Bin positiv überrascht
Der Gott des WaldesMeinung: Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt und wow, ich hätte nicht gedacht, dass es mich so in seinen Bann ziehen würde!
Im Sommer 1975 verschwindet die 13-jährige Barbara aus dem Sommercamp, ...
Meinung: Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt und wow, ich hätte nicht gedacht, dass es mich so in seinen Bann ziehen würde!
Im Sommer 1975 verschwindet die 13-jährige Barbara aus dem Sommercamp, das auf dem Anwesen ihrer wohlhabenden Familie, den Van Laars, liegt. Der Schock sitzt tief, zumal 14 Jahre zuvor bereits ihr Bruder Bear unter ähnlich mysteriösen Umständen verschwunden ist und bis heute nicht wieder aufgetaucht ist. Kann das wirklich Zufall sein? Eine nervenaufreibende Suche nach Barbara beginnt.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man mühelos in die Geschichte eintaucht. Die Charaktere wirken authentisch, mit all ihren Ecken und Kanten. Besonders gut haben mir die wechselnden Erzählperspektiven und Zeitebenen gefallen, sie verleihen der Geschichte eine dichte, atmosphärische Spannung. Wir springen immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was die Handlung sehr lebendig macht.
Obwohl das Tempo eher ruhig ist und nicht ständig etwas Spektakuläres passiert, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die unterschwellige Spannung, die düstere Atmosphäre, das leise Unbehagen, all das hat mich vollkommen gefesselt. Toll fand ich auch die verschiedenen Fährten, die Liz gelegt hat, man rätselt mit, aber kommt doch nicht auf die Lösung.
Das Ende hat mich überrascht und mir sehr gut gefallen, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. .
Für mich kein perfektes, aber ein wirklich außergewöhnliches Buch, absolut lesenswert!
⭐️⭐️⭐️⭐️,5/5⭐️