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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2019

Puckis erstes Schuljahr

Puckis erstes Schuljahr
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In diesem Band der Reihe ist Hedi Sandler, die von allen Menschen in ihrem Umfeld aber nur Pucki genannt wird, sechs Jahre alt und erlebt ihr erstes Schuljahr.
Erst geht sie nicht gerne in die Schule, ...

In diesem Band der Reihe ist Hedi Sandler, die von allen Menschen in ihrem Umfeld aber nur Pucki genannt wird, sechs Jahre alt und erlebt ihr erstes Schuljahr.
Erst geht sie nicht gerne in die Schule, weil sie dort stillsitzen muss und weil sie die Zeit nicht in ihrem geliebten Wald verbringen kann, die sie in der Schule verbringen muss.
Aber sie setzt sich auch sehr für ärmere Kinder ein und in den Sommerferien kommt ein Mädchen aus der Großstadt zum Forsthaus und Rose wird eine gute Freundin von Pucki, auch wenn sie zwei Jahre älter ist als diese.
Somit kann Rose schon gut lesen und gibt Pucki einen Anreiz, das auch schnell zu lernen.
Auch in diesem Buch merkt man es natürlich deutlich, dass es in einer Zeit spielt, die andere Vorstellungen vom Leben und den Werten vermittelt hat, als das heute der Fall ist. Aber ich finde auch hier, dass es der Geschichte keinen Abbruch tut und man diese auch in der heutigen Zeit gut mit seinen Kindern lesen kann.

Veröffentlicht am 04.09.2019

Försters Pucki

Försters Pucki
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In dem ersten Band der Reihe lernt man Hedi, oder auch Pucki, wie sie meistens genannt wird, als vierjähriges Mädchen kennen. Oft ist sie aber nicht so brav, wie es zu der Zeit von kleinen Mädchen erwartet ...

In dem ersten Band der Reihe lernt man Hedi, oder auch Pucki, wie sie meistens genannt wird, als vierjähriges Mädchen kennen. Oft ist sie aber nicht so brav, wie es zu der Zeit von kleinen Mädchen erwartet wird. Immer wieder sagen die Eltern ihr, dass kleine Mädchen einfach braver sein müssen als kleine Jungen, die schon mal auch Rabauken sind.
Aber Pucki spielt am liebsten mit den drei Jungen vom benachbarten Gut und so ist es klar, dass sie mitunter auch bei deren Streichen dabei ist. Auch im Wald läuft sie als Tochter des Försters gerne umher.
Ihre Streiche sind nicht immer ungefährlich, aber alles in allem ist Hedi schon ein gutes Kind und wenn es darauf ankommt, dann kann sie auch brav und vor allem sehr mutig sein.
Man merkt es bei diesem Buch sehr stark, dass es in einer anderen Zeit geschrieben wurde. In die heutige Zeit passt der vorgefertigte Lebensentwurf nicht mehr recht hinein. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Ich finde sie nach wie vor sehr lesenswert und schön.

Veröffentlicht am 29.08.2019

Spannende Arbeit einer Deutschtrainerin

Alles außer fern
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Die Autorin ist Deutschtrainerin in einem Dorf in Österreich. Gebürtig stammt sie aus Russland und hat sich dort dank einer engagierten Lehrerin schon früh für die deutsche Sprache interessiert. In ihrem ...

Die Autorin ist Deutschtrainerin in einem Dorf in Österreich. Gebürtig stammt sie aus Russland und hat sich dort dank einer engagierten Lehrerin schon früh für die deutsche Sprache interessiert. In ihrem Buch berichtet sie über ihre Schüler und ihre Arbeit, wie sie den Menschen die deutsche Sprache näher bringt. Aber sie berichtet auch über sich selbst, über ihr Leben, wie es sie in das Dorf verschlagen hat und solche Dinge.

Auch für Muttersprachler ist es sehr interessant, dieses Buch zu lesen, denn auch dafür ist gesorgt, dass diese vielleicht noch etwas neues lesen oder zumindest etwas, was man so nicht mehr unbedingt im Kopf hatte. Das macht das Buch zu einer tollen Lektüre, in der es vor allem um die Menschen geht, die die deutsche Sprache lernen und dabei oft auch sehr motiviert sind, weil sie eben merken, dass sie es für sich selber machen und besser weiterkommen, wenn sie die deutsche Sprache beherrschen.

Ich finde das Buch sehr unterhaltsam und angenehm zu lesen. Auch das Cover finde ich sehr schön und passend zu dem Buch. Wer sich mit der deutschen Sprache und den Menschen auseinandersetzen möchte, die diese lernen, dem kann ich dieses Buch gut empfehlen.

Veröffentlicht am 22.08.2019

Leider nicht ganz so gut, wie erwartet

Nichts bleibt so, wie es wird
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In dem Buch geht es um Burchard, einen Regisseur, der an einem Provinztheater arbeitet, weil das von einem angeblichen Freund geleitet wird. Nur deswegen hat er diesen Job überhaupt bekommen, für den er ...

In dem Buch geht es um Burchard, einen Regisseur, der an einem Provinztheater arbeitet, weil das von einem angeblichen Freund geleitet wird. Nur deswegen hat er diesen Job überhaupt bekommen, für den er sich eigentlich noch zu gut fühlt. Aber es kommt noch schlimmer, als es zum Eklat mit einem Journalisten kommt, der über Burchard berichtet.

Burchard weiß nicht mehr, wohin mit sich. Er bekommt den Hinweis, dass in Italien ein Haus zum Verkauf steht. So möchte er noch einmal neu anfangen, kratzt sein Geld zusammen und fährt los. Da Burchard sich sehr theatralisch und eitel verhält, hat man beim Lesen des Buches durchaus auch seinen Spaß.

Aber gleichzeitig muss ich sagen, dass das Buch für mich leider auch einige Längen hatte und ich nicht immer den unbedingten Wunsch hatte, weiterzulesen, wie es bei richtig guten Büchern der Fall ist. Trotzdem war es amüsant zu lesen und auch das Cover gefällt mir gut.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Ein wichtiges Buch

Klartext: Impfen! - Ein Aufklärungsbuch zum Schutz unserer Gesundheit
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In diesem Buch werden einige Fakten rund um das Impfen zusammengetragen und es wird immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig das Impfen ist. Ich muss zugeben, dass ich es noch nicht wusste, wie viele ...

In diesem Buch werden einige Fakten rund um das Impfen zusammengetragen und es wird immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig das Impfen ist. Ich muss zugeben, dass ich es noch nicht wusste, wie viele Verschwörungstheorien es rund um dieses Thema gibt und wie viele Unterstützer solche Gruppen auch noch haben. Das hat mich schon sehr erschreckt, was ich darüber in dem vorliegenden Buch gelesen habe.

Aber erst einmal zum Buch selber. Es ist sehr gut aufgeteilt und die einzelnen Kapitel sind spannend geschrieben und gut zu lesen, auch wenn man sich in der Materie nicht so gut auskennt. Die Autoren schreiben sehr sachlich und nehmen auch die Argumente der Impfskeptiker durchaus ernst und versuchen die Bedenken zu zerstreuen.

Dabei wird auch auf den Anfang des Impfens eingegangen und wie es sich überhaupt entwickelt hat, dass Menschen geimpft wurden und wie lange es diese Tradition in manchen Ländern schon gibt, bevor es eigentlich klar war, was da passiert.

Ich fand das Buch sehr spannend und hoffe, dass es einige Impfskeptiker lesen werden und sich durch das Buch dazu überzeugen lassen, sich und ihre Kinder impfen zu lassen. Schön finde ich auch, dass die Krankheiten beschrieben sind, gegen die hauptsächlich geimpft wird. So hat man ein Bild vor Augen, wogegen man sich schützt, auch wenn einige der Krankheiten schon nicht mehr bekannt und fast schon ausgestorben sind.

Auch das Cover gefällt mir, weil es schnörkellos einfach zeigt, worum es geht und sich so interessierte Leser sicher auch angesprochen fühlen. Ich kann nur hoffen, dass das Buch viele Leser findet, die dann die Halbwahrheiten und zum Teil auch falschen Aussagen im Internet nicht länger glauben, sondern richtig informiert werden.