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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2026

Alltagstauglich, verständlich und vielseitig

Die Ernährungs-Docs – Unsere 100 besten Protein-Power-Rezepte
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Die "Die Ernährungs-Docs - Unsere 100 besten Protein-Power-Rezepte" haben mir insgesamt wirklich gut gefallen, auch wenn ich beim Lesen und Ausprobieren gemerkt habe, dass sich einige Inhalte mit anderen ...

Die "Die Ernährungs-Docs - Unsere 100 besten Protein-Power-Rezepte" haben mir insgesamt wirklich gut gefallen, auch wenn ich beim Lesen und Ausprobieren gemerkt habe, dass sich einige Inhalte mit anderen Büchern der Reihe überschneiden. Wenn man schon mehrere Bücher der Ernährungs-Docs kennt, entdeckt man hier also nicht nur komplett Neues. Das sollte man vielleicht im Hinterkopf behalten.

Was mir aber wieder sehr positiv aufgefallen ist, die Rezepte sind durchweg verständlich erklärt und angenehm einfach gehalten. Ich hatte nie das Gefühl, dass etwas kompliziert oder unnötig aufwendig ist. Gerade im Alltag ist das für mich ein großer Pluspunkt, weil man die Gerichte ohne viel Stress umsetzen kann.

Geschmacklich fand ich viele Rezepte richtig gut und vor allem abwechslungsreich. Es ist definitiv für jeden etwas dabei, und ich habe einige Gerichte gefunden, die ich sicher öfter machen werde. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich viele Rezepte leicht an meinen eigenen Geschmack anpasse. Sei es bei Gewürzen oder Zutaten. Das entspricht zwar nicht ganz dem ursprünglichen Konzept, aber für mich gehört das einfach dazu und hat meinen Gesamteindruck nicht negativ beeinflusst.

Fazit: Insgesamt ist es für mich ein solides, alltagstaugliches Kochbuch mit vielen guten Ideen, auch wenn es nicht komplett neue Impulse liefert, wenn man die Reihe schon kennt. Trotzdem greife ich gerne darauf zurück

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Enttäuschend

Healthy Food
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Ich hatte mich so auf "Healthy Food" gefreut, wirklich, ich hatte Bilder im Kopf von frischen, leckeren Gerichten, die Lust machen, sofort loszukochen. Aber beim Durchblättern des Buches hat sich dieses ...

Ich hatte mich so auf "Healthy Food" gefreut, wirklich, ich hatte Bilder im Kopf von frischen, leckeren Gerichten, die Lust machen, sofort loszukochen. Aber beim Durchblättern des Buches hat sich dieses Gefühl einfach nicht eingestellt. Die Rezepte haben mich leider nicht erreicht. Viele Sachen haben einfach nicht meinen Geschmack getroffen, und oft dachte ich, wie soll ich das im Alltag umsetzen? Manche Ideen wirkten zu kompliziert, andere einfach nicht besonders einladend.

Am meisten habe ich die persönliche Note vermisst. Ich hätte mir kleine Geschichten, Tipps oder Einblicke von Monika Svendsen gewünscht, die einem das Nachkochen schmackhaft machen. Stattdessen wirkte vieles distanziert und sachlich, fast so, als würde mir jemand eine Liste von Gerichten präsentieren, ohne wirklich zu erzählen, warum sie Spaß machen oder warum ich sie probieren sollte.

Ich will nicht sagen, dass das Buch völlig schlecht ist, vielleicht funktioniert es für andere und manche Rezepte sind ja wirklich interessant. Für mich war es aber enttäuschend. Ich hatte gehofft, inspiriert zu werden, mit neuen Ideen in der Küche zu experimentieren.

Fazit: "Healthy Food" hat gute Ansätze, aber für mich hat es einfach nicht gezündet. Ich wollte Freude, Inspiration und Motivation und leider habe ich davon nur wenig gefunden.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Einfach gekocht, aber nicht begeistert

One Pot
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Das Kochbuch One Pot setzt auf ein einfaches und alltagstaugliches Konzept. Über 90 Rezepte, die jeweils nur ein Kochutensil benötigen, ob Topf, Pfanne, Auflaufform oder Backblech. Gerade für die schnelle ...

Das Kochbuch One Pot setzt auf ein einfaches und alltagstaugliches Konzept. Über 90 Rezepte, die jeweils nur ein Kochutensil benötigen, ob Topf, Pfanne, Auflaufform oder Backblech. Gerade für die schnelle Feierabendküche ist das grundsätzlich eine praktische Idee.

Positiv fällt die klare thematische Gliederung auf. Die Rezepte sind übersichtlich nach Kategorien wie Gemüse & Kartoffeln oder Fisch & Fleisch sortiert, was die Orientierung erleichtert und das Stöbern angenehm macht.

Insgesamt hinterlässt das Buch bei mir jedoch einen zwiespältigen Eindruck. Viele der Gerichte haben mich persönlich geschmacklich nicht überzeugt oder wirkten wenig besonders. Außerdem sind einige Rezepte nicht unbedingt als besonders gesund einzustufen, auch wenn das kein ausdrückliches Kriterium war, fällt es dennoch auf.

Fazit: Unterm Strich ein solides Kochbuch mit guter Struktur, das aber inhaltlich nicht vollständig überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Enttäuschend und langatmig

Home Before Dark
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Marsi versucht das Verschwinden ihrer Schwester Kristin vor zehn Jahren aufzuklären, für das sie sich selbst eine Mitschuld gibt. Als sie erneut Kontakt zu ihrem damaligen Brieffreund erhält, kommen verdrängte ...

Marsi versucht das Verschwinden ihrer Schwester Kristin vor zehn Jahren aufzuklären, für das sie sich selbst eine Mitschuld gibt. Als sie erneut Kontakt zu ihrem damaligen Brieffreund erhält, kommen verdrängte Erinnerungen und neue Zweifel ans Licht und der Täter ist möglicherweise noch immer frei.

Meine Erwartungen an "Home Before Dark" waren recht hoch, umso größer ist am Ende leider die Enttäuschung ausgefallen. Die Grundidee des Buches ist spannend und atmosphärisch vielversprechend, doch in der Umsetzung bleibt das Buch für mich hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Die Figuren bleiben über weite Strecken wenig greifbar und wirken oft unnahbar. Es fällt schwer, eine echte emotionale Verbindung zu ihnen aufzubauen oder mit ihnen mitzufiebern. Gerade in einem Thriller, der stark von Spannung und Identifikation lebt, ist das ein deutlicher Schwachpunkt. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. 1977 aus Marsis Sicht und 1966 aus Kristins Perspektive. Dieser Aufbau ist grundsätzlich interessant und bietet Potenzial für Spannung und überraschende Verknüpfungen. In der Praxis wirkt der Erzählfluss jedoch stellenweise etwas holprig. Zudem ist die Handlung insgesamt eher langatmig, mit Passagen und etlichen Wiederholungen, die sich ziehen und den Lesefluss deutlich bremsen.

Positiv hervorzuheben ist die dichte, unterkühlte und teilweise beklemmende Atmosphäre. Die vielen angedeuteten Geheimnisse schaffen eine grundsätzlich reizvolle Stimmung und wecken Neugier. Hier zeigt sich das große Potenzial des Buches. Trotz der gelungenen Atmosphäre fehlt es für mich über weite Strecken an echter Spannung. Das konstante Gefühl von Nervenkitzel, das ich mir erhofft hatte, stellt sich kaum ein. Stattdessen verläuft die Handlung oft zu ruhig und ohne größere Höhepunkte.

Fazit: "Home Before Dark" überzeugt mit einer interessanten Grundidee und einer starken, düsteren Stimmung, scheitert für mich jedoch an zu distanzierten Figuren, einem teilweise zähen Erzähltempo, ständigen Wiederholungen und mangelnder Spannung.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Inspirierend, sprachlich ausbaufähig

Sunny Baking Time
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Nach "Cozy Baking Time" erscheint mit "Sunny Baking Time" das zweite Backbuch von Theresa Haubs. Dabei bleibt sie ihrem Konzept treu, sowohl im Aufbau als auch in der Gestaltung. Allerdings wirkt das Buch ...

Nach "Cozy Baking Time" erscheint mit "Sunny Baking Time" das zweite Backbuch von Theresa Haubs. Dabei bleibt sie ihrem Konzept treu, sowohl im Aufbau als auch in der Gestaltung. Allerdings wirkt das Buch dieses Mal recht kommerziell und weniger persönlich als man es sich vielleicht wünschen würde.

Wie schon im ersten Backbuch fällt auch hier die Sprache als Schwachpunkt auf. Die Texte wirken stellenweise nicht besonders ausgereift und können die eigentlich gemütliche, einladende Atmosphäre eines Backbuchs nur bedingt transportieren. Dafür überzeugen die Rezepte umso mehr. Sie sind abwechslungsreich und machen wirklich Lust aufs Nachbacken. Besonders gelungen ist die Aufteilung, die für eine stimmige Struktur sorgt und passende Inspirationen bietet.

Fazit: Insgesamt ein solides Backbuch mit leckeren Rezepten, das jedoch wie schon sein Vorgänger vor allem in der persönlichen Note und sprachlichen Ausarbeitung Luft nach oben lässt.

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