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Veröffentlicht am 04.08.2019

Gefühlvolle, berührende und tragische Sports Romance!

Chicago Devils - Die Einzige für mich
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Erste Sätze:
„Was kannsu hier empfehlen, Schätzchen? Auser dir natürlich.“ Ein betrunkener Gast stiert mir zu seiner gelallten Frage lüstern auf die Brüste.

Meine Meinung:
Ganz viel Liebe und ein klein ...

Erste Sätze:
„Was kannsu hier empfehlen, Schätzchen? Auser dir natürlich.“ Ein betrunkener Gast stiert mir zu seiner gelallten Frage lüstern auf die Brüste.

Meine Meinung:
Ganz viel Liebe und ein klein wenig Eishockey gibt es in der wundervollen Sports Romance „Die Einzige für mich“. Im 1. Band ihrer Chicago-Devils-Reihe über das gleichnamige Eishockey-Team lässt die Autorin Brenda Rothert die Seiten nur so dahin fliegen und mischt dabei viele romantische Momente mit tragischen Szenen.

Mia Marceau hat schon so einiges im Leben mitgemacht. Nachdem ihre Mutter sie nicht großziehen wollte, ist sie bei ihren Großeltern aufgewachsen. Doch jetzt ist ihre Großmutter schon länger tot und ihr an Alzheimer erkrankter Großvater in einer kostspieligen Pflegeeinrichtung. Von ihrem Ehemann, der sie betrogen, immer untergebuttert und sich minderwertig fühlen lassen hat, lebt sie getrennt und versucht nun ihren Studienabschluss nachzuholen. Um auf eigenen Beinen zu stehen, arbeitet sie in einer Bar, in der sie auch auf Anton, den Teamcaptain ihres Mannes, trifft. Sie weiß jedoch nicht, dass Anton schon seit vielen Jahren in Mia verliebt ist. Aber als Frau eines Teamkollegen war sie tabu für ihn. Eishockey ist zu seinem einzigen Lebensinhalt geworden, weshalb er immer einen gesunden Lebensstil führt, um auch ja fit zu bleiben. Doch Mia ist weiterhin die Frau seines Teamkollegen und mehr als Freundschaft darf nicht zwischen ihnen bestehen.

Etwas schade fand ich, dass es nur sehr wenige, kurze Eishockey-Szenen gibt. Zudem nehmen es die Protagonisten meiner Meinung nach mit Mias Ehegelübde viel zu ernst, immerhin lebt sie ja schon getrennt von ihrem Mann. Aber sowohl Mia als auch Anton gefallen mir sehr gut. Mia muss so einiges von ihrem wirklich ekelhaften Ehemann ertragen. Da ist es sehr bewundernswert, dass sie alles für sich alleine schaffen möchte. Und Anton ist einfach ein toller Kerl, der immer für Mia da ist, auch wenn sie anfänglich nur zu einer Freundschaft bereit ist, und ihr die Zeit lässt, die sie braucht. Neben weiteren Teamkollegen lernt man auch Antons Zwillingsbruder Alexei kennen, der in einem gegnerischen Eishockey-Team spielt und bei Frauen nichts anbrennen lässt. Ich hoffe, wir werden noch mehr über ihn lesen.

Fazit:
„Die Einzige für mich“ spielt zwar im Eishockey-Milieu, jedoch sind die Sportszenen rar gesät. Dafür bekommt man einige gefühlvolle, berührende und tragische Momente geboten, so dass die Seiten nur so dahin fliegen.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Anfangs sehr zäh, bevor es spannend zu Ende geht!

Wild Souls - Mit dir für immer
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Erste Sätze:
Die Liebe.
Ist nicht logisch.
Sie wird nicht auf Verlangen größer oder kleiner.
Sie überrascht. Gibt niemals auf.

Meine Meinung:
Tragisch und romantisch geht es auch wieder in „Wild Souls ...

Erste Sätze:
Die Liebe.
Ist nicht logisch.
Sie wird nicht auf Verlangen größer oder kleiner.
Sie überrascht. Gibt niemals auf.

Meine Meinung:
Tragisch und romantisch geht es auch wieder in „Wild Souls – Mit dir für immer“ zu, dem 2. Band der Outskirts-Dilogie von T.M. Frazier. Die Handlung schließt sich dabei nahtlos an den 1. Teil an, so dass man auch diesen gelesen haben sollte. Ein paar Längen schmälern jedoch das Lesevergnügen.

Nachdem es im vorherigen Band zum Schluss hin eine überraschende Wendung gegeben hat, muss Saywer erstmal alles verarbeiten. Während Finn ihr dabei zur Seite steht, erfährt sie immer mehr über ihre Vergangenheit und muss zudem noch viel über das wahre Leben lernen. Doch als Saywers Vater in Outskirts auftaucht, muss sie um ihr Leben bangen – und um das Leben der Menschen, die sie liebt.

„Manchmal ist weniger mehr“ trifft es hier ganz gut, denn leider zog sich anfangs das Buch für meinen Geschmack und ich brauchte einige Anläufe, um weiterzulesen. Ein paar Seiten weniger hätten es hier auch getan. Zudem wurde Saywer in einer Szene extrem naiv dargestellt, was mir gar nicht zusagte. Ansonsten werden alle Fragen zufriedenstellend beantwortet und die Liebesgeschichte war wieder sehr berührend. Ab der Hälfte nimmt der Roman dann richtig Fahrt auf und ich habe mit Saywer und Finn gebangt – vor allem zum spannenden Ende hin, das man gerne noch etwas hätte ausschmücken können, aber nichtsdestotrotz gut gelungen ist.

Fazit:
Am Anfang zieht sich „Wild Souls – Mit dir für immer“ ziemlich und Durchhaltevermögen ist angesagt. Belohnt wird man dann mit einer berührenden Liebesgeschichte, bei der auch spannende, tragische und romantische Momente nicht fehlen.

Veröffentlicht am 30.06.2019

Amüsanter und ungewöhnlicher Plot mit sinnlich-heißem Bettgeflüster!

Most Wanted Billionaire
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Erste Sätze:
Rückblickend hätte ich die Warnsignale wohl bemerken müssen.
Den außergewöhnlich hohen Einstellungsbonus zum Beispiel, der erst nach dreißig Tagen fällig wird.

Meine Meinung:
Ungewöhnliche ...

Erste Sätze:
Rückblickend hätte ich die Warnsignale wohl bemerken müssen.
Den außergewöhnlich hohen Einstellungsbonus zum Beispiel, der erst nach dreißig Tagen fällig wird.

Meine Meinung:
Ungewöhnliche und amüsante Lovestorys zeichnet die Most-Wanted-Reihe von Annika Martin aus, denn auch im 2. Band „Most Wanted Billionaire“ darf man sich wieder auf einen witzigen und originellen Plot freuen. Um nicht gekündigt zu werden, gibt sich eine Angestellte unerkannter Weise als Weckrufmädchen für ihren Arbeitgeber aus, sinnlich-heißes Bettgeflüster inklusive. Der leicht zynische Schreibstil lässt dabei die Seiten wieder nur so dahin fliegen.

Lizzie Cooper steckt aufgrund ihres Ex-Freundes in einer prekären, finanziellen Situation und benötigt dringend Geld. Um nicht ihren Job zu verlieren, spielt sie das Weckrufmädchen für ihren Boss Theo Drummond. Doch die Anrufe sind nicht nur unverschämt, sondern schon beleidigend. Anstatt verärgert zu sein, gibt Theo dies Rätsel auf und als Wissenschaftler mag er keine ungelösten Rätsel. Er ist sofort fasziniert von seinem Weckrufmädchen, die ihm auch noch – im Gegensatz zu allen anderen – Widerworte gibt und er möchte sie unbedingt kennenlernen. Doch er ist auch sehr dominant und Lizzie schreckt nach ihren Erfahrung mit ihrem Ex-Freund vor einer festen Beziehung zurück. Zudem will sie New York für längere Zeit verlassen, um sich finanziell wieder zu erholen. Theo will sie aber nicht gehen lassen und begeht eine Handlung, die Lizzie ihm nicht verzeihen kann.

„Most Wanted Billionaire“ konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Ich liebe den amüsanten Schreibstil der Autorin und die mal wieder einmalige Liebesgeschichte. Die Hauptcharaktere waren mir sehr sympathisch. Theo ist sehr ernst und sich selbst gegenüber auch sehr unnachgiebig. Er lebt fast nur für seine Arbeit, die vielen Menschen das Leben retten könnte. Doch Lizzie schafft es mit ihrer frechen und natürlichen Art, ihm das eine oder andere Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Zum Schluss gibt es dann noch mal ein paar Herz-Schmerz-Momente, bei denen ich richtig mitgelitten habe. Ich hoffe, wir werden noch mehr Bücher solcher Art lesen können.

Fazit:
„Most Wanted Billionaire“ punktet nicht nur mit einer einmaligen Liebesgeschichte, sinnlich-heißes Bettgeflüster und Herz-Schmerz inklusive, sondern auch mit einem amüsanten Schreibstil und sympathischen Charakteren, so dass die Seiten nur so dahin fliegen.

Veröffentlicht am 31.05.2019

Wunderschöne und einzigartige Liebesgeschichte zwischen einer Medialen und einem Bärengestaltwandler!

Age of Trinity - Silbernes Schweigen
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Erste Sätze:
Der Oktober des Jahres 2082 läutet einen Neuanfang ein.
Mediale, Menschen und Gestaltwandler, alle drei Gattungen haben sich darauf geeinigt zu kooperieren, um ihre gespaltene Welt zu vereinen.

Meine ...

Erste Sätze:
Der Oktober des Jahres 2082 läutet einen Neuanfang ein.
Mediale, Menschen und Gestaltwandler, alle drei Gattungen haben sich darauf geeinigt zu kooperieren, um ihre gespaltene Welt zu vereinen.

Meine Meinung:
Wieder wunderschön und einzigartig ist die Liebesgeschichte in „Silbernes Schweigen“, dem Auftaktband der Age-of-Trinity-Reihe. Im Spin-off der Psy/Changeling-Serie von Nalini Singh steht diesmal als großer Handlungsbogen der Kampf zwischen dem Dreigruppenbündnis, das Mediale, Gestaltwandler und Menschen eingegangen sind, und ihren Gegenspielern im Vordergrund. Es handelt sich hier zwar um den 1. Band einer neuen Reihe, jedoch ist es für Neueinsteiger ratsam, z.B. wegen diverser Kategorien und Unterkategorien bei den Medialen, erstmal die Ursprungsreihe zu lesen und langsam in die komplexe Welt hineinzufinden.

Nachdem bereits in mehreren Büchern Leoparden- und Wolfsgestaltwandler die Hauptcharaktere waren, ist diesmal ein Bärengestaltwandler der Protagonist. Valentin ist zwar erst seit einigen Monaten der Alpha seines Bärenclans, jedoch ist er der geborene Anführer, der alles für seine Leute tun würde, aber zunächst noch eine äußerst problematische Situation innerhalb seines Clans bewältigen muss. Für die mediale Telepathin Silver, die auf andere eiskalt wirkt, hat er eine große Schwäche entwickelt und umgarnt sie bereits seit mehreren Monaten, als ein Mordanschlag auf sie verübt wird. Er nimmt sie mit in seine Clanhöhle, um sie zu beschützen. Gleichzeitig setzt er aber alles daran, dass Silver die Seine wird.

Dieses Buch lag mehrere Monate auf meinem SuB, da ich mir einen Bärengestaltwandler nicht als Protagonisten vorstellen konnte. Was für ein Fehler! Die Bären sind so ganz anders als die Leoparden und Wölfe, immer gut drauf, in Partylaune und sehr gesellige Raufbolde. Sie sind einfach zum Lieben. Natürlich hat sich die Autorin auch für Silver etwas Besonderes einfallen lassen, so dass ich hier stellenweisen mit ihr und Valentin mitgelitten habe. Russland als Setting hat mir ebenfalls gut gefallen, vor allem die russischen Kosenamen. Zudem lernt man viele neue Charaktere kennen, was reichlich Potenzial für weitere Bände liefert. Auch wenn Nalini Singh ihrem Schema treu bleibt, gibt es doch insgesamt wieder einige neue Ideen, so dass es nicht langweilig wurde.

Fazit:
„Silbernes Schweigen“ ist wieder eine wunderschöne und einzigartige Liebesgeschichte, die in einer komplexen, aber sehr interessanten Welt spielt. Neue Ideen und Charaktere liefern viel Potenzial für weitere Bände, so dass es nicht langweilig wird.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Tragisch, berührend und romantisch!

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Erste Sätze:
Die Geräusche um dich herum verraten viel über dein Leben. Es ist verdammt beänstigend, wie schnell sie sich verändern können, ohne jede Vorwarnung.

Meine Meinung:
Äußerst berührend und ...

Erste Sätze:
Die Geräusche um dich herum verraten viel über dein Leben. Es ist verdammt beänstigend, wie schnell sie sich verändern können, ohne jede Vorwarnung.

Meine Meinung:
Äußerst berührend und tragisch, aber auch romantisch und traurig schön geht es in der New-Adult-Romance „Wild Hearts – Kein Blick zurück“ zu, dem Auftaktband der „Outskirts“-Dilogie. Die Autorin T.M. Frazier lässt dafür zwei Protagonisten aufeinandertreffen, die erstmal eine schlimme Vergangenheit, die nach und nach in Rückblenden erzählt wird, verarbeiten müssen.

Sawyer Dixon ist sehr religiös aufgewachsen und durfte bisher noch nicht mal einfachen Vergnügungen wie Lesen oder Fernsehen nachgehen. Sie hat gerade ihre Mutter verloren und landet nach der Flucht vor ihrem gewalttätigen Vater in Outskirts, einem kleinen, abgeschiedenen Ort in Florida. Dort begegnet sie Finn, der seit mehreren Jahren seine Trauer um seine Jugendliebe in Alkohol ertränkt und sich schwere Vorwürfe macht, dass er nicht besser auf sie aufgepasst hatte. Den Kontakt zu seinen beiden besten Freunden Josh und Miller hat er abgebrochen. Zunächst ist er nicht sehr nett zu Sawyer, doch schon bald kommen sich die beiden näher.

Für meinen Geschmack fand ich Finns anfängliche Trauer im nachhinein betrachtet etwas zu übertrieben dargestellt. Ansonsten gefielen mir sowohl die Handlung als auch die Charaktere sehr gut. Neben der berührenden Liebesgeschichte von Sawyer und Finn knistert es auch gewaltig zwischen Miller und der amazonenhaften Josh. Nun bin ich schon sehr gespannt, wie es mit allen Charakteren im nächsten Band weitergehen wird, denn zum Ende hin gab es eine überraschende Wendung und einen fiesen Cliffhanger.

Fazit:
„Wild Hearts – Kein Blick zurück“ ist eine berührende und zugleich romantische Liebesgeschichte, in der die Protagonisten ihre tragische Vergangenheit erst noch verarbeiten müssen. Eine überraschende Wendung zum Ende hin und ein fieser Cliffhanger lassen gespannt den nächsten Band erwarten.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten