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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2018

TNT fürs Herz!

Die letzte erste Nacht
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Cover:
Ich bin ein Fan der Cover! Sie sind alle im gleichen Stil gehalten, weswegen sie toll zusammenpassen und ein schönes Bild im Regal abgeben. Außerdem passt die Gestaltung meiner Meinung nach auch ...

Cover:
Ich bin ein Fan der Cover! Sie sind alle im gleichen Stil gehalten, weswegen sie toll zusammenpassen und ein schönes Bild im Regal abgeben. Außerdem passt die Gestaltung meiner Meinung nach auch hier sehr gut zum Inhalt, weswegen mich das Cover rundum überzeugt.

Inhalt:
TNT - Trevor und Tate, eine explosive Mischung, die grandiose Unterhaltung zu bieten hat. Auch die dritte Geschichte der "First"-Reihe konnte mich inhaltlich begeistern. Bereits der einstieg gelang mir mühelos, weil ich sofort wieder mitten drin war und von den Figuren, die mir mittlerweile zu Freunden geworden sind, mitgerissen wurde. Es erwartet einen auch hier wieder eine sehr spannende Handlung, die gefühlvolle, in diesem Band aber auch richtig nervenaufreibende Szenen bietet. Bis zum Ende wusste ich nicht, wie die Autorin die Geschichte ausgehen lassen wird und war mehr als zufrieden, als es einfach echt war. Überhaupt nicht aus der Luft gegriffen oder übertrieben, sondern einzig und allein authentisch. Deswegen kam ich gar nicht drum herum, auch diese Geschichte zu lieben! Einziger kleiner Schwachpunkt war für mich, dass man ein wichtige Detail der Geschichte bereits am Anfang erahnt, was ich ein klein wenig schade fand. Dennoch ist mitfiebern hier garantiert!


Charaktere:
Wenn ich die Clique wiedertreffe ist es, als würde ich nach Hause kommen. Auch im dritten Band treffen wir wieder auf Emery, Dylan, Luke, Elle und Co. und ich muss sagen, dass sie wieder einmal mein Herz erwärmt haben! Man kennt sie alle so gut und entdeckt dennoch immer wieder neue Seiten an ihnen. Vor allem bei Trevor und Tate ist das der Fall in diesem Band. Ich dachte, ich würde sie kennen, doch es kommt hier zu einigen Offenbarungen hinsichtlich ihrer persönlichen Lebensgeschichte, die man so nicht erwartet hätte. Das liebe ich an diesen Figuren! Jeder ist einzigartig und hat sein Päckchen zu tragen, ohne das es aufgesetzt wirkt. Trevor und Tate könnten dem alltäglichen Leben entrissen worden sein, so authentisch werden sie hier gezeigt. Man kann gar nicht anders, als sehr mit ihnen mitzufiebern und sie als Freunde anzusehen. Ich bin immer wieder begeistert, wie viel Leben Bianca Iosivoni ihren Figuren einhaucht!

Schreibstil:
Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin in ihrer "First"-Reihe zum Niederknien finde! Auch im dritten Band begeistert sie mit witzigen Dialogen, tiefgründigen Gedanken und sehr spannenden Momenten! Man verliert sich in der Geschichte durch den bildlichen und angenehmen Stil, sodass man das Buch definitiv nicht aus der Hand legen kann! Auch diese Geschichte erleben wir aus den wechselnden Perspektiven der Hauptfiguren. Das ermöglicht, in beide Gefühlswelten eintauchen zu können. Mir macht es einfach Spaß, dadurch zu erleben, wie Trevor und Tate mit sich selbst hadern und mit was sie zu kämpfen haben.

Fazit:
Insgesamt wurde ich wieder einmal begeistert! Ich habe mitgelitten, mitgeweint, mitgelacht und mitgeliebt! Auch der dritte Band überzeugt fast auf ganzer Linie, wenn eine inhaltliche Kleinigkeit nicht wäre, die ihn für mich etwas schwächer als die Vorgänger gemacht hat. Dennoch kann ich auch die Geschichte von Trevor und Tate absolut empfehlen, für alle, die ihre Herzen höher schlagen lassen wollen! Es ist eine Geschichte voller Wut, Trauer und Liebe, die einen mitreißt!

Veröffentlicht am 08.03.2018

Die Zeitreise geht nicht ganz so überzeugend weiter

Auf ewig mein
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Cover:

Das Cover hat definitiv Wiedererkennungswert, da es im gleichen Stil gehalten ist wie sein Vorgänger. Die gestaltung gefällt mir insgesamt auch sehr gut, da sie schlicht, aber doch liebevoll detailliert ...

Cover:

Das Cover hat definitiv Wiedererkennungswert, da es im gleichen Stil gehalten ist wie sein Vorgänger. Die gestaltung gefällt mir insgesamt auch sehr gut, da sie schlicht, aber doch liebevoll detailliert ist und zum historischen Touch der Zeitreisegeschichte passt. Dahingehend sehr gelungen!

Inhalt:
Inhaltlich war "Auf ewig mein" für mich eine Achterbahn von gut und mittelmäßig. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da einige Hinweise auf die bisherigen Geschehnisse gegeben wurden und man auch von der Story her, sich schnell im Buch wiederfindet. Bis zum Ende verläuft die Handlung auf jeden fall sehr komplex durchdacht ... Nur konnte ich dem manchmal einfach nicht folgen. Mir persönlich waren es sehr oft zu viele Andeutungen, ohne das gesagt wurde, was SAche ist. Ja, das ist geheimnisvoll und ja, das ist prinzipiell nicht schlecht, doch hier fühlte ich mich sehr in der Luft hängen und empfand es so, dass ich die Geschichte teilweise einfach nicht verstehe. Des Weiteren finde ich sie insgesamt recht unterhaltsam, sodass man sich auf jeden Fall nicht wirklich langeweilt, doch wurde es für mich erst am Ende so richtig spannend. Bis dahin wurde die Gruppe immer mal wieder vor Problemchen gestellt, die aber nicht viel her machten. Allgemien hatten sie es meiner Meinung nach sehr leicht, weswegen die Geschichte mich nicht sooo begeisternd fesseln konnte. Es fehlte mir einfach an Tiefgründigkeit, die allem einen tieferen Sinn gegeben und es eindrucksvoller gemacht hätten. Dennoch ist die Geschichte lesenswert, da sie im Großen und Ganzen logisch ist und vor allem gegen Ende nochmal richtig an Fahrt aufnimmt, sodass man mit einer gewissen Neugierde auf die Fortsetzung zurückbleibt.


Charaktere:
Leider lag ein großes Problem, was ich mit dem Buch habe, in der Protagonistin Anna begründet. An sich ist sie eine ganz interessante Persönlichkeit, aus deren Sicht ich die Geschichte gerne verfolge, doch sie hat zahlreiche Seiten an sich, mit denen ich nicht zurecht kam. Beispielsweise verheimlicht sie meiner Meinung nach absolut unbegründet wichtige Tatsachen, reagiert oftmals ebenso unbegründet zickig und stellt für mich durch ihr Verhalten nicht wirklich eine FÜhrungsperson dar, was sie für die Gruppe jedoch ist bzw. sein soll. Oftmals erscheint sie mir einfach mehr als 16-Jährige, was sie keineswegs ist, Die anderen aus ihrer Truppe wie Sebastiano, Ole und Fatima finde ich richtig toll! Sie wirken authentisch, echt und mit ihren verschiedenen Charakterzügen einfach unterhaltsam und ehrlich. Die Nebencharaktere der Fortsetzung sehe ich als schwierig an. Auf der einen Seite sind sie als Personen interessant gestaltet und sorgen auch für Unterhaltung und überraschende Momente, doch auf der anderen Seite haben sie nur in wenigen Szenen einen richtig tiefgründigen Zweck. Für mich tauchten sie immer mal so auf, wenn man sie gerade mehr oder weniger brauchte, sodass ich sie teilweise sogar vergaß. Dahingehend empfand ich das Buch nicht so ganz als gelungen.

Schreibstil:
Stilistisch muss ich sagen, dass Eva Völler sehr angenehm schreibt. Man kommt sehr gut mit dem Lesen voran, es kommt nicht zu unnötigen Längen, sondern unterhält einen stilistisch sehr gut. Der Fokus liegt immer zu einem Großteil auf der Protagonistin Anna, was ich ganz gut konzipiert fand, auch wenn ich mit ihr nicht so ganz warm wurde. Manchmal wurden Berichte oder Tagebucheinträge zwischen geschoben, die prinzipiell Abwechslung boten, aber aus meiner Sicht doch etwas fehl am Platz wirkten oder sich nicht so gut in das Gesamtfeeling einfügten.

Fazit:
Insgesamt habe ich an dem zweiten Band der "Time School"-Reihe von Eva Väller einiges auszusetzen. Aus meiner Sicht beeinhaltet die Geschichte einige Schwachstellen, die in manchen Punkten aber auch voll und ganz Geschmackssache sind. Ich finde, dass man das Buch auf jeden Fall lesen kann, wenn man wissen will, wie es mit Anna, Sebastiano un Co. weitergeht, denn es bietet vor allem gegen Ende sehr viel spannende Unterhaltung, doch ein "Must have" ist es für mich auf keinen Fall. Ich bin mir selbst auch noch unsicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde.

Veröffentlicht am 22.11.2017

Das erste Mal enttäuscht

Das Fundament der Ewigkeit
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Cover:
Ich mag auch das Cover des neuen Werkes von Ken Follett sehr gerne! ich liebe den schlichten, aber doch beeindruckenden Stil, der Wiederkennungswert hat und in gewisser Weise auch auf Geschichte ...

Cover:
Ich mag auch das Cover des neuen Werkes von Ken Follett sehr gerne! ich liebe den schlichten, aber doch beeindruckenden Stil, der Wiederkennungswert hat und in gewisser Weise auch auf Geschichte einstimmt. Zumindest ist das mein persönliches Empfinden.

Inhalt:
"Das Fundament der Ewigkeit" entführte mich wirklich in die damaligen geschichtlichen Ereignisse. Man merkt die intensive Recherche dahinter und wer sich auf unterhaltsamere Art und Weise, will ich es mal nennen, mit diesem Zeitalter und Konflikt befassen will, sollte zu diesem Buch greifen.
Ich wollte sowohl das Geschichtliche als auch ein spannendes, mitreißendes Buch erleben und dabei wurde ich leider enttäuscht. Ich war ein großer Fan von "Die Säulen der Erde", doch das neue Werk des Autors kann in meinen Augen damit nicht mithalten. 


Er gestaltete die Handlung mit sehr vielen verschiedenen Handlungssträngen, sodass auch viele Themen aufgegriffen wurden. Dabei aber keines so wirklich intensiv, kam es mir vor. Es ließ sich für mich kein roter Faden finden und dieses Fehlen machte sich auch bei meiner Lesefreude bemerkbar. 
Dieses Buch ist für mich ein historischer Roman, der in Ordnung ist. Sicher nicht für jeden etwas, aber doch für Geschichtsliebhaber, um Historie mal anders zu erleben.

Charaktere:
Die Charaktere waren ein Punkt, mit dem ich meine Schwierigkeiten hatte. In seinen bisherigen Werken konnte mich nicht nur die historische Seite begeistern, sondern auch die Figuren, mit denen der Autor sie ausgestattet hat. 
In seinem neuen Werk kamen sie mir in der Ausarbeitung viel zu kurz. Sie wirkten auf mich alle oberflächlich, was für mich eine große Schwäche darstellt. Die Geschichten des Autors lebten bisher unter anderem besonders durch die spannend gestalteten Charaktere, was hier leider nicht der Fall war. Nicht nur die Nebencharaktere erfüllten für mich einfach nur ihre Aufgaben, ohne genügend Raum bekommen zu haben, um im meinem Kopf zu leben, sondern Auch die Figur Ned Willard, die besonders im Fokus steht, konnte mich absolut nicht überzeugen. So viele Punkte seines Lebens blieben für mich unklar, seine Persönlichkeit für mich nicht greifbar, ... Alles in allem war ich hier sehr enttäuscht, da es aus meiner Sicht gerade für seine historischen Romane besonders wichtig ist, dadurch zu bestechen.

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil des Autors prinzipiell ganz gerne, denn er versteht sich definitiv darin, Spannung reinzubringen - zumindest größtenteils. 
Ken Follett schafft es, Geschichte spannend zu erzählen und auch mein Interesse für das Geschehen zu wecken. 
Doch in seinem neuen Werk driftet er teilweise sehr in Langatmigkeit ab, wo relativ unbedeutende Szenen sehr lang und breit beschrieben werden, was mich als Leser doch ziemlich anstrengte. 
Ich mag es, wie er Geschichte erzählt, doch hier war es nicht ganz perfekt.

Fazit:
"Das Fundament der Ewigkeit" war für mich kein leichtes Werk. Ich mochte die Bücher von Ken Follett bisher sehr gerne, vor allem "Die Säulen der Erde" fand ich wirklich großartig. Mit seinem neuen Werk tat ich mich aufgrund der Konzeption sehr schwer. Es waren mir zu viele Handlungsstränge und zu viele Personen, sodass ich nicht wirklich in die Geschichte rein kam und auch nicht warm mit ihr wurde. Es mag historisch richtig und auch wertvoll sein, doch für einen guten Roman brauch es mehr als das und umso enttäuschter bin ich, da Ken Follett mich schon einmal wahrlich begeistern konnte und damit bewiesen hat, dass er mehr aus Geschichte machen kann.
Dennoch hielt die Geschichte mich fest, weswegen ich sie dennoch empfehlen kann, auch wenn definitiv Luft nach oben gegeben ist. Man kann es lesen, aber man muss nicht.

Veröffentlicht am 18.11.2018

Eine Liebesgeschichte mit Humor, wenn auch mit Schwächen

Bad Boy by Banana
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Cover:
Das Cover der Geschichte hat mich auf den ersten Blick nicht sonderlich angesprochen, da es nicht meinem Geschmack entspricht. Es ist mir persönlich etwas zu grell, aber zur Geschichte passt es ...

Cover:
Das Cover der Geschichte hat mich auf den ersten Blick nicht sonderlich angesprochen, da es nicht meinem Geschmack entspricht. Es ist mir persönlich etwas zu grell, aber zur Geschichte passt es im Großen und Ganzen sehr gut.

Inhalt:
Tom Sandmann ist Steuerberater und sein geplantes Leben läuft gerade alles andere als gepannt. Bei seinem Versuch, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen, ergeben sich für Tom Begegnungen, die sein Leben nachhaltig prägen und ihn vor Veränderungen stellen. Das Leser wird auf eine Reise mitgenommen, die mit Toms Sinneswandel und seinen Entwicklungen ein Auf und Ab darstellt. Während ich am Anfang noch etwas brauchte, mich in die etwas verwirrende Geschichte reinzufinden, nahm sie mich doch im Verlauf für sich ein. Die Geschehnisse in Toms Leben beinhalten Gefühlschaos, Intrigen und einige spannende Momente. Manchmal war es mir etwas zu lückenhaft und nicht nachvollziehbar in einigen Szenen und es zog sich in manchen Momenten für mich etwas. Insgesamt empfand ich das Geschehen bis zum Ende jedoch als sehr unterhaltsam trotz der Schwächen.

Charaktere:
Im Fokus steht ganz klar der Protagonist Tom Sandmann mit seiner Lebensgeschichte, die man über mehrere Jahre begleitet. Anfangs musste ich mich auch an ihn sehr gewöhnen, da ich seine Person als anstrengend und unverständlich empfand. Erst nach und nach konnte ich ihn verstehen, auch wenn ich im gesamten Verlauf der Geschichte sein Denken und Handeln nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Dennoch war er eine Figur, der ich sonst in Geschichten nie begegne, weswegen es für mich doch recht abenteuerlich war, seine Entwicklungen mitzuverfolgen. Daneben empfand ich die Nebencharaktere ebenso als sehr spannend. Ob Toms bester Freund und Arbeitspartner Richard oder seine Mitarbeiterin Sophia. Aus meiner Sicht gestaltete die Autorin sie kreativ. In dieser Hinsicht empfand ich die Geschichte als gut ausgearbeitet.

Schreibstil:
Alva Furisto hat sich im Verlauf ihrer Geschichte "Bad Boy by Banana" sehr gesteigert. Während mir der Stil anfangs noch zu holprig, sprunghaft und kurz angebunden war, gewöhnt ich mich im Verlauf der Geschichte an ihren Stil, der für den Protagonisten etwas recht typisches ist. Von daher konnte ich mich im Verlauf der Geschichte daran gewöhnen. Die Autorin beschrieb die Geschichte ansonsten mit lockeren, fließenden Worten, sodass man sich alles sehr gut vorstelllen konnte. Als Leser erlebt man die Geschichte durch die auktoriale Erzählweise, sodass man von allem sehr viel mitbekommt. Manchmal hätte mich die Ich-Perspektive von Tom auch sehr interessiert, obwohl Toms Gefühlswelt auch durch die gewählte Perspektive zur Geltung kommt.

Fazit:
Insgesamt empfand ich die Geschichte als gelungen. Sie ist unterhaltsam, recht abenteuerlich und im Großen und Ganzen gut geschrieben, wenn man sich durch den etwas chaotischen Anfang gewuselt hat. Es ist nicht die beste Geschichte, weil ich manche Aspekte nicht gänzlich nachvollziehen konnte und manchmal auch etwas mit der Geschichte gekämpft habe. Aber dennoch konnte mich die Handlung des Buches an den richtigen Stellen fesseln. Ich war neugierig, wie sich das Leben des Protagonisten weiterentwickelt und war bis zum Ende sehr gespannt.

Veröffentlicht am 27.10.2018

Ein mitreißender Jugendroman

Morgen wirst du bleiben
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Cover:
Ich finde das Cover sehr gelungen. Es ist passend für ein Jugendbuch mit dem richtigen Hauch Gefühl gestaltet, sodass man weiß, was einen erwartet. Es ist schlicht, durch die Farbwahl aber trotzdem ...

Cover:
Ich finde das Cover sehr gelungen. Es ist passend für ein Jugendbuch mit dem richtigen Hauch Gefühl gestaltet, sodass man weiß, was einen erwartet. Es ist schlicht, durch die Farbwahl aber trotzdem auffällig und harmonisch. Besonders der Lichteffekt durch die Sonne gefällt mir richtig gut! Ich finde es sehr gelungen.

Inhalt:
Ein Fahrradunfall stellt Jills Leben komplett auf den Kopf. Plötzlich stehen Untersuchungen an, die Welt sieht sie mit anderen Augen und sie hat sich der neuen Schule zu stellen. Man wird mit ihr gemeinsam in diese Situation geworfen und erlebt das mitreißende Auf und Ab des Alltags der jugendlichen Jill. Als der mysteriöse Adam plötzlich ihren Tag begleitet dank ihrer Neugierde auf den Mitschüler, geben ihr mysteriöse Ereignisse zu denken ... "Morgen wirst du bleiben" erzählt eine berührende Geschichte über zwei Jugendiche, die auf die eine oder andere Weise aus dem Leben gerissen wurden und miteinander ihren Weg zurück finden. Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Während ich mich anfangs schnell in Jills Leben eingefunden habe und sie dort sehr gerne begleitet habe, faszineirten mich die Ereignisse um Adam immer mehr. Auch wenn man vielleicht recht zeitig vermutet, was sich hinter seinem Gehiemnis verbirgt, hatte ich trotzdem sehr viel Spaß an der Geschichte! Ich habe in allen Situationen mitgefiebert und kann diese mitreißende Geschichte nur empfehlen.



Charaktere:
Die Geschichte ist nicht nur von der Idee und dem Handlungsverlauf her sehr mitreißend, sondern auch durch die Figuren. Jill empfand ich als sehr mitreißende Protagonistin, denn ihre Gefühlswelt wurde sehr authentisch dargestellt. Ihre Sorgen angesichts der neuen Schule, ihr nicht ganz so ausgeprägtes Selbstbeuwsstsein nach dem Fahrradunfall und ihre Sehnsucht. Sie hat sich im Verlauf der Geschichte als neugierig und hartnäckig, was mir sehr gefallen hat. Hinzu kommt natürlich der mysteriöse, sympathische Adam. Er hatte natüröich einen ganz besonderen Reiz, da man nur langsam hinter ihn, seine Geschichte und sein Geheimnis kommt. Bis zum Ende schließt man ihn trotz seiner mysteriösen Art wahnsinnig ins Herz! Auch die Nebenfiguren wie zum Beispiel Jills Familie oder ihre beste Freundin Elli fand ich richtig gut dargestellt!

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil der Autorin Nica Stevens sehr gerne. Bereits in ihren vorherigen Geschichten konnte sie mich sehr begeistern! Auch in ihrem neuesten Buch fand ich ihre Art zu erzählen sehr mitreißend. Die Ich-Perspektive der Protagonistin Jill hat mich von Anfang an gleich sehr gefallen, denn es ist jugendlich erfrischend und dabei emotional mitreißend, weil Jills Gefühlswelt einen sofort packt. Auch die Beschreibungen der Handlung und der Orte empfand ich als sehr angenehm. Es war ein angenehmer Wechsel von spannenden und gefühlvollen Momenten, in denen der sehr fließende Schreibstil sehr gut wirkt! Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht.

Fazit:
Insgesamt hat mir das neue Buch der Autorin sehr viel Spaß gemacht. Nicht nur die Idee fand ich sehr gut, sondern auch die Umsetzung konnte mich sehr überzeugen. Es ist sehr schön und mitreißend erzählt, weswegen ich euch "Morgen wirst du bleiben" absolut weiterempfehlen kann! Lesespaß ist garantiert.