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Veröffentlicht am 12.04.2026

Fragwürdige Entscheidungen, aber trotzdem eine lustige Story

The Night We Met
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In dieser Geschichte geht es um Larissa, eine junge Frau aus schlechteren Verhältnissen. Sie ist mit ihrem Freund Mike zusammen, doch allmählich zweifelt sie an ihrer Beziehung, da Mike nicht mehr derjenige ...

In dieser Geschichte geht es um Larissa, eine junge Frau aus schlechteren Verhältnissen. Sie ist mit ihrem Freund Mike zusammen, doch allmählich zweifelt sie an ihrer Beziehung, da Mike nicht mehr derjenige ist, den sie damals kennenlernte und immer unaufmerksamer wird. Larissa beginnt, mehr Zeit mit Chris, Mikes bestem Freund zu verbringen und die beiden erkennen, dass sie sich sehr ähnlich sind und gut zusammenpassen. Larissas Beziehung mit Mike wird immer chaotischer und es gibt ein paar schlimme Ereignisse, doch wenn sie Chris ihre Gefühle gestehen würde, würde es Mikes Herz brechen. Somit wird es zu einer sehr wirren Geschichte in der es um Freundschaft, Liebe und moralische Werte und Entscheidungen geht.

Dieses Buch war mein erstes Buch von Abby Jimenez und da ich schon viel Lob über sie gehört habe, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut. Doch ich war etwas enttäuscht und hätte definitiv etwas anderes erwartet.

Der Schreibstil an sich hat mir gefallen, es gibt z. B. sehr viele lustige Momente, in denen ich echt lachen musste. Somit war die Stimmung auch oft locker und dann hat das Lesen Spaß gemacht. Doch ebenso gibt es auch traurige oder emotionale Szenen, die echt gut beschrieben werden und bei denen ich etwas gerührt war. Die vielen Ereignisse haben für Spannung gesorgt und das Buch war nie langweilig.

In dieser Geschichte sind mir vor allem einige Nebenfiguren ans Herz gewachsen, allerdings gibt es auch eine Leute, die ich nicht so gern mochte und zu den Protagonisten habe ich gemischte Gefühle. Larissas Freundin Lexi, sowie Xavier, Samantha, Jesse, Becca und Heather waren sehr sympathisch, obwohl sie nicht so oft vorkamen. Dafür habe ich mich Hals über Kopf in den süßen, aber chaotischen Hund Wufferine verliebt, er sorgt immer für Unordnung, hat mich aber häufig zum Schmunzeln gebracht.

Einige andere Figuren, wie Donna, Janessa oder Phil habe ich im Laufe des Buches immer weniger gemocht.

Bei den Protagonisten weiß ich nicht wirklich, wie ich mich fühlen soll. Obwohl es im Buch viele lustige und schöne Momente mit ihnen gab, haben sie am Ende alle sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen, mit denen ich persönlich nicht so zufrieden bin.

Insgesamt ist es aber eine schöne Geschichte mit witzigen, sowie emotionalen Szenen für Romance-Liebhaber, jedoch lässt sich über die moralische Richtigkeit der Beziehung am Ende diskutieren.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Eine sommerliche Geschichte am Strand von St Ives

Summer Tides
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Scarlett zieht für einen Neuanfang nach St Ives in Cornwall, denn sie möchte ihren eigenen Strandkiosk eröffnen. Dort begegnet sie dem Rettungsschwimmer Jonah mit einer problematischen Vergangenheit. Als ...

Scarlett zieht für einen Neuanfang nach St Ives in Cornwall, denn sie möchte ihren eigenen Strandkiosk eröffnen. Dort begegnet sie dem Rettungsschwimmer Jonah mit einer problematischen Vergangenheit. Als sie sich begegnen entsteht sofort eine besondere Anziehung zwischen den beiden, doch das dürfte eigentlich gar nicht passieren, da Scarlett einen Freund hat. Außerdem möchte Jonah bald auf eine Weltreise aufbrechen... und trotzdem kommen sich die beiden immer näher.
In den ersten Kapiteln wurde ich nicht so gepackt und es war anfangs schwer in die Geschichte reinzukommen, aber danach wurde es immer besser und die letzten ⅔ des Buches habe ich tatsächlich an einem Abend durchgelesen und das Ende war einfach fantastisch. Der Schreibstil ist sehr lebendig und detailliert, vor allem die Beschreibungen waren so ausführlich, dass ich jede Einzelheit des Ortes vor meinem inneren Auge hatte. Die fröhliche und muntere Art des Buches hat mich immer aufgeheitert, wenn ich es in die Hand genommen habe und das Lesen hat echt Spaß gemacht.
Die Figuren haben mir ab der ersten Seite total gut gefallen und im Laufe der Story habe ich sie richtig lieb gewonnen. Die Bewohner von St Ives sind einfach so freundlich und fürsorglich und nehmen Scarlet direkt auf, wie eine zweite Familie. Sie helfen ihr und unterstützen sie, egal worum es geht. Auch Scarlett selbst ist meiner Meinung nach die perfekte Protagonistin. Sie ist neugierig, lebhaft und ein bisschen chaotisch, aber im Buch stehen zum Beispiel auch ihre schlechten Seiten im Vordergrund und sie arbeitet an sich und ist am Ende fast ein komplett neuer Mensch. Jonah ändert sich ebenfalls, wird offener und stellt sich seiner Vergangenheit, sowie seiner Zukunft.
Die Story an sich hat mich auch überzeugt, es gibt viele Überraschungen und Wendungen, aber zum Glück gibt es ein Happy End für alle. So soll es in einem guten Buch doch auch sein, eine Abwechslung aus tollen, gemütlichen Events und unschönen, aber fesselnden Ereignissen.
Insgesamt ist das Buch natürlich etwas für alle Leser*innen, die gerne Liebesgeschichten lesen, aber vor allem für die, die den Sommer, das Meer und den Strand lieben, denn die Geschichte fühlt sich wirklich an, als wäre man selbst in St Ives und würde alles live miterleben.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Ein märchenhafter Roman mit einzigartigem Setting

The Empress of Salt and Fortune: (Die Chroniken von Chih)
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In diesem sehr kurzen, aber trotzdem hervorragenden Roman wird die Geschichte von einer einzigartigen Freundschaft erzählt. Die junge Kaiserin In-yo begibt sich aufgrund einer politischen Hochzeit in ein ...

In diesem sehr kurzen, aber trotzdem hervorragenden Roman wird die Geschichte von einer einzigartigen Freundschaft erzählt. Die junge Kaiserin In-yo begibt sich aufgrund einer politischen Hochzeit in ein ihr fremdes Land im Süden. Dort ist sie ganz allein, bis sie sich mit der Dienerin Kaninchen anfreundet, die seit ihrer Kindheit im Palast lebt. Kaninchen bekommt mit, wie In-yo immer mächtiger wird, aufsteigt und sich am Ende ihren Feinden stellt. Die ganze Geschichte wird später als Rückblick von Kaninchen erzählt und dadurch klingt es richtig märchenhaft.
Mir hat vor allem der Aufbau des Buches sehr gut gefallen, am Anfang jedes Kapitels ist eine kurze, detaillierte Inventarliste von Gegenständen, die mit dem Kapitel zusammenhängen. Das macht das Buch noch etwas besonders und es ist ein sehr schöner und erfreulicher Aspekt.
Das Cover hat mich natürlich auch sofort überzeugt, ich liebe die Farben und die Tiere haben im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle gespielt.
Obwohl das Buch so kurz ist, wird die Geschichte wunderbar erzählt. Am Anfang fand ich es etwas schwer, alles nachzuvollziehen und in die Story reinzukommen, aber schon nach wenigen Kapiteln hatte ich keine Probleme mehr und das Lesen hat immer mehr Spaß gemacht. Den Schreibstil mag ich auch sehr, vor allem die Teile, die von Kaninchen erzählt werden.
Die Charaktere werden ausführlich beschrieben und sind sympathisch und definitiv lustig. Ich mag vor allem den Wiedehopf Nahezu Brillant Aber auch die anderen Figuren habe ich ins Herz geschlossen und deshalb das Buch sehr genossen.
Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war, dass einige Handlungen und Geschehnisse aufgrund der Länge des Buches nicht so deutlich geschildert wurden. Ich hätte gerne über mehr Details gelesen und die Geschichte noch länger erlebt.
Insgesamt lohnt es sich aber auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen und ich würde es besonders Leser*innen empfehlen, die feministische Fantasy, märchenhafte Erzählungen und ein asiatisches Setting (ähnlich dem imperialen China) mögen. Es ist zwar kurz, aber deshalb kann man es umso besser fast an einem Stück verschlingen

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Fantastischer Auftakt, der mit jedem Kapitel besser wird

Synaptic Shadows - Moonbow
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Die beiden Tech-Begabten Alexym und Jin könnten dem ersten Anschein nach nicht unterschiedlicher sein, doch je näher sie sich kennenlernen, desto mehr kommen ihre gemeinsamen Ziele in Sicht. In einer Welt ...

Die beiden Tech-Begabten Alexym und Jin könnten dem ersten Anschein nach nicht unterschiedlicher sein, doch je näher sie sich kennenlernen, desto mehr kommen ihre gemeinsamen Ziele in Sicht. In einer Welt mit einem mächtigen System, das die begabten Jungen für sich gewinnen will, möchte Jin nur ausreißen und frei sein, wohingegen Lex seinen Wert beweisen will.
Ich muss zugeben, dass der Anfang für mich sehr schwer war, da ich den Schreibstil nicht mochte und es einfach unendlich langsam voranzugehen schien. Doch mit jedem Kapitel wurde die Geschichte besser und am Ende habe ich sie doch geliebt. Man merkt bei Lesen, wie das Buch konstant besser wird und für mich ist das auch etwas, was eine Geschichte großartig macht. Obwohl ich mich am Anfang zum Lesen überwinden musste, wurde ich später mit einer fantastischen Story belohnt.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist sehr komplex aufgebaut und damit hatte ich am Anfang beim Lesen auch Schwierigkeiten. Es gibt viele neue Fachbegriffe, die verwendet werden, aber der Glossar am Ende hat mir oft geholfen. Außerdem gibt es eine fabelhafte Playlist zum Buch, die mich immer in die richtige Stimmung gebracht hat.
Die Charaktere sind sehr liebenswürdig, ihre Gefühle werden deutlich und ausführlich dargestellt und so kann man sich gut in sie hineinversetzen um tiefer in der Geschichte zu versinken. Besonders toll fand ich die Nebenfiguren Helga, Speckdose, Adachi u. Ä. Sie sorgen dafür, dass das Buch zur Abwechslung auch sehr lustig ist und außerdem sind sie tolle Freunde, die die Protagonisten unterstützen und ihnen helfen. Die Beziehung zwischen Lex und Jin ist immer sehr kompliziert und leider gab es nicht so viele Gefühle zwischen ihnen, wie ich es erwartet hätte, doch wie in der Beschreibung werden sie wahrscheinlich von Friends to Enemies to Lovers, was dann im nächsten Teil geschehen wird.
Zusammenfassend ist die Geschichte etwas für alle, die gerne Dystopien oder Sci-Fi lesen. Man darf nicht zu viele romantische Gefühle erwarten, sie werden wahrscheinlich erst in den nächsten Teilen auftauchen. Trotzdem gibt es viele herzerwärmende Szenen und witzige & loyale Nebenfiguren. Es lohnt sich definitiv und ich erwarte schon freudig das nächste Buch.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Ein genialer Romantasy-Auftakt, der süchtig macht

The Dagger and the Flame
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"The Dagger and the Flame" war eine Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte und in der ich mich vollkommen verloren habe. Die Story ist packend und emotional und es ist, als würde man in einer ...

"The Dagger and the Flame" war eine Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte und in der ich mich vollkommen verloren habe. Die Story ist packend und emotional und es ist, als würde man in einer anderen Welt versinken.
Es geht um das Mädchen Seraphine, deren Mutter bei einem Brand umgebracht wird. Seraphine rettet sich aber und sucht bei der Mantelgilde, den Cloaks, Unterschlupf. In der Stadt Fantome gibt es die verfeindeten Cloaks und Dagger, die sich beide Shade, die Schattenmagie, zu Nutze machen. Seraphine wird freundlich aufgenommen und findet zugleich neue Freunde, doch der Dagger Ransom verfolgt sie und seine Aufgabe ist es, sie zu töten. Aber Sera verfügt über eine sonderbare Magie, die Ransom möglicherweise helfen kann. Während Sera versucht, mehr über ihre Mutter herauszufinden, wird die Stadt auch noch von brutalen Monstern heimgesucht und sie müssen sich zur Wehr setzen.
Catherine Doyle hat einen einzigartigen Schreibstil, der mir sehr gefallen hat. Die Kapitel sind aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, trotzdem habe ich mich allen nah gefühlt und konnte sie gut verstehen. Die Story ist sehr spannend und ich habe es kaum geschafft das Buch wegzulegen. Immer passiert etwas Neues und es gibt beim Lesen jede Menge Fragen, die unbedingt geklärt werden müssen. Es ist toll, wie im Laufe des Buches immer mehr Geheimnisse offenbart werden und die Leser somit dazulernen und die Geschichte besser verstehen können.
Nur die Lovestory von Ransom und Seraphine war nicht ganz perfekt. Vieles hat sich in die Länge gezogen oder wiederholt, z. B. manche Gespräche. An manchen Stellen ist es einfach nicht weitergekommen, dafür war der Rest der Geschichte viel besser und ereignisreich.
Viele der Charaktere sind sehr sympathisch, ich mochte vor allem Seras Freundinnen Bibi und Val, auch ihr Hund Pippin und Ransom sind mir ans Herz gewachsen. Es sind total tolle Freunde und sie spielen auch eine wichtige Rolle in der Geschichte. Nur Theo fand ich etwas verwirrend, da es die ganze Zeit Andeutungen gab, dass er und Sera verliebt wären. Aber Sera ist auch in Ransom verliebt und es geht primär um die beiden. Deshalb mag ich Theo nicht ganz so sehr und gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsfiguren.
Die Welt in der die Story spielt liebe ich. Sie ist sehr detailliert und kreativ und ich konnte sie mir beim Lesen gut vorstellen. Die Karte am Anfang hilft auch bei der bildlichen Vorstellung.
Insgesamt war die Geschichte total packend, spannend und emotional, ich habe viele der Figuren geliebt und die Haupthandlung war sehr gut, obwohl mir die Lovestory manchmal nicht so gut gefallen hat. Vor allem das Ende hat mich voll überwältigt und aufgrund des (traurigen) Cliffhangers möchte ich den zweiten Teil unbedingt lesen und wissen, wie es weitergeht.

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