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Veröffentlicht am 17.07.2018

Wer frei von Sünde ist...

Zur Hölle mit Enra 01
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Die Serie kommt gleich zu Beginn auf den Punkt mit seiner Handlung und schon nach den ersten paar Seiten war ich echt gut unterhalten von Komachi und Co. Was auch schon gleich für mich feststand: Enra ...

Die Serie kommt gleich zu Beginn auf den Punkt mit seiner Handlung und schon nach den ersten paar Seiten war ich echt gut unterhalten von Komachi und Co. Was auch schon gleich für mich feststand: Enra ist klasse. Ziemlich klasse…
Also Sohn des Höllenfürsten kommt er in die Menschenwelt und macht Komachi auf amüsante Weise das Leben schwer, schließlich muss er ein Auge auf sie haben, so als zukünftige Sünderin. Er neckt sie, ärgert sie und hat den gewissen Blick drauf, den Komachi bestimmt nicht mehr lange widerstehen kann. Aber im ersten Band passiert von der Romance-Seite her nicht gerade viel nennenswertes (kaum was), trotzdem ist es ein Shojo mit Suchtfaktor!

Es gibt sehr viele klassische Shojo-Elemente und andere lustige Gimmicks, wie der Begleiter von Enra, FanFan, ein putziges Wesen, dass seinem Herren treu ergeben ist. Doch durch die Fantasyelemente, bzw. der Höllenidee, hebt er sich ab und das spiegelt sich auch im Zeichenstil wieder.
Der Manga hat an manchen Stellen einen etwas düsteren Touch für eine romantische Liebeskomödie und bringt Szenen, die in eine “psycho Richtung” gehen. Wahrscheinlich fragt ihr euch was ich damit meine!? Also, Komachi denkt nicht das gewisse Schüler Sünder sind, sondern eher getrieben wurden und man das verhindern kann. Der Fall der Schüler, bzw. ihr Fast-Fall zum Sünder, wird authentisch und mit viel Einblick in ihr Inneres gezeigt. Aber was sagt Enra wohl dazu? Schließlich braucht er die Seelen!

Komachi ist eine sehr ehrliche, offene und starke Person, die zu ihren Standpunkten steht. Ich bin gespannt, was mit ihr wohl passieren wird und warum sie auf der Liste gelandet ist, denn es muss doch was an der Sache dran sein? Sonst ist sie süß gezeichnet und was mir an ihr gleich gefallen hat, ist ihre Standfestigkeit. Natürlich gibt es Szenen wo sie zweifelt, aber sie ist nie hin und her gerissen in ihrer Entscheidung.
Kommen wir nochmal zu Enra zurück, bzw. zu seiner Familie, er ist nicht der Einzige, der Seelen sammeln muss. Er steht im Wettstreit mit seinen Geschwistern, die genauso gut aussehen (einen Bruder lernen wir am Ende des ersten Bandes kennen) und zu Beginn des Mangas gibt es eine tolle Farbseite mit Enra, Komachi, FanFan und seinen vier Geschwistern. Eine Sache, die mich bei Enra noch stutzig gemacht hat, obwohl er der Sohn des Höllenfürsten ist und sehr neckend ist, kommt er nicht böse rüber. Ich denke, er spielt nicht nur gerne mit den Menschen, sondern hat auch was für sie übrig. An der Stelle wird bestimmt noch einiges passieren und wenn ich mir das Tempo der Geschichte so ansehe, werden wir nicht lange darauf warten.

Ein sehr cooler Mix macht die Story zu was besonderen in dem Genre und definitiv lesenswert. Die Thematik Hölle und wie sie umgesetzt wurde ist klasse, genauso wie die Charaktere, die versprechen viel Unterhaltung und wer gerne romantische Mangas mit Dämonen liest, kann ich Zur Hölle mit Enra ans Herz legen. Außerdem ist es eine sehr kurze Reihe, mit gerade mal vier Bänden, in der bereits im ersten Band viel passiert!

Veröffentlicht am 17.07.2018

Amüsant und spannend!

The Tale of the Wedding Rings 01
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Als ich von dem Manga das erste Mal gehört hatte, war ich unsicher. Klar, er ist von dem Duo Maybe und verspricht Qualität, aber das Szenario von einem Jungen “transported in another world” habe ich im ...

Als ich von dem Manga das erste Mal gehört hatte, war ich unsicher. Klar, er ist von dem Duo Maybe und verspricht Qualität, aber das Szenario von einem Jungen “transported in another world” habe ich im letzten Jahr so oft als Anime oder Manga gesehen, dass ich dem gegenüber anfange überdrüssig zu werden.
Trotzdem gab ich mir einen Ruck, fing an den Band zu lesen und war nach den ersten Seiten von der Serie überzeugt.
Auf der einen Seite haben wir hier viele bekannte Klischees: die neue Welt, zufälligerweise sehr nah am europäischen Mittelalter angelehnt; er wird zum Held dieser Welt auserkoren; bekommt eine unglaubliche Kraft; Mädchen seiner Träume und Kindheitsfreundin steht ihm zur Seite; mehr hübsche Mädchen! Das und mehr prasselt sehr schnell im ersten Band auf einen ein, aber der Manga überzeugt durch seine Charaktere und der Mischung aus Klischees, Ideen und Witz!
Sato ist nicht der eine geborene Held, er hat keine eigenen Kräfte und ist sozusagen noch im “Training”, abgesehen davon ist er ernsthaft in Hime verliebt und auch ihre Gefühle ihm gegenüber werden nach ein paar Seiten schnell klar. Die beiden empfinden was füreinander, aber durch die Situation in die sie geraten, ist es nur eine sehr langsame Annäherung, dafür sehr lustig und niedlich. Ich mag es, dass es hier viel deutlicher zu spüren ist und nichts ist, auf was ich sieben Bände warten muss.
Hime ist ein sehr interessanter Charakter, sie hat was neckendes an sich, Selbstbewusstsein und eine offene Persönlichkeit, aber ist auch, wie es sich für einen Teenager gehört, schüchtern. Sie hat mir auf Anhieb gefallen und gehört für mich schon nach dem ersten Band zu meinen liebsten weiblichen Manga-Charakteren.

Am Anfang meiner Rezension sprach ich davon, dass ich mir eine gewissen Qualität von dem Manga Duo versprach, die fand ich auch in…
• den Charakteren: sie sind richtig authentisch, haben nachvollziehbare Emotionen und eine gewisse Tiefe
• Freizügigkeit in Maßen: der Manga hat durchaus Ecchi, aber er übertreibt es nicht damit, es ist mehr ein Zusatz, als dass er davon lebt
• Zeichnungen: der Zeichenstil selbst ist wirklich klasse und die Figuren sehr individuell
• Beziehungen: die Freundschaft von Sato und Hime, empfand ich schon nach den ersten Seiten als “echt” und ich zweifelte nicht daran, dass er ihr folgen würde!

Sonst ist die Handlung eine sehr solide romantische Komödie mit viel Action und ein paar Kämpfen, die definitiv Lust auf mehr macht. Der erste Band hat nicht nur unheimlich viel Spaß gemacht, sondern auch mein Interesse geweckt, besonders zum Ende hin gibt es einen guten Cliffhanger, der vielversprechend ist. Es gab immer wieder humorvolle Szenen, die gut reingepasst haben, ohne den Fluss der Geschichte zu stören und am Ende des Mangas gibt es zwei Seiten mit den “Anulus-Lexikon”, welches euch das fremde Land etwas näher bringt.
So viel kann ich noch verraten, Hime ist nicht die einzige Prinzessin, die ihm helfen muss das Land zu retten!

Der neue Manga von MAYBE ist eine Wonne fürs Auge, hat eine spannende Story und amüsante Momente zum schmunzeln. Auch wenn ihr in erster Linie keine Fans von Ecchi oder Harem seid, würde ich den Manga empfehlen, da er von den Protagonisten her viel zu bieten hat und ich mir gut vorstellen kann, dass die Handlung auch in eine ernstere Richtung später gehen wird.

Veröffentlicht am 24.06.2018

Packende, vielseitige Fantasy!

Der Mond des Vergessens
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Brian Lee Durfee ist bis jetzt eher bekannt wegen seinen Illustrationen für Tolkien Enterprises, Dungeons & Dragons und vielen anderen. Als Autor kannten ihn wenige, aber mit dem Start seiner neuen Trilogie ...

Brian Lee Durfee ist bis jetzt eher bekannt wegen seinen Illustrationen für Tolkien Enterprises, Dungeons & Dragons und vielen anderen. Als Autor kannten ihn wenige, aber mit dem Start seiner neuen Trilogie wird es sich bestimmt ändern.

Die Geschichte wird erzählt aus unterschiedlichen Sichtweisen, bzw. Personen und dadurch wurde die Fülle an Handlung sehr spannend geschildert, aber so, dass man nie den Faden verliert. Einmal habe ich eine Woche Pause von dem Buch gemacht, notgedrungen, und konnte ohne Problem wieder in die üppige Welt einsteigen.
Das man so gut in das Buch eintauchen kann, liegt definitiv an der Schreibweise des Autors.
Seinen Stil würde ich als treffend, geradlinig und deutlich beschreiben. Er kann seine Welt und seine Gedanken mühelos dem Leser beschreiben und ich hatte immer ein genaues Bild von allem im Kopf gehabt, sei es Charaktere, Landschaften oder schnelle Kämpfe.

An sich ist es eine bekannte Geschichte in der wir landen, eine alte Prophezeiung, ein Retter, magische Artefakte und und und – aber die Götter und deren Religion wurden so passend und spannend eingefädelt, dass es alles einen frischen Touch hat und es ist alles nicht vorhersehbar.
Angefangen mit den kleinen Ausschnitten zu Beginn jedes Kapitels. Die Zitate stammen aus verschiedenen Büchern, die man als Bibeln der unterschiedlichen Religionen ansehen kann. Wenn man die Ausschnitte verfolgt, lernt man mehr über die Jahrhundert alte Geschichte der Länder und man liest Dinge, die unterschiedliches behaupten und man liest Dinge, die sich stark ähneln. Da stellt sich die Frage, wer lügt, wer sagt die Wahrheit? Und gibt es eine Wahrheit oder ist alles erlogen?

Unsere Protagonisten wissen nichts davon, leben nach ihrem Glauben und wir verfolgen ihren Weg in eine große Schlacht, durch Intrigen, Lügen und auf der Suche nach den Artefakten aus längst vergessener Zeit. Mich hat es beeindruckt, wie viel Story einfach verpackt wurde und auch an den Charakteren merkt man stark, sie haben eine Tiefe an sich, werden authentisch dargestellt und sind unvorhersehbar (der meiste Spaß daran).
Einen Lieblingscharakter hatte ich nun nicht, mich hat jeder Personenwechsel gefreut und am Ende des Buches war ich überrascht gewesen, dass die 800 Seiten so schnell fertig waren. Auch wenn der Autor gerne erzählt, seine Landschaften beschreibt und die Kleider der Charaktere, war es nie langatmig, an machen Stellen wurde es langsamer, aber das war es schon.
In der Welt der fünf Kriegerengel, die eine sehr üppige Fantasywelt ist, gibt es nicht nur Menschen, sondern auch Oghule, eine Mischung aus Orks und Ghule, dann Vallé mit spitzen Ohren und beeindrucken Aussehen, Zwerge und ein Meervolk, dass als stark aggressiv bis jetzt nur gezeigt wurde.

"Die schlimmsten Geschöpfe der fünf Inseln aber entstammen dem Meervolk – wunderschön und schrecklich zugleich anzusehen und gefährlich über alle Maßen. Sie peinigen und fressen dich – denn unter ihnen sind die abscheulichsten Lebewesen."

Für alle, die sich davor scheuen Romane mit vielen Personen und Beziehungen zu lesen, gerne mal den Überblick verlieren, bittet das Buch ein Personenverzeichnis gegliedert nach den Ländern, knappe Informationen, zB. über die Religionen, ein zeitlicher Abriss des Landes und eine Karte, die leider nicht bunt war, aber dafür auf zwei Seiten kommt (ich liebe Karten in Büchern…).

Bei Der Mond des Vergessens: Die fünf Kriegerengel 1 von Brian Lee Durfee handelt es sich um einen Fantasyroman in den man vollkommen eintauchen kann und dessen Geschichte einem nicht so schnell aus dem Kopf geht. Erschreckt euch nicht von den Seiten, es geht rasant und gefährlich zu und es ist eine ganz klare Empfehlung von mir!

(Der erste Band ist benannt nach einer der fünf Waffen, daher hoffe ich, ich liege mit meiner Vermutung richtig und die Reihe wird fünf Bände umfassen.)

Veröffentlicht am 16.06.2018

Ein runder Abschluss!

Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)
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Auf ein neues Abenteuer in Zamonien mit unglaublich starken Comic-Illlustrationen von Florian Biege!
Bei “Die Katakomben” handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe und es geht nahtlos weiter mit Hildegunst’s ...

Auf ein neues Abenteuer in Zamonien mit unglaublich starken Comic-Illlustrationen von Florian Biege!
Bei “Die Katakomben” handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe und es geht nahtlos weiter mit Hildegunst’s Abenteuer in den weiten der Katakomben unter der Stadt.
Der erste Teil hatte mir bereits sehr gut gefallen und schon damals war ich schlichtweg begeistert von der Tusche. Mit diesem Graphic Novel bin ich auch in die Welt von Zamonien eingestiegen, die ich davor nicht kannte, obwohl das erste Buch der Reihe bei mir im Regal steht. Daher kann ich leider nicht sagen, inwieweit sich der Comic an seine Vorlage, dem Roman hält und ob alles eins zu eins ist, daher halte ich mich an dem, was ich gelesen, bzw. gesehen habe.

Hildegunst begibt sich immer weiter runter und er entdeckt mehr und mehr Orte, die grausig und faszinierend zugleich sind. Die Szenenbilder sind immer noch düster und magisch, wodurch vom Zuschauen allein eine packende Wirkung aufkommt. Außerdem kommt der junge Dichter einem sehr großen Geheimnis und Verschwörung auf die Spur, was ihn regelrecht in ein weiteres Abenteuer zum Schluss katapultiert.
Ein paar Charaktere gewinnen zum Ende hin auch mehr an Tiefe, besonders der Schattenkönig wird greifbar und andere erscheinen in einem ganz neuen Licht. Am ersten Band hatte ich noch bemängelt, dass es an manchen Stellen flach ist, das hat der zweite Teil nun wieder gut gemacht, wodurch wir zum Schluss eine abgerundete Geschichte haben.

Ich frage mich, ob ich zur Geschichte selbst noch was sagen sollte. Gefühlt jeder kennt Zamonien mit seinen Bücherjägern, dem Schattenkönig und auch alle andere Figuren aus der Welt, die hier nicht vorkommen, wie Käpt’n Blaubär. Und für die, die es nicht kennen, es ist traurig und ihr solltet den Zustand recht schnell verlassen. Am Anfang war ich natürlich irritiert, ein Dinosaurier als Protagonist, der ein Dichter und Schriftsteller ist, in einer Welt voller Kreaturen!? Aber es ist eine sehr phantasievolle Geschichte, mit unterhaltsamen Dialogen, einer greifbaren Liebe zu Büchern und spannenden, nicht immer unblutigen, Szenen.

Diese Comicreihe sticht hervor durch seine Panoramabilder, Illustrationen und magischen Atmosphäre, es gibt auch Seiten (in jedem Comic eine) zum aufklappen und man merkt schnell, wie viel Hingabe und Arbeit darin steckt. Nach der Geschichte findet sich noch ein Making Of (“aufwändigste Graphic Novel (…) bisher in Deutschland produziert wurde”) und an der Stelle ist noch anzumerken, dass ich ohne Vorwissen vom Roman, gut in die Geschichte reingekommen bin und nichts vermisse.

Es gibt nicht viele Comics, die mit so vielen Details ankommen, dazu noch wunderbar herrlich illustriert sind und eine abgerundete, unterhaltsame, aber auch gefährliche Geschichte haben. Auf jeden Fall ein Muss für alle Comic-Liebhaber, Bücher-Liebhaber, Fans des geschriebenen Wortes, Fans von schönen Illustrationen und so weiter…!

Veröffentlicht am 11.06.2018

Ein Einzelband mit viel Action und Abwechslung!

Die Klinge des Schicksals
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Mit “Die Klinge des Schicksals” habe ich mein erstes Markus Heitz Buch gelesen. Und es wird nicht mein letztes bleiben…
Nach den ersten Seiten dachte ich nur: “Ah ja, wieder ein mystischer Wald, der sich ...

Mit “Die Klinge des Schicksals” habe ich mein erstes Markus Heitz Buch gelesen. Und es wird nicht mein letztes bleiben…
Nach den ersten Seiten dachte ich nur: “Ah ja, wieder ein mystischer Wald, der sich selbständig macht. Hatte ich das jetzt nicht schon ein paar Mal?”.
Es ist eine bekannte Idee mit dem mystischen dunklen Wald, der eine Gefahr wird für die Bewohner der Städte und ich hab erst letztes Jahr zwei Bücher darüber gelesen.
Doch hier wurde die Idee mit Der Klinge des Schicksals verknüpft, der Wald steht gar nicht so sehr im Mittelpunkt der Geschichte und die Kriegerin Danéstra ist meiner Meinung nach das wahre Highlight im Buch.
Die Heldin Danéstra wird vom Schicksal geleitet, indem sie, wenn sie schläft an Orte teleportiert wird und helfen muss. Dementsprechend begibt sie sich in voller Rüstung und vorbereitet auf jede Situation ins Bett. So landet sie in Schlachten, in verschiedenen Gebieten und wird immer zu einer hilfsbedürftigen Person gebracht. Klingt ja ganz in Ordnung, aber das interessante daran ist sie selbst! Danéstra hat schon ein hohes Alter erreicht, sie ist vielleicht um die 60 Jahre oder älter (?) und schon seit sie ein junges Mädchen war, wird sie auf verschiedene Missionen geschickt. Außerdem hat sie mehrere Kinder, wobei anzumerken ist, dass sie alle von verschiedenen Männern sind und es ist ihre einfache Persönlichkeit die mir hier gefallen hat. Durch ihre reichlichen Taten nennt man sie Die Klinge des Schicksals und sie ist sehr berühmt in ihrem Reich. Auch gibt es einen Schriftsteller, der schon massenhaft Bücher über sie herausgegeben hat, leider sehr oft schnulzige und verwegene Schundromane, von denen wir immer wieder einen Ausschnitt zu lesen bekommen. Das war auch ein sehr lustiges Highlight im Buch!

Auf ihrer neuen Mission stößt sie auf eine junge schwangere Frau und findet sogar einige Gefährten, was bis dahin nie der Fall war. Neben ihrer Abenteuerreise, die sie fast durchs ganze Land führt, gibt es noch weitere Personen, aus deren Sicht geschrieben wurde. Einmal ihr Sohn Mambia, der wohl nach seinen Vater kommt und keine kämpferische Neigung hat, aber doch in einer gefährlichen Situation landet und Quent, ein Sklavenjunge, der durch Umstände ebenfalls durchs Land ziehen muss. Letztendlich sind es hier drei Handlungen, die stark miteinander zusammenhängen, dies wird jedoch erst zum Schluss aufgelöst.

Mit “Die Klinge des Schicksals” hat der Autor einen Einzelband hingelegt, was mittlerweile in der Fantasy selten herauskommt und es ist eine sehr bunte fantastische Welt mit vielen Völkern und wir lernen einige Länder kennen. An der Stelle wird es sehr abwechslungsreich, da sich nicht nur die Völker in ihrer Art, sondern auch in ihrem Fortschritt stark unterscheiden, da nicht jeder Magie nutzen kann…ach und Magie! Die gibt es hier ebenfalls, wie auch Götter, wobei die nicht präsent sind, eher wie eine Religion.

Das Buch hat auch eine super Aufmachung für ein Taschenbuch, bzw. Paperback. Das Cover lässt sich leicht abtasten, der Schnitt ist in rot gehalten und es gibt eine illustrierte Karte der Welt in Farbe.


Es gibt wieder einen neuen Einzelband in der Fantasy! Dazu noch ein sehr buntes Abenteuer, dass mit vielseitigen Settings und Charakteren bei mir gepunktet hat. Besonders mutig und gut umgesetzt, fand ich die Protagonistin, denn das war wirklich eine Abwechslung!