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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2019

Ein super Buch

Abgeschnitten
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Michael Tsokos ist einer der berühmtesten Gerichtsmediziner Deutschlands. Fitzek bekannt für seine Thriller. Und wenn beide zusammenarbeiten kommt sowas schickes bei raus.

Der Rechtsmediziner Paul Herzfeld ...

Michael Tsokos ist einer der berühmtesten Gerichtsmediziner Deutschlands. Fitzek bekannt für seine Thriller. Und wenn beide zusammenarbeiten kommt sowas schickes bei raus.

Der Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet bei der Autopsie einer schwer verstümmelten Leiche eine kleine Kapsel mit einer Nummer drin. Schnell begreift er, dass es sich bei der Nummer um die Telefonnummer seiner Tochter handelt. Diese wurde von einem Psychopathen entführt und die Hinweise führen alle auf die Insel Helgoland.

Zeitgleich ist auf der Insel ein Orkan ausgebrochen und die Insel wurde weitestgehend evakuiert. Eine der wenigen Person ist die Comiczeichnerin Linda welche sich auf der Insel vor ihrem Ex versteckt. Am Strand findet Sie eine Leiche und kommt auf diesem Weg in den Kontakt mit dem Rechtsmediziner Herzfeld sowie dessen nervigen Praktikanten. Sie erkennen das der Entführer eine tödliche Schnitzeljagd geplant hat, welche darin endet, dass Linda die Leiche sezieren muss.

Die Gefahr auf der Insel ist nicht nur durch das Wetter gegeben und wird allen Beteiligten erst später bewusst.

Ich fand das Buch gar nicht mal so schlecht. Fitzek ist für mich ein Autor der mal besser mal schlechter ist. Aber mit Tsokos und seiner detailreichen und präzisen Erfahrung, welche im Buch spürbar ist, hat mir das Buch sehr gefallen. Die Autopsien, der Körperaufbau, wie der Körper sich verändert im Tod waren sehr detailreich geschrieben und zugleich dennoch sehr verständlich. Leute mit leichten Magen sollten Abstand nehmen, da es doch schon sehr ausführlich ist. Man erkennt recht früh wer welche Rolle spielt und wohin die Geschichte sich entwickelt, jedoch macht es dadurch keinen allzu negativen Eindruck.

Linda war mir als Charakter sehr sympathisch, vor allem der Gedanke in einem leeren Krankenhaus zu sein wo draußen geradezu die Welt untergeht. Herzfeld ist gestresst, der Praktikant nervt, aber leider zieht es ihn auch somit etwas runter und macht ihn ein bisschen unsympathisch.
Und der Praktikant, ja da bekommt man einfach nur Aggression. Wie im richtigen Leben, wenn Papas Kind alles bekommt, ohne was drauf zu haben. Alles im allem, waren die Charaktere passend und spielten gut aufeinander abgestimmt.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Viel Tamtam um einen mittelmäßigen Krimi

Judasbrut
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Unsympathisch und Unlogik. Die Unwarheit... zu viele Un´s

Selten habe ich Bücher gelesen, wo mir die Rezension so schwer fällt wie hier. Im Grundsatz hat das Buch eine echt spannende Geschichte mit guten ...

Unsympathisch und Unlogik. Die Unwarheit... zu viele Un´s

Selten habe ich Bücher gelesen, wo mir die Rezension so schwer fällt wie hier. Im Grundsatz hat das Buch eine echt spannende Geschichte mit guten Ideen, aber in der Umsetzung hapert es einfach an unlogischen Situationen, eine unübersichtliche Anzahl an Charakteren, unsympathischen Charakteren und fehlender Spannung.

Ich werde an dieser Stelle nicht wie andere Leute den kompletten Klappentext hier reinposten oder irgendwas zum Cover posten, um die Bewertung künstlich zu verlängern.

Daher fasse ich es recht kurz zusammen:

- Der Einstige mit Nina ist einfach echt interessant, aber unlogisch. Frau verirrt sich im Wald und geht mit Fremden mit. Der vergeht sich an sie und dann macht sie im weiteren Verlauf des Buches noch mehr Dummheiten. So doof kann niemand sein. Unsympathisch und unnötig könnte man den Charakter schon beinahe bezeichnen.

- Die Vielzahl von Personen und wer mit wem verheiratet, verwandt, im Business steht oder doch nicht die Person ist wie sie behauptet.

- Eine Undercover Mission, durch eine Person, welche Vergewaltigung als Normal interpretiert und sich schönredet. Also hier war mir der Charakter endgültig zu doof und zu wieder.

Alles in allem war die Geschichte um den Bioangriff interessant aber die Charaktere haben null gestimmt und die Story hat zu viele Hintertüren und Wendungen gehabt. So wird Vergewaltigung als Normal angesehen, Polizisten, die nicht nach Plan arbeiten und angebliche Mordversuche, welche dann doch keine sind. Zu viele Hunde, wo man versucht Katzen zu verkaufen welche dann doch Hamster sind.

Nein danke, braucht man wirklich nicht.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Unfreiwillige Selbsthilfegruppe zum Jahreswechsel

A Long Way Down
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Silvester. Eine Nacht wo das alte Jahr beendet wird und das neue in vielen Fällen mit der Hoffnung auf ein besseres startet. Vier Menschen, welche nicht unterschiedlicher sein könnten, wollen nicht reinfeiern, ...

Silvester. Eine Nacht wo das alte Jahr beendet wird und das neue in vielen Fällen mit der Hoffnung auf ein besseres startet. Vier Menschen, welche nicht unterschiedlicher sein könnten, wollen nicht reinfeiern, sie wollen reinfallen. Fallen vom Dach eines Hochhauses und ihrem Leben ein Ende setzten. Nick Hornby erzählt von vier Menschen und vier verschiedenen Schicksalen und wie weit ein Mensch sein persönliches Leid schafft zu ertragen.

Bei den Charakteren handelt es sich um den Moderator Martin. Nicht besonders berühmt, aber nach einer Nacht mit einer 15-Jährigen und den Konsequenzen sieht er für sich keinen anderen Ausweg als dem vom Dach. Schuld sieht er nicht in seiner Handlung und den Verlust von Frau und Kind nach seinem Fehltritt sowie der Verlust seines Jobs nehmen im lediglich jeden Grund weiter zu machen.

Jess, 15 Jahre, und das Verhängnis reiche und berühmte Eltern zu haben. Ihre Eltern nehmen Sie nicht ernst, ein Thema ist ihre Schwester bzw. ihr nicht mehr existieren innerhalb der Familie. Jess zeigt das man einen Menschen nicht mit Geld abspeisen kann, sondern dass auch Liebe, Nähe und das Miteinander wichtig sind. Mit ihrer vulgären Ausdrucksweise und ihre sehr aggressive Art ist zu spüren wieviel Angst und Unsicherheit dem Mädchen zu schaffen machen. Viele würden es als pubertär bezeichnen. Ich nenne es ein Kind, in dessen Elternhaus alles schief geht was nur schief gehen kann.

Der dritte Charakter ist Maureen. Von Geburt an ist ihr Sohn schwerstbehindert und benötigt die Pflege und die volle Aufmerksamkeit von ihr als Mutter.

In einer Situation auf dem Dach, wo das Buch natürlich nicht schon enden konnte, kommt als „Störenfried“ noch der gescheiterte Musiker JJ hinzu.

Jeder der Erwachsenen kann verstehen warum die anderen sterben wollen, aber nicht einer kann ein Kind springen lassen. Also wird auf Jess eingegangen und warum sie springen will.

In einem langen Gespräch wird nun ein Pakt geschlossen, bis Valentinstag am Leben zu bleiben und ihr Leben in den Griff zu bekommen. Doch es soll alles anders kommen als gedacht.

Die vier Geschichten werden jede für sich aus der eigenen Perspektive erzählt. Als Leser versetzt man sich in die Situationen. Hat Verständnis, leidet mit oder kann sich nur denken: Du Depp, hast du selbst Schuld dran. Das Buch liest sich angenehm und die Geschichte ist flüssig und spielt mit dem Gedankenspiel ob man selbst in dieser Situation auch diesen Schritt gehen würde. Ein Buch was man gut lesen kann, auch an allen Tagen die nicht Silvester sind.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Zweiter guter Teil

Fillory - Der König der Zauberer
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Nachdem die Gruppe im ersten Teil für einen Sturz in der Hierarchie sorgte, mussten diese nun im zweiten Teil als Könige und Königen regieren. Nur das Quentin kein Mensch ist, der regiert, er ist ein Macher. ...

Nachdem die Gruppe im ersten Teil für einen Sturz in der Hierarchie sorgte, mussten diese nun im zweiten Teil als Könige und Königen regieren. Nur das Quentin kein Mensch ist, der regiert, er ist ein Macher. Wie die vier merken das es an Steueraussetzern kommt, von den Außeninseln, beschließen diese, sich die Steuern doch mal abzuholen und zu schauen was so alles zu ihrem Reich gehört.

Die Gruppe schnappt sich also ein denkendes und fühlendes Schiff, welches auch schonmal seinen Willen durchsetzt und beginnen ihr Königreich zu erforschen.

Julia ist inzwischen an den Punkt, dass es sie nur noch ankotzt nicht zu den Filloryleuten zu gehören. Also besucht sie Randgruppen von Magiern und lernt dort immer neue Formeln. Ihr Körper wird mit jeder Stufe, welche sie ersteigt mit einem Stern tätowiert und davon werden es immer mehr.

Während Quentins Gruppe ihre eigenen Probleme mit dem Volk der Steuerzahlerverweigeren, Drachen, Sprünge durch die Echte Welt und Fillory erleben hat, hat Julia ihre ganz eigenen Probleme. Den wer die Götter beschwört sollte nicht vergessen das es auch böse gibt.

Der zweite Teil hebt sich schon stark vom ersten ab. Hier erleben wir die Menschen mit Verlustängsten, Depressionen, Zukunftsängsten, Versagensängsten usw. Wenn im ersten Teil, mal von ein zwei Mordlustigen Charakteren, die Welt noch recht harmlos war, sind die Probleme der Charaktere in diesem Buch eher bei sich selbst zu finden.

Das Buch verlangt wie der erste Teil zuvor auch, das man sich auf die Story einlässt. Den Charakteren Raum gibt und Platz sich auszuleben. Zu zeigen was sie bewegt. Im Leben ist halt nicht alles immer super und genau das zeigt die Story. Die Magie steht zwar weiterhin im Vordergrund aber über Schule, Freunde und Liebe Hinaus gibt es mehr was jeden Tag zu bestehen ist, und das ist Bestandteil dieses zweiten Teils.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Das Grauen endete nie

Danach
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Du denkst, du hast das Schlimmste überlebt. Doch das wahre Grauen beginnt jetzt - DANACH.

»In den ersten zweiunddreißig Monaten und elf Tagen unserer Gefangenschaft waren wir dort unten zu viert. Und ...

Du denkst, du hast das Schlimmste überlebt. Doch das wahre Grauen beginnt jetzt - DANACH.

»In den ersten zweiunddreißig Monaten und elf Tagen unserer Gefangenschaft waren wir dort unten zu viert. Und dann nur noch drei. Es war still im Keller, und wir fragten uns, wer wohl als Nächstes dran sein würde.«

Sarah Farber hat überlebt. Drei lange, grausame Jahre in einem Kellerverlies. Zehn Jahre ist das her, aber Sarah kann nicht vergessen - die Dunkelheit, die Kälte, die Verzweiflung, die Panik. Und sie weiß noch immer nicht, was damals mit ihrer besten Freundin Jennifer geschehen ist. Jetzt kann sie nicht länger vor ihrer Vergangenheit davonlaufen. Ihr Peiniger soll auf Bewährung freikommen, und sie ist die Einzige, die das verhindern kann. Aber nur, wenn sie sich dem Schlimmsten stellt, das sie sich vorstellen kann: der Wahrheit.

Koethi Zans große Kunst ist es, das Grauen als Kino im Kopf erfahrbar zu machen: Sarahs Martyrium wird zum eigenen Martyrium, zu einer Qual, die das Vorstellbare übersteigt. Und plötzlich befindet man sich selbst in die dunkelsten Tiefen des Kellers ...

»>Danach< hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Absolut beeindruckend!« Chevy Stevens

»Dieses Buch darf man nicht verpassen - Koethi Zans messerscharfer Thriller ist ein echter Page-Turner.« Lisa Gardner

»>Danach< raubt einem sofort den Atem. Sagen Sie alle Verabredungen ab und denken Sie nicht einmal an Schlaf. Dieser Ausnahme-Thriller wird Sie nicht mehr loslassen.« Jeffery Deaver

»Achtung, Suchtgefahr! Wer dieses geniale Debüt anfängt, muss es sofort zu Ende lesen.« Petra

»So bedrückend wie mitreißend, so verstörend wie brillant« Kölner Stadt-Anzeiger

»Fesselnd, trotzdem aus respektvoller Distanz, ohne lüsternen Voyeurismus, nähert sich die Autorin dem ergreifenden Schicksal Sarahs.« Krimi-Couch

»Koethi Zan hat einen unglaublich fesselnden Thriller gelandet. Sogar Leser, die nicht unbedingt zu den begeisterten Krimilesern gehören, werden das Buch nicht aus der Hand legen. Die psychologischen Feinheiten sind raffiniert und überzeugend dargelegt.« Bookreporter

»Gerade weil so vieles unausgesprochen bleibt und nur angedeutet wird, läuft bei der Lektüre das Kopfkino permanent mit. Das Grauen wird fühlbar und als Leser leidet man förmlich mit den gefangen gehaltenen Frauen mit. So sollte ein spannender Psychothriller geschrieben sein!« Krimikiosk