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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2026

geniales Buch

Die Brandung – Nebelschwester
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Meinung: Ich liebe diese Reihe einfach und endlich habe ich Band 3 gelesen. Auch diesmal konnte mich die Geschichte wieder komplett fesseln.Eine nackte, blutverschmierte und stumme junge Frau wird an ...

Meinung: Ich liebe diese Reihe einfach und endlich habe ich Band 3 gelesen. Auch diesmal konnte mich die Geschichte wieder komplett fesseln.Eine nackte, blutverschmierte und stumme junge Frau wird an der deutsch-dänischen Ostseeküste gefunden. Schnell geraten geheimnisvolle Spiritisten und ihre frühmittelalterlichen Rituale in den Fokus der Ermittlungen. Ohlsen ist mit dieser mystischen Welt völlig überfordert und holt sich Hilfe bei Fria Svensson, die sich undercover in die Gruppe einschleusen will.
Der Schreibstil ist wieder locker und flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und es gibt einige richtig gute Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Fria und Ohlsen sind mir längst ans Herz gewachsen und ich begleite die beiden unglaublich gerne bei ihren Ermittlungen.
Das Buch war für mich wieder unmöglich aus der Hand zu legen und das Ende … wow. Der Showdown hat mich komplett überrascht und der Cliffhanger macht sofort Lust auf den nächsten Band.

Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.05.2026

leider war es nichts für mich

Das Event
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Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und auch der Klappentext klang genau nach meinem Geschmack: ein verlassenes Inselhotel, ein zwielichtiger Eventveranstalter und ein tödliches Spektakel ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und auch der Klappentext klang genau nach meinem Geschmack: ein verlassenes Inselhotel, ein zwielichtiger Eventveranstalter und ein tödliches Spektakel das versprach für mich eine düstere, atmosphärische und vor allem spannende Geschichte.
Der Einstieg ist mir auch tatsächlich leicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven haben mir ebenfalls gut gefallen, weil sie grundsätzlich Tempo in die Handlung bringen und immer wieder kleine Einblicke aus unterschiedlichen Blickwinkeln liefern.
Leider konnte mich die Geschichte selbst dann aber immer weniger überzeugen. Mein größtes Problem waren tatsächlich die Charaktere. Weder zu Kommissarin Leandra Kern noch zu Kommissaranwärterin Maxi Adler konnte ich eine wirkliche Verbindung aufbauen. Beide bringen zwar ihre eigenen Hintergründe und Geheimnisse mit, was an sich spannend sein könnte, aber für mich blieb das alles zu oberflächlich. Ich hatte oft das Gefühl, dass ihre Emotionen und Beweggründe nicht ausreichend greifbar gemacht wurden. Dadurch wirkten sie auf mich distanziert und teilweise auch widersprüchlich in ihrem Handeln.
Gerade bei wichtigen Entscheidungen konnte ich oft nicht nachvollziehen, warum sie so handeln, wie sie es tun. Das hat mich beim Lesen immer wieder rausgebracht, weil mir die innere Logik gefehlt hat. Statt mitzufiebern, habe ich eher hinterfragt.
Auch die Spannung, die das Setting eigentlich hergibt, wurde für mich nicht ausgeschöpft. Ein verlassenes Inselhotel auf Helgoland bietet so viel Potenzial für eine beklemmende, fast klaustrophobische Atmosphäre aber genau dieses Gefühl ist bei mir nicht wirklich angekommen.
Es gab zwar einzelne Momente, die in diese Richtung gingen, insgesamt blieb die Geschichte für mich aber zu ruhig und zu wenig intensiv. Mir haben klare Spannungsspitzen gefehlt, diese Momente, in denen man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Das Ende hat diesen Eindruck leider noch verstärkt. Die Auflösung war für mich nicht nur wenig überzeugend, sondern auch schwer nachzuvollziehen. Es wirkte, als wollte man unbedingt einen dramatischen Twist einbauen, ohne dass dieser wirklich organisch aus der Geschichte heraus entsteht. Dadurch hat mich das Finale eher unzufrieden zurückgelassen.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Highlight

Nebelbeute
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Meinung: Ein abgelegenes Dorf. Ein undurchdringlicher Wald. Eine Reise in die Vergangenheit der dritte Fall für Mila Weiss und Jakob Krogh! Und ich wurde wieder einmal großartig unterhalten.
Ich verfolge ...

Meinung: Ein abgelegenes Dorf. Ein undurchdringlicher Wald. Eine Reise in die Vergangenheit der dritte Fall für Mila Weiss und Jakob Krogh! Und ich wurde wieder einmal großartig unterhalten.
Ich verfolge die Reihe seit dem ersten Band und war natürlich sehr gespannt darauf, was mich diesmal erwarten würde. Mila Weiss ist auf der Jagd. Tief in den Bergen will sie endlich ein Phantom aus ihrer Vergangenheit stellen: Johannes Toblach. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Für Mila stellt sich plötzlich die Frage: Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher, bis sie schließlich selbst spurlos verschwindet.
Der Schreibstil ist flüssig, bildgewaltig, intensiv und so fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Seiten sind nur so dahingeflogen
Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und längst zu echten Herzensfiguren geworden. Besonders die detaillierten Beschreibungen haben mir wieder richtig gut gefallen. Die düstere Atmosphäre mit den nebelverhangenen Wäldern und der eisigen Kälte war förmlich spürbar.
Und dann diese Spannung… Mein Gott, was hat dieses Buch mit meinen Nerven gemacht?!
Immer wenn ich dachte, endlich den Durchblick zu haben, kam der nächste Plot Twist und hat alles wieder komplett auf den Kopf gestellt. Benjamin spielt meisterhaft mit den Erwartungen seiner Leser. Ich habe permanent Theorien aufgestellt, alles hinterfragt und lag am Ende trotzdem vollkommen daneben. Diese Auflösung? Absolut genial. Damit hätte ich niemals gerechnet
Für mich ganz klar ein absolutes Jahreshighlight!

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Veröffentlicht am 25.04.2026

absolut lesenswert

Hotel Sacher, Zimmer 313
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und da ich den Autor bisher noch nicht kannte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Und ich muss gestehen: Ich bin begeistert! Es wird ganz bestimmt ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt und da ich den Autor bisher noch nicht kannte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Und ich muss gestehen: Ich bin begeistert! Es wird ganz bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt unglaublich mühelos. Man wird direkt hineingezogen, fast so, als würde man selbst durch die Flure des berühmten Hotels spazieren. Besonders diese Mischung aus historischem Flair und moderner Spannung hat mich sofort gepackt. Die Idee, dass im Jahr 1926 die legendäre Anna Sacher eine geheimnisvolle Schatulle hinterlegt, die erst 100 Jahre später geöffnet werden darf, hat für mich von Anfang an eine ganz besondere Faszination gehabt. Allein dieser Gedanke, ein Geheimnis, das ein ganzes Jahrhundert überdauert hat meine Fantasie total angeregt.
In der Gegenwart, also 2026, begleiten wir die Journalistin Allegria Boran, die über genau dieses Ereignis berichten soll. Doch was zunächst nach einem spannenden Auftrag klingt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Größerem. Die Ereignisse werden zunehmend rätselhafter, düsterer und auch emotional intensiver. Man spürt förmlich, dass hier etwas im Verborgenen schlummert, das besser nie ans Licht gekommen wäre. Diese unterschwellige Spannung hat mich durchgehend begleitet und nicht mehr losgelassen.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Er ist unglaublich flüssig, fast schon leichtfüßig, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, mich durch die Seiten kämpfen zu müssen im Gegenteil: Ich bin regelrecht durch die Kapitel geflogen. Dabei schafft es der Autor, die verschiedenen Zeitebenen so geschickt miteinander zu verweben, dass man nie den Überblick verliert. Vergangenheit und Gegenwart greifen perfekt ineinander und verstärken die Spannung zusätzlich.
Auch die Charaktere haben mich vollkommen überzeugt. Sie sind so lebendig und authentisch beschrieben, dass man sehr schnell eine Verbindung zu ihnen aufbaut.
Die Handlung selbst ist durchdacht, spannend aufgebaut und voller kleiner Hinweise, die sich nach und nach zu einem großen Ganzen zusammensetzen. Genau dieses Stück-für-Stück-Enthüllen hat mir unglaublich gut gefallen. Es gab immer wieder Momente, in denen ich dachte: „Jetzt habe ich es durchschaut!“ nur um dann wieder überrascht zu werden. Und genau das macht für mich einen richtig guten Spannungsroman aus.

Die Auflösung war stimmig.
Ganz klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 23.04.2026

absolut lesenswert

Das Echo der Toten - Niemand schweigt für immer
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Meinung: Auch der dritte Fall von Miren Triggs hat mich sofort gepackt. Ich habe viel zu lange gewartet, dieses Buch zu lesen.
New York, 2011: Vor dreißig Jahren verschwand der siebenjährige Daniel Miller ...

Meinung: Auch der dritte Fall von Miren Triggs hat mich sofort gepackt. Ich habe viel zu lange gewartet, dieses Buch zu lesen.
New York, 2011: Vor dreißig Jahren verschwand der siebenjährige Daniel Miller spurlos. Sein Vater, FBI-Agent Ben Miller, hat die Suche nie aufgegeben. Nach seiner Pensionierung rollt er den Fall erneut auf und bittet die Journalistin Miren Triggs um Hilfe. Gemeinsam stoßen sie auf die halb verweste Leiche von Daniels damaligem Musiklehrer. Schnell wird klar, dass es eine Verbindung geben muss. Doch was ist damals wirklich passiert? Und welche Rolle spielen die rätselhaften Spieluhren, die immer wieder auftauchen?

Der Schreibstil von Javier Castillo ist, wie gewohnt, unglaublich flüssig und fesselnd. Man fliegt förmlich durch die Seiten und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Die Kapitel sind angenehm kurz gehalten, was das Tempo zusätzlich antreibt und die Spannung konstant hoch hält.
Was ich besonders liebe, sind die wechselnden Erzählperspektiven. Sie geben der Geschichte Tiefe, sorgen für Abwechslung und lassen einen noch intensiver miträtseln. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, ohne dabei jemals vorhersehbar zu wirken.

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und mir längst ans Herz gewachsen. Vor allem Miren wirkt noch greifbarer, da wir in diesem Band mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Das hat die Geschichte für mich noch intensiver gemacht.
Die Spannung bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau ich habe regelrecht mitgefiebert. Die Handlung ist gut durchdacht und das Ende war für mich absolut zufriedenstellend.
Eine klare Leseempfehlung!

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