnen Tess und Gus sich im Urlaub. Schon an dieser Stelle merkt man, dass es zwischen beiden Charakteren zu knistern scheint. Sie schauen einander in die Augen und wechseln ein paar Worte, doch dann trennen sich ihre Wege wieder. Die Geschichte wird über viele Jahre erzählt. Dabei gibt es nach jedem Kapitel einen Perspektivwechsel, sodass man einen Einblick sowohl in das Leben von Gus, als auch in das von Tess erhält. Hierbei ist der Einstieg sehr gut gelungen, da man beide Charaktere zu Beginn erst einmal kennenlernt. Und man muss zugeben, dass sie beide durchaus interessant und facettenreich sind. Doch die Leben, die sie leben, sind es leider nicht.

Der Handlungsverlauf ist ziemlich flach. Man begleitet die Protagonisten ab dem College-Alter. Hierbei entwickeln sie sich in gegengesetzte Richtungen und führen individuelle Leben. Allerdings passiert in denen nichts Bemerkenswertes. Und genau das ist das wesentliche Problem der Geschichte. Man hätte ihnen so spannende und abwechslungsreiche Lebensgeschichten verpassen können, doch alles plätschert nur gemütlich vor sich hin. Dabei scheint sich die Story immer und immer wieder im Kreis zu drehen, ohne jemals zu einem Punkt zu kommen. Leider habe ich deshalb auch überhaupt nicht mit Gus und Tess mitgefiebert. Die zufälligen Begegnungen sind zum Teil schon ganz niedlich, aber mehr auch nicht. Es sprühen keine Funken, man empfindet eigentlich nichts. So viel Potenzial, einfach verschenkt.

„Miss You“ ist für eine Liebesgeschichte ohnehin ein ziemlicher Schinken mit seinen 600 Seiten. Diese hatten mich von Anfang an etwas abgeschreckt – zurecht. Zwar ist der Schreibstil sehr einfach gehalten und durchweg sehr flüssig und bildhaft. Aber wenn die Geschichte so langatmig und – pardon – langweilig ist, dann kann der beste Schreibstil da leider nichts mehr retten. Ein paar der Nebencharaktere waren ganz nett und haben für ein paar rührende und lustige Momente gesorgt. Die Protagonisten haben das aber leider nicht geschafft.
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Fazit
Normalerweise mag ich Liebesgeschichten, würde allerdings von „Miss You“ abraten. Wäre es um die Hälfte gekürzt worden, wäre es vielleicht doch noch eine süße Geschichte geworden. Doch so zieht sich das Ganze eine gefühlte Endlosigkeit, wodurch selbst das Ende keine Befriedigung ist. Leider wurde hier zu viel Potenzial verschenkt.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Interessanter Reihenauftakt

Traumhaft 1: Das Erwachen
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Das nächste Buch von My Dark Diamonds, welches ich kaum aus der Hand legen konnte! Die ganze Geschichte rund um das Traumlenken und Traumdeuten hat mich von Anfang an fasziniert und beeindruckt. Johanna ...

Das nächste Buch von My Dark Diamonds, welches ich kaum aus der Hand legen konnte! Die ganze Geschichte rund um das Traumlenken und Traumdeuten hat mich von Anfang an fasziniert und beeindruckt. Johanna Lark hat so viel Liebe zum Detail hineingelegt, dass man einfach nur beeindruckt sein kann. Das Thema ist sehr psychologisch und man merkt, dass unfassbar viel Recherche in der Geschichte liegt – das hat mir ausgesprochen gut gefallen!

Am Anfang war ich noch etwas unschlüssig, in welche Richtung die Thematik geführt wird. Doch schon nach wenigen Kapiteln bekommt man einen Eindruck davon, was einen wohl erwarten wird. Klara als Protagonistin ist überaus sympathisch und man kann sich als Leser gut mit ihr identifizieren. Sie ist keine klassische Heldin, sondern eine junge Erwachsene, die nicht recht weiß, wie sie mit ihrer Gabe umzugehen hat. Für sie geht es immer um ihren Bruder, der ihr alles bedeutet. Seit er im Koma liegt ist sie unvollständig, weshalb sie alles versuchen möchte, ihn aus diesem Gefängnis zu befreien. Dabei ist es ihr egal, ob ihre Handlung richtig oder falsch ist, denn sie handelt zum Wohle ihrer Familie. Das macht sie überaus menschlich.

Auch die anderen Charaktere wissen zu überzeugen. Sie alle sind durchweg facettenreich und für die eine oder andere Überraschung gut. Bei Adrian konnte ich bis zum Ende nicht sagen, auf wessen Seite er nun steht und was er im Schilde führt. Man wird mehr als einmal hinters Licht geführt, wodurch man mitfiebert. Besonders gerne mochte ich den mysteriösen Fremden, den ich an dieser Stelle einfach mal Neo nennen werde. Ihr wisst schon, warum ;) Schon bei der ersten Begegnung habe ich ihn irgendwie in mein Herz geschlossen, auch wenn es eine Ewigkeit dauert, bis man etwas mehr von ihm erfährt. Diese kleinen Häppchen haben mich in den Wahnsinn getrieben! Aber im positiven Sinne!

Die Story ist durchweg interessant und bleibt auch bis zum Schluss spannend, da man nie so recht weiß wo vorne und wo hinten ist.

Was mir nicht so gefallen hat, ist die Kapitelaufteilung. Irgendwie bin ich bis zum Ende nicht wirklich schlau daraus geworden, warum man ein relativ kurzes Buch auf mehr als 70 Kapitel aufteilt, da einige hätten einfach zusammengefasst werden können. Dass die Traumsequenzen meistens ihr eigenes Kapitel haben verstehe ich, aber ansonsten hat mich das oft etwas irritiert. Noch ein Kritikpunkt ist das Ende. Es ist zwar nur der Auftakt einer Reihe und demnach kommt da noch etwas, aber da hat das gewisse Etwas gefühlt. Für mich ist es als Auftakt zu rund, da es kaum Fragen gibt, die unbeantwortet bleiben. Hier und da fehlen noch ein paar Informationen, aber nicht wirklich viele. Auf jeden Fall kann man gespannt sein, was noch so kommen wird.

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Fazit
Ein sehr interessanter und spannender Reihenauftakt rund um das Thema der Träume. Die Thematik wird nicht oft in Büchern behandelt, weshalb „Traumhaft: Das Erwachen“ etwas Neuartiges ist und mich in den Bann ziehen konnte.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Schwächen im Handlungsverlauf, dafür tolle charaktere!

Gejagte der Schatten (Seday Academy 1)
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Karin Kratt ist es gelungen mit ihrer Geschichte rund um die Seday Academy und die J’ajal eine interessante und vor allem neuartige Idee zu erschaffen. Schnell gelingt es beim Lesen, sich mit Cey anzufreunden, ...

Karin Kratt ist es gelungen mit ihrer Geschichte rund um die Seday Academy und die J’ajal eine interessante und vor allem neuartige Idee zu erschaffen. Schnell gelingt es beim Lesen, sich mit Cey anzufreunden, auch wenn ihre Art oftmals kindisch und nervig ist. Sie führt ein Leben auf der Flucht, was schwer für sie sein muss. Zwar versucht sie immer alles im Griff zu haben, ein wenig Hilfe könnte ihr allerdings ab und zu nicht schaden. Allerdings würde sie das niemals zugeben.
Mit Xyen wird ziemlich schnell ein weiterer interessanter Charakter eingeführt, der ein ganz besonderes Interesse in Cey zu haben scheint. Er spürt, dass ihre Art bloß eine Fassade ist, hinter der sie sich zu verstecken versucht. Und immer mehr versucht er hinter ihr Geheimnis zu kommen und ihr Innerstes zu sehen. Das stellt sich allerdings als schwieriger heraus, als er zunächst noch dachte.
Mit der Geschichte nähern sich beide Charaktere – welch Wunder – an und beginnen eine leichte Vertrauensbasis aufzubauen. Die Entwicklung hat mir persönlich ausgesprochen gut gefallen, da sie realistisch und nachvollziehbar ist. Es dauert eine Ewigkeit, bis Cey langsam ihre Maske fallen lässt, wodurch man sich allerdings nicht überrumpelt fühlt. Denn oft ist es der Fall, dass diese Annäherung viel zu schnell von statten geht und man diese überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Leider plätschert die Geschichte etwas dahin und die Spannung mag nicht so richtig aufkommen. Zwar habe ich mich gut unterhalten gefühlt und möchte auch den zweiten Band lesen, aber der Funke wollte einfach nicht überspringen. Ich habe nicht das Gefühl, dass wirklich etwas passiert ist, außer den ewigen Diskussionen zwischen Xyen und Cey. Zudem wurden für mein Empfinden viel zu viele Fragen aufgeworfen, von denen leider nicht eine einzige beantwortet wurde. Zwar hat das zum Vorteil, dass ich aus diesem Grund weiterlesen möchte, weil ich Antworten brauche, aber es wäre schön gewesen wenn es noch einen anderen Grund geben würde.
Auch das Finale konnte nicht wirklich überzeugen und kam etwas zu schnell. Die ersten neun Kapitel waren unfassbar lang. Und mit unfassbar lang, meine ich auch wirklich unfassbar lang. Das habe ich als störend empfunden, da ich gerne ein Kapitel zu Ende lese, ehe ich mich schlafenlege, das war hier allerdings nicht möglich. Zudem sind die Perspektivwechsel innerhalb der Kapitel sehr gewöhnungsbedürftig und haben mich zum Teil etwas verwirrt.
Nichtsdestotrotz ist mit „Gejagte der Schatten“ ein gelungener Auftakt geschaffen worden, der zwar ausbaufähig, aber trotzdem empfehlenswert ist.

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Fazit
Von „Seday Academy – Gejagte der Schatten“ hatte ich mir zwar etwas mehr erhofft, dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen. Tolle Charaktere können hier über Schwächen im Handlungsverlauf hinwegtrösten und die aufgeworfenen Fragen machen definitiv Lust auf mehr!

Veröffentlicht am 09.02.2020

Gelungener Auftakt, der trotz kleinerer schwächen überzeugend ist

Im Herzen ein Schneeleopard (Heart against Soul 1)
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Wäre das Cover dieses Buches ein anderes gewesen, dann hätte ich mir vermutlich niemals den Klappentext durchgelesen. Es war die Farbwahl, das Winterliche und der Übergang von Tier zu Mensch, der mich ...

Wäre das Cover dieses Buches ein anderes gewesen, dann hätte ich mir vermutlich niemals den Klappentext durchgelesen. Es war die Farbwahl, das Winterliche und der Übergang von Tier zu Mensch, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat und so habe ich trotz des in meinen Augen gewöhnungsbedürftigen Titels einen zweiten Blick riskiert und diesen nicht bereut. Unter der Geschichte hätte ich mir ein bisschen etwas anderes vorgestellt. Aber überzeugen kann sie trotzdem auf ganzer Linie. Beim Lesen bekommt man ein ähnliches Feeling wie bei den Wölfen von Mercy Falls von Maggie Stiefvater. Damit meine ich nicht, dass hier irgendetwas abgekupfert ist, ganz im Gegenteil. Es ist einfach das Setting, die Atmosphäre, das Magische in der Geschichte. Für mich einfach die perfekte Zwischendurchlektüre für den Herbst.

Die Story an sich ist natürlich nicht komplett neu, aber bei den Massen an Büchern, die es auf dem Markt gibt, ist es auch unmöglich das Rad neu zu erfinden. Allerdings ist es Anika Lorenz gelungen einige innovative Ideen mit einfließen zu lassen, die ihren Debütroman zu etwas Besonderem machen. Leider kann ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten ohne zu spoilern (auch wenn man sich vom Titel her eigentlich schon denken kann, worum es in diesem Fantasyroman geht).

Die Geschichte nimmt ziemlich langsam an Fahrt auf, für mein Empfinden ein bisschen zu langsam. Es ist zwar interessant erst eine Einführung in die Charaktere, ganz besonders in Emma, zu bekommen, allerdings hätte ich mir das ein bisschen knapper gewünscht. Das ganze Drumherum dauerte mir persönlich einfach etwas zu lange und das große Geheimnis wurde dafür zu schnell abgespeist. Es gibt zwar noch zwei weitere Bücher in der „Heart against soul“-Trilogie, allerdings hätte ich mir in Band eins schon ein paar mehr Informationen zu der "Herkunft" von Emma, Nate und seinen Freunden gewünscht. Ich hoffe sehr, dass es mehr dazu in den Folgebänden geben wird.

Doch trotz der Schwächen der Handlung, sind die Charaktere ausgesprochen gut gezeichnet. Man kann sich gut in Emma hineinversetzen und ihr Gefühlchaos nachvollziehen. Ihr Leben ändert sich schlagartig und alles, woran sie geglaubt hat, wird durch eine Begegnung über den Haufen geworfen. Da kann man ihre Wut und Trauer sehr gut verstehen. Auch Nate ist sehr gut gelungen. Er fühlt sich von Anfang an zu Emma hingezogen und man spürt, dass es zwischen den beiden eine tiefgehende Verbindung gibt. Doch aus irgendwelchen Gründen funktioniert das einfach nicht mit den beiden und ein ewigen hin und her entsteht. Allerdings ist es kein nerviges hin und her wie in vielen anderen Büchern des Genres, sondern ein nachvollziehbares. Auch die Nebencharaktere, allen voran Liam und Lana, wachsen einem schnell ans Herz und man möchte schleunigst mehr von den beiden lesen. Vor allem nach dem ziemlich offenen, gemeinen Ende warnenden Finger heb Ein Glück erscheint der zweite Band bereits in einer Woche, sodass man schnell weiterlesen kann.

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Fazit
Trotz einiger Schwächen, die den eher langsam voranschreitenden Handlungsstrang betreffen, kann "Im Herzen ein Schneeleopard" dennoch überzeugen. Ein leises Büchlein, das perfekt für die herbstliche Jahreszeit geeignet ist und durch seine Kurzweiligkeit zügig gelesen werden kann. Ich für meinen Teil freue mich sehr auf den zweiten Band und kann euch diese Reihe wärmstens empfehlen!