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Veröffentlicht am 21.02.2021

Tolle Idee zur Geschichte, die Umsetzung konnte mich leider nicht so richtig einfangen und begeistern!

Making Faces
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Inhalt
Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben. Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young verliebt. Ambrose, der überall beliebt ist und so schön, dass ein unscheinbares ...

Inhalt
Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben. Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young verliebt. Ambrose, der überall beliebt ist und so schön, dass ein unscheinbares Mädchen wie Fern niemals auch nur auf die Idee gekommen wäre, bei ihm eine Chance zu haben. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem besten Freund Bailey, der an den Rollstuhl gefesselt ist, aber dennoch das Leben mit jeder Faser aufsaugen will. Eigentlich schien es ganz klar, was die Zukunft für sie bereithält. Bis zu dem Moment, als Ambrose Fern endlich "sieht", aber so zerbrochen ist, dass sie nicht weiß, ob ihre Liebe genug sein wird...

Meine Meinung
Das Cover ist für meine Begriffe eher schlicht gehalten und hätte in der Buchhandlung meines Vertrauens wohl eher nicht meine Aufmerksamkeit erregen können, doch die kurze Inhaltsangabe hat mich direkt in den Bann gezogen und meine Neugier geweckt.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass mir nicht bewusst war, dass es sich hier bei dieser Geschichte um eine Neuauflage handelt. Diese mir im Nachhinein bekannt gewordene Information hat meine Bewertung aber in keinster Weise beeinflusst.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Amy Harmon ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von der ersten Zeile an abholen und zunächst auch begeistern lassen konnte. Die Idee zur Geschichte selber ist toll und hat mich total begeistert, der Anfang hat mir ebenso richtig gut gefallen, doch je mehr Kapitel ich vorangeschritten war, desto langatmiger und vor allem oberflächlicher wurde das Ganze für mich.

Beide Hauptcharaktere, sowohl Fern als auch Ambrose, bleiben für mich irgendwie zu farblos und ich werde sowohl mit der einen als auch mit der anderen Person nicht richtig warm. Fern, die sich augenscheinlich von einem sogenannten hässlichen Entlein in eine hübsche junge Dame verwandelt, war mir irgendwie nicht authentisch genug ausgearbeitet. Bei Ambrose war es ähnlich. Er, der Schwarm eines jeden Mädels im Umkreis von zig Kilometern, überlebt schwer verletzt und auch schwer entstellt einen Bombenangriff. Plötzlich ist er durch seine Vernarbungen im Gesicht nicht mehr der Traum einer jeden Schwiegermutter. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang und mehr Informationen diesbezüglich gewünscht, doch außer der Tatsache, dass sich in seiner einen Gesichtshälfte noch immer Splitter unter der Haut befinden und er sich aufgrund seines Aussehens verkriecht und niemanden sehen will, hat Ambroses´ Geschichte nicht viel zu bieten. Hier habe ich Arzttermine, -gespräche oder sogar Besuche bei einem Psychologen vermisst, um das ihm Geschehene aufzuarbeiten. Ebenso die Tatsache, dass vier seiner engsten Freunde bei diesem Anschlag ums Leben kamen, ist mir einfach viel zu oberflächlich beschrieben worden. Auch hier hätte ich mir definitiv mehr Tiefgang gewünscht.

Gegen Ende des Buches erwartet uns Leser dann noch eine weitere Tragödie. Nicht nur, dass den trotz seiner Krankheit lebenslustigen Bailey eine kurze Lebensdauer erwartete, hier muss auch er einem Unfall zum Opfer fallen und sterben, früher als er es ohnehin schon getan hätte.

Das ganze Buch war eine Aneinanderreihung von Schicksalsschlägen, wovon einer grausamer und grässlicher war als der andere. Positive Situationen und Gegebenheiten dagegen waren recht rar gesät, sodass mich dieses Buch mehr als bedrückt und niedergeschlagen zurück gelassen hat.

Für meine Begriffe wurden hier zu viele tiefgründige und wichtige Themen auf einmal angesprochen, wahrscheinlich wäre an dieser Stelle weniger definitiv mehr gewesen. Anstatt zig dieser Themen anzusprechen, hätte die Autorin sich vielleicht eher nur einen Teil davon herauspicken und diesen dann aber authentischer ausarbeiten sollen oder können.

Es ist nicht so, dass mir dieses Buch gar nicht gefallen hätte, doch meine oben angeführten Punkte haben diese ganze Geschichte dann irgendwie zu oberflächlich und zu wenig tiefgründig wirken lassen. Schade!

Fazit
Tolle Idee zur Geschichte, die Umsetzung konnte mich leider nicht so richtig einfangen und begeistern!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2021

Ein toller Auftakt dieser "how wo be happy"-Serie mit wunderbaren Charakteren und voller Gefühl!

Liliennächte
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Inhalt
Ein Neuanfang in der Stadt, die niemals schläft

Ich will meine Altlasten nicht in mein neues Leben mitnehmen. Ich will diesen Neuanfang so sehr, dass es wehtut.

Als Lily nach dem Tod ihrer Mutter ...

Inhalt
Ein Neuanfang in der Stadt, die niemals schläft

Ich will meine Altlasten nicht in mein neues Leben mitnehmen. Ich will diesen Neuanfang so sehr, dass es wehtut.

Als Lily nach dem Tod ihrer Mutter in eine WG mitten im New Yorker Großstadtjungle zieht, hat sie mit vielem gerechnet. Nur nicht damit, dass ihre beiden Mitbewohner männlich, attraktiv und verdammt hilfsbereit sind. Während Ash versucht, sie mit viel Charme zum Bleiben zu bewegen, sind es Jamies Schokoladenaugen und sein mitfühlendes Lächeln, die Lilys Herz schneller flattern lassen. Zwischen Tänzen bei Kerzenschein und leuchtenden Sonnenaufgängen findet Lily ihre Freude am Leben wieder und verliebt sich - in New York und in Jamie. Doch ihre Freude währt nicht lang, als sie herausfindet, dass sie ihrer Vormieterin wie aus dem Gesicht geschnitten ist …

Meine Meinung
"Liliennächte" ist der Auftakt der "how to be happy-Serie", zu der ich zunächst den vierten Teil lesen wollte. Nach kurzen Überlegungen habe ich meine Idee allerdings erstmal auf Eis gelegt und um nicht komplett "quer zu lesen", habe ich kurzerhand mit dem ersten Teil hier begonnen.

Das Cover ist, genau wie alle anderen dieser Reihe ebenfalls, einfach nur wunderschön. Alleine die Farbauswahl und -gestaltung hätte in der Buchhandlung meines Vertrauens ganz sicher meine Aufmerksamkeit erregt! Die kurze Inhaltsangabe klang ebenfalls vielversprechend und so habe ich mich an diese Geschichte rund um Lily gewagt.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Kim Leopold ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von der ersten Zeile an von Lily und ihrer Geschichte abholen und begeistern lassen konnte. Die Hauptprotagonistin ist mir von Anfang an total sympathisch. Sie wird absolut authentisch und echt dargestellt.

Lily verlässt kurz nach einem harten Schicksalsschlag ihr Heimatland Deutschland, um einen Neuanfang in New York in der Nähe ihres Vaters zu wagen. Sie landet in einer WG und damit nehmen die Dinge ihren Lauf... Hier wird nicht nur das Thema Liebe angesprochen, auch viele andere wichtige Themen wie Trauer, Freundschaft und Familie, Zusammenhalt und Vertrauen kommen in dieser Geschichte nicht zu kurz.

Wenn man davon absieht, dass auch "Gevatter Zufall" hier nicht zu kurz kommt, ist es der Autorin Kim Leopold mehr als gut gelungen, alle eben angeführten Themen zu einem tollen, gefühlvollen und auch witzigen Buch zusammen zu fügen. Ich habe selten in einer Geschichte so sehr mit gefiebert!

Auch sämtliche Nebencharaktere sind interessant und sympathisch und mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Natürlich hat jedes Buch - so wie auch das hier - einen A***-Charakter, aber ohne wäre es doch auch langweilig oder?

Besonders gelungen an diesem Buch ist meiner Meinung nach, dass sich am Ende nicht alles so entwickelt, wie es sich der Leser vielleicht gewünscht hätte (sonst hätten wir wohl auch keinen zweiten Teil, der darauf wartet, von mir gelesen zu werden).

Fazit*
Ein toller Auftakt dieser "how wo be happy"-Serie mit wunderbaren Charakteren und voller Gefühl!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2021

June und Fynn haben meine Erwartungen definitiv übertroffen!

Unter dem Leuchten der Sterne
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Inhalt

June Summers und Fynn Knoxville verbindet etwas ganz Besonderes. Sie sind beste Freunde. Doch so sehr June sich auch bemüht, der rebellische Fynn mit den blassblauen Augen und dem schelmischen ...

Inhalt

June Summers und Fynn Knoxville verbindet etwas ganz Besonderes. Sie sind beste Freunde. Doch so sehr June sich auch bemüht, der rebellische Fynn mit den blassblauen Augen und dem schelmischen Grinsen stiehlt sich mit den Jahren immer mehr in ihr Herz. Aus Angst Fynn zu verlieren, schließt June ihre Gefühle tief in sich ein. Denn auch ihre Zukunftspläne zwingen die beiden getrennte Wege zu gehen. Während Fynn seinem Traum als Gitarrist einer Rockband nachgeht, steuert June ein Designstudium in Santa Fe an. An ihrem letzten gemeinsamen Abend läuft alles aus den Fugen.
Doch was passiert, wenn die Liebe stärker ist als jede Vernunft? Wenn sie dich zwingt eine Entscheidung zu treffen, die deine Freundschaft kosten kann...



Meine Meinung

Das Cover und die kurze Inhaltsangabe haben mich neugierig auf diesen New Adult Roman der mir bis dato unbekannten Autorin Alisa J. Dorn gemacht und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass diese Geschichte rund um June und Fynn meine Erwartungen haushoch übertroffen hat. Aber der Reihe nach...

Aufgrund des lockeren, leichten und flotten Schreibstils von Dorn ist es mir problemlos gelungen, mich ab der ersten Zeile an von dieser Geschichte abholen und begeistern zu lassen. Die beiden Hauptcharaktere, June und Fynn, sind mir sympathisch, beide werden authentisch und "echt" beschrieben. Dadurch fiebere ich die ganze Zeit mit, wann und ob die beiden sich denn endlich näher kommen und was als Nächstes passieren wird.

Der Autorin gelingt es, mich immer wieder mit ihren Wendungen zu überraschen und meine Hoffnung, dass die beiden Hauptprotagonisten sich vielleicht doch noch finden könnten, immer wieder neu aufkeimen zu lassen.

Besonders hervorzuheben ist, dass in dieser Liebesgeschichte nicht immer nur alles nach Plan läuft und die rosa roten Herzchen quasi aus den Seiten tropfen. Genau so wie hier beschrieben kann das Leben spielen.

Auch das Ende war gut ausgearbeitet, toll beschrieben und ein passender, perfekter Ausgang dieser Story.

Ebenfalls nennenswert ist die offensichtliche Veränderung, die die beiden Hauptcharaktere durchleben. Anfangs im Teenager-Alter noch teils unbedarft und naiv, werden sowohl June als auch Fynn dann doch mit den Jahren erwachsen.

Fazit

Dieses Buch hat all meine Erwartungen übertroffen und mich restlos begeistern können! Ich habe diese Geschichte nahezu "gefressen" und kann hier eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen!

Vielen Dank für ein paar tolle und entspannte Lesestunden!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2021

Ein düsterer, spannender Thriller mit schwachem Ende!

Hexenjäger
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Inhalt
Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer ...

Inhalt
Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer - allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen ...

Meine Meinung
Das auffällige Cover hätte in der Buchhandlung meines Vertrauens ganz sicher meine Aufmerksamkeit erregen können, die kurze Inhaltsangabe hat mein Interesse an diesem Thriller dann endgültig geweckt.

Normalerweise liegt mein Hauptaugenmerk nicht auf diesem Genre, doch hier konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mich einfach mal überraschen lassen, was der Auftakt der Jessica-Niemi-Reihe wohl zu bieten hat.

Und ich wurde nicht enttäuscht! Der Schreibstil des mir bis dato unbekannten Autors Max Seeck ist locker, leicht verständlich und von der ersten Zeile an packend und fesselnd, sodass ich von Anfang an mittendrin steckte in dieser Geschichte rund um die Ermittlerin Jessica Niemi.

Sämtliche Morde sind den Büchern des Bestsellerautors Roger Koponen entsprungen und nachgestellt, die Polizei jagt kleinsten Hinweisen und Spuren hinterher. Wird sie schneller sein und die Werke dieses perfiden Killers stoppen können?

Seeck versteht es außerordentlich gut, den Spannungsbogen konstant aufrecht zu erhalten und uns Leser mit der einen oder anderen Wendung zu überraschen. Die Hauptprotagonistin Niemi lernen wir Seite für Seite immer besser kennen, auch wenn mich die verschiedenen Zeitsprünge zugegebenermaßen anfangs ziemlich irritiert haben. Hier musste ich mich während der ersten Kapitel sehr konzentrieren, um danach wieder in die Gegenwart zurückfinden zu können. Unser Hauptcharakter hat und ist eine starke Persönlichkeit, ein überdurchschnittlich kluges Köpfchen und hat mit den Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen.

Ohne jetzt an dieser Stelle hier zu viel zu verraten, hat mich das Ende etwas verwirrt und nicht wirklich überzeugt. Da dieses Buch der Auftakt einer Thriller-Reihe ist, bleiben wir Leser natürlich auch mit der einen oder anderen offenen Frage zurück. Hier gehe ich aber einfach mal davon aus, dass diese im Laufe des nächsten Teils geklärt werden können.

Fazit
Ein düsterer, spannender Thriller - genau das richtige Buch für diese dunklen und grauen Wintertage - mit schwachem Ende...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2021

Eine tolle, zwischendurch aber auch eine etwas bedrückende Weihnachtsgeschichte!

Hannahs Gefühl für Glück
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Inhalt
Wie ein einsames Mädchen das Leben einer ganzen Familie verändert

Es herrscht tiefster Winter im Norden Kanadas, als der ehemalige Polizist Eric Nyland ein Mädchen entdeckt, das allein durch den ...

Inhalt
Wie ein einsames Mädchen das Leben einer ganzen Familie verändert

Es herrscht tiefster Winter im Norden Kanadas, als der ehemalige Polizist Eric Nyland ein Mädchen entdeckt, das allein durch den Schnee wandert. Er nimmt das Kind für die Weihnachtstage bei sich zu Hause auf, obwohl seine Frau Ellie nicht gerade begeistert über den unerwarteten Zuwachs ist. Denn die Nylands haben ihre eigenen Probleme. Die Stimmung im Haus ist angespannt. Und alles andere als weihnachtlich. Aber mit Hannahs Ankunft verändert sich etwas, langsam und fast unmerklich. Niemand hätte es für möglich gehalten, niemand könnte es in Worte fassen - doch tatsächlich gelingt es diesem kleinen Mädchen, das völlig allein auf der Welt ist, wieder Wärme und Nähe in die Familie zu bringen.

Meine Meinung
Das Cover ist wunderschön! Der Titel jedoch ließ mich kurz stutzen, doch die kurze Inhaltsangabe hat mir dann ganz klar aufgezeigt, mit welchem Genre und mit welcher Art von Geschichte wir Leser es hier zu tun haben.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Fran Kimmel ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich von der ersten Zeile an von Hannah´s Geschichte abholen lassen konnte. Zugebenermaßen hat dieses Buch mir innerhalb kürzester Zeit ein bedrückendes Gefühl vermittelt, denn die Familie Nyland hat viel zu viele Probleme im Gepäck, die im Laufe der Jahre hartnäckig die Familienmitglieder belasten. Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen und es scheint, als wäre eine Verbesserung oder Veränderung nahezu aussichtslos.

Als Eric dann die kleine Hannah über Weihnachten mit nach Hause bringt, ist seine Frau Ellie alles andere als begeistert. Doch die Weihnachtstage mit Hannah lassen jeden von ihnen plötzlich mit anderen Augen auf die Familie blicken.

Im großen und ganzen hat mir dieses Buch gut gefallen, doch für meine Begriffe hätte es ruhig etwas mehr in die Tiefe gehen können. Hannah´s Geschichte ist wahrlich keine leichte Kost, gerade deshalb hätte ich mir etwas mehr Tiefgang und mehr Informationen aus der Vergangenheit gewünscht. Diese wird zwar zwischendurch immer mal wieder angerissen, trotzdem bleiben einige Fragen offen.

Das Ende hat mir am besten gefallen, auch wenn es zum einen absehbar war und ich es mir zum anderen natürlich auch gewünscht habe. Doch die Tatsache, dass die Autorin hier kein "Fest" veranstaltet, sondern ihre Geschichte mit einem einzigen Satz beendet hat, ließ mich das Buch letztendlich mit einem Lächeln und einem tiefen Seufzer zuklappen.

Dieses Buch regt definitiv zum Nachdenken an!

Fazit
Eine tolle, zwischendurch aber auch eine etwas bedrückende Weihnachtsgeschichte!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere