Der Ritter, der Schurke und der Spion
Baskerville Hall – Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente. Teil 2: Das Zeichen der FünfNach den abenteuerlichen Erlebnissen der ersten Zeit in Baskerville Hall und den Weihnachtsferien, die er zuhause verbracht hat, kehrt Arthur zurück in das geheimnisvolle Internat. Er freut sich schon ...
Nach den abenteuerlichen Erlebnissen der ersten Zeit in Baskerville Hall und den Weihnachtsferien, die er zuhause verbracht hat, kehrt Arthur zurück in das geheimnisvolle Internat. Er freut sich schon sehr auf seine neuen Freunde, doch seine Freude wird schnell getrübt. Ein Ideenwettbewerb wird ausgerufen und jeder ist mit seinen Ideen beschäftigt. Sebastian Moran und das Kleeblatt scheint unterdessen schon wieder etwas zu planen. Und dann fallen die Professoren Holmes, Fox und Challenger in ein Koma - jemand versucht, ausgerechnet sie auszuschalten. Hat es noch immer etwas mit Grey und ihren Erfindungen zu tun? Arthur muss seine Freunde wieder zusammenhalten, um dieses Rätsel zu lösen.
Ich habe mich genauso wie Arthur darauf gefreut, nach Baskerville Hall zurückzukehren und der Sprecher hat auch wieder einen wirklich tollen Job erledigt. Unaufgeregt, ohne Übertreibung, aber dennoch gut charakterisiert er die Freunde und die auftretenden Personen. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Geschichte dieses Mal nicht ganz so gut fand wie in Teil 1. Obwohl es anders dargestellt wird, hat mir Arthur immer viel zu lange gebraucht, bis er die Details zusammengefügt hat und auch Holmes kam ziemlich schlecht weg. Ich weigere mich zu glauben, dass er - gerade im Begriff, ohnmächtig zu werden - erstmal anfängt, Bildchen zu malen anstatt einen vernünftigen Hinweis zu hinterlassen. Und auch wenn ich weiß, dass der echte Conan Doyle ein Fan von Okkultismus und Geisterbeschwörung war, finde ich es nicht gut, dass viele Hinweise aus der Geisterwelt kamen, ohne einen realistischen Hintergrund zu erhalten. Auch das Nachwort war ärgerlich. Wieso konnte man nicht, gerade in Bezug darauf, dass es sich um ein Kinder/Jugendbuch handelt, dort darauf hinweisen, dass der Glaube an Geister eben nur das ist: ein Glaube?! Auch die Behauptung im Nachwort, mit "Die verlorene Welt" hätte Conan Doyle den ersten Science Fiction geschrieben, ist einfach falsch. Weitaus früher gab es "Frankenstein" (1818), aber klar, lassen wir wie üblich die Frauen unter den Tisch fallen. So habe ich zwar das Buch an und für sich gemocht und ich möchte auf jeden Fall Band 3 ebenfalls genießen, aber ich hoffe, dort kehrt die Autorin wieder zurück zu dem, was dem Erfinder von Sherlock Holmes am besten zu Gesicht steht: Abenteuer, Wahrheit und Logik.