Absolute Leseempfehlung
Niemand sieht dichMeinung:Nachdem „Niemand hört dich“ für mich ein echtes Highlight war, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
In der Kirche von Bylderup wird eine Pastorin brutal ...
Meinung:Nachdem „Niemand hört dich“ für mich ein echtes Highlight war, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
In der Kirche von Bylderup wird eine Pastorin brutal ermordet aufgefunden. Ihre Hände wurden abgetrennt, und sie ist an den Altar gefesselt – ein grausames und zugleich fesselndes Szenario. Klingt spannend, oder? Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, doch alle Spuren führen zunächst in Sackgassen.
Dann wird eine männliche Leiche entdeckt. Ein neuer Fall für Mads und Thomas Beckmann, die sofort einen Zusammenhang erkennen.
Der Schreibstil ist – wie schon im ersten Teil – angenehm leicht und flüssig. Man beginnt zu lesen und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind mir aus dem ersten Band bereits vertraut, und die neu eingeführten Figuren sind ebenfalls sehr gelungen gezeichnet. Besonders gut hat mir gefallen, dass in diesem Band auch das Privatleben von Mads mehr Raum einnimmt.
Der Fall selbst ist spannend und gut konstruiert – ich habe richtig mitgefiebert. Auch das Setting ist wieder wunderbar düster beschrieben, sodass man das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein.
Was mir jedoch ein wenig gefehlt hat, war die Brutalität, die im ersten Teil sehr intensiv und mitreißend war. Hier wurde etwas zurückhaltender erzählt – das ist Geschmackssache.
Trotzdem habe ich dieses Buch mit großer Begeisterung gelesen. Für mich eine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung