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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2020

Eine der berührendsten Geschichten, die ich je gelesen habe. Keiner meiner Worte kann diesem Buch irgendwie gerecht werden, um zu beschreiben wie wundervoll es ist!

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Als die introvertierte Schülerin Eleanor, in der wahrscheinlich schwersten Zeit ihres Lebens Greyson kennenlernt hat, hat sie niemals gedacht, dass er einer der wichtigsten Menschen für sie werden würde. ...

Als die introvertierte Schülerin Eleanor, in der wahrscheinlich schwersten Zeit ihres Lebens Greyson kennenlernt hat, hat sie niemals gedacht, dass er einer der wichtigsten Menschen für sie werden würde. Sie hat niemals gedacht, dass sie sich lieben lernen, genauso wenig hat sie gedacht, dass sie sich eines Tages aus den Augen verlieren werden. Was sie aber am wenigsten ahnt, war die Tatsache, dass sie ganze 15 Jahre später als Nanny für Greyson Kinder arbeitet und das, in seiner schwersten Zeit.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich absolut keine Ahnung hatte wie ich anfangen sollte. Noch kein Buch hat mich so zum Grübeln gebracht. Ich habe die letzten Tage viel darüber nachgedacht, wie ich meine Rezension am besten aufbaue, aber dann wurde mir klar, dass egal wie ich schreibe oder welche Worte ich benutze dem Buch und seiner Geschichte niemals gerecht werden kann. Was mir ebenso bewusst wurde: Dieses Buch ist nicht für jeden was.

Bevor ich aber meine eigene Meinung darlege, möchte ich noch kurz das tolle Cover ansprechen. Ich persönlich finde die Farben und die Schrift wunderschön und es ergänzt sich perfekt. Auch die kleinen Libellen die auf dem Buch verteilt sind, sind so schön und unterstreichen auch nochmals sehr gut den Inhalt des Buches. Es ist auf jeden Fall ein echter Hingucker in jedem Bücherregal. 

Nun zu meiner persönlichen Meinung: Wie oben schon erwähnt bin ich mir sicher, dass Eleanor und Grey´s Geschichte nicht für jeden etwas ist. Gefühle, Gefühle und noch mehr Gefühle. Besser kann man „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ wohl nicht beschreiben. Ich bin eine sehr sensible und nah am Wasser gebaute Person. Ich bin selbst ein super gefühlsvoller Mensch und ich denke so Leute wie mich, trifft diese Geschichte am meisten. Man darf sich nicht davor scheuen Gefühle zu zeigen, vor allem darf man sich nicht davor scheuen zu weinen. Ihre Geschichte ist zu tiefst traurig, zum Weinen schön und zum Schmunzeln zumute vom Schicksal bestimmt. Ich hatte fast alle 30 Seiten glasige Augen und mir sind Tränen über die Wange gekullert. 

Die Geschichte der beiden zeigt, wie wichtig es ist Hilfe anzunehmen, gute Freunde zu haben und trotz all den schlechten Dingen, immer Hoffnung in das Gute zu haben. Eleanor und Grey sind solch starke Charaktere, die aber ohne einander nie so geworden wären. Beide haben sich in deren schwerster Zeit gegenseitig gehalten, unterstützt und letztendlich gerettet. Eines der Dinge die mir am besten gefallen hat, war die Parallele zwischen Eleanor und den Libellen. Nicht nur, weil das Symbol der Libelle ein Zeichen zwischen ihr und ihrer Mutter war, sondern weil das Leben einer Libelle auf das von Eleanor übertragbar ist. Eine Libelle durchlebt zwei Stadien. Im ersten lebst sie als Larve unter Wasser, und im zweiten schlüpft sie aus ihrer Larvenhaut und erhebt sich in die Lüfte. Sie ist nun frei und fliegt. Genau so erging es Eleanor. Die frühen Jahre ihres Lebens waren furchtbar hart für sie gewesen. Sie hat gelitten, hat sich versucht zu verstecken und war zu tiefst verletzt. Als sie und Grey sich aber wiederfanden, und sich gegenseitig Halt gaben, begann Eleanor ihre Larvenhaut abzustreifen und nach und nach begann sie zu fliegen. Am Ende ist sie glücklich und frei. Diese Parallele fand ich unbeschreiblich schön. Es war wirklich toll zu sehen, wie beide eine sehr starke und tapfere Wandlung gemeinsam durchlebten. 

Generell muss ich wirklich sagen, dass dieses Buch einer meiner Jahreshighlights ist. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich es noch viele weitere Male lesen werde. Ich war und bin immer noch zu tiefst berührt und kann dieses Buch wirklich sehr schlecht in Worte fassen. Es war einfach nur atemberaubend schön und ein Muss für jeden Buchliebhaber! 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2020

Die mitfühlende Fortsetzung von Chase und Hailee!

Flying High
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Hailees dunkelstes Geheimnis kam ans Licht und nicht nur Chase macht sich furchtbare Sorgen, sondern auch die anderen Bewohner von Fairwood die in den letzten Wochen zu Hailees engsten Freunden geworden ...

Hailees dunkelstes Geheimnis kam ans Licht und nicht nur Chase macht sich furchtbare Sorgen, sondern auch die anderen Bewohner von Fairwood die in den letzten Wochen zu Hailees engsten Freunden geworden sind. Hailee muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen, jedoch wirft sie ein unerwarteter Besuch einen gewaltigen Schritt zurück. Schaffen es Chase und ihre Freunde Hailee zu retten? Ist Fairwood wirklich der richtige Ort für Hailee?

Wie auch schon bei Falling fast ist das Cover einfach wunderschön. Auch hier wurde die Farbe wieder gezielt eingesetzt: Blau steht für Hoffnung, Sehnsucht und Reinigung. Genau das beschreibt Hailees Weg in Flying high sehr gut. Chase und ihre Freunde haben steht Hoffnung in Hailee und Hailee muss sich Reinigen, sich befreien von den schlimmen Vorfällen ihrer noch nicht weit zurückliegenden Vergangenheit. Vor allem muss sie mit der ständigen Sehnsucht klar kommen. Auch hier befindet sich wieder auf den ersten Seiten eine von der Autorin zusammengestellte Playlist. Ich bin immer noch ein totaler Fan davon und habe diese Playlist ständig während dem Lesen gehört.

Nun zum eigentlichen Inhalt des Buches. Hailee´s Geschichte hat mich im ersten Buch sofort gepackt und ich war schon nach nur ein paar Seiten sofort in einem absolut süchtig machenden Lesefluss. Leider hat dieser Lesefluss im laufe des zweiten Buches stark abgenommen. Der Anfang war super spannend und ich wollte sofort wissen wie es mit Chase und Hailee, vor allem mit Hailee, weitergeht. Jedoch musste ich mich nach und nach wirklich durch quälen, weil mir die Spannung irgendwann gefehlt hat. Leider fand ich es ab der Hälfte etwas langwierig.
Ich bin aber immer noch ein Fan von der Geschichte allgemein. Sie ist wirklich schön und auch tiefgründig. Sie spricht viele wichtige Themen an und gibt dem einen oder anderen bestimmt Kraft auf deren Weg, aber ich war wie oben schon erwähnt leider nicht mehr zu 100% dabei.
Der Schluss hingegen ist wirklich schön geschrieben und rundet das ganze nochmal gut ab. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass man noch mehr von Chase erfährt, wie es bei ihm, vor allem mit seiner Familie weitergegangen ist.

Allgemein sind die Bücher wirklich toll und der Schreibstil ist super. Ich bin immer noch ein großer Fan von dem ersten Buch aber das zweite konnte mich einfach nicht mehr so überzeugen. Ich bin froh sie gelesen zu haben, aber würde sie kein zweites Mal lesen. Aber so gehen die Meinungen auseinander. Weiterempfehlen würde ich sie aber auf jeden Fall trotzdem.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2020

Eine wunderschöne, sehr bewegende und zum Nachdenken anregende Geschichte, die jedes Gefühlslage aus mir heraus gekitzelt hat.

Falling Fast
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Die eher introvertierte Studentin Hailee DeLuca will sich in den Semesterferien endlich etwas trauen und über sich hinauswachsen. Deshalb fasst sie den entscheidenden Entschluss, sich alleine auf einen ...

Die eher introvertierte Studentin Hailee DeLuca will sich in den Semesterferien endlich etwas trauen und über sich hinauswachsen. Deshalb fasst sie den entscheidenden Entschluss, sich alleine auf einen Roadtrip durch die Staaten zu begeben. Dabei stößt sie auf die Kleinstadt Fairwood, die einst die Heimat ihres verstorbenen Freundes Jesper war. Dort lernt sie nicht nur dessen Eltern und Freunde kennen, sondern auch Chase, der ihr den wahrscheinlich schönsten Sommer ihres Lebens beschert. Jedoch scheinen beide ein dunkles Geheimnis mit sich zu tragen. Ob sie sich gegenseitig Halt geben können?

Gleich zu Beginn muss ich das wunderschöne Cover ansprechen. Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch-Cover für mich eines der Schönsten ist, das ich derzeit in meinem Regal stehen habe. Die verschiedenen Lila-Töne erinnern an das Lavendelfeld, das Hailee und Chase bei einem ihrer ersten Treffen zusammen besuchen. Dazu der Farbverlauf von dunkel nach hell und das Gold dazwischen ist einfach unglaublich ansprechend. Gleichzeitig steht die Farbe Lila oft für Trauer, was in diesem Sinne ebenso passt. Was aber mein persönliches Highlight war? Eindeutig die Playlist! Ich finde es immer toll zu wissen, welche Songs die Autoren selbst inspirieren und meist auch sehr gut zur Story passen.

Nun zum eigentlichen Inhalt des Buches. Hailee´s Geschichte hat mich sofort gepackt und ich war schon nach nur ein paar Seiten sofort in einem absolut süchtig machenden Lesefluss. Dies war auch letztendlich der Grund, weshalb ich das Buch in ein paar wenigen Tagen gelesen hatte. Bianca Iosivoni´s Schreibstil ist einfach toll und an manchen Stellen auch wirklich humorvoll, dass ich an der einen oder anderen Stelle auch mal laut auflachen musste. Ihr ist die Mischung aus den verschiedenen Emotionen und Situationen des Lebens wirklich gut gelungen. Ich habe gelacht, geweint und viel nachgedacht. Vor allem nachgedacht! Ich habe mir auch noch viele Stunden nach Beenden des Buches viel Gedanken darüber gemacht, da mich Hailee´s Geschichte wirklich sehr mitgenommen hat. Aber ist es nicht genau das, was ein Buch und dessen Geschichte mit uns anstellen soll? Uns zum Nachdenken zu bringen und verschiedentliche Dinge zu hinterfragen? Genau das hat Falling fast bei mir ausgelöst/geschafft. Ich habe die Trigger-Warnung am Anfang des Buches gelesen und konnte mir nach den ersten paar Seiten noch nichts Genaueres darunter vorstellen. Als durch Josh die Drogensucht angesprochen wurde und Hailee´s Grund des Besuches in Fairwood, Jespers Tod war, dachte ich, dass genau das damit gemeint war. Als ich jedoch dann die letzten paar Seiten des Buches gelesen hatte, hatte ich vollstes Verständnis für die wirklich warnende Seite zu Anfang. Leider sind aber auch solche Situationen immer wieder Thema in unserer Gesellschaft, bei denen man auf keinen Fall wegschauen sollte!
Ich habe davor noch nie ein Buch gelesen, dessen Wendepunkt sich wirklich auf den letzten paar Seiten befindet. Für mich war das aber nicht umbedingt negativ, denn somit ist bis zum Schluss eine dauerhafte Spannung vorhanden. Dass das Buch auch noch mit einem solch schlimmen Cliffhanger endet, macht das ganze nicht besser. In meinem Fall lag der Spannungshöhepunkt wirklich in den letzten paar Sätzen.
Trotz der traurigen und tragischen Ereignisse, welche im Buch angesprochen werden, war ich sehr positiv überrascht von den Charakteren. Vor allem Chase habe ich sofort ins Herz geschlossen. Aber sind wir mal ehrlich: wer von uns würde sich nicht sofort in Chase verlieben? Seine Persönlichkeit ist einfach toll und seine Art, wie er mit Hailee umgeht und wie er immer wieder zeigt, wie wichtig ihm seine Familie ist, ist einfach wunderschön. Bei Hailee jedoch war ich von Anfang an etwas skeptisch. Ich konnte ihr Handeln und ihr ständiges Wechseln von schüchtern und selbstbewusst nicht ganz nachvollziehen. Ich hatte gerade am Anfang ein sehr großes Problem, mir ein richtiges Bild von ihr zu machen, was hingegen bei Chase nicht so war. Als ich jedoch das Ende gelesen hatte und etwas über die Vergangenheit von Hailee erfuhr, konnte ich ihr Verhalten eher nachvollziehen.

Trotz alledem fand ich das Buch wirklich super. Wie schon oben erwähnt, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich war fasziniert von dem Flair, das Fairwood ausstrahlt, von den Personen die Hailee liebevoll empfangen haben und vor allem von Chase, der das Leben anderer wie selbstverständlich jedes Mal über sein eigenes stellt. Dieses Buch voller starker und mutiger Charaktere würde ich jedem sofort weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Eine der außergewöhnlichsten und schönsten Liebesgeschichten. Ein MUSS für alle Schattenjäger-Fans !

Die Roten Schriftrollen
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Am Anfang ihrer noch ganz frischen Beziehung begeben sich der junge Schattenjäger Alec Lightwood und der oberste Hexenmeister von Brooklyn Magnus Bane auf eine romantische Reise quer durch Europa. Doch ...

Am Anfang ihrer noch ganz frischen Beziehung begeben sich der junge Schattenjäger Alec Lightwood und der oberste Hexenmeister von Brooklyn Magnus Bane auf eine romantische Reise quer durch Europa. Doch diese Intension hält nicht lange stand, denn schon bereits an ihrem ersten Urlaubsort werden sie von Magnus geheimnisvoller Vergangenheit eingeholt. Schon jetzt wird die Beziehung zwischen den beiden auf eine harte Probe gestellt.

Ich konnte es garnicht glauben, als ich erfahren habe das Cassandra Clare nun eine komplett eigene Trilogie nur über Magnus und Alec schreibt. Natürlich habe ich als jahrelanger Schattenjäger Fan das Buch sofort vorbestellt, in Englisch wie in Deutsch und konnte es kaum abwarten bis es veröffentlicht wurde. Als es endlich soweit war, hat das Buch meinen Erwartungen sogar übertroffen. Inhaltlich wie die Gestaltung des Covers. Schon beim Lesen der ersten paar Kapiteln findet man super in die Geschichte rein und fiebert leidenschaftlich mit dem jungen, jedoch sehr unterschiedlichem Paar mit. Aber wie heißt es so schön ? Gegensätze ziehen sich an.

Anfangs war ich um ehrlich zu sein etwas skeptisch, da das Buch zwischen dem 3. Buch „City of Glass“ und dem 4. Buch „City of Fallen Angels“ der Mortal Instruments Reihe spielt. Ich hatte die Befürchtung das es zeitlich nicht so ganz dazu passen könnte. Jedoch habe ich schnell bemerkt, dass Cassandra sich (mal wieder) wirklich Mühe gegeben hat es authentisch zu gestalten und zeitlich gut einzuordnen. Das einzige was mir aufgefallen ist, ist das Verhalten und das Handeln der Protagonisten, vor allem bei Alec. Er wirkt viel älter, als bei „City of Glass“ obwohl es zur selben Zeit spielt. Ich hatte persönlich das Gefühl, Alec ist über die Jahre mit Cassandra mit gewachsen. Gestört hat es mich aber auf keinen Fall. Ich mag Alec sehr in diesem Buch. Jedoch würde ich jedem Empfehlen die ersten drei Bücher der Mortal Instruments Reihe davor zu lesen um die Charaktere einfach besser kennen zu lernen.

So unterschiedlich die beiden auch sind, passen sie perfekt zusammen und ergänzen sich in jeder Hinsicht. Ich war besonders in diesem Buch zu tiefst gerührt wie wahrhaftig und stark die Liebe zwischen dem Schattenjäger und dem Hexenmeister ist. Im Laufe des Buches wird deutlich, wie sehr sie sich gegenseitig unterstützen und auch brauchen. Alec lernt neue Seiten an sich kennen und auch Magnus der schon ein so langes Leben hinter sich hat, wird vor neue Herausforderungen gestellt und wächst durch Alec über sich hinaus. Er lernt dadurch sich endlich seiner bis jetzt verschwiegenen Vergangenheit zu stellen. Auch wenn der Weg der beiden nicht ganz einfach ist, wird immer wieder klar wie sehr sie sich lieben.

Wer nach einer außergewöhnlichen Fantasy Liebesgeschichte mit Spannung und auch etwas Action sucht, ist hier genau richtig. Dieses Buch ist wirklich eine Achterbahn der Gefühle. Liebe, Streit, Angst, Freundschaft … dieses Buch beinhaltet wirklich alles was ein einen guten Roman ausmacht. Ich würde es jedem sofort weiter empfehlen.

Ein MUSS für alle Schattenjäger-Fans!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere