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Ana-Woods

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2020

Ganz viel Liebe für dieses Meisterwerk

Wie die Luft zum Atmen
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Mit Tränen in den Augen und zittrigen Händen sitze ich hier nun an meinem PC und versuche die richtigen Worte zu finden. Doch um dieses Buch zu beschreiben, gibt es glaube ich keine richtigen Worte. So ...

Mit Tränen in den Augen und zittrigen Händen sitze ich hier nun an meinem PC und versuche die richtigen Worte zu finden. Doch um dieses Buch zu beschreiben, gibt es glaube ich keine richtigen Worte. So gerne würde ich eine Rezension schreiben, um euch meine tiefe Liebe zu verdeutlichen, doch könnte ich das niemals angemessen beschreiben.
Dieses Buch ist Liebe pur. Lange habe ich nach einer Autorin gesucht, die mich so begeistern und faszinieren kann, wie es Colleen Hoover tut. Liebesgeschichten zu schreiben, die berühren und vor Emotionen nur so übersprudeln, ist eine Kunst für sich. Doch Brittainy C. Cherry ist es gelungen Gefühle in mir hervorzurufen, von deren Existenz ich nichtmal wusste.
Ich liebe Elizabeth, ich liebe Tristan, ich liebe Emma, ich liebe Faye, ich liebe dieses Buch. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Liebe kann man halt echt schwer in Worte fassen, man weiß einfach, dass sie da ist <3
Für mich definitiv eines meiner Jahreshighlights und ich würde sogar behaupten, dass es das bisher beste Buch des Jahres für mich ist <3

"It wasn't right, yet somehow it made sense." - Perfekte Beschreibung für dieses Buch <3

"He was thunder, I was lightning, and we were seconds away from creating the perfect storm."

Veröffentlicht am 09.02.2020

sehr bewegend

Nur noch ein einziges Mal
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Natürlich ist auch dieses Buch von Hoover absolut lesenswert und wunderschön. ABER irgendwie hat es mich jetzt doch nicht so von den Socken gehauen, wie ich dachte. Bis Seite 250 etwa fand ich es noch ...

Natürlich ist auch dieses Buch von Hoover absolut lesenswert und wunderschön. ABER irgendwie hat es mich jetzt doch nicht so von den Socken gehauen, wie ich dachte. Bis Seite 250 etwa fand ich es noch richtig gut, aber dann ging es irgendwie ein bisschen bergab. Ich kann nichtmal so genau sagen, woran es gelegen hat (also doch schon, aber dann würde ich spoilern). In meinen Augen ist am Schluss zu wenig passiert, was irgendwie nicht zu den anderen Büchern der Autorin passt. Und der Epilog hat mich auch eher enttäuscht. Ich habe mir zwar gedacht, dass da noch irgendwas kommen muss, es war mir aber zu plump leider.
Ich weiß, dass angekündigt war, dass dieses Buch ein bisschen anders werden wird, als ihre vorherigen. Aber ich denke mal, dass ich viel zu hohe Erwartungen an "It Ends with us" hatte, weil die Autorin selbst über Monate immer wieder betont hat, dass dies auf jeden Fall ihr bestes Werk bisher ist.
Die Thematik hat mir zwar "gefallen" (sofern man dieses Wort in dem Zusammenhang verwenden kann / sollte), allerdings wollte der Funke nicht so ganz überspringen :/

Aber das macht das Buch bei Weitem nicht schlecht(er), denn ein Hoover bleibt trotz allem ein Meisterwerk. Und selbstverständlich werde ich es in Ehren halten und ihm so viel Liebe schenken, wie ich nur kann ❤
Nun kann ich aber sagen, dass "November 9" noch immer meine unangefochtene Nummer 1 ist und dies vermutlich auch immer sein wird

Veröffentlicht am 09.02.2020

Nett für zwischendurch

DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben
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Mit der "Dark Love" Trilogie ist Estelle Maskame wohl ein Wunder gelungen. Eigentlich hatte sie diese Geschichte, die sie mit 13 Jahren begonnen hat, für ihre treuen Leser auf Wattpad geschrieben, wo sie ...

Mit der "Dark Love" Trilogie ist Estelle Maskame wohl ein Wunder gelungen. Eigentlich hatte sie diese Geschichte, die sie mit 13 Jahren begonnen hat, für ihre treuen Leser auf Wattpad geschrieben, wo sie ein voller Erfolg wurde und viele, viele Klicks bekommen hat. Kein Wunder also, dass man diese in einen Verlag geholt und veröffentlicht hat. Allerdings fällt beim Lesen schon auf, dass die Autorin ziemlich jung und unerfahren war, als diese begonnen wurde, denn der Schreibstil ist sehr, sehr simpel. Dadurch liest sich das Buch allerdings auch fabelhaft schnell, auch wenn das Geschriebene eher an Schulaufsätze von der Komplexität her erinnert. In der Regel mag ich so etwas nicht so gerne, hier hat es mich allerdings nicht großartig gestört, da ich das Buch so binnen kürzester Zeit durch hatte und die Seiten nur so dahinflogen. Für Zwischendurch zum Abschalten und Runterkommen ist das Buch dadurch auf jeden Fall geeignet.

Storytechnisch konnte "Dark Love – Dich darf ich nicht lieben" mich nicht wirklich überzeugen, da die Geschichte keine neuen Aspekte beinhaltet. Der Handlungsverlauf ist typisch und klischeehaft und auch das "ich verliebe mich in meinen Stiefbruder" hat man schon öfter gelesen oder in Filmen gesehen. Eden ist das typische Scheidungskind, das böse auf ihren Vater ist, weil er sie und ihre Mutter verlassen hat und mit einer anderen Frau eine neue Familie gegründet hat. Ihr ältester Stiefbruder ist der typische Badboy, der mit seinen Freunden um die Häuser zieht, sich nichts sagen lässt, sich regelmäßig mit zu viel Alkohol abschießt und Drogen nimmt. Aber im Inneren ist er – wie sollte es auch anders sein – eigentlich nur ein verletzlicher Junge, der durch diese Fassade versucht nichts und niemanden an sich ranzulassen. Zum typischen Badboy gehört aber selbstverständlich noch die schöne und beliebte Freundin, die in diesem Fall Tiffany ist. Man kann also sehen, dass hier nichts Neues vorhanden ist. Eden und Tyler fühlen sich zueinander hingezogen, was man schon von Anfand an weiß, aber leider zieht sich deren Liebesgeschichte extrem in die Länge und erst nach fast Dreivierteln des Buches gestehen sie sich ein, dass sie mehr füreinander empfinden. Das hätte meiner Meinung nach deutlich schneller gehen können, denn so passiert am Anfang relativ wenig.

Die Charaktere haben mich im Grunde auch nicht wirklich überzeugen können, eben weil sie sich zu vieler Klischees bedienen. So hat mich die mütterliche Art von Eden etwas gestört und das Gehabe von Tyler, die Arroganz von Tiffany und das arschige (´tschuldigung) Verhalten ihres Vaters. Rachael, Meghan und die Freunde von Tyler bleiben auch alle sehr eindimensional, aber diese waren allesamt weitaus weniger nervig, weshalb ich sie einigermaßen ins Herz schließen konnte.

Das klingt alles sehr negativ, ich weiß, nichtsdestotrotz hatte ich doch meinen Spaß beim Lesen. Dieses Simple und nicht im geringsten Komplexe hat mir nämlich schlussendlich doch gefallen. Meine Erwartungen an dieses Buch waren sehr gering und ich habe von Anfang an damit gerechnet, dass ich es total schrecklich finden werde, aber es hat mich dann doch positiv überrascht. Denn auch, wenn ich die Charaktere überwiegend nicht mag und auch die Story eher lahm ist, fand ich doch das Gesamtpaket gut genug, dass ich wissen möchte wie es weitergeht. Der zweite Band liegt auch schon bereit, aber ich warte bis der Abschluss in greifbarer Nähe ist, damit ich nicht allzu viel Wartezeit haben werde, denn ich kann mir vorstellen, dass der zweite Teil mit einem Cliffhanger enden wird.

++++++++++++++++++++++

Fazit
"Dark Love – Dich darf ich nicht lieben" ist sehr weit davon entfernt ein Meisterwerk zu sein oder ein Highlight. Trotz einiger Kritikpunkte und Schwächen, kann der erste Band der DIMILY-Trilogie allerdings im Großen und Ganzen schon überzeugen, da es lockerleichte Lektüre für Zwischendurch ist. Wenn man keine Erwartungen hineinsteckt, kann man sogar positiv überrascht werden.

Veröffentlicht am 09.02.2020

wunderschön

Mein bester letzter Sommer
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Dieses Buch hat mich von Anfang an restlos begeistert. Ich liebe Bücher, die etwas schwierigere und ernsthafte Themen, wie den Tod, behandeln. Wenn diese dann noch gut geschrieben sind, dann verliebe ich ...

Dieses Buch hat mich von Anfang an restlos begeistert. Ich liebe Bücher, die etwas schwierigere und ernsthafte Themen, wie den Tod, behandeln. Wenn diese dann noch gut geschrieben sind, dann verliebe ich mich augenblicklich in die Geschichte, so wie es bei "Mein bester letzter Sommer" der Fall gewesen ist. Auf der Stelle wird man ins kalte Wasser geworfen und mit Tessas baldigem Tod konfrontiert. So bleibt einem beim Lesen kaum eine Chance erstmal die Charaktere etwas kennenzulernen oder einige schöne Augenblicke zu erleben. Nein, die Autorin beginnt gleich tottraurig und absolut emotional. Aber das ist auch gut so.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und perfekt dem Alter der Protagonistin angepasst. Das ist ein riesiger Pluspunkt, da oftmals genau darauf nicht viel Wert gelegt wird. So kann man sich sehr schnell in Tessa und ihre schreckliche Lage hineinversetzen und sie ins Herz schließen. Hinzu kommt, dass Anne Freytag unzählige, wundervolle Zitate in die Geschichte eingebracht hat, die die jeweilige Situation perfekt unterstreichen. Ob es nun emotional, traurig, tiefgründig oder humorvoll sein soll – alles ist vorhanden. Gemeinsam mit Tessa habe ich gelitten, geweint, gelacht und mich langsam aber sicher in Oskar verliebt. Er ist das perfekte Gegenstück zur Protagonistin und versteht sie in jeder Hinsicht. Auch er hat in seinem Leben viel durchmachen müssen, was im Laufe der Handlung immer offener dargelegt wird. Auch wenn die unerwartete Liebesgeschichte der beiden sehr plötzlich kommt, so ist diese alles andere als unrealistisch, sondern authentisch. Die beiden verbindet viel mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein macht, weshalb man gut nachvollziehen kann, weshalb sie sich so urplötzlich ineinander verlieben. Sie verändern einander, machen einander stärker und geben sich die Kraft und den Mut weiterzumachen und nach vorne zu blicken, auch wenn sie keine gemeinsame Zukunft haben werden. Auf ihrer gemeinsamen Reise, auch wenn diese nur kurz ist, schweißen sie so sehr zusammen, dass es schwerfällt zu wissen, dass sie einander loslassen werden müssen. Man beginnt an allem zu zweifeln und die Welt in Frage zu stellen. Wieso muss einem so jungen, frischen Liebesglück so etwas Schreckliches widerfahren? Man wünscht ihnen so sehr, dass sie ihr restliches Leben miteinander teilen können, doch zeitgleich weiß man, dass es nicht so sein wird. Somit stimmt "Mein bester letzter Sommer" sowohl nachdenklich, als auch deprimiert.

Was die optische Aufmachung des Buches betrifft, muss man auch positiv anmerken, wie toll die Gestaltung ist. Auf der Innenseite des Covers befindet sich vorne die Reiseroute von Tessa und Oskar und hinten deren Playlist mit Songs, die perfekt auf ihre jeweiligen Augenblicke abgestimmt sind. Ich habe immer der Frage "Welcher Song beschreibt diesen Moment am besten?" hin gefiebert, denn ich wusste, dass es ein wunderbares Lied sein wird, das ich sofort bei Youtube eingeben muss. So kam es auch, dass ich zwischendurch eine Lesepause eingelegt habe, um mir einige der Lieder anzuhören, die in der Tat perfekt die Momente beschrieben haben.

Auch wenn ich eigentlich nicht wirklich etwas zu kritisieren habe, kann ich dem Buch nicht ganz die volle Punktzahl geben. Dafür hat mir das gewisse Etwas und die Originalität gefehlt. Es ähnelt anderen Geschichten der Thematik zu sehr für die volle Punktzahl. Allerdings hat Anne Freytag es geschafft, dass man nach dem Lesen unter Fernweh leidet und dringend nach Italien möchte!

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Fazit
Eine wunderschöne Geschichte mit einer außergewöhnlichen Protagonistin und einer wundervollen Liebesgeschichte, die zeitgleich herzzerreißend und dennoch humorvoll ist. Ich habe mich gemeinsam mit Tessa in Oskar verliebt und werde mit Sicherheit noch ein weiteres Mal in die Geschichte abtauchen.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Hervorragende Dystopie!

Raubzug des Phoenix
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Ich habe es getan!! Einmal hatte ich das Buch schon angefangen gehabt, aber vorerst unterbrochen, doch dank einer Leserunde von Diana von Madame Book habe ich es erneut versucht und dieses Mal förmlich ...

Ich habe es getan!! Einmal hatte ich das Buch schon angefangen gehabt, aber vorerst unterbrochen, doch dank einer Leserunde von Diana von Madame Book habe ich es erneut versucht und dieses Mal förmlich verschlungen! "Raubzug des Phoenix" ist des Autors Debütroman und zeitgleich Auftakt dieser fantastischen dystopischen Trilogie. Auch wenn der Buchmarkt durch dieses Genre überflutet wird und man denken könnte, dass man langsam alles gelesen haben müsste, so ist diese Geschichte ein wahres Schmuckstück. Eine Dystopie wie diese habe ich bisher nicht gelesen und ich war nach Beendigung dieses Buchs durchaus überrascht, wie fantastisch es war. Man würde dem Autor niemals anmerken, dass dies sein erstes Werk ist, da es unfassbar gut ist. Betiteln kann man das Jugendbuch als eine gesunde Mischung von Neal Shustermans "Vollendet" und dem US-amerikanischen Film "The Purge". Es wurden ähnliche Themen aufgegriffen, die allerdings vollkommen neuinterpretiert wurden.

Der Anfang der Geschichte war für mich ein bisschen schwierig und auch der Grund, weshalb ich es damals vorerst zur Seite gelegt hatte. Zahlreichen Familienmitglieder Haydens werden eingeführt und der Schreibstil war für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Ich bin ein Fan von zusammengesetzten Sätzen, anstatt kurzer abgehackter, von daher war das für mich erstmal etwas schwierig. Hat man sich allerdings erst daran gewöhnt fällt es kaum noch auf und spätestens ab dem dritten Kapitel ist man der Handlung voll und ganz verfallen. Es wird viel Wert auf detaillierte Beschreibungen gelegt, die die Geschichte wie einen Film vor dem inneren Auge abspielen lassen. Ich muss sogar sagen, dass es sich als Film ziemlich gut machen lassen würde :D Das Tempo ist rasant und als Leser bekommt man kaum eine Verschnaufpause. Haydens Reise ist unheimlich spannend, sodass das Weglegen des Buchs sehr schwerfällt. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch verschlungen, doch die Länge und kleine Schrift haben mich davon abgehalten. An einigen Stellen sind die Beschreibungen etwas zu viel und man hätte durchaus einige Szenen kürzen können. Genau dieses Manko wird in der neulektorierten Ausgabe behoben, sodass "Raubzug des Phoenix" in einer etwas kürzeren und überarbeiteten Version im Sommer neu im Drachenmond Verlag erscheinen wird. Es ist also ratsam sich die neue Ausgabe zu kaufen, wenn man sich einige Längen gerne sparen möchte. Die neue Version werde ich mir auf jeden Fall auch nochmal zulegen, um zu schauen was wie wo weshalb warum geändert wurde <3

Die Protagonistin Hayden ist von Anfang an ein sympathisches und wissbegieriges junges Mädchen, das von ihrer Familie gerne wie eine Erwachsene behandelt werden würde. Im Laufe der Handlung wird sie sechszehn Jahre alt und durchlebt eine einmalige Entwicklung. Läuft sie zunächst noch etwas grünäugig durchs Leben und strahlt eine kindliche Naivität aus, so merkt man beim Lesen schnell, dass ihre gefährliche Reise durch die Wälder in Richtung Stadt sie verändern und erwachsener machen. Sie sieht die Dinge plötzlich durch ganz andere Augen und lernt zu verstehen, weshalb man ihr die ganze Wahrheit bezüglich der Raubzüge verschwiegen hat. Niemals wollte ihre Familie ihr damit etwas Böses, sondern sie nur schützen und das begreift sie schlussendlich auch. Begleitet wird Hayden auf ihrer Reise von dem Lied des Phoenix, welches wohl ihr treuester Weggefährte ist und immer wieder aufgegriffen wird. Ein Lied mit einzubringen ist eine fantastische Idee, die man auch nicht alle Tage zu lesen bekommt. Es passt perfekt zur Handlung, vielleicht sogar perfekter als man am Anfang noch denken mag. Ach und Dirk, respekt dafür, dass du dir so einen tollen Liedtext ausgedacht hast :D Vielleicht würdest du dich als Songschreiber auch gut machen ;)

Die Nebencharaktere werden ebenso fantastisch in die Handlung mit eingebunden, sodass keiner von ihnen auch nur im Geringsten überflüssig ist. Sie alle haben ihre wichtigen Auftritte, die für die Geschichte wichtig sind und man lernt schnell mit ihnen zu sympathisieren. Besonders im Gedächtnis bleiben Dew, Yisle, Mylake und Sage, die eine besondere Bedeutung für Hayden haben. Sie sind einzigartig und vielschichtig auf ihre eigene Art. Ich für meinen Teil mag sie alle sehr gerne und freue mich darauf in Band zwei, der voraussichtlich im Herbst erscheinen soll, mehr von ihnen zu erfahren.

Doch auch freue ich mich darauf Haydens weitere Entwicklung zu verfolgen und wie die Geschichte als Ganzes weitergehen wird. Zwar werden die meisten Fragen geklärt, doch fällt das Warten auf die Fortsetzung trotzdem unheimlich schwer. Man muss mehr über die Grausamkeit und Brutalität dieser Welt erfahren, in der Menschlichkeit kaum noch existiert. Es wurde eine düstere und schreckliche Zukunftsvision gezeichnet, bei der man hofft, dass diese in solch einer Art und Weise niemals eintreffen wird. Es wäre eine erschreckende Vorstellung zu wissen, dass eine solche Zukunft jemals existieren könnte. Wenn man sich als Leser so sehr in eine Geschichte hineinversetzt und mit den Charakteren mitfiebert bis zur letzten Seite, dann hat der Autor wirklich alles richtig gemacht. In meinen Augen eine der besten, wenn nicht sogar die beste, deutschsprachige Dystopie auf dem Markt.

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Fazit
"Raubzug des Phoenix" ist trotz kleiner Kritikpunkte eine hervorragende Dystopie und ein fantastischer Auftakt zur Phoenix-Trilogie. D. B. Granzow hat mit diesem Debütroman alles richtig gemacht und begeistert zu Recht zahlreiche Leser. Ein aufgehender Stern am Dystopie-Himmel. Die Fortsetzung kann kommen, am besten so schnell wie möglich!