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Veröffentlicht am 18.04.2018

Der schwächste Band der Reihe...

Always and forever, Lara Jean
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Klappentext:
Liebe oder College? Lara Jean muss sich entscheiden … Der Abschlussband der romantischen Trilogie von Jenny Han
Lara Jeans letztes Highschool-Jahr könnte nicht besser verlaufen: Sie ist bis ...

Klappentext:


Liebe oder College? Lara Jean muss sich entscheiden … Der Abschlussband der romantischen Trilogie von Jenny Han
Lara Jeans letztes Highschool-Jahr könnte nicht besser verlaufen: Sie ist bis über beide Ohren in ihren Freund Peter verliebt, ihr Vater heiratet endlich die Nachbarin Ms. Rothschild, und Lara Jeans Schwester Margot wird den Sommer über nach Hause kommen. Doch während Lara Jean mit Feuereifer bei den Hochzeitsvorbereitungen hilft, zeichnen sich Veränderungen am Horizont ab. Sie muss große Entscheidungen treffen: Welches College soll sie besuchen, und was bedeutet das für ihre Beziehung mit Peter? Bald wird Lara Jean ihr Zuhause und ihre Familie verlassen müssen – und vielleicht auch ihre erste Liebe? Der lang ersehnte Abschluss der romantischen Bestseller-Trilogie über das Erwachsenwerden.

Meine Meinung:


Nachdem mich die vorherigen beiden Teile der Trilogie so viel Spaß beim Lesen bereitet haben, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es im letzten Band mit Lara Jean und Peter weiter geht. Leider konnte dieser Teil jedoch so gar nicht mit seinen Vorgängern mithalten.

Besonders gestört hat mich, dass es alles in allem einfach nicht sehr aufregend war. Mir kam es die ganze Zeit so vor, als würde nichts wirklich passieren und es würde sich immer zu das Gleiche wiederholen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging oder ob Lara Jean auch noch mehr gebacken hat, als in den vorigen Bändern, denn gefühlt hat sie dauernd gebacken, was ich irgendwann ziemlich nervig fand.
Dazu kam dann noch, dass die Familie für mich etwas zu sehr im Mittelpunkt stand. Also versteht mich nicht falsch, ich mag diese Familie wirklich unheimlich gerne und mir hat es auch gefallen die Familiengeschichte weiter zu verfolgen, doch mir kam die Geschichte mit Peter etwas zu kurz. Irgendwie ging es dauernd um Familienangelegenheiten und das College Problem für Peter und Lara Jean lief nur so nebenher.

Trotzdem hat es mir gefallen wieder einen Blick in das Leben der Song-Mädels zu werfen, denn es gab natürlich wieder viele lustige, schöne und traurige Momente, die ich "miterleben" durfte.

Cover:


Wie auch schon die beiden vorherigen Cover, gefällt mir dieses ebenfalls sehr gut. Diese verträumte Art, die ich mir an Lara Jean vorstelle, genauso wirkt auch wieder dieses Mädchen auf dem Cover. Zudem ist alles in hellen Farben und vielen Pastelltönen gehalten, was in meinen Augen auch sehr gut zu Lara Jean passt.

Fazit:


Leider konnte mich der letzte Band, einer sonst eigentlich wirklich tollen Reihe, so gar nicht begeistern. Für mich gab es kaum ein richtige Handlung, die sich durch das Buch zog und so konnte es mich einfach nicht richtig fesseln. Trotzdem hatte das Buch auch seine schönen Momente, jedoch hätte in meinen Augen nach dem zweiten Teil kein weiterer kommen müssen.

Veröffentlicht am 03.01.2018

Eine faszinierende, aber auch erschreckende neue Welt

Das Juwel - Die Gabe
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Klappentext:
Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …
Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft ...

Klappentext:


Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …
Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Meine Meinung:


Seit längerem steht das Buch nun schon in meinem Regal und ich bin einfach nie dazu gekommen es zu lesen, obwohl ich mich so auf die Geschichte gefreut habe. Nun habe ich es endlich geschafft es zu lesen und stelle mir eigentlich nur eine Frage: Warum zur Hölle habe ich solange damit gewartet, dieses Buch zu lesen?

Zu Beginn war ich gleich schon fasziniert als ich das Buch aufschlug. Denn das Buch hat nicht nur ein wunderschönes Cover, sonder ist auch auf den beiden Vorsatzblättern (die festen Seiten bei einem gebundenem Buch) besonders schön gestaltet. Dort ist der Aufbau der Einzigen Stadt, die Zukunftswelt in der die ganze Geschichte spielt, aufgemalt. Doch es ist nicht nur schön an zu sehen, sondern hat mir auch sehr gut bei dem Einstieg in die Geschichte geholfen, da dies ja schließlich eine völlig fremde Welt für mich ist und da ist es doch wirklich praktisch, wenn man einfach mal schnell nach ganz vorne bzw. hinten blättern kann und schon das Ganze, was gerade in der Geschichte passiert, viel besser versteht.

Etwas Weiteres, was mir ziemlich früh positiv aufgefallen ist, ist der Schreibstil von Amy Ewing. Sie hat so eine Leichtigkeit wie sie die Geschichte erzählt, dass ich nur so über die Seiten geflogen bin. Dazu kam dann noch die Protagonistin Violet, welche mir gleich sympathisch war und deren Gedankengänge ich eigentlich fast immer verstehen konnte. Doch sie war noch viel mehr als nur eine ganz sympathische Protagonistin. Mit ihrer liebevollen, einfühlsamen, ruhigen, aber auch mutigen, starken und charismatischen Art, ist sie mir richtig ans Herz gewachsen.
Diese Kombination aus sehr angenehmem Schreibstil und ganz besonders liebenswerter Protagonistin hat es mir sehr einfach gemacht dieses Buch entspannt und mit viel Freude zu lesen.

Nun komme ich aber mal zur Handlung. Die Idee der Geschichte ist in meinen Augen mal wieder etwas völlig Neues, was vor allem daran liegt, dass Ewing eine komplett neue, unbekannte Welt erschaffen hat. Am Anfang war ich von dieser noch sehr fasziniert und habe begierig jede neue Information über dieses völlig fremde Leben aufgesogen. Doch dann habe ich nach und nach die Schattenseiten entdeckt, die mich teilweise wirklich erstaunt haben und mit denen ich so nicht gerechnet habe. Dies ist auch noch etwas, was ich an dem Buch besonders gut fand. Man wurde den Großteil der Geschichte im Ungewissen gelassen, da auch die Protagonistin Violet so viele Dinge nicht wusste, und so hab ich immer wieder plötzlich Neues erfahren, auf das ich nicht immer vorbereitet war. Das hat natürlich für eine gewisse Dauerspannung gesorgt und hat es fast unmöglich gemacht dieses Buch aus der Hand zu legen.

Zu der Liebesgeschichte in diesem Buch möchte ich hier nur kurz etwas sagen, aber nicht viel, damit ich niemanden spoiler. Als die Beziehung zwischen Violet und einem gewissen Unbekannten (ich möchte lieber keinen Namen nennen) beginnt geht mir das nämlich alles viel zu schnell. Ich konnte diese Bindung zwischen den Beiden anfangs einfach nicht richtig spüren und deshalb wirkte es für mich sehr aus der Luft gegriffen. Das ist auch der einzige wirkliche Kritikpunkt, den ich an diesem Buch habe. Doch dieser gilt auch nur für den Anfang der Liebesbeziehung, denn später konnte ich richtig mitfühlen.

Der Schluss... wie soll ich da nur beginnen? Dieses Ende war so nervenaufreibend, dass es einfach erwähnt werden muss. Plötzlich ging alles in der Geschichte Schlag auf Schlag und dann war das Buch auf einmal mittendrin vorbei. Hätte ich den zweiten Teil nicht schon im Regal stehen gehabt, wäre ich vermutlich verrückt geworden. Denn mit dieser geballten Spannung, mit der einem dieses Buch entlässt, musste ich einfach sofort weiterlesen.

Fazit:


Ein wirklich einzigartiges Buch, welches mich mit einer völlig neuen Welt begeistern, wie aber auch schockieren konnte. Durch diese ganzen neuen Eindrücke und aufregende Handlungen, fällt es wirklich schwer, dieses Buch überhaupt aus der Hand zu legen.

Veröffentlicht am 16.11.2017

Wie könnte es nach dem Tod weiter gehen?

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
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Klappentext:
Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei ...

Klappentext:


Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...

Meine Meinung:


Wie könnte es nach dem Tod weiter gehen? Diese Frage hat sich doch bestimmt schon jeder einmal gestellt. Ich denke auf jeden Fall öfters mal über so etwas nach und war deshalb auch sehr gespannt welche Antwort mir dieses Buch auf diese Frage gibt, bzw. eher wie die Idee von dem immer wiederholenden Todestag umgesetzt wird.

Ich habe ganz gut zu Beginn in die Geschichte eingefunden. Es viel mir weder besonders leicht, noch besonders schwer. Am Anfang ist das Buch noch eine ganz normale Geschichte, doch dann fängt dieser eine Tag wieder und wieder von vorn an. Und ab da unterscheidet sie sich von anderen Jugendromanen. Ich wusste einfach nie was als nächstes passieren wird, wenn Samantha etwas anderes tat, als am Tag zuvor. Und immer wenn ich mal eine Idee hatte, erwies sie sich fast immer als falsch. Womit es die ganze Zeit spannend blieb.
Doch dieser immer gleiche Tag hatte auch so seine Schwächen, denn einige Dinge wusste man einfach dann schon, wie sie passieren würden, wer was genau wie sagte und so weiter. Das konnte zwar nervig sein, wenn man den gleichen Satz zum dritten oder vierten Mal las, doch irgendwie gehörte es einfach dazu.

Mit der Protagonistin Sam kam ich nur bedingt gut klar. Manchmal mochte ich sie wirklich gerne, aber dann kam sie mir immer mal wieder vor, wie eine klassische Highschool-Zicke, die jetzt nur auf liebevoll und mit fühlsam tut, weil sie plötzlich gestorben ist. Jedoch habe ich ihr diese Rolle auch immer wieder abgekauft und mit ihr mitgefühlt. Nur manchmal gab es halt diese Momente, wo sie mir so unecht vorkam. Und dann kam sie mir plötzlich wieder total echt vor und ich habe mich mit ihr verbunden gefühlt.

Das Ende hat mich dann wirklich nochmal komplett überrascht und ich weiß irgendwie immer noch nicht so richtig, was ich davon halten soll. Die ganze Zeit habe ich immer überlegt wie dieses Buch bloß enden könnte, aber mir ist einfach nichts eingefallen und ich glaube mit solch einem Schluss hätte ich auch gar nicht rechnen können. Wenn sich meine Meinung, in eurer Auffassung, jetzt irgendwie negativ klingt, so ist sie nicht gemeint. Der Schluss ist nur einfach anders, was aber keines Falls heißt, das er schlecht ist.

Cover:


Das Cover sieht, meiner Meinung nach, nicht wirklich ansprechend aus. Es ist sehr langweilig und würde mich nicht dazu bewegen, den Klappentext lesen zu wollen. Prinzipiell kann es zwar auch sehr gut aussehen, wenn nur der Titel das Cover ziert, doch hier ist es leider missglückt.

Fazit:


Mal eine etwas andere Geschichte, die fern ab von typischen Jugendromanen ist und in einem relativ seltenem Szenario spielt, nämlich dem "Leben" nach dem Tod. Mir hat sie sehr gut gefallen, auch wenn es ein paar Schwächen gab, war es sehr spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht.

Veröffentlicht am 02.11.2017

Süße Lovestory

The Mistake – Niemand ist perfekt
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Klappentext:
Wenn aus einem kleinen Fehler die große Liebe wird ...
College-Eishockey-Star Logan ahnt nicht, dass er die richtige Frau am falschen Ort trifft, als er sich eines Nachts im Zimmer irrt und ...

Klappentext:


Wenn aus einem kleinen Fehler die große Liebe wird ...
College-Eishockey-Star Logan ahnt nicht, dass er die richtige Frau am falschen Ort trifft, als er sich eines Nachts im Zimmer irrt und aus Versehen bei Grace im Bett landet. Das erste Kennenlernen verläuft dementsprechend verheerend. Trotzdem geht ihm dieses hübsche, scharfzüngige Mauerblümchen fortan nicht mehr aus dem Kopf. Irgendwie muss er es schaffen, dass sie ihm eine zweite Chance gibt. Schade nur, dass Grace nicht vorhat, auf seine Annäherungsversuche einzugehen – wobei es ihr durchaus Spaß macht, diesem selbstverliebten Frauenheld dabei zuzusehen, wie er es immer wieder bei ihr versucht.

Meine Meinung:


Ich bin wirklich ein Fan von diesen Reihen, bei denen die einzelnen Teile zwar in sich abgeschlossen sind, doch wo die Protagonisten der anderen Bände immer wieder aufkreuzen. Das war auch der Grund, warum ich mich so auf diesen 2. Band gefreut habe. Der 1. Teil "The Deal - Reine Verhandlungssache" war nämlich wirklich gut und da hatte ich natürlich sofort Lust mehr davon zu lesen. Doch leider konnte "The Mistake - Niemand ist perfekt" nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten.

Die Charaktere der Geschichte haben mir allerdings wirklich gut gefallen. Vor allem mit den beiden Protagonisten Logan und Grace hat Elle Kennedy zwei starke und besondere Charaktere geschaffen, welche auf eine explosive Art, einfach perfekt zusammenspielen. Doch auch sonst tummeln sich in dem Buch lauter einzigartige und interessante Persönlichkeiten, darunter natürlich auch Hannah und Garret aus Band 1.

Die Liebesgeschichte zwischen Grace und Logan ist keines Wegs langweilig oder eintönig, sondern das genaue Gegenteil. Beide Protagonisten haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, sodass ihre Verbindung und ihr Kennenlernen zu einer regelrechten Herausforderung für sie wird. Aber gerade Logan schafft es immer wieder, mit seiner charmanten und lustigen Art, Grace zu beeindrucken, auch wenn diese das lange nicht zugeben will. So wird das Ganze zwischen den Beiden zu einer Art Spiel, welches sehr herrlich und amüsant zu beobachten ist.

Vom Ende war ich allerdings wirklich enttäuscht, denn es war einfach so vorhersehbar. Ich habe mir schon relativ früh in der Geschichte gedacht, dass die eine gegebene Situation später ein kitschiges Ende einleiten wird und genau so war es dann auch. Es war jetzt vielleicht kein richtiger Kitsch, doch für meinen Geschmack wurde etwas zu dick aufgetragen. Doch was mich dann noch gestört hat war, dass nach dieser besagten Szene plötzlich alles ganz schnell zu einem gezwungenen Happy End geführt hat und das ist mir meist, wie auch in diesem Fall, einfach zu unrealistisch.

Cover:


Mir gefällt das Cover wirklich gut. Es strahlt so eine gewisse Leichtigkeit aus und die beiden abgebildeten Personen wirken sehr vertraut und verliebt, was natürlich super zu der Geschichte passt. Auch sehr gut finde ich, dass keine richtigen Gesichter zu erkennen sind, so ist der Fantasy immer noch genügend Freiraum gelassen.

Fazit:


Eine schöne Liebesgeschichte mit viel Humor, Gefühl und Charme. Sie kann zwar nicht mit dem vorherigen Band mithalten, doch ist trotzdem alle Male lesenswert.

Veröffentlicht am 26.10.2017

Schwächerer, aber trotzdem grandioser Teil, einer unfassbar guten Reihe

Die Gabe der Auserwählten
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Klappentext:
Lias Kampf geht weiter
Verraten von den Ihren, geschlagen und betrogen, wird sie die Frevler entlarven.
Und auch, wenn das Warten lange dauert, ist das Versprechen groß, dass die eine namens ...

Klappentext:


Lias Kampf geht weiter
Verraten von den Ihren, geschlagen und betrogen, wird sie die Frevler entlarven.
Und auch, wenn das Warten lange dauert, ist das Versprechen groß, dass die eine namens Jezelia kommt, deren Leben geopfert werden wird für die Hoffnung, eures zu retten.
Lia und Rafe konnten aus Venda fliehen, doch verletzt und durchgefroren liegt ein ungewisser Weg vor ihnen. Während sie Rafes Heimat, dem Königreich Dalbreck, Stunde um Stunde näherkommen, spürt Lia, dass sie schon viel zu lang weit weg ist von Morrighan, ihrem Zuhause. Dabei deutet alles darauf hin, dass das Land kurz vor einem Krieg steht. Und obwohl Rafe ihr eine Zukunft als Königin an seiner Seite verspricht, ahnt Lia, dass sie ihrer Bestimmung folgen muss. Sie möchte als Erste Tochter von Morrighan ihrem Volk zur Seite stehen und für ihr Land kämpfen. Aber ist sie bereit, Rafe zu verlassen, um ihrer inneren Stimme zu folgen?

Meine Meinung:


Vorab muss ich euch sagen, dass ich mich wirklich riesig auf diesen dritten Band gefreut habe, da die Vorgänger mich mit ihrer geballten Spannung und dam ganzen Liebeschaos einfach nur umgehauen haben.
Demnach hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an diesen Teil und ich muss gestehen, dass dieser damit sehr gut umzugehen wusste. Das Buch ging nämlich genauso spannend los, wie Band 2 geendet hat. Sofort war ich wieder mitten drin im Geschehen und habe neugierig Lias Gedanken und Gespräche verfolgt.

Toll fand ich auch wieder, wie schon in der gesamten Buchreihe, die Sichtwechsel zwischen Lia, Rafe, Kaden und Pauline. Gerade das man auch zwischendurch mal erfährt, wie es bei Pauline aussieht, finde ich einfach nur super. Allgemein ist der Sichtwechsel gerade dann besonders interessant, wenn die Charaktere an verschiedenen Orten sind. Denn so liest man immer mal wieder einen Abschnitt aus aus dem Leben eines anderen Charakters, der zurzeit vielleicht in einer vollkommen anderen Situation ist als die Anderen, und doch gibt es immer wieder Zusammenhänge, die zeigen, wie sich die ganze Geschichte zusammenfügt.

Auch in diesem Band gab es wieder einige neue Enthüllungen und Geheimnisse, die ans Licht kamen und die es wirklich in sich hatten. Genau das gefällt mir auch einfach so gut an dieser Reihe, man hat so viele Fragen und möchte auf so vieles eine Antwort und im Laufe der Geschichte werden einem immer wieder Hinweise gegeben, mit denen man Vermutungen anstellt, doch wenn dann die Lösung rauskommt bin ich immer wieder oft überrascht von diesen Neuigkeiten.

Die Liebesgeschichte zwischen Lia und Rafe gerät in diesem Buch etwas ins schwanken und sorgt so nochmal zusätzlich für eine Menge Spannung und Aufregung. Ich bin zwar nicht der größte Fan von der Beziehung zwischen den Beiden, doch sogar ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert.

Das Einzige, was ich eigentlich wirklich an dem Buch zu kritisieren habe, ist das ich irgendwie das Gefühl habe, dass in diesem Teil viel weniger passiert ist als in den beiden vorigen Teilen. In den anderen Bücher kam man von der einen nervenaufreibenden Szene in die nächste und in diesem Band war irgendwie alles ruhiger und es gab weniger "große" Momente. Ich finde sogar, dass dieser Teil der Schwächste der Reihe bis jetzt war, was aber keineswegs heißt, dass er schlecht war. Auch dieser Teil war einfach grandios und nur auf ganz hohem Niveau betrachtet sieht man da einen winzigen unterschied zu den vorherigen Büchern.

Cover:


Dies ist bis jetzt, meiner Meinung nach, mit Abstand das schönste Cover der Reihe. Die Farbkombination aus Lila und Blau finde ich sehr passend, da beides sehr kühle Farben sind und es teilweise in dem Buch um die Flucht nach Dalbreck geht, wobei die Charaktere durch eine verschneite und eiskalte Gegend laufen müssen. Diese Landschaft sieht man auch sehr schön im Hintergrund des Covers und davor erscheint dann (vermutlich) Lia, welche wie eine magische Erscheinung wirkt. Das alles zusammen sieht einfach so zauberhaft und wunderbar aus, dass man dieses Cover einfach nur lieben kann.

Lieblings Charakter:


Ich bin immer noch ein riesen Fan von Kaden, auch wenn er sich in diesem Band nicht immer von seiner besten Seite gezeigt hat. Doch im 2. Teil hat man so vieles von ihm erfahren und so eine liebenswerte Seite an ihm kennengelernt, das ich ihn einfach in mein Herz geschlossen habe. Deshalb halte ich auch noch immer an ihm fest, da ich diese Art von ihm schon kennengelernt habe.

Fazit:


Ein wirklich gelungener 3. Band einer wunderbaren Reihe, auch wenn ich ihn im Vergleich zu den anderen Teilen am Schwächsten fand. Es war sehr spannend die Geschichte von Lia weiter zu lesen und ich freue mich nun schon sehr auf den nächsten Band. Ich bin schon sehr gespannt, welche Enthüllungen mich dort wieder erwaten.

  • Cover
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Gefühl