Die Spannung kam erst spät...
RelicIch hatte, bevor ich "Relic - Museum der Angst gelesen habe, bereits den 15. Band gelesen, von dem ich hin und weg war. Als ich dann noch einmal mit dem ersten Band begonnen hatte, war ich zunächst etwas ...
Ich hatte, bevor ich "Relic - Museum der Angst gelesen habe, bereits den 15. Band gelesen, von dem ich hin und weg war. Als ich dann noch einmal mit dem ersten Band begonnen hatte, war ich zunächst etwas enttäuscht. Zwar geschah gleich am Anfang ein Mord, aber danach folgten unzählige Längen, durch die ich mich kämpfen musste. Erst auf der Hälfte nahm das Geschehen so richtig an Fahrt auf und Lieutnant D'Agosta, Specialagent Pendergast und Margo Green, eine Angestellte des Museums, nahmen die Ermittlungen auf. Es passieren weitere Morde und alle stehen unter dem Druck, den Fall schnellstmöglich zu lösen...
Nachdem ich die trockenen Textpassagen überwunden hatte, bot sich mir ein Leseerlebnis, wie ich es mir vorgestellt hatte: Spannung pur, ein bisschen Horror und eine Bedrohung, die die ganze Stadt vernichten könnte. Ab da hatte ich wirklich das Gefühl, zum richtigen Buch gegriffen zu haben. Pendergast gefiel mir in seiner Rolle sehr gut, weil er ein wenig eigen war und nicht sofort jeden an sich herangelassen hat. Auch Lieutnant D'Agosta und Margo Green machten auf mich einen freundlichen Eindruck.
Das Cover hat mich nicht so wahnsinnig angesprochen, aber es ist ja auch immerhin schon von 1995. Da ich wusste, wie Band 15 war, habe ich mich davon aber nicht abschrecken lassen.
Alles in allem kann ich sagen, dass das Buch schon lohnenswert ist, aber die Spannung nicht von Anfang an erwartet werden kann.