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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2020

Sollte man gelesen haben

Liebesgedöns
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Die Autorin bekommt zum Geburtstag die Teilnahme an einem "Liebesseminar" geschenkt. Da hätte sie sich auf jeden Fall etwas Besseres vorstellen können, denn begeistert ist sie davon nicht. Aber sie zieht ...

Die Autorin bekommt zum Geburtstag die Teilnahme an einem "Liebesseminar" geschenkt. Da hätte sie sich auf jeden Fall etwas Besseres vorstellen können, denn begeistert ist sie davon nicht. Aber sie zieht es trotzdem durch und die Dinge, die sie dort erfährt, öffnen ihr die Augen.

Das Buch ist locker und sehr humorvoll geschrieben. Allein deswegen macht es schon Spaß es zu lesen. Dabei wirkt Andrea Wedlich total sympathisch und ich konnte gut mit ihr mitfühlen und ihre Gedanken verstehen. Aber so geht es das ganze Buch hindurch und mit all den Personen, die man hier kennenlernt.
Das Seminar besteht aus 10 Leute, von denen sowohl Singles, als auch Paare dabei sind. Jeder hat seine eigenen Probleme, Erfahrungen und Fragen mit dem Thema Liebe. Und man lernt jeden gut kennen und merkt, dass ihre Probleme ganz normale Probleme sind, mit denen man sich teilweise selbst gut identifizieren kann. Deswegen hat mich das Buch oft zum Nachdenken gebracht. Einige Dinge hat man bestimmt schon mal woanders gehört, aber hier werden viele Dinge gut erklärt und durch Bilder und andere Erklärungen verständlich gemacht, sodass man eine genauere Vorstellung bekommt, wie die Tipps in der Praxis angewandt werden können. Natürlich löst das Buch nicht sofort alle Probleme, aber die Denkanstöße und Anregungen fand ich wirklich gut und praxisnah. Hier werden Illusionen aufgedeckt und die Liebe erklärt, so wie sie wirklich ist.

Alles in allem hat mir das Buch sogar besser gefallen als erwartet. Der Schreibstil und die sympathischen Personen lassen das Buch sehr angenehm wirken und man hat Spaß dabei die verschiedenen Menschen kennenzulernen und zu schauen mit wem man sich am besten vergleichen kann. Und auch die Ratschläge gehen sehr in die Tiefe, sind gut zu verstehen und haben mich dazu gebracht einige Situationen aus meinem Leben zu überdenken. Ich kann das Buch wirklich jedem ans Herz legen. Die Dinge sollte man einmal gelesen haben.

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Veröffentlicht am 05.11.2020

Junge Liebe oder Hormone?

Für einen Sommer unsterblich
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Claude hat nach dem Abi viele Pläne, doch diese werden zunichte gemacht, als ihre Eltern beschließen sich scheiden zu lassen. Doch dann begegnet sie Jeremiah und alles wird doch anders als gedacht.

Der ...

Claude hat nach dem Abi viele Pläne, doch diese werden zunichte gemacht, als ihre Eltern beschließen sich scheiden zu lassen. Doch dann begegnet sie Jeremiah und alles wird doch anders als gedacht.

Der Schreibstil des Buches ist etwas gehetzt und die Szenen springen manchmal ein bisschen, aber dennoch ist er angehm zu lesen und passt vorallem zu der Hauptperson. Mit dieser bin ich jedoch überhaupt nicht warm geworden. Irgendwie ist sie unglaublich naiv und hormongetrieben, sodass ich einfach nur den Kopf über si schütteln kann und mich über sie geärgert habe. Teilweise habe ich echt überlegt, ob es sich hier um einen Roman oder um einen Doktor Sommer Ratgeber handelt, so intensiv und oft über das erste Mal geschrieben wurde. Für junge Mädchen mag es vielleicht interessant sein und viele Infos haben, aber ich konnte mit all dem nichts anfangen. Außerdem ist so die eigentliche Handlung an einigen Stellen in den Hintergrund getretten, was die Geschichte nicht interessanter gemacht hat. Die Liebesgeschichte war eine süße, aber eben auch eine zwischen zwei sehr jungen Menschen, in der das erste Mal wieder die größte Rolle gespielt hat, anstatt richtige Liebe.

Allgemein war die Geschichte überhaupt nichts für mich. Ich konnte weder die Gedankengänge der Personen nachvollziehen, noch fand ich die Handlung besonders spannend oder realistisch. Das Buch hat ab der Mitte sogaf etwas angefangen zu nerven. Ich kann mir vorstellen, dass junge Mädchen bis maximl 14 Jahren hier vielleicht noch Spaß haben, aber darüber hinaus kann ich es leider nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.11.2020

Leben im hohen Norden

Pfoten im Schnee
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Lotti Meier hatte einen guten Job in der Modebranche, doch irgendwann ist ihr aufgefallen, dass es da noch mehr im Leben geben muss. Nach einer Urlaub in Lappland hat sie sich in Land und Natur verliebt ...

Lotti Meier hatte einen guten Job in der Modebranche, doch irgendwann ist ihr aufgefallen, dass es da noch mehr im Leben geben muss. Nach einer Urlaub in Lappland hat sie sich in Land und Natur verliebt und dann lernt sie auch noch Sven kennen. Sie beschließt auszuwandern, doch für Glück muss sie hart arbeiten.

Das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Man kann sich gut in Lotti hineinversetzten und besonders ihre Gefühle werden sehr gut beschrieben, sodass ich richtig mitgefiebert habe. Außerdem ist ihre Geschichte so spannend und gerade weil sie echt ist, konnte ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Man lernt die Autorin als unglaublich starke und lebensfrohe Person kennen, die sich trotz Schwierigkeiten nicht unterkriegen lässt. Ihre Geschichte ist wirklich faszinierend und ich verstehe, wie sie sich in Lappland und die Hunde verliebt hat. Es klingt wirklich traumhaft und man bekommt Lust selbst mal mit einem Hundeschlitten durch den Norden zu fahren.

Eine wirklich schöne Geschichte, die das Leben schreibt und zeigt, dass man nie aufgeben sollte und das Leben, trotz mancher Schwierigkeiten viel zu bieten hat.

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Die Liebe und Shakespeare

Never Doubt
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Willow zieht sich in sich selbst zurück, weil sie es nicht schafft über ihr Problem zu reden. Als sie gezwungen wird mit ihren Eltern nach Harmony zu ziehen, sieht sie ihre Chance beim Theater ihre Gefühle ...

Willow zieht sich in sich selbst zurück, weil sie es nicht schafft über ihr Problem zu reden. Als sie gezwungen wird mit ihren Eltern nach Harmony zu ziehen, sieht sie ihre Chance beim Theater ihre Gefühle zu durchleben. Und ausgerechnet Isaac, der im Ort einen schlechten Ruf hat, scheint sie zu verstehen.

Die Geschichte ist eigentlich recht simpel und gewöhnlich und doch schafft die Autorin es immee wieder mit ihrer Liebe zur Literatur und Kunst ein unglaubliches Werk zu erschaffen. Die Personen wirken sehr echt und real und total sympathisch. Ich konnte gut mit ihnen mitfühlen und ihre Emotionen wurden teilweise sehr intensiv beschrieben, sodass man wirklich weiß wie sie sich fühlen. Dabei werden auch wichtige Themen angesprochen, die viel zu oft unter den Teppisch gekehrt werden. Daher finde ich das Thema des Buches sehr gut gewählt. Außerdem kommt auch genug Spannung auf, sodass man nicht aufhören möchte zu lesen und immer wissen will wie es weitergeht. Dennoch muss ich zugeben, dass dieses Buch eines der schwächsten der Autorin ist. Jedenfalls meiner Meinung nach, da ich alles manchmal etwas zu kitschig fand und die Geschichte auch nicht so sehr in die Tiefe geht, wie man es sonst von Emma Scott kennt. Dazu kam mir einiges auch leichr unrealistisch vor.

Dennoch bin ich begeistert wie die Autorin es geschafft hat die moderne Geschichte mit Shakespeare zu verknüpfen, bis es immer mehr Parallelen zu Hamlet gibt. Das verleiht dem Buch sogar etwas literarisches, was mir sehr gefallen hat und ich mochte es die parallelen Entwicklungen mitzuverfolgen. Und auch wenn das Buch mich diesmal nicht ganz so berühren konnte wie die anderen Bücher der Autorin, so hat es mir dennoch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.10.2020

Die Gedanken des Momentes

What light there is
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In dem Buch schreibt der Autor im Grunde genommen nur seine Gedanken auf. Diese sind ziemlich tiefgründig und nachdenklich und auch ein bisschen weitreichend und philosophisch, sodass das eigentliche Thema ...

In dem Buch schreibt der Autor im Grunde genommen nur seine Gedanken auf. Diese sind ziemlich tiefgründig und nachdenklich und auch ein bisschen weitreichend und philosophisch, sodass das eigentliche Thema "der Augenblick" erst verstanden wird, wenn man in die Geschichte gefunden hat. Dabei kommt hier keine besondere Handlung auf, ist geht hauptsächlich um die Gedankengänge. In diese bin ich ziemlich schwer reingekommen. Der Stil ist sehr komplex und anspruchsvoll und ich muss zugeben, dass ich nicht alles verstanden habe. Allein schon deswegen, weil meine Gedanken manchmal einfach abgeschweift sind. Aber bei dem was ich verstanden habe, konnte ich auch nicht immer zustimmen, sodass es mir schwer gefallen ist den Protagonisten zu verstehen und mit ihm zu fühlen.

Das Buch ist keine leichte Kost und ich habe es auch ziemlich oft weggelegt und muss letztendlich sagen, mich konnte es weder berühren noch richtig erreichen. Für mich persönlich ist es leider nichts.

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