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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2025

Tolles Rezeptbuch

Koreanisch kochen
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Ich liebe die asiatische Küche, aber koreanisch hatte ich bis zu diesem Buch weder probiert noch selbst gekocht. Genau das hat meine Neugier geweckt und ich wurde positiv überrascht. Schon beim Durchblättern ...


Ich liebe die asiatische Küche, aber koreanisch hatte ich bis zu diesem Buch weder probiert noch selbst gekocht. Genau das hat meine Neugier geweckt und ich wurde positiv überrascht. Schon beim Durchblättern merkt man, wie viel Liebe in diesem Buch steckt.

Da ich unter der Woche oft wenig Zeit habe, war es für mich perfekt: Jedes Rezept ist in etwa 30 Minuten zubereitet. Die 30 Gerichte sind übersichtlich erklärt, mit appetitlichen Bildern versehen und so verständlich beschrieben, dass das Nachkochen wirklich mühelos gelingt – selbst ohne Vorkenntnisse. Man bekommt direkt Lust, loszulegen.

Besonders gefallen hat mir, dass die Zutaten leicht erhältlich sind und man einzelne Dinge problemlos weglassen oder austauschen kann. Ich habe zum Beispiel die Auberginen nachgekocht und war begeistert. Einfach, aromatisch und richtig lecker.

Dieses Buch hat mir einen tollen Einstieg in die koreanische Küche ermöglicht. Wer neugierig ist, gerne Neues ausprobiert und wenig Zeit hat, wird hier definitiv fündig. Eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Geniales Buch

Splitterkind
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Meinung: ich liebe die Bücher von Sabrina, sie sind für mich jedes Mal ein Genuss für die Seele, auch wenn sie tief unter die Haut gehen.
Jerry Kramer und Käthe Karess von der Frankfurter Kripo werden ...

Meinung: ich liebe die Bücher von Sabrina, sie sind für mich jedes Mal ein Genuss für die Seele, auch wenn sie tief unter die Haut gehen.
Jerry Kramer und Käthe Karess von der Frankfurter Kripo werden in eine Sondereinheit für besonders schwerwiegende Verbrechen versetzt. Ihr erster Fall ist grausam: Die 15-jährige Amara wird brutal ermordet in ihrem Elternhaus gefunden. Keine Zeugen, keine eindeutigen Spuren, nur eine blutige Botschaft und widersprüchliche Hinweise.
Parallel erhält die Telefonseelsorgerin Maya kurz vor Schichtende einen verstörenden Anruf. Der Anrufer kennt sie. Er weiß, was sie getan hat, doch Maya erinnert sich an nichts. Er zwingt sie nach Harheim, an einen Ort, an dem sich alles zuspitzen soll.
Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig, die kurzen Kapitel sorgen für einen starken Sog. Kaum beginnt man zu lesen, will man nicht mehr aufhören. Sabrina spielt gekonnt mit falschen Fährten: Gerade wenn man denkt, man habe den Durchblick, folgt die nächste Wendung. Die Geschichte ist düster, intensiv und alles andere als leichte Kost, genau das liebe ich. Zwei Haupt-Handlungsstränge, verschiedene Perspektiven und eingestreute Vergangenheitsepisoden fügen sich nach und nach zu einem erschreckenden Gesamtbild zusammen. Die Twists haben mich völlig überrascht, das Grauen baut sich langsam, aber gnadenlos auf. Erst gegen Ende erschließt sich die volle Bedeutung des Titels.
Für mich ein sehr gelungener Thriller mit starken psychologischen Aspekten und ein großartiger Start in eine neue Reihe. Bitte mehr davon!

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Highlight

Der Blutmacher
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Meinung; Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet und wurde komplett in einen Albtraum aus Blut, Kunst und menschlichen Abgründen gezogen.
Ein Serienmörder tötet seine ...

Meinung; Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet und wurde komplett in einen Albtraum aus Blut, Kunst und menschlichen Abgründen gezogen.
Ein Serienmörder tötet seine Opfer vor laufender Kamera. Aus ihrem Blut erschafft er verstörende Kunstwerke, stellt die Videos anonym ins Netz und verkauft die Bilder an zahlende Abnehmer. Allein diese Vorstellung ist zutiefst verstörend. Doch was mich am meisten erschüttert hat: Nicht nur der Täter ist krank. Wer kauft so etwas? Und warum?
Tara Kronberg übernimmt die Ermittlungen und dieser Fall trifft sie mitten ins Herz. Anfangs scheint es keine Verbindung zwischen den Taten zu geben, doch schnell wird klar: Das hier ist kein gewöhnlicher Mordfall. Es ist ein perfides Spiel aus Macht, Manipulation und Inszenierung. Und Tara ist längst Teil davon.
Zwischen den Kapiteln taucht immer wieder ein Tagebuch auf. Es gibt intime, verstörende Einblicke in das Leben des Mörders und sorgt dafür, dass man ständig neue Fragen im Kopf hat. Was will er mit seinen Taten sagen? Warum diese Opfer? Und wie weit ist er bereit zu gehen?
Der Schreibstil ist so leicht und flüssig, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ein Kapitel führt zwangsläufig zum nächsten. Ich liebe diese Reihe, liebe die Charaktere und besonders, wie sie sich von Band zu Band weiterentwickeln. Man fühlt, leidet und hofft mit ihnen.
Der Täter ist eiskalt, skrupellos und schwer zu greifen. Tara stößt an ihre Grenzen, ist zu nah dran, zu persönlich involviert –und wird vom Fall abgezogen. Doch Tara wäre nicht Tara, wenn sie das akzeptieren würde. Gemeinsam mit Gabriel ermittelt sie weiter, auf eigene Faust, immer näher am Abgrund.

Die Spannung ist durchgehend hoch. Man rätselt, fiebert, zweifelt und weißt: Man ist dem Täter schon begegnet. Aber wer ist es? Die Auflösung hat mich komplett überrascht. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight. Düster, brutal, intelligent konstruiert und emotional extrem packend.
Elias beweist einmal mehr, warum er zu meinen Lieblingsautoren im Thriller-Genre gehört. Und dass es mit Tara Kronberg weitergeht, macht mich einfach nur glücklich🥰
Absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

tolles Buch

Kälteeinbruch
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Meinung: Mit diesem Buch hat Jan-Erik Fjell mich einmal mehr daran erinnert, warum ich seine Romane so sehr schätze. Seine Geschichten sind leise, düster und gehen mir jedes Mal unter die Haut. Der norwegische ...


Meinung: Mit diesem Buch hat Jan-Erik Fjell mich einmal mehr daran erinnert, warum ich seine Romane so sehr schätze. Seine Geschichten sind leise, düster und gehen mir jedes Mal unter die Haut. Der norwegische Winter ist dabei weit mehr als nur Kulisse, er wird zu einer bedrückenden, fast erdrückenden Präsenz, die mich Seite für Seite begleitet hat. Der Einstieg hat mich sofort gepackt. Ein Kleinkrimineller, eine abgelegene Waldhütte und ein versiegelter Laster. Als sich die Türen öffnen und zwei verängstigte Kinder zum Vorschein kommen, war mir schlagartig klar: Diese Geschichte wird keine einfache sein, aber eine, die mich nicht mehr loslassen wird. Parallel dazu begleitet man Kommissar Anton Brekke bei der Aufklärung eines grausamen Mordes. Fjells Schreibstil ist ruhig und flüssig, ohne dabei an Intensität zu verlieren. Besonders beeindruckt hat mich, wie ehrlich und ungeschönt er seine Figuren zeichnet. Niemand ist nur gut oder böse, jeder trägt seine eigenen Abgründe in sich. Anton Brekke ist erneut alles andere als ein klassischer Ermittler. Arrogant, spielsüchtig und emotional verschlossen und gerade deshalb wirkt er so erschreckend real. Trotz (oder vielleicht wegen) seiner Schwächen habe ich ihn schnell ins Herz geschlossen.
Die zunächst getrennten Handlungsstränge fügen sich nach und nach zusammen. Man fühlt sich den Ermittlern stellenweise überlegen, um kurz darauf wieder in Zweifel zu geraten. Die Spannung entsteht nicht durch schnelle Action, sondern durch das langsame, unaufhaltsame Zusammenziehen der Schlinge. Besonders die Szenen rund um die Kinder waren schwer auszuhalten und definitiv nichts für schwache Nerven.
Am Ende fügt sich alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Durchdacht, emotional und mit einer Intensität.

Eine Empfehlung meinerseits

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Veröffentlicht am 06.12.2025

tolles Buch

Eisnebel
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Meinung: Das Cover hat mich im ersten Moment vollkommen in seinen Bann gezogen. Dieses frostige, fast bedrohliche Motiv hat sofort eine Neugier in mir geweckt, die ich nicht mehr ablegen konnte. Ich wollte ...


Meinung: Das Cover hat mich im ersten Moment vollkommen in seinen Bann gezogen. Dieses frostige, fast bedrohliche Motiv hat sofort eine Neugier in mir geweckt, die ich nicht mehr ablegen konnte. Ich wollte unbedingt wissen, welche Geschichte in dieser eisigen Stille verborgen liegt. Genau dieses Gefühl, eine Mischung aus Spannung, Beklemmung und Faszination hat mich durch das gesamte Buch begleitet. Das Setting hat mich sofort mitgerissen. Ich konnte den Schnee unter meinen Füßen knirschen hören, spürte die beißende Kälte auf meiner Haut und diese tiefe, einsame Abgeschiedenheit, die mich beim Lesen regelrecht umklammert hat. Die Atmosphäre war so intensiv, dass sie mich auch zwischen den Kapiteln nicht losgelassen hat. Theodora reist zum ersten Mal zur Familie ihres Verlobten Connor. Ein luxuriöses Winterdomizil fernab jeder Zivilisation klingt verführerisch, aber genau diese Isolation verleiht der Geschichte eine unheimliche Schwere. Von Anfang an wird klar: Theo ist dort nicht willkommen. Diese unterschwellige Feindseligkeit, das ständige Beobachtetwerden, das Gefühl, geprüft und bewertet zu werden all das hat sich mir beim Lesen direkt auf die Brust gelegt. Und als dann auch noch die anonymen Drohungen auftauchen, von jemandem aus der eigenen Familie. Die Story beginnt ruhig, fast zaghaft, doch genau diese Stille trägt etwas Bedrohliches in sich. Schon bald zieht der Spannungsbogen an und bleibt dann durchgehend hoch.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht, sodass man mühelos tief in die Handlung eintaucht. Weil Theo selbst erzählt, erlebt man ihre Unsicherheit, ihre Angst und ihre inneren Konflikte besonders intensiv. Sehr schnell wird klar, dass ihre Vergangenheit eine große Rolle spielt.
Die Charaktere sind detailreich ausgearbeitet, auch wenn sie bewusst auf Distanz bleiben. Aber genau dieses Gefühl von Fremdheit macht die Geschichte so wirkungsvoll. Ich habe mich genauso verloren und fehl am Platz gefühlt wie Theo. Dieses Misstrauen, diese latente Anspannung zwischen den Figuren, das war so greifbar, dass es mich bis zum Schluss begleitet hat.
Die Wendungen sind klug gesetzt, niemals überzogen, sondern genau richtig dosiert, um mich immer wieder eiskalt zu erwischen. Auch ohne klassische Ermittlungen bleibt die Geschichte durchgehend spannend.

Absolute Leseempfehlung

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