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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2022

Wunderschöner Schreibstil

Das Glück auf der letzten Seite
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Im Buch „Das Glück auf der letzten Seite“ von Cathy Bonidan geht es um ein unvollständiges Manuskript. Das Buch fällt Anne-Lise in die Hände, woraufhin sie es dem eigentlichen Autor mit einem handgeschriebenen ...

Im Buch „Das Glück auf der letzten Seite“ von Cathy Bonidan geht es um ein unvollständiges Manuskript. Das Buch fällt Anne-Lise in die Hände, woraufhin sie es dem eigentlichen Autor mit einem handgeschriebenen Brief per Post übermittelt. Nachdem dieser auf den Brief geantwortet hat, beginnt Anne-Lises über den Weg des Manuskripts Nachforschungen anzustellen. Über Jahre/Jahrzehnte verschwunden und durch so viele Hände gegangen…
Das Buch besteht rein aus Briefen, die die Protagnisten einander schreiben. Dachte ich mir Anfangs, dass die Geschichte noch an Spannung zulegen wird, war dem leider nicht so. Ich muss sagen, dass inmitten Stellen des Buchen ein bisschen langwierig waren. Jedoch war der Text leicht zu lesen und die schöne Ausdrucksweise sehr angenehm. Die Charaktere waren allesamt gut dargestellt und man konnte sich gut in Anne-Lise als „Haupt-Charakter“ hineinversetzen.
Das Ende habe ich toll gefunden, sowohl Maggy und William, als auch Claire und Sylvestre sind auf den besten Weg ein Paar zu werden. Gemeinsam verbringen sie Silvester und sogar David bekommt Ausgang.
Abschließend kann ich sagen, dass es eine luftig leichte Geschichte war, mit den Briefen einmal etwas ganz anderes. Mir hat es gut gefallen, der vornehme Schreibstil war sehr ansprechend. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 05.08.2022

Brandgefährlich

Im Feuer
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Das Buch „Im Feuer – Ein Fall für Lilly Hed“ von Pernilla Ericson ist der Auftakt zur Krimi-Reihe um die junge Ermittlerin Lilly Hed. Sie verfügt über einen äußerst guten Spürsinn und es gelingt ihr so ...

Das Buch „Im Feuer – Ein Fall für Lilly Hed“ von Pernilla Ericson ist der Auftakt zur Krimi-Reihe um die junge Ermittlerin Lilly Hed. Sie verfügt über einen äußerst guten Spürsinn und es gelingt ihr so gut wie immer die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nach einer traumatischen Zeit schafft sie es sich loszulösen und weit entfernt im kleinen Dörfchen Nynäshamn neu anzufangen. Beim Dienstantritt in der dortigen Polizeidienststelle wirken alle deutlich verwundert, zumal Lilly aufgrund ihrer bereits gelösten Fälle zu Höheren berufen scheint. Sofort findet sie aber Anschluss – Katja Bromander, ebenfalls Polizistin – führt sie in die Gepflogenheiten des kleinen Dorfes ein. Nachdem es zu einem größerem Brandereignis im Dorf kommt, ist Lillys Aufmerksamkeit geweckt. Die Vorfälle häufen sich, es kommen Menschen ums Leben und Lilly lässt trotz Rückschlägen nicht locker und wird schlussendlich mit der Wahrheit belohnt, so schrecklich sie auch ist…
Ich habe den Schreibstil im Buch toll gefunden. Es war stets fesselnd, ich kam gut voran und an den Kapitelenden wollte ich sofort weiterlesen. Die kurzen Kapitel haben mir ebenfalls gut gefallen, genau die richtigen Längen. Die wiederkehrenden Rückblenden zu Tagebucheinträgen erklären sich zum Schluss von selbst. Anfangs hatte ich schon eine leise Ahnung, dass diese mit der Auflösung der Vorkommnisse zu tun haben.
Lilly als Person mochte ich sehr. Sie macht das was sie liebt und dann auch mit vollem Einsatz, aufgeben kennt sie nicht. Egal wie viele Rückschläge, sie lässt sich nicht von ihren Vorhaben abhalten. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar, auf gewisse Ideen (wie das Nachschlagen in alten Schülerzeitungen) wäre ich nicht gekommen. Dass es mit Jesper vielleicht etwas werden könnte, war mir gleich klar. Ich fand es toll, dass es nebenher noch ein bisschen was über Liebe zu lesen gab 😊.
Alles in allem kann ich sagen, dass mir nun sehr bewusst geworden ist, was Feuer eigentlich anrichten kann. Wie mächtig es ist und wie schwer man Brände in den Griff bekommt. Die Botschaft die Pernilla Ericson in Bezug auf den Klimawandel überbringen wollte ist angekommen. Die Vorschau auf ihr nächstes Buch „Im Sturm“ hat mich neugierig gemacht – das Thema Black Out schwirrt ja in letzter Zeit immer wieder in den Nachrichten herum. Um einen Kauf werd ich da wohl nicht herumkommen 😊

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Veröffentlicht am 28.07.2022

Schottisches Dörfchen

Liebe funkelt apfelgrün
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Im Buch "Liebe funkelt apfelgrün" von Pauline Mai geht es um Mila, welche einem Leseclub für Liebesromane angehört. Als sie bei einem ihrer Leseclub-Treffen auf Theo traf, war es um sie geschehen. Alles ...

Im Buch "Liebe funkelt apfelgrün" von Pauline Mai geht es um Mila, welche einem Leseclub für Liebesromane angehört. Als sie bei einem ihrer Leseclub-Treffen auf Theo traf, war es um sie geschehen. Alles fühlte sich für sie an wie in ihren Romanen. Wäre da nicht Theos Verlobte. Als Mila die Beiden zum ersten Mal zusammen sieht, empfindet sie, dass Theo nicht ganz ehrlich zu ihr war und bricht den Kontakt ab. Um die Vorkommnisse zu verarbeiten musste sie einfach mal raus und entschied sich dazu, für 2 Monate nach Schottland zu reisen und dort Houssitting für die Familie Bains zu betreiben während die im Urlaub waren. Schon nach kurzem fand sie dort Anschluss und lernte auch den Sohn der Familie Bains kenne, Finaly. Für Mila lohnte es sich, genauer hinter Finalys Fassade zu blicken und Theo schien schnell vergessen. Die Dinge nahmen ihren Lauf....
Zusammengefasst hat mir das Buch ganz gut gefallen. Der Titel passte zum Namen des schottischen Dorfes "Applemore" und die Farbe grün tauchte auch später nochmal auf als sich Mila zu einem wichtigen Schritt für ihre Zukunft entschloss. Mit Äpfel hatte das Buch aber wenig zu tun. Die Katzen am Cover waren auch immer wieder im Buch vertreten, was ich toll fand :)
Mila als Protagonistin war mir sehr sympathisch, wobei ich nicht verstand, wieso das mit Theo sie so verletzt hatte, es war ja noch gar nichts passiert zwischen den Beiden.
Das Buch war flüssig geschrieben, so richtig etwas passiert ist aber erst zum Schluss. Die großen Gefühle spürte ich dabei leider nicht, manchmal schien es mir ziemlich in die Länge gezogen.
Ich kann es trotzdem für alle weiterempfehlen, die gerne leichte Romane mit einer Portion Liebe lesen.

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Veröffentlicht am 08.07.2022

Einblick in die Kunstgeschichte;

Blanche Monet und das Leuchten der Seerosen (Ikonen ihrer Zeit 6)
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Im Buch „Blanche Monet und das leuchten der Seerosen“ von Claire Paulin wird liebevoll die Geschichte von einem der bekanntesten Maler, Claude Monet und seiner Familie erzählt. Nach einer finanziell besonders ...

Im Buch „Blanche Monet und das leuchten der Seerosen“ von Claire Paulin wird liebevoll die Geschichte von einem der bekanntesten Maler, Claude Monet und seiner Familie erzählt. Nach einer finanziell besonders schwierigen Phase und dem Tod seiner geliebten Frau Camille, vereinte er sich mit Frau Hoschede, welche so wie er Kinder aus erster Ehe mit sich brachte. Zusammen schaffen sie es sich von den finanziellen Nöten zu befreien. Monet ging bis zu seinem Tod seiner großen Liebe, dem Malen nach. Seine Stieftochter Blanche heiratete Monets leiblichen Sohn und entdeckte auch ihre Liebe zum Malen.
Nachdem mir das Cover bereits super gut gefallen hatte, insbesondere die Farbwahl, konnte ich es gar nicht mehr erwarten mit dem Lesen zu beginnen.
Bereits auf den ersten Seiten hat mich die Geschichte mitgerissen. Wundervoll dargestellt wurde durch Claire Paulin das Leben des Claude Monet. Der Schreibstil und auch die Worte die gewählt wurden, versetzen den Leser in das damalige Zeitalter. Wie schön doch die Natur sein kann… Die Charaktere wirkten auf mich nicht alle sympathisch, jeder stand aber für sich und seine Eigenheiten.
Beim Lesen des Buches wird einem wieder bewusst, wie einfache Dinge die Menschen glücklich machen können.
Ich hatte tolle Lesestunden, ein wahrlich gelungener Roman der Claire Paulin. Kann ich nur weiter empfehlen 😊

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Veröffentlicht am 29.06.2022

Familiäre Abgründe

Der Klang des Bösen
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Im Buch „Der Klang des Bösen“ der AURIS-Reihe von Vincent KLIESCH geht es um den rätselhaften Mord an Patrizia, um ihren psychotischen Sohn Silvan und dessen narzisstischen Vater Martin Berg. Der forensische ...

Im Buch „Der Klang des Bösen“ der AURIS-Reihe von Vincent KLIESCH geht es um den rätselhaften Mord an Patrizia, um ihren psychotischen Sohn Silvan und dessen narzisstischen Vater Martin Berg. Der forensische Phonetiker Matthias Hegel wird von der Polzei zum Fall zugezogen, um Herauszufinden, ob Silvan die Wahrheit sagt. Keiner weiß da aber, wie schlimm es eigentlich um die Gesundheit von Hegel schon steht und ob er es überhaupt noch schafft zur Aufklärung des Falls beizutragen. Nachdem Hegel noch plötzlich auch persönlich in den Fall involviert ist, zieht er Jula hinzu – TrueCrimePodcasterin aus Leidenschaft. Wenn jemand ihn bei der Aufklärung des Todes unterstützen kann, dann sie. Tiefe familiäre Abgründe tuen sich auf, die menschliche Psyche schafft es doch immer wieder hinters Licht zu führen.
Ich hatte sooooo spannende Lesestunden. Die Kapitel in der richtigen Länge, hat mich die Handlung richtig gefesselt und ich hatte das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte hinter dem Buch ist gut durchdacht und man merkt, dass FITZEK seine Finger im Spiel hatte. Wirklich gelungen.
Die Charaktere im Buch waren super dargestellt, die Handlungen schlüssig. Bis zum Schluss wurde der Spannungsbogen aufrecht gehalten und die Auflösung fand wirklich erst in den letzten paar Kapiteln statt.
Anfangs hat mich das Buch sofort angesprochen, da mir ja „AURIS“ bereits bekannt war. Nach dem Lesen verstehe ich auch den Titel des Buches und die Abbildung am Cover, beides wurde sehr passend und gut gewählt.
Ich kann das Buch nur jedem weiterempfehlen, der Bock auf Spannung hat 😊

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