"Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen" von Ito Ogawa war für mich Entspannung pur. Ich liebe Bücher über die japanische Kultur, für mich sind sie ein Ausflug in eine besondere Welt.
Hatoko übernimmt nach ...
"Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen" von Ito Ogawa war für mich Entspannung pur. Ich liebe Bücher über die japanische Kultur, für mich sind sie ein Ausflug in eine besondere Welt.
Hatoko übernimmt nach dem Tod ihrer Großmutter etwas widerwillig den Schreibwarenladen. Nach und nach bemerkt man aber wie sie eine Veränderung durchmacht und kann ihr Ankommen miterleben.
Ich fand diesen Roman sehr schön geschrieben. Er schlug eher leisere Töne an. Mir gefiel vor allem die ausführlichen Beschreibungen der Briefe, die Hatoko für ihre Kunden schreibt. Mir gefiel die Sorgfalt und die Gewissenhaftigkeit mit der sie dabei vorging.
Auch die Schilderungen des japanischen Essens haben mir sehr gefallen und ich hatte nach dem Lesen richtig Lust, diese ebenfalls auszuprobieren.
Für mich ein sehr stimmiger Roman, der einen aus dem trubeligen Alltag rausholen kann und für Entspannung sorgt.
"When the Rain burns" ist das erste Buch, welches ich von Justine Pust gelesen habe und es wird definitiv nicht das Letzte gewesen sein.
Dieses Buch hat mich aus meiner Leseflaute herausgeholt. Obwohl ...
"When the Rain burns" ist das erste Buch, welches ich von Justine Pust gelesen habe und es wird definitiv nicht das Letzte gewesen sein.
Dieses Buch hat mich aus meiner Leseflaute herausgeholt. Obwohl es sehr ernste und aufwühlende Themen behandelt, hat mich das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen.
Justine Pust hat es geschafft, mich mit dieser Geschichte komplett abzuholen. Ich war begeistert von der emotionalen Tiefe und Glaubwürdigkeit dieses Buches.
Die Entwicklung der toxisches Beziehung war unglaublich gut dargestellt, mir haben sich bei einigen Szenen die Nackenhaare aufgestellt. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Alle Charaktere sind so gut gezeichnet und haben so viel Tiefgang. Und obwohl es ein Romance-Buch ist, fand ich es persönlich sehr gut, dass die Aufmerksamkeit bei Lina, ihrer Flucht aus der toxischen Beziehung und ihrer Heilung lag. Denn dies ist so ein wichtiges Thema und ich finde, Justine Pust hat mit ihrem Buch dazu beigetragen, diesem Thema mehr Präsenz zu geben.
Wer eine authentische, emotionale und dennoch sehr hoffnungsvolle Story lesen möchte, sollte an diesem Buch nicht vorbeigehen.
Ich liebe Musik in Büchern und somit hat mich "A Poet's Heart" von Rebekka Weiler sofort angesprochen.
Ich fand es sehr schön, dass die Musik hier wirklich sehr prägnant war und auch einen großen Beitrag ...
Ich liebe Musik in Büchern und somit hat mich "A Poet's Heart" von Rebekka Weiler sofort angesprochen.
Ich fand es sehr schön, dass die Musik hier wirklich sehr prägnant war und auch einen großen Beitrag dazu beigetragen hat, dass sich die beiden Hauptfiguren Yva und Fenn näher gekommen sind.
Mir hat diese sehr poetische und gefühlvolle Geschichte sehr gefallen. Ich mochte, die langsamere Annäherung der beiden. Für mich war es wirklich ein sehr schönes Lesegefühl, dass es sehr harmonisch wirkte.
Das Fenn nicht spricht, hat seinen Grund, den ich hier aber nicht verraten möchte. Ich fand dies sehr gut dargestellt und es hat mir gefallen, dass auch diesem "Problem" mal Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Yva und er hatten dadurch ihre ganz eigene Kommunikation, die ich wirklich sehr schön fand. Auch der Leidensdruck von Fenn wurde sehr gut dargestellt, der mich wirklich tief berührt hat. Fenn ist wirklich ein sehr toller Charakter.
Das Buch hatte leider an ein paar Stellen, ein paar Längen, die sich für mich doch etwas gezogen hatten.
Das Ende passte für mich auch nicht so wirklich zum Rest des Buches, welches eher ruhig und harmonisch wirkte. Hier kam es plötzlich zu einem Umschwung und es geschah, ziemlich viel auf einmal. Auch Fenn's Entwicklung kam mir hier einfach viel zu schnell und viel zu glatt. Ich hätte mir hier einfach ein viel ruhigeres und ausführlicheres Ende gewünscht.
Trotzdem ist es ein sehr schönes Buch, das einem eine sehr gefühlvolle Geschichte bietet.
Sam Ashton gilt als Mr. Irrelevant, da er als letztes im NFL-Draft gewählt wurde. Nur Leah, die Tochter seines Coachs und selbst angehende Trainerin, sieht das Potential in ihm. Sofort spüren beide eine ...
Sam Ashton gilt als Mr. Irrelevant, da er als letztes im NFL-Draft gewählt wurde. Nur Leah, die Tochter seines Coachs und selbst angehende Trainerin, sieht das Potential in ihm. Sofort spüren beide eine gewisse Anziehung zueinander, die ihrer beiden Karrieren sehr gefährdlich werden könnte.
Der Schreibstil von Alicia Sommer war sehr angenehm zu lesen, dadurch kam ich sehr gut in das Buch herein. Die Autorin bringt auch sehr viel Fachwissen zum Thema Football mit ein, was dem Buch mehr Authentizität gibt.
Die Beziehung zwischen Leah und Sam entwickelte sich für meinen Geschmack viel zu schnell und ich hatte das Gefühl, dass vor allem die körperliche Anziehung eine Rolle spielte.
Bei mir kamen die Gefühle zwischen den beiden nicht so an, ich konnte sie leider nicht fühlen.
Leah blieb für mich als Charakter eher blass und oberflächliche zurück. Auch konnte ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Obwohl sie immer darauf hinweist, wie wichtig ihr ihre Karriere als Coach ist, trifft sie sehr viele impulsive und unbedachte Entscheidungen, die eben diese gefährden könnten.
Sam war mir als Charakter recht sympathisch, doch so richtig warm wurde ich leider mit ihm nicht.
Die Football-Szenen hätten für mich ausführlicher sein können. Ich fand die Spielszenen immer recht schnell abgehandelt. Richtige Spannung kam bei mir da leider nicht auf, dafür fehlte es mir bei den Spielen einfach an der Dynamik. Für mich waren sie recht vorhersehbar und sie konnten mich leider nicht so recht mitreißen. Da habe ich schon wesentlich bessere Spielszenen gelesen, die mir viel mehr das Feeling von einem echten Spiel vermittelt haben.
Die erste Hälfte des Buches konnte mich auch nicht ganz so von sich überzeugen, wie die zweite Hälfte. Diese konnte mich mit zwei sehr emotionalen Momenten eher abholen. Leider fanden diese Szenen nicht zwischen den beiden Hauptprotagonisten statt. Bei Leah und Sam hätte ich mir solche echten Gefühle sehr gewünscht.
Kurz vorm Schluss wurde leider noch unnötig Drama erzeugt, was das Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.
Im großen und ganzen war das Buch ganz ok, aber es sticht zwischen den ganzen Sport-Romance Büchern jetzt nicht hervor.
Laut Verlag sollte uns in diesem Buch die Red String Theory begegnen. Ein ostasiatischer Mythos, der besagt, dass Menschen, die füreinander bestimmt sind, durch einen roten Faden miteinander verbunden ...
Laut Verlag sollte uns in diesem Buch die Red String Theory begegnen. Ein ostasiatischer Mythos, der besagt, dass Menschen, die füreinander bestimmt sind, durch einen roten Faden miteinander verbunden sind und es vom Schicksal vorgesehen ist, dass sie sich begegnen. Auch der Klappentext versprach mir eine epische Liebesgeschichte und ich hatte mit viel Drama und Schmerz gerechnet.
Leider muss ich nach dem Beenden des Buches sagen, dass ich doch schon recht enttäuscht von der Handlung des Buches bin und vor allem von der Auflösung am Ende.
Zum Anfang wird man sehr in die Geschichte hineingeworfen und erlebt Evelyn und Arden in verschiedenen Leben, in jedem davon töten sie sich vor ihrem 18. Geburtstag.
In ihrem aktuellen Leben möchte Evelyn dies auf jeden Fall verhindern, da ihre Schwestern an Leukämie erkrankt ist und durch ihre Knochenmarksspende gerettet werden kann. Doch Evelyns 18. Geburtstag rückt immer näher und die Angst, dass Arden sie wieder vorher umbringt, wächst von Tag zu Tag.
Ich fand die Grundidee in diesem Buch gar nicht so schlecht. Leider wiederholte sich das Szenarium immer und immer wieder. Man erfährt von den unterschiedlichen Leben von den beiden und doch enden sie immer auf die gleiche Weise, ohne das man den Grund dafür erfährt. Empfand ich dies am Anfang noch als spannend und fesselnd, so wurde dies mit der Zeit doch recht vorhersehbar und konnte mich dann nur noch wenig packen. Die Antwort auf das Warum hat sich einfach viel zu lange hingezogen.
Und als die Auflösung dann endlich kam, war ich doch nur mehr als enttäuscht. Ich hatte hier einfach mit mehr gerechnet. Diese Erklärung wirkte irgendwie plump, so als hätte man sonst nicht gewusst, wie man das ganze jetzt erklären sollte. Für mich nur so semi logisch und fernab von mysthisch. Hatte für mich meines Erachtens mit der Red String Theory so gar nichts zu tun.
Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch nicht erreichen, da sie für meinen Geschmack einfach nicht vorhanden war. Mir erschloss sich nicht, was beide jetzt am jeweils anderen finden und woher diese starken Gefühle plötzlich kommen. Ich konnte sie nicht nachvollziehen, für mich fehlte es hier stark an Interaktionen zwischen Arden und Evelyn, die auf eine tiefe Verbundenheit und Liebe hindeuten.
Für mich leider sehr enttäuschend, da ich hier mit einer sehr epischen und gefühlvollen Liebesgeschichte gerechnet hatte, die es so aber leider nicht gab.