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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2020

Große Emotionen und wichtige Themen <3

Bad At Love
2

Mit „Bad at Love“ erschein ein wirklich herzzerreißender Einzelroman von der französischen Autorin Morgane Moncomble.

Was Euch erwarten wird:

Als Azalées Mutter stirbt, bleibt ihr nichts anderes übrig: ...

Mit „Bad at Love“ erschein ein wirklich herzzerreißender Einzelroman von der französischen Autorin Morgane Moncomble.

Was Euch erwarten wird:

Als Azalées Mutter stirbt, bleibt ihr nichts anderes übrig: Sie muss nach vier Jahren zum ersten Mal in ihre Heimatstadt zurückkehren. Augenblicklich holen sie dort die schrecklichen Erinnerungen an ihre Vergangenheit ein. Doch nicht nur das: Azalée lernt auch ihren neuen Nachbarn Eden kennen. Er ist sexy und geheimnisvoll, und auch wenn sie sich geschworen hat, niemals Gefühle für einen Mann zu entwickeln, berührt er sie auf eine Weise, die ihre Welt mit jedem Tag ein bisschen mehr ins Wanken bringt ...

Zu den Protagonisten:

Azalée ist eine Frau, welche Schlimmes erleben musste und für ihre stärke einen Oskar verdient hat.
Geprägt von ihrer Vergangenheit, von Hass, Ekel und Liebe geht sie durch ihr Leben, durch die Straßen ihrer Heimatstadt. Auf den ersten Blick wirkt sie vielleicht arrogant und schnippisch und vielleicht, wenn man ihren Ruf kennt und ihn selbst als wahr deklariert, würde man aufhören überhaupt über ihre Art und Weise nachzudenken.
Ein schlechter Mensch, weil alle es sagen und weil alle, die die Wahrheit kennen, schweigen. Aber Azalée ist eine der stärksten und selbstlosesten Protagonistinnen, die mir je in die Quere gekommen sind.
Sie ist ehrlich und aufrichtig, in ihrem Innern ist es entweder arktisch kalt oder der nächste Sturm treibt sein Unwesen.
Ich habe ihre Stärke und ihr guter Wille nur bewundern können. Azalée ist so viel mehr als eine gutaussehende Frau mit einem schlechten Ruf. Sie ist auch in ihrem Innern wunderschön, sie ist eine Feministin, die meiner Ansicht nach die richtigen Ziele und Werte verfolgt.
Sie ist gebrochen, aber nicht am Ende und sie ist immer und immer wieder aufgestanden.

Aber auch Eden ist in jeglicher Hinsicht ein starker Protagonist. Seine Vergangenheit, seine Kindheit haben ihn geprägt und tiefe Wunden hinterlassen.
Er musste so viel undenkbar Schreckliches durchstehen und ich kann, will und werde nicht in Worte fassen, was genau er durchleben musste.
Eden musste und muss immer noch um viel, sehr viel kämpfen, nicht zuletzt auch um das Sorgerecht für seine zuckersüße Tochter Faith. Charakterlich gesehen ist er einfach eins a. Er ist charmant, humorvoll, aufmerksam, liebevoll und verständnisvoll.
Ich finde seine Einstellung, eine Person erst persönlich kennen zu lernen bevor er sich eine Meinung über diese bildet, mehr als nur korrekt, da ich selbst der Überzeugung bin, dass längst nicht mehr jeder so denkt. Eden als Charakter ist einfach wunderschön, da gerade er selbst auch nicht vollkommen ist, aber einfach er selbst. Er ist ehrlich und liebt seine Tochter, Azalée und seine Freunde mit voller Hingabe.
Für mich ist er einer der sympathischsten und aufrichtigsten Charaktere gewesen und ich denke, dass ich damit nicht alleine bin. 😉

Zur Geschichte:

Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle!
Das Buch hat emotional und genial begonnen und genauso so schlimm (im guten Sinne) hat es auch geendet. Wenn ich weinen könnte, dann hätte ich höchstwahrscheinlich 2-3mal auf den letzten 100undirgendwas Seiten geweint.

Die Rückblenden sind für mich die reinste Tortur gewesen und ich habe gefühlt alles mitfühlen können und es ist sicherlich nicht schön gewesen. Schön, tja das sind die meisten Szenen mit Faith und auch einige mit Azalée und Eden gewesen.
Auch die Clique rund um Alyssa, Josh, Alexander, Alec und zum Schluss auch irgendwie Noah haben mich in ihrer Haltung gegenüber Azalée positiv überrascht.
Es hat grundsätzlich wirklich tolle Szenen innerhalb des Freundeskreises gegeben und wenn es dann hart auf hart kam, haben sie zusammengehalten und einander nicht losgelassen. Neben diesen doch ganz tollen Nebencharakteren hat es auch einen gegeben, der die Schuld für vieles Grässliches in dieser Geschichte trägt.
Sein Name ist Pete, Stiefvater von Azalée und von Beruf übrigens Polizist.
Ohne zu viel zu spoilern kann ich nur noch eines sagen, diese Person wird viel zu oft in der Geschichte auftauchen und Euch die ein oder andere Szene zerstören…
Außerdem wird es mindestens eine Szene geben, mit der Ihr so nie gerechnet hätte und das sage ich aus bester Erfahrung, weil durch diese ein Szene mein Respekt für Azalée durch die Decke gegangen ist, diese Frau ist so unglaublich stark.
Gegen Ende kam eine Loopingfahrt nach der anderen und ich bin so froh und erleichtert über das Ende, aber auch über Azalées Entscheidung gewesen.

Das Besondere an diesem Buch ist für mich die Tatsache, dass die Liebesgeschichte von Azalée und Eden nicht den Hauptanteil der Handlung beansprucht. Es geht viel mehr um Azalées Aufarbeitung von ihrer Vergangenheit. Ihre Beziehung mit Eden hat ihr dabei geholfen und sie gestärkt.

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass diese Geschichte einzigartig ist und mich so viel gelehrt hat. An dieser Stelle möchte ich aber noch anmerken, dass diese Geschichte eben nicht wie andere NA-/YA-Geschichten ist. Diese spricht Themen an, die nicht jedem Leser bzw. jeder Leserin guttun werden.
Es gibt zwar eine Trigger Warnung und ein Vorwort, aber ich möchte hiermit nur noch verdeutlichen, dass es sich hierbei um wirklich keine Geschichte, die an einem spurlos vorbeigeht, handelt.

Zur Authentizität der Charaktere:

Ich weiß nicht, wie Morgane Moncomble bei ihrem Charakterbuilding vorgeht, aber ich weiß sehr wohl, dass ich die Unvollkommenheit und die verschiedenen Facetten bei ihren Charakteren liebe.
Der Tiefgang ist ihr besonders bei den Protagonisten, aber auch bei zahlreichen Nebencharakteren wirklich gut gelungen. Manche von den Charakteren konnte ich sofort in mein Herz schließen, während es bei anderen etwas länger gedauert hat - und bei manchen hat es aufgrund von ihrem Handeln und ihrem Charakter wirklich so gar nicht funktioniert. Grundsätzlich habe ich mich aber vor allem in die Gebrochenheit von Azalée und Eden verliebt, da sie dadurch sehr nahbar auf mich wirkten.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Endlich gibt es einen NA-/YA-Roman, der so intensiv Feminismus behandelt.
Für mich selbst ist Feminismus sehr wichtig, da ich immer versuche mehr und mehr darüber zu lernen. Besonders die Podcast-Beiträge konnten hier großartig bei mir punkten. Ich finde das mir vermittelte Bild von Feminismus gut gelungen, da es meiner Meinung nach keine toxischen Aspekte mit sich brachte. Morgane Moncomble hat Feminismus mit der Handlung perfekt verknüpft und einen guten Kontext erstellt. Neben dem Feminismus wurden auch zahlreiche Werte wie Vertrauen und Zusammenhalt thematisiert. Das Buch ist grundsätzlich noch von so vielen weiteren wichtigen Themen, wie Depression, Suizid, Traumabewältigung und Slutshaming geprägt. Für mich ist es ein Roman, der mich unglaublich viel lehren konnte und mich größtenteils auch über häufig tabuisierte Themen aufgeklärt hat.

Die Umsetzung ist Morgane Moncomble wirklich zu hundert Prozent gelungen, dieses Buch ist ein Meisterwerk und es sollte von so vielen Menschen gelesen werden. <3

Schreibstil und Cover:

Morgane Moncombles Schreibstil ist sehr direkt und emotional, aber auch humorvoll und lehrend.
Sie tänzelt um nichts herum und sie besitzt einfach diese Fähigkeit Leser und Leserinnen in ihren Bann zu ziehen.
Das Cover ist wunderschön. Ich liebe die Farben, das Design und für mich ist ein totales Highlight in meinem Bücherregal. 😊 <3

Mein Fazit:

Dieses Buch befindet sich mit Sicherheit auf meiner Liste der Jahreshighlights 2020.
Die Geschichte berührt und reißt einen einfach mit. Die Charaktere sind größtenteils zum Verlieben und man sollte das Buch schon alleine aufgrund der Themen lesen.
Eine ganz klare Leseempfehlung! 😊 <3

Ich hatte die Möglichkeit bekommen, dieses wundervolle Buch innerhalb der Leserunde lesen zu dürfen. Dafür möchte ich mich recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Danke, dass ihr meinen Mitleser und Mitleserinnen und natürlich auch mir diese Möglichkeit zur Verfügung gestellt habt! <3

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.10.2020

Süße Story <3

Someone Else
0

Mit "Someone Else" erschien der zweite Band der "Someone"-Reihe von der deutschen Spiegel-Bestseller-Autorin Laura Kneidl.

Was Euch erwarten wird:

Eigentlich könnten Cassie und Auri das perfekte Paar ...

Mit "Someone Else" erschien der zweite Band der "Someone"-Reihe von der deutschen Spiegel-Bestseller-Autorin Laura Kneidl.

Was Euch erwarten wird:

Eigentlich könnten Cassie und Auri das perfekte Paar sein: Sie sind beste Freunde, wohnen zusammen und teilen ihr größtes Hobby - die Fantasyliteratur. Und obwohl Cassie das Gefühl hat, dass niemand auf der Welt sie besser kennt als Auri, scheinen die beiden manchmal Welten zu trennen. Während Auri Football spielt, viele Bekanntschaften hat und gern unter Menschen geht, zieht Cassie sich lieber von der Außenwelt zurück und pflegt einen kleinen, aber engen Freundeskreis. Doch je mehr Zeit vergeht und je stärker ihre Gefühle für Auri werden, desto größer ist ihre Angst, dass das, was sie und Auri verbindet, vielleicht nicht so stark ist wie das, was sie trennt ...

Zu den Protagonisten:

Cassie ist der Typ von Protagonistin, welche man manchmal einfach nur schütteln möchte.
Sie ist sehr introvertiert und auch sehr dickköpfig und nachtragend. Trotzdem kam ich von Beginn an recht gut mit ihrem Charakter aus, da sie weder egoistisch noch ignorant ist. Cassie ist super süß und hoch emotional. Sie hat ein gutes Herz und verfällt sehr gerne in Selbstschutz. Cassie blockt Auri zwar nicht ab, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie mit einem Tunnelblick durch ihr Leben geht.

Auri ist das komplette Gegenteil von Cassie.
Er ist extrovertiert, beliebt, super sportlich...
Im Gegensatz zu Cassie verschweigt er seine geheime Leidenschaft, das Cosplay, da er Angst vor der Meinung anderer hat. Auri ist wirklich sehr sympathisch, freundlich und aufmerksam, aber manchmal vergisst auch er, dass er mit seinem Handeln vielleicht sich selbst schützt, aber Cassie verletzt.

Zur Geschichte:

Die Geschichte an sich war Zucker pur und es hat einige sehr schöne Szenen gegeben, aber grundsätzlich muss ich sagen, dass ich mehr erwartet hätte.

Aber erst einmal zu meinen Lieblingszenen.
Ich habe mehrere wie zum Beispiel zu Beginn des Buches als Auri Cassie tröstet, nachdem sie erfahren hat, dass ihr Hündin verstorben ist.
Aber auch die Szenen, in welchen Auri Cassie umsorgt, wenn sie zum Beispiel Unterzucker hat, sind einfach nur zuckersüß gewesen. Auris Familie ist bis auf ein paar Familienmitglieder einfach nur ein Traum.
Seine Mutter ist so unglaublich liebevoll und mütterlich zu Cassie gewesen.
Die Liebesgeschichte von Cassie und Auri hat sehr wohl ihre Hoch und Tiefs mit sich gebracht.
Viele Wendungen sind leider sehr voraussehbar gewesen und es hat kaum tiefgründigere Gespräche der beiden gegeben. Für mich ist es teilweise ein erwartendes hin und her gewesen, ohne dass man dabei wirklich vorankam.
Dafür, dass sich die beiden eigentlich lieben, hat die Kommunikation weitesgehend gefehlt.
Sobald es um etwas ernstere Themen ging, ist sofort abgeblockt worden und das hatte zur Folge, dass ein Missverständnis nach dem anderen auftrat.
Cassie hat zu schnell Auri geblockt, sodass er manchmal nicht einmal seine Sicht der Dinge kommunizieren konnte.
Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, dass Cassie einfach nicht realisieren konnte, dass nicht nur Auri Grund für die ein oder andere Auseinandersetzung war.
Ja, er hat sie verletzt, aber er hat auch daraus gelernt und versucht es besser zu machen.
Die Nebencharaktere sind mir eigentlich alle sehr sympathisch gewesen, auch wenn es ein paar Ausnahmen für mich gegeben hat... hust Auris Teamkollegen und sein Bruder hust...
Es hat viele Charaktere gegeben, die auf einer Oberflächlichkeit und Arroganz beruht haben, dass ich am liebsten in das Buch reingeklettert wäre und ihnen eine geklatscht hätte, aber naja.

Der Schluss war schön, aber auch irgendwo zu erwarten. Schade, dass Auri auch gegen Ende immer noch das Bedürfnis hatte, es immer Cassie recht machen zu müssen und für sie perfekt zu sein.
Ich bin zwar kein Feind der Geschichte, aber mich konnte sie einfach nicht überzeugen und das ist okay, weil Geschmäcker eben verschieden sind. <3

Zur Authentizität der Charaktere:

Die Charaktere waren zwar authentisch (zumindest die meisten von ihnen), aber bei der Charakterentwicklung der Protagonisten ging es nicht immer in die richtige Richtung. Er muss über seinen Schatten springen, damit sie wieder mit ihm redet?! Warum hätten sich die beiden nicht in der Mitte treffen können? Ich verstehe zwar den Sinn und Zweck hinter dem Ende, aber ich hätte mir mehr Verständnis von Cassie gewünscht.
Trotzdem konnten mich die Charaktere in ihren Bann ziehen und auch größtenteils von sich überzeugen.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Einer der Gründe, warum ich mich so auf das Buch gefreut habe, ist die Tatsache, dass eine Beziehung mit einer "Person of Colour" thematisiert wird.
Bis jetzt hatte ich immer nur Bücher mit Protagonisten gelesen, die häufig keinen multikulturellen Hintergrund hatten oder einfach ganz nach Klischee immer "weiß" gewesen sind.

Das Thema Rassismus wird in diesem Buch nur verstreut angesprochen und auch, wenn ich mir etwas mehr erhofft hätte, muss ich sagen, dass das Buch durch die Thematisierung so oder so für mich ganz besonders ist. Nebenbei spielt auch noch Vertrauen eine ganz elementare Rolle. Laura Kneidl hat zusätlich noch eine ganz wichtige Message in der Geschichte versteckt: Sei du selbst und mache, was dich glücklich macht. Höre nicht auf die anderen und lass dich niemals von den Meinungen anderer runterziehen, es ist dein Leben, du kannst es so gestalten, wie du es möchtest. Habe nicht Angst vor den Gedanken anderer, wir alle sind so unterschiedlich und besitzen Hobbys, die uns selbst glücklich machen sollen, nicht andere.

Ich denke, dass Laura Kneidl mit "Someone Else" ein klares Statement gesetzt hat und dadurch auch die ein oder andere Person ermutigen konnte.

Schreibstil und Cover:

Laura Kneidls Schreibstil ist immer angenehm zu lesen. Hier hat es mir leider etwas an Emotion und Tiefe gefehlt.
Dennoch kann ich sage, dass ich sehr schöne Lesestunden mit "Someone Else" verbringen konnte.
Das Cover ist schön und zeigt, dass es Teil der "Someone"-Reihe ist.
Es macht sich auf jeden Fall ganz gut in meinem Bücherregal. <3

Mein Fazit:

Die Liebesgeschichte von Cassie und Auri war wirklich süß und sie hat auch wichtige Themen angesprochen, aber leider hat bei mir der Wow-Faktor gefehlt.
Ein gutes Buch, das man auf jeden Fall gut lesen kann! <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2020

Eine süße Geschichte, bei welcher ich hier und da etwas Meckerbedarf hatte

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
3

Mit „The Brooklyn Years-Was von uns bleibt“ erschien der Auftaktband der Sports-Romance-Trilogie von Sarina Bowen. Hierbei handelt es sich um eine Spin-off-Reihe zu den „Ivy Years“.

Was Euch erwarten ...

Mit „The Brooklyn Years-Was von uns bleibt“ erschien der Auftaktband der Sports-Romance-Trilogie von Sarina Bowen. Hierbei handelt es sich um eine Spin-off-Reihe zu den „Ivy Years“.

Was Euch erwarten wird:

Leo Trevi will nur zwei Dinge im Leben: endlich über seine große Liebe Georgia hinwegkommen und nach dem College ein erfolgreicher NHL-Spieler werden.
Doch bereits am ersten Tag bei den Brooklyn Bruisers, seinem neuen Eishockeyverein, scheint beides gewaltig schiefzugehen! Der Coach will ihn nicht in seinem Team haben, und die Pressesprecherin ist niemand anderes als Georgia Worthington - seine Ex-Freundin, die sein Herz auch nach all den Jahren noch fest im Griff hat ...

Zu den Protagonisten:

Georgia ist Perfektionistin. Sie sieht immer nahezu perfekt aus und gibt sich stets als professionell.
Hinter ihrem perfekten Image befindet sich jedoch viel mehr. Innerlich ist sie gebrochen und erst recht emotional aufgewühlt als sie auf ihre wahre Liebe trifft: Leo Trevi, ihr Ex-Freund. Georgia ist total unglücklich, was ihren Beziehungsstatus betrifft, aber es gibt einfach keinen wie IHN. Für mich hat Georgia einen starken Charakter, welchen sie leider nicht jedem zeigt.
Sie ist in der Tat eine starke und erfolgreiche Frau. Georgia hält sich ihre Mitmenschen eher auf Distanz und es kommt auch vor, dass sie die Flucht vor ihren eigenen Gefühlen ergreift. Das, was sie erleben musste ist mehr als nur schrecklich und eigentlich kann ich es gar nicht in Worte fassen. Was ich jedoch in Worte fassen kann, ist meine tiefste Achtung vor ihr.
Sie konnte dieses Verbrechen verarbeiten und langsam nach vorne sehen. Davor habe ich eine Menge Respekt. Für mich ist sie eine der stärksten Protagonistinnen überhaupt.

Leo Trevi ist gutaussehend, talentiert und immer noch total verknallt in seine Ex Georgia aus der High-School. Bei ihm musste ich wirklich lange nach Ecken und Kanten schauen, denn er ist so ziemlich perfekt und dabei ziehe ich nicht einmal sein ach so gutes Aussehen in Betracht. Nein, seine Charakterzüge sind einfach nur wunderschön. Er besitzt ein gutes und großes Herz, seine Liebe zu Georgia ist bedingungslos, ganz nach dem abgewandelten Motto:
Hoffnungsvoll verliebt! Leo respektiert und akzeptiert alles und jeden. Seine Ehrlichkeit und Treue sind unverfroren und dann ist er auch noch so freundlich und humorvoll. Aber natürlich hat auch er gelitten und leidet immer noch unter dem Geschehnis von vor sechs Jahren. Obwohl er keineswegs jegliche Schuld daran hatte, ist es offensichtlich, dass er sich selbst dafür hasst. Er möchte Georgia beschützen und daher ist die ein oder andere Reaktion von ihm nicht überraschend. Leo würde so ziemlich alles für sie tun, vielleicht alles, außer seine Eishockey Karriere direkt aufs Eis zu legen. Jedoch würde Georgia das sowieso nie von ihm verlangen... 😊 <3

Zur Geschichte:

Bevor ich zu meiner Meinung über den Handlungsverlauf komme, möchte ich noch ganz kurz anmerken, dass ich die „Ivy Years“ noch nicht gelesen habe. Ich denke, dass mir die Geschichte vielleicht noch besser gefallen hätte, wenn ich die Charaktere bzw. unsere Protagonisten und die Vorgeschichte der beiden schon gekannt hätte. In meine Bewertung fließt natürlich nur meine Meinung über dieses Buch als Einzelband ein!

Die Geschichte an sich hat mir wirklich gut gefallen. Die Beziehungen der Charaktere wurden gut dargestellt und hier und da wurde auch etwas Spannung aufgebaut. Ohne zu viel zu spoilern, kann ich sagen, dass Coach Worthington und Leo noch Probleme miteinander haben werden. Wie so oft hätte auch hier Kommunikation einige Probleme lösen können. Nebenbei hat es einige humorvolle Szenen gegeben, die des Öfteren auch mit der lieben Becca zu tun hatten.
Die Eishockeyszenen sind sehr detailliert und wirklich sehr gut beschrieben worden. Auch hier gab es schockierende und nervtötende Szenen.
Die Liebesgeschichte von Leo und Georgia ist zu Beginn noch ein kleines hin und her gewesen.
Er wollte sie und eigentlich wollte sie ihn auch, konnte es aber nicht und hielt es auch nicht für richtig, aber sie konnte auch nicht ganz von ihm weg sein, weil sie ihn noch liebte und so ist es dann eine Weile weitergegangen.
Für mich ist dieses Gefühlschaos zwar grundlegend nachvollziehbar gewesen, dennoch ist der Wandel der Dinge für mich zu schnell gekommen.
Plötzlich sind sie dann doch mehr oder weniger zusammen gewesen und Georgia hat sogar Leos Familie besucht.
Diese Szene war übrigens sehr süß und liebevoll. Dennoch wurden für mich die Dinge zu schnell überstürzt. Sie sind sich zwar sehr schnell auf körperlicher Ebene nähergekommen, aber das wirklich klärende Gespräch wurde gekonnt um tänzelt.
Er nach einer Extremsituation kam es zu einem tiefgründigeren und klärenden Gespräch.
Das Ende ist teilweise voraussehbar gewesen, weil es einfach total dem Klischee entsprach.
Es hat mich nichts wirklich daran gestört, aber einzigartig und überraschend ist es für mich leider nicht gewesen. Trotzdem war das Ende in gewisser Hinsicht sehr süß und romantisch. Zusammenfassend hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, auch wenn ich hier und da ein wenig Meckerbedarf hatte. 😉

Zur Authentizität der Charaktere:

Die Charaktere haben mir ausgesprochen gut gefallen, vor allem da sie so divers gewesen sind.
Manche waren durchsichtiger als andere und zu einem der Nebencharaktere konnte ich eine gewisse Hass-Liebe aufbauen. Ich hatte, dass Gefühl, dass jeder Charakter seine bzw. ihre persönlichen Baustellen aufweisen konnte. Die innere Gebrochenheit einiger ist für mich als Leserin nachvollziehbar und in gewisser Weise auch gut gewesen, da die Charaktere dadurch mehr Tiefe hatten.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Das Thema Sport (spezifisch Eishockey) ist wirklich durchgehend thematisiert worden.
Was mir hierbei besonders gut gefallen hat, sind die Einblicke in diese Branche gewesen. Es kommt wirklich selten vor, dass mir ein Buch, welches sich mit einem mir komplett fremden Thema beschäftigt, in meine Hände fällt. Zum Glück ist alles so gut beschrieben worden, dass auch ich keine Fragezeichen vor meinen Augen sehen musste.
Demnach ist die Umsetzung wirklich gut und informativ gelungen.

Schreibstil und Cover:

De Schreibstil an sich war flüssig und unterhaltsam.
Die Emotionen wurden gut vermittelt und auch der Humor kam gut bei mir an.
Die Erzählperspektive ist jedoch etwas, wo ich mich ehrlicherweise noch in einem Zwiespalt befinde. Einerseits hat mich die Perspektive nicht großartig gestört und ich konnte mich auch recht schnell an diese gewöhnen, andererseits gefällt mir die Geschichte, erzählt aus der Sicht der Protagonisten einfach besser.
Das Cover ist schön und eigentlich auch der totale Mädchentraum.
Für mich ist es vielleicht ein Ticken zu viel Rosa und Pink, aber ansonsten macht es sich in meinem Bücherregal ganz gut. 😉 <3

Mein Fazit:

Ein gutes Buch, dass man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss.
Obwohl, für alle Fans der „Ivy Years“ ist es vielleicht doch ein kleines muss. 😉

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.10.2020

Zuckersüße Liebesgeschichte, die ein wichtiges Thema in den Vordergrund rückt <3

Madly
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Mit "MADLY" erschien der zweite Band der IN-LOVE-Trilogie von Ava Reed.

Was Euch erwarten wird:

Geliebt zu werden oder gar sich selbst zu lieben ist nichts weiter als eine utopische Vorstellung für June. ...

Mit "MADLY" erschien der zweite Band der IN-LOVE-Trilogie von Ava Reed.

Was Euch erwarten wird:

Geliebt zu werden oder gar sich selbst zu lieben ist nichts weiter als eine utopische Vorstellung für June. Sie ist anders, selbstkritisch und ihren Augen einfach nicht schön. Mit ordentlich Make up versucht sie sich vor ihren Mitmenschen, aber vor allem vor den Meinungen der anderen zu bewahren.
Einzig allein Andie, ihre beste Freundin, und ihre Eltern wissen von ihrem Geheimnis. Und dann gibt es da noch Mason, der Herz über Kopf in June verknallt ist. Ob sie ihre Ängste für eine mögliche Liebe überwinden kann?

Zu den Protagonisten:

June ist eine sehr starke und außergewöhnliche Protagonistin.
Sie liebt Donuts, Zucker...ach was, Essen im allgemeinen über alles.
Ich habe mich sofort in ihre aufmüpfige und stolze Art und Weise verliebt.
Sie lebt im Chaos und ist in den meisten Fällen das perfekte Gegenstück zu ihrer besten Freundin Andie.
Aber hinter der glücklichen und eigentlich immer selbstbewusst auftretenden June, steckt eine June, die zum Teil sehr unglücklich ist und ihren eigenen Anblick nicht ertragen kann. Sie besitzt ein Feuermahl auf ihrer linken Seite und verdeckt tagtäglich mit überteuertem Make up - gesponsert von ihrer eigenen Mutter, weil diese ihren Anblick nicht ertragen kann.
Ihren Eltern ist der Ruf in der High-Society wichtiger, als ihre eigene Tochter.
Und gerade da June durch ihre Eltern und durch ihren Ex aus der High School, auf die harte Tour lernen musste, dass sie in deren Augen nicht schön ist, versteckt sie sich vor ihren Freunden.
Die Angst nicht akzeptiert, verletzt und wieder abgewiesen zu werden ist einfach zu groß.

Mason ist ein wirklich toller Protagonist.
Er ist liebevoll, humorvoll und hängt an June wie Kleister.
Seine Zuneigung und Empfindungen ihr gegenüber sind total offensichtlich.
Als Club-Besitzer ist er häufig auf dem Sprung und eigentlich so gut wie immer ausgelastet. Eigentlich ist er immer gut drauf und er ist sozusagen der Stimmungsmacher in der Clique.
Doch auch Mason ist nicht immer so glücklich wie er es vorgibt zu sein.
Seine Beziehung zu seinem Vater, der in der High-Society ein geachtetes Unternehmen führt, ist angespannt und beruht auf dem gewohnten Schlagabtausch.
Während Mason ein Leben außerhalb der prächtigen Welt seines Vaters führen möchte, wünscht sich dieser nichts mehr, als dass Mason nachgibt und endlich "erwachsen wird" und beginnt "Verantwortung zu übernehmen".
Jedoch verbindet Mason noch weitere schlechte Erinnerungen mit der High-Society.

Zur Geschichte:

In "TRULY" konnte ich es nicht verstehen, warum eine Szene aus dem Buch als Prolog verwendet wurde.
Hier muss ich sagen, dass der "Prolog" mich diesmal sehr überzeugen konnte.
Vielleicht lag das auch daran, dass er aus Mason Sicht geschrieben wurde.
"MADLY" ist kurz zusammengefasst eine wunderschöne, aufrichtige und wortwörtlich zuckersüße Geschichte gewesen, die ein sehr wichtiges Thema behandelt...
Das hin und her zwischen June und Mason war wirklich süß und auch sehr unterhaltsam mit an zu sehen. Auch, wenn ich Masons Schlachtplan von wegen June eifersüchtig machen und sie gleichzeitig in dem Glauben lassen, dass er es mit so ziemlich jeder treibt, nicht ganz nachvollziehen konnte.
Das ganze hätte nämlich ein ganz schön fieses Ende nehmen können.
Das hat es aber natürlich nicht getan...
Oder vielleicht doch?!
Ansonsten hat es auch noch Szenen gegeben, die mich total verletzt und einfach nur wütend gemacht haben. Um genauer zu sein, handelte es sich hierbei um die Textnachrichten von Junes Mutter. Wie, WIE kann eine Mutter so sein und sich so falsch ihrer eigenen Tochter gegenüber verhalten.
Abstoßend und einfach nur ekelhaft.
Der Vater hat natürlich nichts zu sagen, weil er sich wahrscheinlich nicht einmal an June erinnern kann.
Natürlich hat es auch neben dem Drama und der Liebesbeziehungtransformation weitere schöne Szenen gegeben. Ohne zu viel zu spoilern, kann ich sagen, dass diese sogar Masons Vater beinhalteten.
Insgesamt hat diese Geschichte mich bewegt und begeistert und einfach nur total glücklich gemacht. <3

Zur Authentizität der Charaktere:

Die Eltern von June hätte ich am liebsten an die nächste Wand geklatscht und vielleicht diesen Griffin auch. Aber abgesehen von den ignoranten und total oberflächlichen Charakteren, hat es noch meine Herzenclique und Masons Vater gegeben, der gar kein so übler Mensch ist.
Die Charaktere konnten mich durch ihre Unvollkommenheit, ihre Menschlichkeit, von sich überzeugen. June hat eine beachtliche Entwicklung gemacht und lernt nun, sich selbst zu lieben, so wie sie ist. <3

Das Thema und dessen Umsetzung:

Wow. In "MADLY" ist eines meiner persönlichen Herzensthemen thematisiert worden: Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Das Thema liegt mir unter anderem so stark am Herzen, da ich mich mit dem Gefühl "nicht gut genug zu sein" äußerst gut identifizieren kann. Äußerlichkeiten sind für mich nebensächlich, denn der Charakter und die Taten machen die jeweilige Person aus. Für mich wurde das Thema genau mit dem richtigen Grad an Sensibilität behandelt.
Wie schon erwähnt, finde ich Junes Entwicklung und Selbstreflexion äußerst gut gelungen und einfach nur wunderschön mitanzusehen. Masons Reaktion auf ihren äußerlichen "Makel" ist und bleibt eines meiner Highlights, weil seine, in meinen Augen, richtige Reaktion gezeigt hat, dass wahre Liebe sich keine Grenzen setzt und man den anderen so akzeptiert und liebt wie er eben ist. Keiner ist perfekt, warum suchen wir dann immer noch genau danach?! Ist es nicht viel schöner sich ohne Druck und ohne Maßstäbe zu entwickeln und einfach einzigartig zu sein?!
Die Umsetzung ist Ava Reed außerordentlich gut gelungen, ich weiß wirklich nicht mehr, was ich noch sagen soll, außer: DANKE für dieses Buch! <3

Schreibstil und Cover:

Der Schreibstil von Ava Reed ist in diesem Buch einfach nur verdammt schön gewesen. Die Emotionen, der Humor, die Tiefe...es hat mir an nichts gefehlt.
Das Cover ist in meinen Augen das bisher schönste der Reihe. Ich liebe die Farben (und das Buch).

Mein Fazit:

Falls es noch nicht klar sein sollte...
Ich liebe dieses Buch!
Das Thema ist unglaublich wichtig und betrifft (natürlich immer im individuellen Ausmaße) viele von uns, mich eingeschlossen.
Die Geschichte ist wunderschön und unsere Protagonisten sind so liebenswert und sympathisch.
Eine ganz klare Empfehlung! <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2020

Ein Abschlussband voller Emotionen und wahrer Liebe <3

Verliere mich. Nicht.
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Mit "Verliere mich. Nicht." erschien der einfach nur perfekte Abschlussband der Dilogie von der deutschen Spiegel-Bestseller-Autorin Laura Kneidl.

Was Euch erwarten wird:

Mit Luca war Sage glücklicher ...

Mit "Verliere mich. Nicht." erschien der einfach nur perfekte Abschlussband der Dilogie von der deutschen Spiegel-Bestseller-Autorin Laura Kneidl.

Was Euch erwarten wird:

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Zu den Protagonisten:

Sage hat Fortschritte gemacht und was für welche. Obwohl sie immer noch die schüchterne und eher introvertierte Sage ist, ist sie dennoch um einiges gewachsen. Sie hat an Stärke gewonnen und beginnt langsam ihre eigene Meinung zu vertreten. In "Verliere mich. Nicht." hat sie sich mal wieder als stark und mutig erwiesen. Auch, wenn dies einiges an Zeit dafür gebraucht hat. Sage hat gelernt sich anderen zu öffnen und auch mit Personen aus ihrem privaten Umfeld über ihre Angst zu reden.
Durch ihre Liebe zu Luca ist so einiges möglich geworden.
Ihre Entwicklung konnte mich begeistern und zugleich auch sehr emotional berühren. Sie ist und bleibt eine grandiose Protagonistin.

Und Luca ist und bleibt ein wundervoller Protagonist.
Seine Art ist wie immer äußerst liebenswert und verständnisvoll gewesen.
Luca ist ein starker Charakter mit einem guten Herz. Auch, wenn manche seiner Entscheidungen als irrational einzuschätzen sind, konnte ich ihn nie dafür verurteilen.
Er ist immerhin ein Mensch und Emotionen machen uns Menschen menschlich, von daher ist emotionsgeleitetes Handeln nie unbegründet.

Zur Geschichte:

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle...

Was mir wirklich sehr gut gefallen hat, ist das direkte Anknüpfen zum Ende von "Berühre mich. Nicht." gewesen. Dadurch blieb es vorerst sehr emotional und spannend.
Die Geschichte an sich hatte ihre Hoch- und Tiefpunkte.
Es hat wunderschöne und total liebliche, aber auch traurige und nervtötende Szenen gegeben.
April und Connor konnte ich Stück für Stück noch mehr in mein Herz schließen.
Die Wohnungs- bzw. Zimmersuche von Sage ist total unterhaltsam gestaltet worden.
Gegen Mitte des Buches habe ich nur auf den springenden Punkt gewartet und dann kamen die mysteriösen Päckchen...
Ganz ehrlich: Ich habe mir von Anfang an gedacht, dass Alan dahinter steckt, weil Luca meiner Meinung nach einfach nicht der Typ für so etwas gewesen wäre.
Er hätte mit Sage gesprochen und ihr seine Liebe auf viel bedeutungsvollere Weise gezeigt.
Als Alan dann vor der Tür stand ist mir ein wenig mulmig geworden.
Ich hatte wirklich so sehr gehofft, dass Luca noch in der Wohnung ist (was zum Glück der Fall war), denn ich war mir nicht sicher, ob Sage sich hätte wehren können, wenn sie alleine gewesen wäre.
Die Liebesgeschichte unserer Protagonisten hat sich zu etwas ganz besonderem und persönlichem entwickelt.
Luca hat sehr verständnisvoll und neutral auf Sages Geheimnis reagiert.
Die beiden sind einfach füreinander geschaffen... <3
Das Ende ist emotional und einfach nur gerecht gewesen. Vielen Dank dafür!

Zur Authentizität der Charaktere:

Im Vergleich zu Band 1 hat sich nicht wirklich viel geändert.
Dennoch muss ich sagen, dass mir die gezeigte Tiefe einiger Charaktere sehr gut gefallen hat. Die meisten von ihnen hatten wundervolle Charakterzüge und sind auf ihre Art und Weise ganz einzigartig gewesen.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Neben der Angststörung als Hauptthema wurden auch noch einige menschliche Werte, wie Vertrauen und Liebe thematisiert. Laura Kneidl hat viele wichtige Themen grandios anhand von der Liebesbeziehung unserer Protagonisten thematisiert und umgesetzt.

Schreibstil und Cover:

Laura Kneidls Schreibstil ist einfach gemacht für Geschichten wie diese.
Sie schreibt mit sehr viel Tiefgang und Emotion.
Auch die Spannung kommt nicht zuletzt.
Das Cover ist wunderschön, was soll ich denn noch mehr dazu sagen.
Ein Highlight in jedem Bücherregal! <3

Mein Fazit:

"Verliere mich. Nicht." ist ein absolut gelungener Abschlussband, dem es meiner Meinung nach an nichts fehlt.
Wunderschön; emotional; spannend und mitreißend!
Eine ganz klare Leseempfehlung! <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere