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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2022

Gewohnt großartig

Nothing more to tell
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Seit ich One of us is lying gelesen habe, muss einfach jedes neue Buch der Autorin einziehen. Ich liebe ihre Jugendthriller und so war auch NMTT wieder genau nach meinem Geschmack.
Vor Allem liebe ich ...

Seit ich One of us is lying gelesen habe, muss einfach jedes neue Buch der Autorin einziehen. Ich liebe ihre Jugendthriller und so war auch NMTT wieder genau nach meinem Geschmack.
Vor Allem liebe ich auch hier wieder, dass die Protagonisten und die Geschichten aller, die in den Fall verstrickt sind, im Vordergrund stehen. Das gibt den Figuren und so auch der Story selbst Tiefe und sorgt natürlich gleichzeitig dafür, dass man gern in die Irre geführt wird.
So hatte ich auch dieses Mal wieder mehrere Verdächtige und viele Theorien. Tatsächlich bleibt dieses Mal sehr lange offen, wer denn nun wie mit drin steckt. Das hat mich im ersten Moment etwas genervt, bis ich dann dachte, wie genial es denn ist, dass ich bis zum Ende noch nicht alles weiß. Tatsächlich lag ich mit der Person/den Personen (wir wollen ja nicht spoilern, wer und wie viele involviert sind) sogar von Anfang an richtig, hatte aber ein anderes Motiv und hab das dann doch noch so zwei bis viertausendmal über den Haufen geworfen.
Mit Brynn bekommen wir wieder eine gewohnt starke Protagonistin, die aber auch Schwäche zeigt. Die Idee, warum Brynn an dem Fall arbeitet, fand ich sehr gut, da das auch viele Türen im Buch geöffnet hat ohne dass ich dauern hinterfragt habe, warum eine Teenagerin da eigentlich ermittelt. In Tripp kann man sich übrigens durchaus verlieben. Trotzdem sind die Protagonisten und Figuren denen aus anderen Werken der Autorin aber sehr ähnlich.
Fazit: Never change a running system? Für mich funktionieren diese Bücher einfach unheimlich gut. Und auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass sich etwas wiederholt, bietet jedes Buch seine eigene Story und einen ganz eigenen Reiz.

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Veröffentlicht am 27.09.2022

Ein neuer Liebling im Regal

The Boy Who Steals Houses: The Girl Who Steals His Heart
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Zugegeben: Mit so einer emotionalen Geschichte, die mich so aufwühlen würde, hatte ich gar nicht gerechnet. Aber dieses Buch hat es wirklich geschafft, mich so in den Bann zu ziehen, dass ich kaum aufhören ...

Zugegeben: Mit so einer emotionalen Geschichte, die mich so aufwühlen würde, hatte ich gar nicht gerechnet. Aber dieses Buch hat es wirklich geschafft, mich so in den Bann zu ziehen, dass ich kaum aufhören wollte zu lesen. Und gleichzeitig musste ich dann doch mal inne halten und ganz tief durchatmen.

Direkt am Anfang ist mir aufgefallen: Der Schreibstil ist irgendwie anders. Ich brauchte einige Zeit, um das wirklich schätzen zu lernen. Aber dadurch hat die Autorin es auch geschafft, dass ich trotz der Schwere, die die Geschichte mit sich bringt, sehr fix durch die Seiten geflogen bin.

Die Balance zwischen bedrückend und hoffnungsvoll ist nicht zuletzt der großartigen Großfamilie zu verdanken, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Jedes Mitglied hat eine Rolle, einen Charakter und eine Geschichte. Jeremy als herzlicher Bruder von Moxie hab ich besonders gern, muss ich gestehen. Das Band zwischen den beiden Brüdern Sammy und Avery fand ich wirklich wunderbar und authentisch. Sams Verhalten ist oft nachvollziehbar, aber nicht zu entschuldigen. Aber genau das macht ihn zu einem passenden Charakter für diese Geschichte.

Bei alldem Lob habe ich kaum Kritik, sondern eher zwei Punkte, die ich mir noch gewünscht hätte:

Ein kurzer Kommentar zum Thema Autismus (fehlt mir bei fast allen Büchern, bei denen es um Autismus aber auch Depression, ADHS etc. Geht)
Eine Trigger-Warnung, weil ich einige Szenen aus Sams und Averys Vergangenheit echt heftig finde.
Fazit: Ich kann dieses Buch jedemjeder Leserin ans Herz legen, der*die Lust hat, sich das Herz mehrmals rausreißen und wieder einsetzen zu lassen.

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Veröffentlicht am 19.09.2022

Viele Wenns und Abers

Kirschroter Sommer
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Wie lange habe ich überlegt, wie ich dieses Buch denn nun bewerten soll. Für mich gehört es in die Kategorie „Buch mit vielen abers“.

Das erste Aber gehört den Protagonisten. Denn obwohl ich Elyas und ...

Wie lange habe ich überlegt, wie ich dieses Buch denn nun bewerten soll. Für mich gehört es in die Kategorie „Buch mit vielen abers“.

Das erste Aber gehört den Protagonisten. Denn obwohl ich Elyas und Emely als Protagonisten mag, sind sie mir aber auch oft too much. Elyas übertreibt mit seiner aufdringlichen und übergriffigen Art und geht dabei oft etwas zu weit. Da Emely und er sich aber seit Jahren kennen, kann ich das in manchen Situationen verzeihen. Emely dagegen wird manchmal viel zu gemein statt einfach schlagfertig und cool. Obwohl bei ihren frechen Sprüchen aber auch oft lachen musste.

Eine weitere große Rolle spielt auch Elyas‘ Schwester und Emelys beste Freundin Alex. Deren Freundschaft ist ab und an ganz schön einseitig. Alex akzeptiert kein Nein und benimmt sich manchmal ziemlich daneben. Aber gleichzeitig stimmt die Chemie zwischen den Sandkastenfreundinnen und mal ehrlich: Meine beste Freundin ist doch deshalb meine beste Freundin, weil wir unsere Macken kennen und uns trotzdem oder gerade deswegen lieben 🙂

Die Geschichte selbst schleicht vor sich. Aber ich mag die Atmosphäre und dadurch, dass Emely und Elyas sich schon von Kind an kennen, wirkt in diesem Romance Buch mal nicht alles komplett überstürzt. Trotzdem (Das ist nur eine andere Art von aber!) hätte ich mir mehr Beschreibungen vom Umfeld und der Umgebung gewünscht.

Fazit: Kurz gesagt hat mich Kirschroter Sommer einfach gut unterhalten und ich hatte wirklich Spaß mit dem Buch. Es gibt so einige Kritikpunkte und einiges hat mich manchmal wirklich genervt, aber ich werde Band 2 auf jeden Fall noch lesen!

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Veröffentlicht am 19.09.2022

Ein letztes Mal Squad 312

Aurora erleuchtet
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Welches Team? Squad 312! Was habe ich diese Charaktere ins Herz geschlossen. Ich bin wirklich etwas traurig, dass wir unsere Reise nun beendet haben.

Es bleibt das, was bereits an den ersten beiden Bänden ...

Welches Team? Squad 312! Was habe ich diese Charaktere ins Herz geschlossen. Ich bin wirklich etwas traurig, dass wir unsere Reise nun beendet haben.

Es bleibt das, was bereits an den ersten beiden Bänden so großartig ist: Der Schreibstil, die Liebe zu den Charakteren, die tiefen Beziehungen und der schlagfertige und witzige Humor. Dieses Mal muss ich allerdings zugeben, dass sich das Buch ab und an für mich gezogen hat. Das macht in der Geschichte tatsächlich irgendwie Sinn, weil man tatsächlich sehr lange auf der Stelle tritt, aber dieses Nicht-voran-kommen, empfand ich häufig als anstrengend.

Außerdem gehen die Charaktere im Gegensatz zu den Vorbänden etwas unter, was ich sehr schade finde. Der ganze Squad ist für mich immer das Besondere an der Geschichte und so hätte ich mir mehr Zeit mit allen gewünscht.

Ich möchte gar nicht so viel zur Entwicklung des Plots sagen, nur so viel: Mutig! In diese Richtung zu gehen ist gar nicht so einfach, aber wirklich gut gelungen! Auch das Ende des Endes hat mir sehr gut gefallen, ich wurde sogar richtig emotional! 😀

Fazit: Für mich leider der schwächste Band der Geschichte, obwohl das Cover mit my Boy Fin mein liebstes ist! Die ganze Trilogie habe ich aber richtig genossen und ich hatte selten eine Geschichte, bei der ich wirklich jede Person lieben gelernt habe!

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Veröffentlicht am 12.08.2022

Für immer frei?!

Forever Free - San Teresa University
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Um ehrlich zu sein ist schon auf den ersten Seiten Eines klar: Es wird tief in die Klischee-Schublade gegriffen. Und das wäre auch absolut nicht schlimm, denn manche Klischees lese ich sogar ganz gern. ...

Um ehrlich zu sein ist schon auf den ersten Seiten Eines klar: Es wird tief in die Klischee-Schublade gegriffen. Und das wäre auch absolut nicht schlimm, denn manche Klischees lese ich sogar ganz gern. Mit Forever free wurde ich aber leider nicht richtig warm.
Das beginnt leider direkt mit Raelyn. Ein schüchterne Buchliebhaberin, die natürlich selbst nicht weiß, wie schön sie eigentlich ist. Leider bekommt Raelyn wirklich nie den Mund auf und entwickelt sich im Verlauf des Buches auch wenig. Da sie in der Vergangenheit kaum Freunde hatte und selten rausging, wirkt sie aber leider sehr weltfremd, unselbstständig und naiv. Einige ihrer Handlungen kann ich dazu einfach nicht nachvollziehen. Wenn ich zum Beispiel nie Freunde hatte und endlich welche finde, würde ich sie nicht so vernachlässigen wie Rae es an einer Stelle tut… und auch sonst nicht.
Hunter dagegen wird direkt als gefährlich eingestuft. Schon zu Beginn erfährt man in einem seiner Kapitel, dass er eine Störung hat. Worum es sich handelt, daraus wird lange ein Geheimnis gemacht. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass dies schon eher und deutlicher thematisiert wird. Schließlich gibt es ja die Kapitel aus Hunters Sicht, sodass das Gespräch mit Raelyn darüber trotzdem bis zum Ende hätte warten können ohne dass derdie Leserin im Dunkeln tappt. Leider wird das allerdings in wenigen Seiten abgearbeitet. Meiner Meinung nach sollte so ein wichtiges Thema klarer und tiefgründiger behandelt werden, wenn man sich dazu entscheidet, dass es im Buch vorkommen soll.
Zwischen Hunter und Raelyn habe ich wenig Chemie gespürt und ich frage mich sogar noch immer: Ist das eigentlich eine gesunde Beziehung? Statt Raelyn an die Hand zu nehmen und sie auf ihrem Weg zu begleiten, wirkt es auf mich oft mehr so, als würde er sie an die Hand nehmen und zum „richtigen“ Weg ziehen. Dadurch wirkt Raelyn im Verlauf des Buches auf mich auch wenig selbstständiger als sie es am Anfang war.
Karas Schreibstil ist angenehm, aber es gibt viele Wiederholungen. Das Wort ozeanblau kann ich erstmal nicht mehr lesen 😀 Trotzdem wird man gut durch die Geschichte geführt. Der Aufbau ist typisch NA, aber das finde ich immer sehr charmant.
Fazit: Mich kann Forever free leider nicht überzeugen, da Hunter „Geheimnis“ für mich mehr hätte thematisiert werden müssen. Leider sind die beiden Protagonisten auch einfach nicht mein Typ. Wie immer kann ich aber nur sagen: 2 Menschen lesen niemals dasselbe Buch und was ich kritisiere gefällt jemand Anderem vielleicht besonders gut ☺️

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