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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2021

Eine mutige Frau geht ihren Weg

Ambition Girl
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Petra ist 21 Jahre alt, als sie im Jahr 1943 von ihren Eltern auf verschlungenen Wegen in die USA geschickt wird. Auf legalen Wegen ist es zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich, Deutschland zu verlassen. ...

Petra ist 21 Jahre alt, als sie im Jahr 1943 von ihren Eltern auf verschlungenen Wegen in die USA geschickt wird. Auf legalen Wegen ist es zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich, Deutschland zu verlassen. Dort angekommen möchte sie auch arbeiten und sie erfährt davon, dass Ambition Girls gesucht werden, die die amerikanischen Truppen unterhalten und den Männern Mut geben in diesem Krieg. In dieser Schule bewirbt Petra sich und sie wird tatsächlich zum Ambition Girl ausgebildet. Dort wird sie zu Paulette, denn sie muss eine ganz neue Lebensgeschichte annehmen. Gemeinsam mit den anderen beiden Ambition Girls, die mit ihr ausgewählt wurden, zieht sie in den USA umher und immer mehr werden die drei wie Stars behandelt. Dann wird eine der drei gesucht, die nach Europa reist, um die kämpfenden Soldaten zu unterstützen und ihre Moral zu stärken. Ohne dass es geplant war, kommt Paulette damit mitten in den Krieg hinein und ihre geplante sichere Weiterreise ist nicht möglich. Sie findet sich damit ab und hilft auch hier in der Gegend um Bastogne mit, um nicht untätig zu sein. So hilft sie bei den Krankenschwestern mit und sieht dort auch unvorstellbares Leid und sie findet Freunde, um die sie täglich bangen muss. Irgendwie schafft sie es noch immer, die Hoffnung nicht zu verlieren oder wieder zu gewinnen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Paulette fand ich sehr stark und sympathisch als Charakter. Sie selber und auch ihre Reise wurden sehr gut beschrieben und ich fand es einfach spannend zu lesen. Bei einigen Situationen habe ich mich mit Paulette gefreut und bei vielen anderen wiederum musste ich schlucken, weil die Ereignisse so beschrieben waren, dass ich es mir vorstellen konnte.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen interessanten Roman rund um die Ardennenschlacht lesen möchte. Auch das Cover finde ich sehr schön und passend.

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Veröffentlicht am 29.10.2021

Kinder bekommen aus Männersicht

Mach mir’n Kind
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Der Charakter des Buches und seine Verlobte und später dann Ehefrau versuchen ein Kind zu bekommen. Immer verzweifelter wird der Versuch, weil es immer wieder so ist, dass dann doch nichts passiert. Schließlich ...

Der Charakter des Buches und seine Verlobte und später dann Ehefrau versuchen ein Kind zu bekommen. Immer verzweifelter wird der Versuch, weil es immer wieder so ist, dass dann doch nichts passiert. Schließlich entschließen die beiden sich zu einer Behandlung, bei der ihnen gute Chancen eingeräumt werden, dass sie doch noch schwanger werden könnten, weil es auf normalem Wege sehr unwahrscheinlich ist. Mit dieser Behandlung endlich haben die zwei Erfolg und dürfen sich auf ihr Baby freuen. Dann werden die Trimester der Schwangerschaft gut beschrieben, die das Paar sehr gut meistert, bis das Kind dann endlich auf der Welt ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich durfte bereits das zweite Buch der Reihe lesen und war dankbar, nun auch den Anfang der Geschichte kennenzulernen. Die Charaktere bleiben zwar ohne Namen, werden aber so gut beschrieben, dass das kein störender Faktor ist, sondern ich auch gut verstehen kann, dass die Autorin diesen Weg gewählt, hat, damit es einfach jeder sein könnte. Das ist meiner Meinung nach ein guter Weg, um dieses Thema aus der Tabuzone heraus zu holen. Der Schreibstil gefällt mir bei diesem Buch sehr gut. Das ernste Thema wird durch lustige Abschnitte aufgelockert, ohne aber den Ernst zu verkennen. Das ist hier sehr gut gelungen. So konnte ich mich als Leserin richtig mit dem Paar freuen, als endlich das langersehnte Kind auf der Welt war.
Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist witzig gestaltet und passt gut zu dem Buch und auch zu dem nachfolgenden Band passt es gut.

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Veröffentlicht am 17.10.2021

Marie findet Freunde

Abenteuer auf Burg Höhenstein
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Marie besucht mit ihrem Vater eine Burg, die er gerne kaufen möchte, um ein Hotel daraus zu machen. Dieser erste Besuch läuft nicht so ab, wie die beiden es sich vorgestellt haben. Es spukt auf der Burg ...

Marie besucht mit ihrem Vater eine Burg, die er gerne kaufen möchte, um ein Hotel daraus zu machen. Dieser erste Besuch läuft nicht so ab, wie die beiden es sich vorgestellt haben. Es spukt auf der Burg und alle Fotos, die Marie für ihre "Freunde" im Internet, die sie eigentlich gar nicht kennt, gemacht hat, sind nichts geworden. Am nächsten Tag in der Schule wird sie von ihren Schulkameraden Olaf, Frederik und Tobias angesprochen, die es unbedingt verhindern wollen, dass die Burg verkauft wird. Sie weihen Marie in einige Geheimnisse der Burg ein, zu denen auch das Gespenst Kuni gehört und hoffen, dass Marie ihren Vater überreden kann, von seinen Plänen abzusehen. Marie selber wünscht sich nichts mehr, als dass ihr Vater wieder für sie da ist und sich nicht so in der Arbeit vergräbt, wie er es seit dem Tod ihrer Mutter vor vier Jahren getan hat.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr warmherzig und schön geschrieben und mit Marie konnte ich sehr gut mitfühlen bei ihren Abenteuern auf der Burg. Ihre Gefühle werden toll beschrieben, so dass man als Leser auch das Gefühl hat, bei dieser Geschichte dabei zu sein. Auch das Cover gefällt mir sehr gut und es passt toll zu der Geschichte.

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Veröffentlicht am 14.10.2021

Ein spannendes Tagebuch

Einsatz in Afrika
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In diesem Buch bekommt man einen Einblick in die deutsche Kolonialzeit und Zustände in Afrika 1907-1908. Dies zeigt das Buch aber nicht einfach mit Daten und Fakten auf, sondern sehr anschaulich anhand ...

In diesem Buch bekommt man einen Einblick in die deutsche Kolonialzeit und Zustände in Afrika 1907-1908. Dies zeigt das Buch aber nicht einfach mit Daten und Fakten auf, sondern sehr anschaulich anhand der Tagebucheinträge des Leutnants Franz Reuter. Er hatte es geschafft und wurde einem der begehrten Plätze in den Kolonien zugewiesen. In Kamerun hat er seine Arbeit verrichtet. Dabei hatte er verschiedene Aufgaben, musste zum Beispiel den Fluss reinigen und schiffbar machen und Streit zwischen rivalisierenden Stämmen schlichten.
Zu den Tagebucheinträgen gibt es auch noch viele Informationen rund um die Kolonialzeit, aber auch darüber, wie es in Kamerun heute aussieht und wie die Folgen der Kolonialisierung noch immer spürbar sind. Auch diese Informationen sind wieder begleitet von persönlichen Erfahrungen, denn die Schwester der Autorin war ab 1987 als Krankenschwester in Kamerun und konnte viele interessante Geschichten beisteuern.
Ich muss sagen, dass ich im Schulunterricht so gut wie gar nichts über die deutsche Kolonialzeit mitbekommen habe und deswegen umso neugieriger auf dieses Buch war. Ich fand es toll, über dieses Thema ein Buch lesen zu dürfen, das diese Zeit aus einer persönlichen Sicht auf die Dinge beschreibt. Dabei kann ich immer mehr in Erinnerung behalten, als bei einer Aufzählung alleine. Das Tagebuch hat mir so gut gefallen, dass ich mir immer wieder in Erinnerung rufen musste, dass es wirkliche Erlebnisse waren und kein Roman. Wenn man sich für diese Zeit der deutschen Geschichte interessiert und eine persönliche Geschichte lesen möchte, kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.10.2021

Kluftingers turbulente Vorweihnachtszeit

Morgen, Klufti, wird's was geben
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Zwei Tage vor Heiligabend bereiten Kluftingers gerade alles für die Feiertage vor. Dann erfahren sie, dass sie Besuch aus Japan erwarten und Erika fällt von der Leiter und muss ins Krankenhaus. Kommissar ...

Zwei Tage vor Heiligabend bereiten Kluftingers gerade alles für die Feiertage vor. Dann erfahren sie, dass sie Besuch aus Japan erwarten und Erika fällt von der Leiter und muss ins Krankenhaus. Kommissar Kluftinger ist für die Vorbereitungen des Weihnachtsfestes und mit dem Besuch auf sich allein gestellt und das kann nicht gut gehen. Hilfe bekommt er von seinem japanischen Freund Joschi in einigen Situationen, aber genauso oft endet die Hilfe auch noch im Chaos. In 24 Katastrophen ist das Buch unterteilt und so kann man es auch als eine Art Adventskalender lesen, was ich sehr schön finde.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist das erste Buch, das ich aus der Reihe um Kommissar Kluftinger lese, aber damit habe ich definitiv Gefallen an dieser Welt gefunden. Es ist schon sehr skurril und lustig geschrieben und macht sehr viel Spaß beim Lesen. Besonders bei den "englischen" Unterhaltungen zwischen Kluftinger und seinem japanischen Freund Joschi musste ich sehr schmunzeln.
Ich kann dieses Buch gerne empfehlen, wenn man eine etwas andere Geschichte für die Vorweihnachtszeit sucht. Auch wenn man die Bücher um Kommissar Kluftinger noch nicht kennen sollte, tut das der Lesefreude keinen Abbruch. Das Cover gefällt mir. Es ist witzig gestaltet und passt zu den anderen Büchern um Kommissar Kluftinger.

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