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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2025

Tolles Buch

Die Tote im Sturm - August Strindberg ermittelt
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Meinung:Dies ist mein erstes Buch der Autorin, und ich bin absolut begeistert – es wird definitiv nicht mein letztes sein! Die Geschichte spielt in Hovenäset, wo August Strindberg, ein Mann mit einer ...


Meinung:Dies ist mein erstes Buch der Autorin, und ich bin absolut begeistert – es wird definitiv nicht mein letztes sein! Die Geschichte spielt in Hovenäset, wo August Strindberg, ein Mann mit einer geheimnisvollen Vergangenheit, von Stockholm zieht. Er kauft die Räume eines alten Bestattungsunternehmens und plant, daraus einen Second-Hand-Laden zu machen. Doch kaum ist er eingezogen, verschwindet in derselben Nacht eine Frau namens Agnes, eine Lehrerin, spurlos.
Was hat es mit dem Verschwinden auf sich? Der Laden scheint damit verbunden zu sein, und August beginnt, eigene Ermittlungen anzustellen. Dabei unterstützt ihn die engagierte Kriminalkommissarin Maria Martinsson. Gemeinsam tauchen sie tief in die dunklen Geheimnisse des Ortes ein, und die Spannung steigt mit jeder Seite.
Der Schreibstil ist so leicht und flüssig, dass man kaum merkt, wie schnell man durch die Kapitel fliegt. Die Geschichte ist spannend und atmosphärisch dicht – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Allerdings hatte ich etwas anderes erwartet, da mir an manchen Stellen noch mehr Überraschungen oder Wendungen gefehlt haben.
Die Charaktere sind gut gezeichnet, auch wenn ich mich mit einigen von ihnen nicht ganz anfreunden konnte. Besonders die Atmosphäre des Ortes ist großartig beschrieben – man fühlt sich fast, als wäre man selbst dort. Ich war sogar so verliebt in den kleinen Ort, dass ich noch mehr darüber lesen möchte. Besonders die Geschichte rund um den geheimnisvollen Fremden hat mich von Anfang an fasziniert.
Natürlich gab es auch einige Längen zwischendrin, aber insgesamt konnte mich das Buch sehr fesseln. Es ist eine spannende Mischung aus Krimi, Geheimnis und einer Prise Romantik. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne atmosphärische und spannende Geschichten liest, und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe!

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Veröffentlicht am 24.07.2025

tolles Buch

She’s Not Sorry – Du könntest die Nächste sein
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt – und wurde nicht enttäuscht, auch wenn der Einstieg zunächst etwas holprig war. Die ersten rund 100 Seiten empfand ich als eher zäh; ich hatte Schwierigkeiten, ...

Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt – und wurde nicht enttäuscht, auch wenn der Einstieg zunächst etwas holprig war. Die ersten rund 100 Seiten empfand ich als eher zäh; ich hatte Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzufinden und war mir zunächst nicht sicher, worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Doch sobald der Knoten geplatzt war, entwickelte das Buch eine Sogwirkung, der ich mich nicht mehr entziehen konnte. Meghan ist Intensivkrankenschwester und alleinerziehende Mutter. Sie kämpft sich durch ihren fordernden Alltag und versucht, sowohl beruflich als auch privat über die Runden zu kommen. Als auf ihrer Station eine junge Frau eingeliefert wird, die einen Suizidversuch überlebt hat, stellt sich für Meghan eine entscheidende Frage: Was hat diese Frau in so tiefe Verzweiflung gestürzt?
Die Situation spitzt sich zu, als ein Zeuge aussagt, die Frau – Caitlin – sei nicht gesprungen, sondern gestoßen worden. Plötzlich befindet sich Meghan selbst in großer Gefahr, denn der Täter scheint noch ganz in ihrer Nähe zu sein. Erst spät erkennt sie, dass auch sie und ihre Tochter ins Visier geraten könnten.
Die Autorin hat eine düstere, beklemmende Atmosphäre geschaffen, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel sind gut strukturiert und von passender Länge. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und springt in der Zeit zurück. Ab der Mitte des Buches nimmt die Spannung deutlich zu. Unerwartete Wendungen und gut platzierte Twists halten uns bei der Stange. Auch wenn ich persönlich nicht zu allen Figuren eine emotionale Bindung aufbauen konnte, sind sie vielschichtig und glaubwürdig dargestellt.

Das Ende überzeugt – es ist stimmig, schlüssig und hinterlässt ein rundes Leseerlebnis. Eine Autorin, die ich definitiv im Auge behalten werde.
Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 24.07.2025

grandioses Buch

Bruch: Am Abgrund
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Meinung: Ich liebe diese Reihe und finde es wirklich schade, dass sie nun zu Ende ist. Ich habe sie zufällig entdeckt und sofort eine regelrechte Sucht entwickelt.
Nach dem letzten Fall liegt Bruch im ...

Meinung: Ich liebe diese Reihe und finde es wirklich schade, dass sie nun zu Ende ist. Ich habe sie zufällig entdeckt und sofort eine regelrechte Sucht entwickelt.
Nach dem letzten Fall liegt Bruch im Krankenhaus. Doch plötzlich ist er spurlos verschwunden. Schauer ist sich sicher: Bruch konnte das Krankenhaus nicht selbstständig verlassen – also beginnt sie, nach ihm zu suchen.
Mitten in der Innenstadt fährt ein Auto in eine Menschenmenge. Ein Anschlag? Gemeinsam mit ihrer Kollegin Schmidtke beginnt Schauer zu ermitteln. Dabei treten viele Ungereimtheiten zutage.
Der Schreibstil ist – wie immer – leicht und locker, gleichzeitig aber auch fesselnd. Ich liebe es, wie die Spannung langsam Fahrt aufnimmt. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, viele kenne ich ja bereits aus den vorherigen Bänden. Die Handlungsorte sind hervorragend beschrieben – so detailliert, dass man sie direkt vor Augen hat.
Der liebe Frank hat wieder einmal perfekt falsche Fährten gelegt und am Ende eine echte Überraschung eingebaut.
Alle Fragen wurden beantwortet und das Puzzle hat sich endlich zusammengefügt. Das Ende hat mich mitgerissen – und auch absolut überzeugt.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

enttäuscht

Auris. Puls der Angst
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Meinung: Ich liebe diese Reihe und finde es wirklich schade, dass sie nun zu Ende ist. Ich habe sie zufällig entdeckt und sofort eine regelrechte Sucht entwickelt.
Nach dem letzten Fall liegt Bruch im ...

Meinung: Ich liebe diese Reihe und finde es wirklich schade, dass sie nun zu Ende ist. Ich habe sie zufällig entdeckt und sofort eine regelrechte Sucht entwickelt.
Nach dem letzten Fall liegt Bruch im Krankenhaus. Doch plötzlich ist er spurlos verschwunden. Schauer ist sich sicher: Bruch konnte das Krankenhaus nicht selbstständig verlassen – also beginnt sie, nach ihm zu suchen.
Mitten in der Innenstadt fährt ein Auto in eine Menschenmenge. Ein Anschlag? Gemeinsam mit ihrer Kollegin Schmidtke beginnt Schauer zu ermitteln. Dabei treten viele Ungereimtheiten zutage.
Der Schreibstil ist – wie immer – leicht und locker, gleichzeitig aber auch fesselnd. Ich liebe es, wie die Spannung langsam Fahrt aufnimmt. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, viele kenne ich ja bereits aus den vorherigen Bänden. Die Handlungsorte sind hervorragend beschrieben – so detailliert, dass man sie direkt vor Augen hat.
Der liebe Frank hat wieder einmal perfekt falsche Fährten gelegt und am Ende eine echte Überraschung eingebaut.
Alle Fragen wurden beantwortet und das Puzzle hat sich endlich zusammengefügt. Das Ende hat mich mitgerissen – und auch absolut überzeugt.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Leider kein Thriller

Pretty Perfect
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Meinung: Das Buch hat mich mit seinem ansprechenden Cover und einem vielversprechenden Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt dieses erste Interesse nicht aufrechterhalten.
Der ...

Meinung: Das Buch hat mich mit seinem ansprechenden Cover und einem vielversprechenden Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt dieses erste Interesse nicht aufrechterhalten.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt leicht: Elly, frisch geschieden, reist allein auf einen ursprünglich als romantischen Paarurlaub geplanten Trip. Die Stimmung ist zunächst entspannt – bis plötzlich zwei Morde geschehen. Ein Unwetter verhindert, dass die Gäste die Insel verlassen können.
Die Ausgangslage klingt spannend und bietet viel Potenzial. Doch leider bleibt die Spannung weitgehend an der Oberfläche. Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht zu lesen – das Buch lässt sich in kurzer Zeit durchlesen.
Was mich jedoch besonders gestört hat, war die Vielzahl an Figuren. Es fiel mir schwer, die Namen auseinanderzuhalten, und ich hatte häufig das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Zudem wirkten die Charaktere auf mich blass und distanziert – ich konnte keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen.
Auch die Thriller-Elemente bleiben für meinen Geschmack zu zahm. Die Geschichte dümpelt stellenweise vor sich hin, ohne echte Spannung aufzubauen. Immer wieder ertappte ich mich bei dem Gedanken: Wann ist dieses Buch endlich zu Ende?
„Pretty Perfect“ bietet eine interessante Grundidee, scheitert aber leider an der Umsetzung. Wer einen fesselnden Thriller erwartet, wird hier wahrscheinlich enttäuscht

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