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AnnikaNeu

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Absolute Empfehlung!

Fall of Legend
1

Fall of Legend ist der Auftakt der Legend-Trilogie von Meghan March und handelt von Scarlett, die durchaus vermögend ist, und Gabe, dessen Kindheit genau dem Gegenteil von Scarletts entsprach. Als Gabe’s ...

Fall of Legend ist der Auftakt der Legend-Trilogie von Meghan March und handelt von Scarlett, die durchaus vermögend ist, und Gabe, dessen Kindheit genau dem Gegenteil von Scarletts entsprach. Als Gabe’s Club aber kurz vor der Schließung steht, geht er mit Scarlett einen mehr oder weniger freiwilligen Deal ein. Doch der Händedruck besiegelt mehr, als nur die Rettung des Clubs…
Diese Geschichte ist der Wahnsinn!
Meghan March wird ja immer sehr gelobt für ihre Bücher und, was kann ich sagen, völlig zurecht. Der Schreibstil ist so verständlich, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Nichts mit Sätze doppelt lesen, weil sie zu lang oder einfach komisch sind.
Der Spannungsbogen ist auf jeden Fall auch da. Auch wenn man zunächst eine typische Romance-Story erwartet, so stellt sich doch bald raus, dass mehr dahintersteckt als die Bad Boy- Good Girl- Story. Was nicht zuletzt an den Charakteren selbst liegt: Scarlett Priest ist sehr wohlhabend und behütet aufgewachsen und mittlerweile eine Figur der High Society mit viel Einfluss. Gabriel Legend hat sich schon von klein auf alles selbst erarbeitet und sehr stolz darauf. Als diese beiden Charaktere also aufeinandertreffen, kann man die Spannung förmlich greifen.
Meistens liegt das Schicksal von Buchcharakteren und wie sie bei mir ankommen immer im Idetifikationspotenzial.
Aber eine sehr große Rolle spielt mittlerweile auch die Tatsache, wie gut sie einfach erarbeitet sind. Sowohl Scarlett, als auch Gabe sind mir auf irgendeine Art sympathisch, aber Identifikationspotenzial ist bei keinem der beiden vorhanden. Trotzdem sind es wunderbare Charaktere, weil sie im Laufe des Buches einen gut erarbeiteten und vor allem durchdachten Hintergrund bekommen. Und das ist eigentlich sogar noch viel mehr wert.

Ohne jetzt zuviel vorwegzunehmen, kann ich sagen, dass der gesamte Verlauf der Story sehr ungewöhnlich für ein Romance-Buch ist- jedoch keineswegs schlecht! Hier zeigt sich erneut, mit wie viel Talent Meghan March arbeitet, denn sie gibt den Lesern wirklich nur das Minimum;)

Am Ende des Buches sind noch einige Fragen offen, zu denen ich auf jeden Fall meine Antworten habe möchte! Ich werde mich wohl aber noch bis Februar gedulden müssen… Bis dahin: eine riesige Empfehlung!!!

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 18.12.2020

Absolut empfehlenswert!

Kiss Me Twice - Kiss the Bodyguard 2
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Nachdem ich "Kiss me once" schon super fand, konnte ich mir "Kiss me twice" natürlich nicht entgehen lassen. Was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht!
Mal wieder ist es Stella Tack gelungen, eine ...

Nachdem ich "Kiss me once" schon super fand, konnte ich mir "Kiss me twice" natürlich nicht entgehen lassen. Was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht!
Mal wieder ist es Stella Tack gelungen, eine unfassbar lustige Geschichte mit genau der richtigen Menge Drama und Gefühlen zu schreiben.
Silver und Prescot lernt man immer besser kennen und kann sie dadurch auch immer besser verstehen. Silver ist mir von Anfang an super sympathisch, was nicht zuletzt an ihrer toughen Art liegt.
Prescot ist auch erstaunlich sympathisch für einen Royal, und seine sehr direkte Art hat mir mehr als nur einen Lacher eingebracht:)

Besonders toll finde ich auch, dass wir Ryan und Ivy und auch Alex wiedersehen und diese mehr als nur eine kleine Nebenrolle spielen;)

Die Story hat einen fast schon dramatischen Plot, den man am Anfang zwar nicht erwarten würde, der aber super in die Story passt.

Alles in allem ein mega tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann, der

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2020

Ecken und Kanten

Capitana
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Ich wusste tatsächlich gar nicht, dass Capitana der zweite Band einer Reihe ist. Ich kam mit dem Inhalt ohne jegliches Vorwissen sehr gut zurecht.
Lola ist eine wahnsinns Frau. Sie weiß, was sie will ...

Ich wusste tatsächlich gar nicht, dass Capitana der zweite Band einer Reihe ist. Ich kam mit dem Inhalt ohne jegliches Vorwissen sehr gut zurecht.
Lola ist eine wahnsinns Frau. Sie weiß, was sie will und scheut auch nicht davor zurück, danach zu verlangen. Nach außen hin ist die der eiskalte Mafiaboss, doch zu Hause mit ihrer Tochter Lucy ist sie die liebevolle Mutter, die ihr ein möglichst tolles Leben schenken und die wichtigen Werte der Gesellschaft kennenlernen lassen möchte.
Mit dem Schreibstil kam ich persönlich leider gar nicht zurecht, dieser „Rauschzustand“, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, ist nicht aufgekommen. Manchmal musste ich einzelne Sätze nochmal lesen, weil ich irgendwo dazwischen verloren gegangen bin.
Die Story war dafür umso besser. Melissa Scrivner Love hat sich nicht mit einer einspurigen, langweiligen und 0815-Storyline zufrieden gegeben, sondern alles reingesteckt, was ging. Erfolgreich. Es gab mehrere Momente, die einen vor Erstaunen sprachlos gelassen haben.
Alles in allem ein gelungener Thriller, der aber durchaus seine kleinen Ecken und Kanten hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.10.2020

Ich fühle mich verstanden in den Worten anderer

Being Young
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Das Alter, in dem man als Teenager beschrieben wird, ist kompliziert. Und komplex. Und vielseitig. Und anstrengend. Und alles.

Dieses Buch fängt genau diese Emotionen auf. Die Kapitel, die nur aus Monologen ...

Das Alter, in dem man als Teenager beschrieben wird, ist kompliziert. Und komplex. Und vielseitig. Und anstrengend. Und alles.

Dieses Buch fängt genau diese Emotionen auf. Die Kapitel, die nur aus Monologen bestehen, sind unterscheidlich lang. Haben unterscheidliche Handlungen.

Jedes Kapitel erzählt eine andere Geschichte. Manchmal gibt der Titel schon preis, worum es geht, manchmal nicht. Manchmal ist die Thematik des Verfassers offensichtlich, manchmal nur metaphorisch. Es ist banal oder es ist tiefsinnig. Doch jedes Mal fühle ich mich verstanden. Egal, ob das Thema mich selbst betrifft oder nicht. Denn egal, wie die Geschichte aufgebaut ist, genau so geht es in meinem Kopf auch manchmal zu. Nicht alles ist organisiert, ratioal und tausendmal durchdacht. Wir wiederholen uns selbst, wir fühlen nunmal, was wir fühlen und allem voran: wir sind auch nur Menschen. Und das wurde mir nach jeder dieser Monologe mehr und mehr bewusst. Ich muss mich nicht schämen oder verstecken für all das, was in mir vorgeht.

Die Illustrationen haben für mich persönlich zwar keine besondere Bedeutung, aber sie sich wunderschön und immer sehr passend gestaltet zu dem dazugehörigen Kapitel. Auch das Cover, welches ja aus den Illustrationen zusammengesetzt ist, zeigt im bildlichen Sinne, dass Teenager sehr vielschichtig sind, sehr vielseitig und sehr bunt. Es spiegelt uns wieder.
Dieses Buch ist zwar kein typisches Buch, aber es ist definitiv eine Empfehlung, weil es einem unter die Haut geht, so wahr und ehrlich, wie es geschrieben ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.10.2020

Leichte Geschichte

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich
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Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir direkt, dass dieses Buch nicht so eine typische Liebesgeschichte wird. Für mich war es auch mal etwas anderes, weil die Protagonisten nicht ganz mein ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir direkt, dass dieses Buch nicht so eine typische Liebesgeschichte wird. Für mich war es auch mal etwas anderes, weil die Protagonisten nicht ganz mein Alter sind. Aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Julia war von Anfang an super sympathisch, wenn man von ihren Instagrambeiträgen absieht;) Sie ist eine alleinerziehende Mutter, die in ihrer Selbstständigkeit mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Im Laufe der Geschichte werden eine Vielzahl an alltäglichen Hindernissen erwähnt, die ich in meinem Alter zwar noch lange nicht alle nachweisen kann, die es aber sehr authentisch machen.

Mit Julias Selbstständigkeit als Influencer wurde auch ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen. Sehr interessant und auch wichtig fand ich, wie die hochgeladenen Fotos beschrieben werden und die Hintergrundgeschichte beziehungsweise der Prozess dahin. Es hat mal wieder gezeigt, dass nicht alles so ist, wie es in den sozialen Medien dargestellt wird.
Bei der Beziehung zwischen Julia und Alex wird auch sehr deutlich, dass Kommunikation das A und O ist. Hätte man in bestimmten Situationen mal den Mund aufgemacht, hätte man Missverständnisse verhindern können. Aber nicht nur in einer romantischen Beziehung gilt das, auch mit ihrer Tochter, ihren Nachbarn und besonders ihrer Mutter wurde immer wieder klar, wie wichtig es ist, zu reden.

Apropos ihre Mutter: Julia ist ohne ihren Vater bei ihrer Mutter aufgewachsen. Anfangs weiß weder Julia, noch man selsbt als Leser, was mit ihrem Vater passiert ist, zumal ihre Mutter bei dem Thema immer wieder dicht macht. Doch mit dem Fortgang der Geschichte findet Julia immer mehr zu sich selbst und arbeitet für das was sie möchte. Und in dem Fall sind das eben Details zu ihrem Vater. Sie weiß sehr wohl, dass ihre Mutter nicht gerne darüber redet, aber Julia stellt dann auch irgenwann fest, dass sie ein Recht auf dieses Wissen hat, auf einen Teil ihrer Identität. Und wer hätte es gedacht, am Ende ist ein aufkommender Aspekt aus diesem Teil ihres Lebens erin Wendepunkt in ihrer persönlichen Krise.
Zum Schluss erfährt man noch, dass Julias beste Freundin Elif gerne Kinder hätte, jedoch keinen passenden Partner in ihrem Leben hat, und sie sich deshalb einen anonymen Samenspender sucht. Ich finde sehr toll, wie offen und doch rücksichtsvoll mit diesem Thema umgegangen wird, da es in der heutigen Gesellschaft ja doch eher ein Tabu ist. Sehr interessant dabei ist auch, wie Elifs Familie darauf reagiert und wie die beiden Frauen darüber nachdenken, wie man einem kleinen Kind wie Fee, Julias Tochter, diese Situation erklären kann, ohne irgendwelche falschen Denkmuster hervorzurufen.
Alles in allem war ein ein sehr schöner, doch eher seichter Roman, den man mal schön an einem Wochenende durchlesen kann. Für mich war es fast ein bisschen zu langweilig, aber meiner Mama gefällt er sehr, sehr gut.

  • Cover
  • Erzählstil
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