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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2024

Highlight

Die Frau des Serienkillers
2

Meinung: Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Es war, als würde ich in die perfekte Welt von Beth und Tom eintauchen, nur um mit jedem weiteren Kapitel Stück für Stück ...

Meinung: Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Es war, als würde ich in die perfekte Welt von Beth und Tom eintauchen, nur um mit jedem weiteren Kapitel Stück für Stück hinter die Fassade zu blicken. Ihre Ehe scheint makellos, das Zuhause wie aus dem Bilderbuch, und ihre kleine Tochter vervollständigt das Bild einer idealen Familie. Doch dann bricht diese heile Welt plötzlich zusammen: Die Polizei klopft an die Tür, und Tom wird wegen Mordes verhaftet. Was folgt, ist ein regelrechter Albtraum für Beth. Die Spannung ist von Anfang an spürbar und steigert sich immer weiter. Ist Tom wirklich ein Mörder? Welche düsteren Geheimnisse hat diese „perfekte“ Familie zu verbergen? Die Autorin spielt geschickt mit den Erwartungen und zieht ihre Leser mit unvorhersehbaren Wendungen immer tiefer in die Geschichte hinein.

Der Schreibstil hat mich begeistert. Er ist so flüssig und mitreißend, dass ich das Buch förmlich verschlungen habe. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man ständig denkt: „Nur noch ein Kapitel...“ – und plötzlich ist man am Ende des Buches angelangt. Die Charaktere sind unglaublich lebendig gestaltet, allen voran Beth, deren Ängste, Zweifel und Hoffnungen ich hautnah miterlebt habe. Es war, als würde ich ihre Verzweiflung und ihren inneren Konflikt selbst spüren. Aber auch die Rückblicke aus Toms Perspektive haben mich fasziniert. Sie geben Einblicke in seine Gedankenwelt, die gleichzeitig verstörend und absolut fesselnd sind.

Die Auflösung hat mich dann völlig überrascht. Ich liebe es, wenn ein Thriller mich bis zur letzten Seite im Ungewissen lässt, und genau das hat Alice Hunter hier perfekt geschafft.

Ein echtes kleines Highlight – ich würde mehr als 5 Sterne vergeben, wenn ich könnte!

Absolute Leseempfehlung. Bin so auf die Fortsetzung gespannt.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Totale Enttäuschung

Last Girl Standing - Wer wird überleben?
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Meinung:Wann hat euch ein Buch das letzte Mal so richtig enttäuscht? Ich von diesem 🤫

Die Story dreht sich um Amanda, Bailey, Carmen, Delta und Zora, die zu Schulzeiten die „Fantastischen Fünf“ genannt ...

Meinung:Wann hat euch ein Buch das letzte Mal so richtig enttäuscht? Ich von diesem 🤫

Die Story dreht sich um Amanda, Bailey, Carmen, Delta und Zora, die zu Schulzeiten die „Fantastischen Fünf“ genannt wurden. Eine typische, eingebildete Mädchenclique, die sich besser fühlte als alle anderen und bewusst Außenseiter ausschloss. Während ihrer Abschlussparty endete eine dumme Aktion von Tanner, einem Jungen aus ihrem Umfeld, tödlich – eine der Freundinnen verlor dabei ihr Leben. Doch anstatt diesen tragischen Vorfall spannend oder emotional aufzuarbeiten, plätschert die Handlung nur so vor sich hin. Zehn Jahre später steht das Klassentreffen an, und genau an diesem Abend stirbt erneut eine der Freundinnen. Klingt doch nach einer explosiven Ausgangssituation, oder? Leider schafft es das Buch, diese Spannung völlig zu zerstören. Die nächste Zeitschleife: Fünf Jahre nach dem Klassentreffen finden sich die verbliebenen drei Freundinnen am Krankenbett von Tanner wieder, der inzwischen mit Delta verheiratet ist. Warum? Weil er überfallen wurde. Klingt wirr? So fühlt sich das ganze Buch an.




Der Schreibstil ist leicht, aber das war auch das Einzige, was ich daran mochte. Die Kapitel sind absurd lang, und die Erzählweise zieht sich wie Kaugummi. Anstatt die Handlung voranzutreiben, verlieren sich die Autorinnen in endlosen, völlig belanglosen Details.

Die Spannung hat komplett von Anfang bis Ende gefehlt . Es gab zu viele Personen und sie sind alle so blass und unsympathisch, dass es mir irgendwann völlig egal war, wer von ihnen der Mörder ist oder was mit ihnen passiert. Ich habe wirklich versucht, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen, aber sie haben mich einfach nur genervt.

Warum ich das Buch überhaupt beendet habe?
Ganz ehrlich, ich habe mehrmals überlegt, es einfach abzubrechen. Aber dann dachte ich: Du musst doch wissen, wer der Mörder ist! Es kann doch nicht so schlecht bleiben, oder? Spoiler: Doch, es blieb so schlecht. Das Ende war ebenso enttäuschend wie der Rest des Buches.

Ich kann es wirklich niemandem empfehlen. Spart euch die Zeit und lest etwas anderes

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Tolles Buch

The Killer Profile
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Meine Meinung: Das Cover hat meine Neugier direkt geweckt. Schon die ersten Seiten haben mich völlig in ihren Bann gezogen und das Buch ließ mich bis zur letzten Seite nicht mehr los.

Midnight Jones wertet ...

Meine Meinung: Das Cover hat meine Neugier direkt geweckt. Schon die ersten Seiten haben mich völlig in ihren Bann gezogen und das Buch ließ mich bis zur letzten Seite nicht mehr los.

Midnight Jones wertet Persönlichkeitstests aus. Dabei stößt sie auf das Profil „K.“, das eindeutig auf eine gewalttätige, manipulative Persönlichkeit hinweist – alles Merkmale, die auch auf einen potenziellen Serienkiller hindeuten könnten. Kurz darauf wird eine Frau brutal ermordet und Midnight ist überzeugt, dass der Täter die Person ist, die hinter Profil "K." steckt. Aber niemand scheint ihr zu glauben. Ihre Kollegen und die Polizei halten ihre Theorie für übertrieben oder gar paranoid. Doch Midnight ist sich sicher: Der Mörder ist auf freiem Fuß und kennt ihren Namen. Getrieben von ihrer Überzeugung und wachsender Angst beginnt Midnight, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Wird sie es schaffen, den Mörder zu überlisten und ihm zu entkommen? Oder gerät sie selbst in seine tödliche Falle? Viel mehr möchte ich euch nicht verraten – lest es selbst.

Die Charaktere sind fein ausgearbeitet. Besonders Midnight Jones hat es mir angetan: Sie ist eine starke, entschlossene Persönlichkeit, die es in ihrem Leben nicht leicht hat, aber sie gibt nie auf. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, was den Leser schnell in die Handlung hineinzieht. Die Beschreibungen sind detailliert und die düstere Atmosphäre sehr greifbar.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Midnight und dem „Bewerber“ (dem Mörder) erzählt. Besonders die Kapitel aus der Sicht des Mörders sind packend und zugleich verstörend. Seine Gedankenwelt sind so gut beschreiben, dass man als Leser die Kälte und das Bedrohliche in seinen Handlungen spürt, was für zusätzliche Gänsehautmomente sorgt. Die Handlung ist klug konstruiert und durchweg spannend. Das Ende hat mich nicht vollständig überzeugt, dennoch hatte ich spannende Lesestunden gehabt.

Eine Leseempfehlung meinerseits

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Schwächer als Band 1

Still ist die Nacht (Ein Fall für Maya Topelius 2)
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Meinung: Nachdem mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hatte, war ich gespannt, wie es mit Maya Topelius weitergeht und freute mich auf die Fortsetzung. Der zweite Band führt uns auf die Schäreninsel ...


Meinung: Nachdem mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hatte, war ich gespannt, wie es mit Maya Topelius weitergeht und freute mich auf die Fortsetzung. Der zweite Band führt uns auf die Schäreninsel Svartlöga, wohin sich Maya für einen Sommerurlaub zurückzieht. Ihr Plan: einige entspannte Tage beim Yoga-Retreat, das von ihrer Freundin Emely geleitet wird. Bereits am ersten Abend kommt es zwischen Maya und Emely zu einem heftigen Streit, der die Stimmung belastet. Kurz darauf geschieht ein Mord. Maya beginnt verdeckt zu ermitteln. Die Lage spitzt sich weiter zu, als ein Sturm über die Insel hereinbricht und alle Anwesenden von der Außenwelt abgeschnitten sind. Plötzlich wird klar, dass der Mörder sich möglicherweise noch unter ihnen befindet. Wird sie es schaffen den Täter zu finden?
Die Atmosphäre und das Setting der schwedischen Schären ist so lebendig dargestellt, sodass man sich selbst in der unberührten Natur der Insel wähnt. Ihre detaillierten, bildhaften Beschreibungen lassen den Ort förmlich vor dem inneren Auge entstehen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Der Konflikt zwischen Maya und Emely stand mehr im Vordergrund, sodass die Ermittlungen in den Hintergrund gerückt sind. Dies führte dazu, dass die Spannung, die ich mir gewünscht hätte, nicht durchgängig vorhanden war.

Kurz vor dem Schluss nimmt die Spannung jedoch endlich Fahrt auf, und es gibt einige unerwartete Wendungen, aber es konnte mich nicht mehr überzeugen

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Schwächer als Vorgänger

Tote klagen an
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Meinung: Ich habe die Vorgängerbände dieser Reihe mit Begeisterung gelesen und war deshalb sehr gespannt auf den dritten Teil. Cassie Raven hat ihre außergewöhnliche Gabe, mit den Toten zu kommunizieren, ...


Meinung: Ich habe die Vorgängerbände dieser Reihe mit Begeisterung gelesen und war deshalb sehr gespannt auf den dritten Teil. Cassie Raven hat ihre außergewöhnliche Gabe, mit den Toten zu kommunizieren, verloren und steckt nun in einer emotionalen Krise. Hat es überhaupt noch Sinn für sie, in der Rechtsmedizin zu arbeiten, wenn sie den Zugang zu ihrem einzigartigen Talent nicht mehr hat? Die Frage, ob der neue Fall sie aus diesem Tief befreien kann, dass müsst ihr selbst herausfinden.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm leicht zu lesen. Die kurzen Kapitel treiben die Handlung voran und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Cassie und Flyte sind nach wie vor ein beeindruckendes Duo. Seit dem ersten Band habe ich die beiden ins Herz geschlossen. Die beiden könnten charakterlich kaum unterschiedlicher sein, doch ihr gegenseitiges Verständnis lassen sie perfekt zusammenarbeiten. Beide Figuren haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, und sie ergänzen sich dadurch hervorragend. In diesem Buch liegt der Schwerpunkt jedoch stärker auf den persönlichen und emotionalen Entwicklungen der beiden. Cassie und Flyte durchleben tiefgehende, private Herausforderungen, die sie an ihre Grenzen bringen.
Ich hatte manchmal das Gefühl, dass der eigentliche Fall dadurch etwas in den Hintergrund tritt. Der gewohnt detaillierte Einblick in die Forensik und die kleinen fachlichen Details, die ich an den vorherigen Bänden so geschätzt habe, kamen mir diesmal etwas zu kurz. Ich habe fast den Eindruck, als würde Cassies Frustration über ihren eigenen Stillstand auch auf mich als Leserin überspringen – eine interessante, wenn auch etwas ungewohnte Erfahrung. Trotzdem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Ich habe es regelrecht verschlungen, auch wenn ich die energiegeladene Cassie aus den ersten beiden Bänden hier vermisst habe.
Am Ende gibt es einen kleinen Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Band macht.

Eine Leseempfehlung meinerseits

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