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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

tolles Buch

Am Ende des Sturms
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Meinung: Im Zuge eines kleinen Lesewochenendmarathons durfte ich dieses Buch lesen und was soll ich sagen: Es war mein erstes Werk des Autors und zugleich bereits der 12. Fall für Jan Tommen. Ich habe ...

Meinung: Im Zuge eines kleinen Lesewochenendmarathons durfte ich dieses Buch lesen und was soll ich sagen: Es war mein erstes Werk des Autors und zugleich bereits der 12. Fall für Jan Tommen. Ich habe offenbar ein Talent dafür, Reihen mittendrin oder sogar mit dem letzten Band zu beginnen 🤣. Aber das hat meinem Lesevergnügen zum Glück keinen Abbruch getan.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht. Die Handlung beginnt direkt spannend: Ein unbekannter Mann wird tot in einer Badewanne mitten in einer Berliner Wohnung aufgefunden. Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt, Mord liegt in der Luft. Für Jan Tommen und sein Team beginnt eine neue, rätselhafte Ermittlung. Bald identifizieren sie das Opfer, doch mit jeder neuen Spur tauchen weitere Fragen auf. Der Fall entwickelt sich komplexer, als zunächst gedacht, und nimmt einige unerwartete Wendungen, die mich bis zum Ende fesseln konnten.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen: Er ist flüssig, klar und angenehm zu lesen. Gleichzeitig schafft es der Autor, Spannung und Atmosphäre aufzubauen, ohne den Lesefluss zu stören. Die Dialoge wirken natürlichund die Beschreibungen sind anschaulich, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Besonders das Zusammenspiel im Team hat mir gut gefallen, auch wenn manche Situationen nicht ganz realitätsnah wirkten. Zu Jan Tommen selbst konnte ich zwar keine besonders starke emotionale Bindung aufbauen, aber seine Persönlichkeit und sein Ermittlungsstil haben mich neugierig auf die vorherigen Bände gemacht.
Die Handlung ist durchdacht, gut strukturiert und steigert sich stetig. Es gibt kaum Längen, und immer wieder sorgt der Autor für neue Spannungselemente. Besonders das Ende hat mir gefallen, es war stimmig, nachvollziehbar und hat die Geschichte rund abgeschlossen

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Bin von diesem Krimi positiv überrascht geblieben

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, es hat mich regelrecht eingeladen, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Und ich kann euch sagen: Die Geschichte hat mich nicht enttäuscht!
Jane lädt ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, es hat mich regelrecht eingeladen, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Und ich kann euch sagen: Die Geschichte hat mich nicht enttäuscht!
Jane lädt zu einer eleganten Dinnerparty in ihr Herrenhaus ein. Mimi kommt zusammen mit ihrer Enkelin Addie. Klingt erstmal nach einem netten Abend, oder? Doch jeder Gast trägt ein Geheimnis mit sich. Als draußen ein Schneesturm tobt und der Strom ausfällt, sitzen alle Gäste, Personal und die Hausherrin im Herrenhaus fest. Und dann passiert das Unfassbare: Jane wird ermordet aufgefunden. Plötzlich ist klar: Der Mörder ist noch im Haus. Aber wer? Mimi und Addie nehmen sich vor, der Sache auf den Grund zu gehen. Ob sie das schaffen? Das verrate ich euch natürlich nicht, das müsst ihr selbst lesen 😉
Der Schreibstil ist wunderbar bildhaft und flüssig, mit einem angenehmen Hauch Humor. Die Charaktere sind lebendig und spannend gezeichnet. Besonders geliebt habe ich das Setting: ein altes Herrenhaus voller Zimmer, Geheimgänge und Geheimnisse, dazu der Schneesturm, der alle gefangen hält. Genau die richtige Atmosphäre für einen guten Krimi!
Die Spannung war von Anfang bis Ende da, immer wieder gab es überraschende Wendungen, die mich völlig kalt erwischt haben. Vor allem das Ende, damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Ein Krimi, der mich bestens unterhalten hat

3.5⭐️

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Veröffentlicht am 06.10.2025

tolles Buch

Tote Seelen singen nicht
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Meinung: Ich habe wirklich alle Bände der Reihe rund um das Sonderdezernat Q gelesen, also war klar: Das neue Buch musste sofort her! 😍 Carl Mørck ist raus! Nachdem er ein Jahr lang unschuldig im Gefängnis ...

Meinung: Ich habe wirklich alle Bände der Reihe rund um das Sonderdezernat Q gelesen, also war klar: Das neue Buch musste sofort her! 😍 Carl Mørck ist raus! Nachdem er ein Jahr lang unschuldig im Gefängnis saß, quittiert er den Dienst im Sonderdezernat Q. Seine Nachfolgerin? Die toughe, geheimnisvolle Französin Helena Henry aus Lyon. Sie taucht plötzlich im Keller der Kopenhagener Polizei auf und legt ganz selbstverständlich die Füße auf Carls Tisch. 🤪.

Der Schreibstil ist wie immer leicht, flüssig und absolut packend. Es war so schön, die altbekannten Gesichter wiederzusehen (bzw. wiederzulesen 😉). Ich war sofort wieder mitten in der Story! Die Charaktere sind gewohnt stark gezeichnet: Manche kennt man schon, andere lernt man neu kennen und Helena mochte ich auf Anhieb. Jeder trägt sein eigenes Päckchen, was die Figuren umso lebendiger macht.
Besonders spannend fand ich die Rückblicke in Helenas Vergangenheit, die haben mich richtig neugierig gemacht. Der Fall selbst ist wieder fesselnd, auch wenn man recht schnell ahnt, wer hinter allem steckt. Trotzdem: Die Ermittlungen waren spannend und clever erzählt.
Einziger Wermutstropfen: Ich hätte mir mehr über Carl Mørck gewünscht. Ohne ihn ist das Sonderdezernat Q einfach nicht ganz dasselbe. 🥲
Trotzdem: Wieder mal ein echter Pageturner! Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung.
Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Spannung pur

Narbenkünstler #Thriller
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Meinung: Ich liebe die Bücher von Chris daher habe ich mich riesig gefreut, dieses neue Werk schon vorab lesen zu dürfen. Vielen Dank für die Möglichkeit!
In Frankfurt tauchen plötzlich Leichen auf. ...

Meinung: Ich liebe die Bücher von Chris daher habe ich mich riesig gefreut, dieses neue Werk schon vorab lesen zu dürfen. Vielen Dank für die Möglichkeit!
In Frankfurt tauchen plötzlich Leichen auf. Doch was zunächst wie gewöhnliche Mordfälle wirkt, entpuppt sich als weitaus grausamer: Die Opfer wurden bei lebendigem Leib eingefroren und anschließend enthauptet. Doch damit nicht genug, jedes Opfer hinterlässt seinem Finder ein Buch mit persönlicher Widmung. Schon allein diese perfide Idee sorgt für Gänsehaut!
Ein neuer, hochspannender Fall für Marc Davids und Zoe Martin beginnt. Wie gewohnt zieht Chris seine Leser/innen sofort in den Bann. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch dicht und so fesselnd, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte. Die Figuren sind mir bereits aus den Vorgängern vertraut und längst ans Herz gewachsen. Besonders spannend fand ich, dass diesmal Zoe stärker in den Vordergrund rückt, während Marc weiterhin mit seinen inneren Dämonen ringt. Man spürt ihre Zerrissenheit, fiebert mit ihnen mit. Die Spannung bleibt konstant hoch: Unvorhersehbare Wendungen, dunkle Enthüllungen und Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders treiben die Handlung gnadenlos voran. Immer wieder glaubt man, das Motiv entschlüsselt zu haben nur um erneut in die Irre geführt zu werden. Erst Stück für Stück fügt sich das Puzzle zusammen, und doch gelingt es Chris, uns am Ende vollständig zu überraschen.

Ein Thriller, der für Nervenkitzel und Gänsehaut pur sorgt. Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Bin enttäuscht

Two Sides to Every Murder
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Meinung: Das Cover mit dem auffälligen Farbschnitt war für mich ein echter Hingucker und hat sofort meine Neugier geweckt. Als das Buch endlich bei mir ankam, musste ich direkt loslegen. Der Prolog klang ...

Meinung: Das Cover mit dem auffälligen Farbschnitt war für mich ein echter Hingucker und hat sofort meine Neugier geweckt. Als das Buch endlich bei mir ankam, musste ich direkt loslegen. Der Prolog klang vielversprechend, ohne Umschweife stürzt man mitten ins Geschehen. Die Grundidee hat mir gefallen: Vor sechzehn Jahren verwandelte sich Camp Lost Lake in einen Ort des Schreckens, drei Menschen verloren in einer Nacht ihr Leben. Seitdem liegt das einstige Ferienlager verlassen und verfällt. Kurz vor dem Abriss wagt Olivia den Schritt dorthin, in der Hoffnung, Hinweise auf ihren leiblichen Vater zu finden. Dort trifft sie auf Reagan, deren Mutter für die Morde verantwortlich gemacht wird und bis heute auf der Flucht ist. Reagan glaubt an die Unschuld ihrer Mutter und will endlich Beweise dafür finden. Soweit so gut, doch in der Umsetzung hat es für mich einige Schwächen gegeben. Am Anfang hatte ich Mühe, den Überblick über die vielen Figuren zu behalten, erst später wurde es etwas klarer. Die Erzählung aus den Perspektiven von Olivia und Reagan ist zwar abwechslungsreich, aber die Kapitel waren mir zu lang und haben das Tempo gebremst. Auch die Figuren blieben für mich zu blass, ich konnte weder richtig mitfühlen noch mitfiebern. Was mich am meisten gestört hat, waren die Passagen, die einfach nicht in die Handlung passten. Es wirkte, als hätte die Autorin krampfhaft versucht, noch mehr Spannung hineinzubringen, was jedoch eher deplatziert wirkte. Die anfängliche Spannung war schnell verflogen und es fehlte mir der rote Faden. Das Ende hingegen war tatsächlich eine Überraschung, damit hatte ich nicht gerechnet, was für mich noch mal ein kleiner Pluspunkt war. Insgesamt ist es für mich ein kurzweiliges Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt lesen muss. Vor allem Jugendliche, die Lust auf eine leichte Mystery-Hexen-Geschichte haben, könnten mehr Freude daran haben als ich

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