Zwei ungleiche Schwestern und eine wunderbare Familiengeschichte
Andere nennen es UrlaubDas Cover sieht für mich sehr humorvoll und interessant aus. Der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.
Netti hat es nicht einfach im Leben, neben Geldsorgen und Alltagsproblemen kümmert ...
Das Cover sieht für mich sehr humorvoll und interessant aus. Der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.
Netti hat es nicht einfach im Leben, neben Geldsorgen und Alltagsproblemen kümmert sie sich um ihren Vater Bruno. Sie ist eindeutig urlaubsreif, verträumt steht sie vor einen Reisebüro und kommt mit der Inhaberin ins Gespräch. So kommt es, dass sie ein paar Tage später in einem Kleinbus sitzt, nicht alleine, denn ihr Vater kommt mit. Gefahren wird der Bus vom Neffen der Inhaberin des Reisebüros, Giorgio. In München steigt noch Lulu, die Nichte von Giorgio zu. Ziel ist eine Ferienwohnung in Italien. Unterwegs erlebt die Gruppe so einige unterhaltsame Momente. Es kommt immer wieder zu kleinen Zwischenfällen aber vor Ort wird es wirklich schön. Die Beschreibungen der Szene und Orte sind einfach herrlich. Netti´s Schwester Ellen ist das komplette Gegenteil von ihr. Wie Feuer und Wasser und doch merkt man das Familienband. Bruno ist mürrisch und kommt etwas eigen rüber, im Laufe der Geschichte erfährt man aber viel über ihn und gerade Italien weckt in ihm Erinnerungen. Giorgio taut auch im Laufe der Handlung auf. Urlaub mit viel Chaos, Herz und Humor? Der ist bei diesem Roman genau richtig.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich mochte die Handlung, sie war emotional und sehr gut geschrieben. Die Charaktere waren facettenreich, das Ende hat mir gut gefallen. Ein sehr schöner Wohlfühlroman, ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter