Nicht so mitreißend wie erwartet
Home Before DarkIsland und seine Krimis/Thriller sind meistens etwas Besonderes. Der Reihe “Mörderisches Island" der Autorin folge ich seit Beginn und daher waren meine Erwartungen an diesen Thriller recht hoch. Das ...
Island und seine Krimis/Thriller sind meistens etwas Besonderes. Der Reihe “Mörderisches Island" der Autorin folge ich seit Beginn und daher waren meine Erwartungen an diesen Thriller recht hoch. Das Cover und der Titel recht düster gehalten, aber auffällig genug, um in der Buchhandlung ins Auge zu fallen.
Die Schwester von Marsibil verschwand vor 10 Jahren. Keine Spuren, keine Zeugen und zurück blieb ein Gefühl der Schuld bei Marsibil.
Ein Brief veranlasst Marsibil die Suche wieder aufzunehmen, um doch noch der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und aus zwei Perspektiven. 1977 aus der Sicht von Marsi und 1966 aus der Sicht von Kristin. Diese Wechsel sorgen dafür, dass der Leser mehr Einblicke und Hintergrundinformationen bekommt.
Aber ich habe von Anfang an keinen richtigen Zugang zu der Story gefunden. Die Handlung war mir zu zäh und langatmig. Dabei bin ich durchaus ein Fan von Thrillern, die eher psychologische Spannung aufbauen. Viele potentielle Verdächtige, aber für mich kein richtiger roter Faden.
Zum Ende hin hat die Handlung dann etwas Fahrt aufgenommen, einige Wendungen waren durchaus überraschend.
Dank des Schreibstils der Autorin liest sich das Buch zügig, kann aber mit der Reihe nicht mithalten.