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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2023

Die Spannung kam erst spät...

Relic
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Ich hatte, bevor ich "Relic - Museum der Angst gelesen habe, bereits den 15. Band gelesen, von dem ich hin und weg war. Als ich dann noch einmal mit dem ersten Band begonnen hatte, war ich zunächst etwas ...

Ich hatte, bevor ich "Relic - Museum der Angst gelesen habe, bereits den 15. Band gelesen, von dem ich hin und weg war. Als ich dann noch einmal mit dem ersten Band begonnen hatte, war ich zunächst etwas enttäuscht. Zwar geschah gleich am Anfang ein Mord, aber danach folgten unzählige Längen, durch die ich mich kämpfen musste. Erst auf der Hälfte nahm das Geschehen so richtig an Fahrt auf und Lieutnant D'Agosta, Specialagent Pendergast und Margo Green, eine Angestellte des Museums, nahmen die Ermittlungen auf. Es passieren weitere Morde und alle stehen unter dem Druck, den Fall schnellstmöglich zu lösen...
Nachdem ich die trockenen Textpassagen überwunden hatte, bot sich mir ein Leseerlebnis, wie ich es mir vorgestellt hatte: Spannung pur, ein bisschen Horror und eine Bedrohung, die die ganze Stadt vernichten könnte. Ab da hatte ich wirklich das Gefühl, zum richtigen Buch gegriffen zu haben. Pendergast gefiel mir in seiner Rolle sehr gut, weil er ein wenig eigen war und nicht sofort jeden an sich herangelassen hat. Auch Lieutnant D'Agosta und Margo Green machten auf mich einen freundlichen Eindruck.
Das Cover hat mich nicht so wahnsinnig angesprochen, aber es ist ja auch immerhin schon von 1995. Da ich wusste, wie Band 15 war, habe ich mich davon aber nicht abschrecken lassen.
Alles in allem kann ich sagen, dass das Buch schon lohnenswert ist, aber die Spannung nicht von Anfang an erwartet werden kann.

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Veröffentlicht am 18.04.2023

Der etwas andere Krimi

Die Schnüfflerin
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Der Auftakt begann schon sehr spannend und auch im Verlauf der Story ist mir definitiv nicht langweilig geworden. Die Idee mit dem verschärften Geruchssinn hat mir gut gefallen. Mal was ganz neues, was ...

Der Auftakt begann schon sehr spannend und auch im Verlauf der Story ist mir definitiv nicht langweilig geworden. Die Idee mit dem verschärften Geruchssinn hat mir gut gefallen. Mal was ganz neues, was ich noch nicht aus jedem x-beliebigen Krimi kenne. Besonders schön fand ich auch die Passagen, in denen einfach nur beschrieben wurde, wie Nina durch die Stadt läuft, die Gerüche wahrnimmt und versucht, damit den Täter zu finden. Einige interessante Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen, waren auf jeden Fall auch mit dabei und haben das Leseerlebnis noch weiter aufgepeppt.
Ninas Charakter hat mich angesprochen und sie war mir auf Anhieb sympathisch. Bei Ricky hat es etwas länger gedauert, bevor ich ihn wirklich mochte. Am Anfang wirkte er eben wie ein Playboy, aber dann scheint es, als wäre Nina ihm doch sehr wichtig...
Der Gesamteindruck des Buches ist für mich durch und durch positiv. Es gab keine Szenen im Buch, die ewig lang gezogen waren und auch sonst kam bei mir keine Langeweile auf. Ein unterhaltsamer, nicht sonderlich blutrünstiger Krimi, der mir ein gutes Maß an Unterhaltung geliefert hat.

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Veröffentlicht am 17.04.2023

Starke Freunde

Der Wunderling
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Auch eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Der Schreibstil ist packend und ich war sofort verzaubert. Alles beginnt in Miss Carbunkles Heim für widerspenstige und missratene Geschöpfe. Genau wie Arthur ...

Auch eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Der Schreibstil ist packend und ich war sofort verzaubert. Alles beginnt in Miss Carbunkles Heim für widerspenstige und missratene Geschöpfe. Genau wie Arthur landet auch Trixie, ein kleiner Vogel, in diesem düsteren Heim. Es ist der Ort, an dem sich die beiden zum ersten Mal treffen. Bald darauf schmieden sie einen Plan, um endgültig von dort zu verschwinden und den dunklen Machenschaften von Miss Carbunkle ein Ende zu setzen...
Ein Geschichte, die sehr berührt, wenn man hört, unter welchen Umständen die Waisen dort leben müssen. Es spielt im 19. bis 20. Jahrhundert und vermittelt auch genau diese Atmosphäre: einerseits hell und fröhlich und andererseits dunkel und grausam. Alles in allem ein sehr lohnens- und lesenswertes Buch, was es verdient hat, nicht nur tief vergraben in einem Bücherregal zu verstauben.

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