Extrem grausame Morde, aber sprachlich vom Feinsten
Ein Serienmörder hinterlässt seine mit außergewöhnlicher Grausamkeit hingerichteten Opfer in jeweils einem der vielen Steinkreise in Cumbria. Der zuvor suspendierte DS Washington Poe wird wieder in den ...
Ein Serienmörder hinterlässt seine mit außergewöhnlicher Grausamkeit hingerichteten Opfer in jeweils einem der vielen Steinkreise in Cumbria. Der zuvor suspendierte DS Washington Poe wird wieder in den Dienst der britischen Serious Crime Analysis Section gestellt, um zusammen mit der neu hinzugezogenen Analystin Tilly Bradshaw den Täter zu finden. Tilly erweist sich als hochbegabte Mathematikerin, der es jedoch an sozialer Kompetenz mangelt. Aber irgendwie schaffen sie und Poe es, sich miteinander zu arrangieren. Tilly ist es schließlich, die anhand ihrer brillanten Methoden entdeckt, dass einem der Opfer der Name Washington Poe in die Haut eingeritzt wurde. Und sie vermutet, dass er als nächstes Opfer vorgesehen ist.
Dieser erste Band der mit Recht preisgekrönten britischen Krimiserie ist der absolute Hammer. Wenn man mal von den extrem horrormäßigen Morden absieht, ist es ein reines Vergnügen, Poe und Tilly dabei zu beobachten, wie sie sich trotz ihrer gegensätzlichen Charaktere einander annähern. Der Sprachwitz des Autors ist legendär, ich hätte mich stellenweise vor Lachen kringeln können. Der Spannungsaufbau ist zwar nicht überwältigend, und mir war ziemlich von Anfang an klar, wer sich hinter dem „Brandopferer“ verbirgt, aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch.
Neben dem „Botaniker“ ist dieser Band für mich das absolute Highlight dieser Reihe.