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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2021

Eine tolle Geschichte, in die man sich einfach hineinfallen lassen kann

What if we Stay
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„What if we stay“ hat mich genau wie der erste Band sofort gepackt. Sarah Sprinz hat einen so tollen Schreibstil, da macht das Lesen einfach Spaß.
In diesem Teil der Reihe stehen Lauries beste Freundin ...


„What if we stay“ hat mich genau wie der erste Band sofort gepackt. Sarah Sprinz hat einen so tollen Schreibstil, da macht das Lesen einfach Spaß.
In diesem Teil der Reihe stehen Lauries beste Freundin Amber und Lauries Mitbewohner Emmett im Vordergrund, die wir beide schon flüchtig in Band 1 kennenlernen durften. Ich war super gespannt auf die Geschichte, da ich Emmett mit seiner liebenswerten Art im vorherigen Teil sehr gerne mochte. Dieser Eindruck hat sich auch in diesem Buch bestätigt. Amber hat einen eher widerspenstigeren Charakter. Mit ihr musste ich erstmal warm werden. Emmett und Amber haben mich sehr an Isaac und Sawyer aus „Feel again“ von Mona Kasten erinnert. Genau wie dort hat mir auch hier das Zusammenspiel der unterschiedlichen Persönlichkeiten gut gefallen.
Im Laufe des Buches gab es viele Wendungen in der Handlung. Obwohl einige davon vorhersehbar waren, hat es die Geschichte spannend gemacht. Zum Ende hin wirkte für mich der ein oder andere Konflikt und die Lösung dessen etwas zu sehr konstruiert. Das hat mir leider nicht ganz so gut gefallen.
Sonst gibt es allerdings kaum etwas zu bemängeln. Besonders gut haben mir einige kleinere Details in der Geschichte gefallen. Ich mag es zum Beispiel sehr, wenn Protagonisten nicht nur mit dem jeweiligen Love Interest abhängen, sondern mehrere Freundschaften pflegen. Auch Ambers Hobby wurde gut eingebracht. Mein Highlight-Detail war aber definitiv das Wortspiel „Am und Em“ und der damit einhergehende Vergleich zur Süßigkeit „M&Ms“. Das war sehr süß. :)
Es gibt also auch für „What if we stay“ eine klare Leseempfehlung für alle New Adult-Fans. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf den 25.6., an dem der dritte Band der Reihe erscheint.

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Veröffentlicht am 19.02.2021

Vom Waisenhaus in die Welt der Medizin

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1)
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Historische Romane gehören eigentlich nicht direkt zu meinen bevorzugten Genres. Allerdings habe ich eine Vorliebe für historische Geschichten, in denen es um medizinische Themen geht. Noch besser in der ...

Historische Romane gehören eigentlich nicht direkt zu meinen bevorzugten Genres. Allerdings habe ich eine Vorliebe für historische Geschichten, in denen es um medizinische Themen geht. Noch besser in der Kombination mit einer Protagonistin, die sich in einem medizinischen Beruf durchsetzen möchte und zunächst von allen unterschätzt wird. Das alles habe ich von diesem Buch erwartet, und genauso auch bekommen.
In „Kinderklinik Weißensee“ stehen zwei Schwestern im Vordergrund, die keine leichten Voraussetzungen für den Start in eine Ausbildung zur Krankenschwester haben. Mir hat es großen Spaß gemacht, den beiden „zuzusehen“, wie sie versuchen sich gegenüber ihren Mitmenschen zu behaupten und um ein besseres Leben zu kämpfen. Ungerechtigkeiten und Intrigen haben das Ganze noch spannender gemacht.
Neben dem Thema Frauen in der Medizin spielte hier auch die Liebe zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten eine große Rolle. Dafür bin ich in Romanen auch immer zu haben 😉 Für meinen Geschmack haben sich die Gefühle zwischen den Schwestern und ihren jeweiligen Auserwählten etwas zu schnell entwickelt. Hier hätte sich die Autorin ruhig etwas mehr Zeit lassen können, dann hätte es für mich authentischer gewirkt.
Davon abgesehen hat mir die Handlung sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Band, der ein paar Jahre später spielt. In der Zwischenzeit mache ich mich auf die Suche nach der „echten“ Kinderklinik Weißensee, deren Ruine heute noch existiert und die die Autorin zu diesem Roman inspiriert hat. Obwohl ich in der Nähe aufgewachsen bin, habe ich noch nie von ihr zuvor gehört.

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Veröffentlicht am 30.01.2021

Ein erfrischender und spannender Romantasy-Einteiler

Nox - Donner und Asche
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Dieses Buch habe ich durch Zufall bei Netgalley entdeckt und fühlte mich durch das Cover (und den Namen der Protagonistin) direkt angesprochen. Die Geschichte selbst war dann genau nach meinem Geschmack. ...

Dieses Buch habe ich durch Zufall bei Netgalley entdeckt und fühlte mich durch das Cover (und den Namen der Protagonistin) direkt angesprochen. Die Geschichte selbst war dann genau nach meinem Geschmack.
Es geht direkt spannend los und ich bin dadurch schnell in die Story reingekommen. Das Fantasyelement ist originell und hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Auflösung, die hinter den Schattenwesen steckt, hat mich fasziniert. Darauf wäre ich nicht so schnell gekommen. Gefallen hat mir auch, dass sich Annika nach dem ersten Auftauchen der Schattenwesen ein paar Personen anvertraut und das nicht versucht, zu verbergen und mit sich selbst auszumachen.
In der ersten Hälfte des Buches lag der Fokus vor allem auf Romance und weniger auf Fantasy. Das fand ich aber gar nicht schlimm, da ich so erstmal die Charaktere genauer kennenlernen konnte und es mir dadurch leicht fiel, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Gegen Ende wurde es dann immer spannender und actionreicher. Besonders gespannt war ich, wie am Schluss alles aufgelöst wird. In Fantasy-Einzelbänden habe ich immer so ein bisschen Bedenken, dass die Themen am Ende schnell abgearbeitet werden und es dann eher hektisch wird. Das war hier aber nicht der Fall. Das Ende hatte für mich genau das richtige Tempo und hat mich zufrieden zurückgelassen.
Besonders gut haben mir die beiden Hauptcharaktere gefallen. Die Szenen zwischen Annika und Elias haben mir viel Spaß gemacht, da sie einfach ein cooles Gespann sind. Von den Nebencharakteren hätte ich gerne noch mehr erfahren. Vor allem Annikas Vater und ihre beste Freundin Marleen waren für mich ziemlich blass und haben mir zu einfach mitgespielt.
Ein bisschen gestört haben mich im Laufe des Buches einige Wortwiederholungen. Zum Beispiel Elias Spitzname für Annika oder die Tatsache, dass Elias nach Wald und Regen riecht, wurden mir einfach zu häufig erwähnt. Aber das sind Kleinigkeiten. 😉
„Nox“ ist wirklich eine tolle, kurzweilige Romantasy-Geschichte und definitiv lesenswert. Die Autorin hat einen super schönen Schreibstil, der mich sehr gefesselt hat. Ich freue mich auf weitere Bücher von ihr.

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Veröffentlicht am 25.01.2021

Coole Story mit besonderen Charakteren im Mittelpunkt

Kissing Chloe Brown (Brown Sisters 1)
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„Kissing Chloe Brown“ ist mein erstes Buch der Autorin und erst mein zweites aus dem Forever-Verlag. Daher war ich sehr gespannt, was mich hier erwartet.
Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um ein genaues ...

„Kissing Chloe Brown“ ist mein erstes Buch der Autorin und erst mein zweites aus dem Forever-Verlag. Daher war ich sehr gespannt, was mich hier erwartet.
Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um ein genaues Bild der beiden Hauptpersonen zu bekommen, da sie einfach ein bisschen anders sind. Gerade das hat mir im Laufe der Geschichte besonders gut gefallen. Chloe hat mit einigen körperlichen Einschränkungen zu kämpfen, die sie sehr im Alltag eingeschränkt haben. Es war sehr spannend zu lesen, welche seelische Entwicklung sie im Buch gemacht und wie sie ihre Einstellung zu ihrem Leben geändert hat. Hinzu kam ihr toller Humor, über den ich einige Male lachen musste.
Neben Chloe und Red sind mir vor allem Chloes Schwestern in Erinnerung geblieben. Die fand ich beide sehr cool. Ich habe mich richtig gefreut, als ich gesehen habe, dass beide jeweils eine eigene Geschichte bekommen. Die werde ich auf jeden Fall lesen.
Ich bin normalerweise nicht so der größte Fan von „Listen“ in Büchern. Also Dinge, die die Protagonistin unbedingt tun möchte und sich das ganze Buch darum dreht. In diesem Roman hat mich das aber tatsächlich nicht gestört, da die Punkte angenehm in die Handlung eingebunden wurden und nicht so überhand genommen haben.
Gestört hat mich dann aber das künstlich heraufbeschworene Drama gegen Ende des Buches. Das war für mich ein sehr unnötiges Missverständnis und ich hätte gut darauf verzichten können.
Insgesamt hat mir das Lesen Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die anderen zwei Brown-Schwestern 😊

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Wenig Spannung, aber tolle Charaktere

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)
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Heute habe ich endlich geschafft, „Kaleidra“ von Kira Licht zu beenden. Ich habe tatsächlich mehrere Wochen an diesem Buch gelesen. Das lag hauptsächlich daran, dass ich momentan eine wahnsinnig stressige ...

Heute habe ich endlich geschafft, „Kaleidra“ von Kira Licht zu beenden. Ich habe tatsächlich mehrere Wochen an diesem Buch gelesen. Das lag hauptsächlich daran, dass ich momentan eine wahnsinnig stressige Zeit habe, aber auch mit dem Buch an sich habe ich mich schwer getan.
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil und unglaublich viele Ideen. Vor allem die ersten Kapitel haben mir sehr gefallen und ich mochte die Richtung, in die die Geschichte geht. Im weiteren Verlauf wurde der Aufbau der Story immer komplexer und für mich anstrengender zu lesen. Es wurden zahlreiche Namen eingebracht, Fremdwörter usw. Ich muss gestehen, dass ich den Klappentext vorher nicht gelesen hatte und daher nicht wusste, dass es unter anderem um Alchemie geht. Aber auch wenn ich es gewusst hätte, hätte ich mir nicht vorgestellt, dass wirklich so viel von chemischen Elementen und Reaktionen die Rede ist. Das hat mich schon in der Schule nicht interessiert und beim Lesen hat es mich eher gelangweilt.
Hinzu kamen zahlreiche ausdauernde Beschreibungen von allem, z. B. Aussehen anderer Charaktere, Orte, Abläufe… Klar ist das auch wichtig, aber in diesem Buch war es für mich einfach zu viel. Ich bin dann immer wieder mit meinen Gedanken abgedriftet. Auch die magischen Aspekte (Ouroboros, tragbares Periodensystem) wurden für mich entweder kompliziert oder so abstrus beschrieben, dass ich mir das ganze nur schwer vorstellen konnte. Ich lese viel Fantasy und habe in den meisten Fällen sofort Bilder im Kopf beim Lesen, aber bei „Kaleidra“ hatte ich damit wirkliche Probleme.
Aufgrund der ganzen Beschreibungen und zum Teil ähnlichen Szenen kam die Geschichte immer wieder ins Stocken. Bei mir baute sich kaum Spannung auf, sodass ich, wenn ich mal Zeit hatte, auch nur wenige Kapitel gelesen habe. Es war interessant und ich wollte auch wissen, wie es ausgeht, aber der Gedanken, das Buch abzubrechen, kam mir schon zwischendurch mal.
Mit den Charakteren hat die Autorin das Ruder meiner Meinung nach wieder herumgerissen. Die Mitglieder der Goldloge und ihr Zusammenspiel hat mich sehr gut unterhalten. Mit der Protagonistin Emilia hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten, da ich sie ziemlich anstrengend fand, aber das legte sich dann mit der Zeit. Ben mochte ich trotz seiner Eigenheiten von Anfang an gerne.
Am Ende gab es dann einen ordentlichen Cliffhanger. Ich bin jedoch trotzdem noch nicht sicher, ob ich Band 2 lesen werde. Meine Zusammenfassung von Band 1 werde ich zum Erscheinen des zweiten Teils aber auf jeden Fall auf unserem Blog hochladen.

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