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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2021

Ideenreich

Das Haus der tausend Räume
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Mit "Das Haus der tausend Räume" ist nun schon der dritte Band aus der Howl-Reihe erschienen. Wie auch schon im zweiten Buch waren Howl und Sophie auch wieder nur Nebencharaktere. Dieses Mal stand ein ...

Mit "Das Haus der tausend Räume" ist nun schon der dritte Band aus der Howl-Reihe erschienen. Wie auch schon im zweiten Buch waren Howl und Sophie auch wieder nur Nebencharaktere. Dieses Mal stand ein junges Mädchen mit dem Namen Charmain im Vordergrund.
Zu Beginn fand ich sie von ihrer Art sehr anstrengend, da sie ziemlich schnippisch und rechthaberisch war, obwohl sie von den magischen Dingen im Haus keine Ahnung hat. Sie hat sich immer als etwas Besseres aufgespielt und konnte zu Beginn noch nicht einmal sich selbst versorgen.
Aber mit der Zeit hat sie sich weiterentwickelt und ich habe mich auch einfach an ihren Charakter gewöhnt.

Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und leicht zu lesen gewesen und habe die Szenen förmlich vor meinen Augen gesehen.
Als Leser bekommt man hier wieder viel Magie und einmalige Charaktere geboten, die die Diana Wynne Jones Bücher zu etwas ganz Besonderem machen. Und alles ist mit einer ordentlichen Prise Humor gefüllt, die einen richtig gut unterhält.

Ich bin wirklich ein bisschen traurig darüber, dass es nun kein weiteres Buch über Howl und Sophie geben wird. Die Geschichten waren so einzigartig und besonders, dass ich immer erstaunt war, wo sie ihre Ideen hergenommen hat.

Fazit
Für mich zählen die Bücher von Diana Wynne Jones nun zu meinen Favoriten. Zwar waren "Das Schloss im Himmel" und "Das Haus der tausend Räume" ein bisschen schwächer, aber alle waren voller Ideenreichtum. Also unbedingt lesen und darauf einlassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2021

Highlight

A History of Us − Vom ersten Moment an
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A history of us hat mir so gut gefallen! Bei dem Webeslogan "Gilmore Girls meets Mittelalter festival" war ich sofort hellhörig geworden, da ich großer Fan von Gilmore Girls bin und auch Mittelalterfestivals ...

A history of us hat mir so gut gefallen! Bei dem Webeslogan "Gilmore Girls meets Mittelalter festival" war ich sofort hellhörig geworden, da ich großer Fan von Gilmore Girls bin und auch Mittelalterfestivals spannend finde. Damit war es eigentlich schon klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
Dadurch war natürlich auch meine Erwartung schon recht hoch aber ich muss sagen ich wurde hier nicht enttäuscht.
Mit Ella, haben wir eine sehr starke und schlagfertige Hauptfigur, die für ihre Schwester und Nichte alles tun würde. Diese Einstellung wird ihr zum Verhängnis, da sie ihrer Nichte zuliebe sich auf das Mittelalterfestival einlässt.
Alleine die Vorbereitungen für das Fest waren schon so cool und auch die Stadtgemeinschaft ist wie aus Gilmore Girls entsprungen.
Jeder der verschiedenen Bewohner hat so seine Eigenheiten, die diesen aber so liebenswert oder nervig erscheinen lassen. Das in den nächsten 2 Teilen jeweils ein anderer Charakter in die Hauptrolle schlüpft, finde ich klasse und freue mich auch schon auf beide.

Aber der absolute Höhepunkt war natürlich die Durchführung des Festivals und ich wäre nur zu gerne selbst mit von der Partie gewesen. Es wirkte auch mich einfach sehr märchenhaft und habe es in vollen Zügen genossen. Es gab so tolle und witzige Dialoge, die mich oft zum Lachen gebracht haben.


Fazit
Ich liebe die Geschichte! Sie ist witzig, frisch und auch tiefgründig, natürlich gibt es das eine oder andere Klischee aber die passten auch einfach dazu.
Eine ganz große Leseenpfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2021

Starke Fortsetzung

Die Tiermagierin – Sturmseele
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Mit der Reihe „Die Tiermagierin“ hat sich Maxym in mein Herz geschrieben und ich liebe die Welt und ihre Wesen. Nun ist mit „Sturmseele“ Teil 2 der Reihe erschienen und nach kurzen Startschwierigkeiten ...

Mit der Reihe „Die Tiermagierin“ hat sich Maxym in mein Herz geschrieben und ich liebe die Welt und ihre Wesen. Nun ist mit „Sturmseele“ Teil 2 der Reihe erschienen und nach kurzen Startschwierigkeiten war ich wieder ganz in der Welt gefangen. Auch wenn der erste Band noch gar nicht so lange her musste ich mich am Anfang erst etwa orientieren.
Nachdem wir im ersten Band die Gruppe um Noc kennenlernen durften, war ich begeistert, wieder zu Ihnen zurückzukehren. Das Problem aus dem ersten Band musste noch gelöst werden, welches alle Ereignisse überschattet hat.

Wie im ersten Teil wechselt die Erzählungen zwischen Leena und Noc ab, was sehr wichtig war. Da so alle Beweggründe für den Leser ersichtlich sind und nachvollziehbar. Am Ende haben wir in diesem Buch auch ein Bestiarium mit den verschiedenen magischen Tierwesen. Dort gab es bei einigen sogar ein paar Zeichnungen dabei. So schön!

Im ersten haben wir ja viele von den Wesen kennenlernen dürfen, in diesem gab es auch wieder ein paar Neue, aber sie standen nicht mehr ganz so im Fokus. Ich hoffe, im Nächsten gibt es wieder mehr von dem zähmen.
In diesem gibt es zumindest ganz viel zum Hintergrundwissen von Noc, was einem nun vieles klarer macht. Mich hat es nur noch neugieriger auf alles gemacht.
Am liebsten wäre ich mit in dieser Welt und könnte mein Bestiarium füllen und die tollsten Tierwesen entdecken.

Diese Buchreihe könnte ich mir wirklich gut als Serie vorstellen, da diese Welt so bildgewaltig ist und ich die Tierwelt einfach live und in Farbe sehen möchte. Liebe einfach die Tiere!

Fazit
Band 2 konnte mich auch wieder sehr begeistern und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Kann die Reihe wirklich nur sehr empfehlen. Sie hat Abenteuer, Liebe, magische Tierwesen und die coolsten Assassinen. Für mich schon eine meiner liebsten Fantasyreihen geworden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2021

Liebe zwischen Kaffee und Eis

Sweet at heart
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Mit „Sweet at Heart“ kehren wir in die kleine Stadt Honey Springs zurück und treffen alte Bekannte. Aus Band 1 kennen wir schon das Setting und die Alles durchdringende Liebe zu dem Honig und den Bienen. ...

Mit „Sweet at Heart“ kehren wir in die kleine Stadt Honey Springs zurück und treffen alte Bekannte. Aus Band 1 kennen wir schon das Setting und die Alles durchdringende Liebe zu dem Honig und den Bienen. Dieses Mal ist aber ein anderes Paar im Fokus. Denn die Katze hat sich ein neues Opfer ausgesucht, welches verkuppelt werden soll. Dieses Mal hat es Madison getroffen, die wir im ersten Band auch schon kennengelernt haben, da sie die Schwester von Nick ist, dem einen Hauptcharakter. Im Gegensatz zu Nick fand ich sie aber etwas anstrengend, da sie ziemlich verbohrt in ihren Ansichten war.
Vor allem ihre Ansichten, dass eigentlich ihr das Café von Patrick gehören sollte, da sie ja eine wieder eine Eisdiele eröffnen wollte. Ich fand ihr Verhalten dadurch sehr kindisch, dass sie ihn einfach aus diesem Grund mit Abneigung begegnet.

Für mich waren in beiden Teilen jeweils die Männer die Sympathieträger, da ich die Frauen am Anfang immer ziemlich anstrengend und als nicht ganz nachvollziehbar empfunden habe. Das hat sich aber immer zum Ende hin gebessert, nachdem sie zu gewissen Einsichten gekommen sind. Ich weiß nicht, ob es von der Autorin ganz bewusst so gewollt hat oder ob das bei mir einfach so angekommen ist. Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.
Honey Springs ist einfach eine schöne Stadt und die Bewohner sind so cool. Manche sind zwar etwas verschroben, aber trotzdem liebenswert und machen die Stadt zu etwas Besonderen.

Der Schreibstil war wieder superleicht und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin hat eine so tolle Kulisse geschaffen, in der sich der Leser einfach wohlfühlen muss.

Fazit
Ich bin ein bisschen traurig, dass die Reihe schon zu Ende ist. Da es so schöne Wohlfühlbücher für mich waren. Ich setze aber darauf, dass die Autorin schön weiter Bücher schreibt und wir in den Genuss der Übersetzungen kommen.

Veröffentlicht am 19.04.2021

Falsche Versprechungen

Die Hexenjägerin - Der Zirkel der Nacht
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Da ich ein großer Fantasyfan bin und das Thema Hexen sehr spannend finde, war ich sehr neugierig auf diesen Titel. Auch hat mich das Cover sehr angesprochen, da es nach einer starken Protagonistin aussah ...

Da ich ein großer Fantasyfan bin und das Thema Hexen sehr spannend finde, war ich sehr neugierig auf diesen Titel. Auch hat mich das Cover sehr angesprochen, da es nach einer starken Protagonistin aussah und mit etwas gruseligen Vibes.

Das Buch habe ich mit zwei anderen Bloggern in einem Buddy-read gelesen. Mit ihnen habe ich das Buch in einer Woche ausgelesen und nach den Abschnitten immer ausgetauscht.

Für mich war das Buch aber etwas enttäuschend, da ich irgendwie etwas total anderes erwartet habe. Auf dem Klappentext wird das Buch mit der Hexenjagd beworben, aber im ersten Teil erleben wir genau eine dieser Jagden mit und danach fühlt es sich wie ein lange Vorbereitung auf weitere Ereignisse an.

Der Anfang hat mir noch wirklich gut gefallen, da es wie gesagt mit der Hexenjagd und dem YouTube-Kanal angefangen hat. Da war Tempo und Spannung da und ich wollte wissen, wie alles zusammenhängt und was es mit den Früchten auf sich hat.

Nachdem das Buch so stark vorgelegt hatte, wurde es sehr ruhig und es wurde noch andere Erzählstränge eingeführt. Bei diesen habe ich mich am Anfang gefragt, wie diese zur Story beitragen sollen. Ich hatte oft den Eindruck, dass die Autorin hier ein bisschen von "Es" oder auch "Stranger Things" sich inspirieren lassen hat. Davon bin ich persönlich nicht so ein großer Fan, von da es mir zu gewollt wirkte und ich keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen konnte.

Auch mit Robin konnte ich mich leider nicht wirklich anfreunden, obwohl sie eine starke Persönlichkeit ist und sich von nichts unterkriegen lässt. Vor allem, da sie selbst mit psychischen Problemen zu kämpfen hat und oft hinterfragt, ob Situationen wirklich geschehen. Dadurch hinterfragt auch der Leser immer, ob etwas real ist oder nur eine Halluzination. Dies hat mir durchaus gefallen und hat es etwas spannend gemacht. Nur waren die Horrorstellen oft eher nur eklig als wirklich gruselig.
Der Rest des Buches konnte es leider auch nicht rausreißen, da die Autorin gefühlt ziemlich viele Klischees verarbeitet hat, die mich gestört haben.

Es kamen immer mal wieder rassistische oder homophobe Äußerungen vor, was eventuell aber unterstreichen sollte, wie es in manchen kleinen Orten immer noch ist. Nur war mir oft diese nicht reflektiert, sondern wurden dann einfach so hingenommen und ich finde, das zeigt für Leser ein falsches Bild. Dies ist natürlich nur meine Meinung und darüber kann jeder anders denken.

Fazit
Gute Idee, die zu viel verspricht, aber leider wenig erfüllt. Wer ein Buch über eine Youtuberin auf spannender Hexenjagd erwartet, wird hier wohl eher enttäuscht sein, zumindest kommt im ersten Teil wenig davon vor. Der Fokus liegt stark auf den Charakteren und verliert dadurch leider am Tempo und Spannung. Ich könnte mir vorstellen, dass es in den nächsten Teilen spannender zugeht. Mich konnte der Erste aber nicht überzeugen und werde dadurch auch die Reihe nicht fortsetzen. Aber für jeden, der sich vom Buch angesprochen fühlt, sollte mal in die Leseprobe reinlesen, um herauszufinden, ob es eventuell etwas für einem ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere