Sirenengesang
Das Lied der TiefeImogen ist das Mündel des grausamen Königs Nemea. Der jagt Sirenen und tötet sie und dennoch behält er Imogen bei sich, obwohl er weiß, dass auch sie eine Sirene ist. Als er versucht, sie mit seinem Kommandanten ...
Imogen ist das Mündel des grausamen Königs Nemea. Der jagt Sirenen und tötet sie und dennoch behält er Imogen bei sich, obwohl er weiß, dass auch sie eine Sirene ist. Als er versucht, sie mit seinem Kommandanten zu verheiraten, passiert ein Unglück. Imogen muss fliehen, wenn sie leben will, und sie kann nur den König des Nachbarreichs, Theodor, bitten, ihr zu helfen. Theodor stimmt zu, unter Bedingungen natürlich. Eine davon ist ein Blutband, das ihn mit Imogen verbindet und ihn für immer vor ihren Sirenenkräften schützt. Genau die will er nutzen, um sein Reich zu schützen. Doch natürlich lässt sich Nemea nicht seine Sirene einfach so wegnehmen, und dann sind da noch Theos Hochzeitspläne mit der Prinzessin eines anderen Reichs und schreckliche Meeresungeheuer.
Vorneweg: Die Idee mit den Sirenen und diversen Konflikten, die daraus resultierten, war echt cool und auch der Grund, warum ich dieses Buch lesen wollte. Das Problem, das ich mit diesem Buch hatte, war, dass nichts vernünftig ausgearbeitet wurde. Das Worldbuilding, die Hintergründe, allgemein die Gründe, warum sich Leute verhalten, wie sie sich verhalten. Es wurde meistens rasant erzählt, aber auch wenn in der Tiefe ein Lied existiert haben sollte - weder die Welt noch die Charaktere hatten welche. Die Anziehung zwischen Imogen und Theodor war gleich null, da gab es kein Knistern. Er war geil, sie wusste nicht, wie man Nein sagt ... Mir persönlich reicht das nicht. Warum das Buch mit Spice-Faktor 3/5 angepriesen wird, kann ich nicht sagen, es gab eine, eher cringy Szene, das hat aber auch gereicht. Am Ende waren mir sowohl die Charaktere als auch deren Schicksal so dermaßen egal, dass ich auch kein Interesse mehr an der Fortsetzung der Dilogie (Trilogie?) habe.