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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2021

Ein brisantes Thema literarisch verpackt!

Aus der Mitte des Sees
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Moritz Heger entführt uns mit seinem Roman in eine idyllisch gelegene Benediktinerabtei, die nur noch von wenigen und überwiegend sehr alten Mönchen bewohnt ist.

Lukas und Andreas sind mit ihren rund ...

Moritz Heger entführt uns mit seinem Roman in eine idyllisch gelegene Benediktinerabtei, die nur noch von wenigen und überwiegend sehr alten Mönchen bewohnt ist.

Lukas und Andreas sind mit ihren rund 40 Jahren die jüngsten Ordensbrüder vor Ort... und sie stellen ihr Dasein in Frage.

Andreas kehrt dem Kloster den Rücken, tritt aus dem Orden aus, heiratet Juliane und gründet mit ihr eine Familie.
Lukas, der inzwischen schon seit vielen Jahren im Kloster weilt, zweifelt und hinterfragt sich und sein Leben. Er sucht Antworten und den Sinn seines Lebens.
Immer wieder verbringt er Stunden auf dem morschen Steg am See, um seine Gedanken schweifen zu lassen und seinen Weg zu finden. Auch während seiner täglichen Schwimmrunden lässt er die Seele baumeln.
Dann trifft er die Schauspielerin Sarah, die ihn emotional durcheinander wirbelt und sein Leben gefühlstechnisch auf den Kopf stellt.


„Aus der Mitte des Sees“ bietet ein extrem interessantes Setting und eine äußertest packende, wichtige und aktuelle Geschichte.
Moritz Heger greift ein brisantes Thema auf und erzählt unaufgeregt, detailliert, feinfühlig, packend und mit schöner Sprache von seinem schlingernden Protagonisten.

Wir bekommen wunderbare Einblicke in das ambivalente und zerrissene Innenleben von Andreas, erfahren von seinen Gedanken rund ums Zölibat, von Erinnerungen, Versuchungen und Gefühlen.
Er kehrt sein Innerstes nach außen und wir dürfen dabei sein.
Alles wirkt dabei sehr offen und authentisch.

Ich flog durch die Seiten und empfehle den tiefgründigen und unterhaltsamen Roman, der zum Nachdenken anregt, sehr gerne weiter!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2021

Eine außergewöhnliche Frau und ihr unkonventionelles Leben...

Die Frau von Montparnasse
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In dieser kurzweiligen Romanbiographie, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich spielt, erfährt man auf äußerst unterhaltsame Weise von der ersten Lebenshälfte der Schriftstellerin, Philosophin und ...

In dieser kurzweiligen Romanbiographie, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich spielt, erfährt man auf äußerst unterhaltsame Weise von der ersten Lebenshälfte der Schriftstellerin, Philosophin und Feministin Simone de Beauvoir.

Wir begleiten die 1908 geborene Simone von 1927 bis 1951.
Von Kindesbeinen an wollte sie denken und schreiben.
Sie träumte zeitlebens von Freiheit und Unabhängigkeit.
Sie wollte nicht das Leben ihrer Eltern imitieren, sondern ihren eigenen Weg gehen.
Es mangelte aber an weiblichen Vorbildern und deshalb „musste sie das Rad neu erfinden“.
Immer wieder überdachte und hinterfragte sie ihr eigenes Leben, um schließlich für damalige Verhältnisse zu einer ziemlich unkonventionellen Lebensweise zu finden.

Ihr flog nichts zu. Um alles musste sie kämpfen.
Sie schlug eine Lehrerlaufbahn ein, hatte Lehraufträge an Pariser Gymnasien und erteilte Nachhilfestunden.
Sie zog zu Hause aus, mietete ein möbliertes Zimmer bei ihrer Großmutter und genoss ihre neue Unabhängigkeit.
In diese Zeit fiel auch ihre Begegnung mit Jean-Paul Sartre, zu dem sie eine lebenslange innige Verbindung haben würde.

Ihre Texte wurden lange von den Verlagen abgelehnt und auch um die sie bereichernde, intensive und fast symbiotische Beziehung zu Jean-Paul Sartre musste sie kämpfen.

Die beiden redeten „über Gott und die Welt“, diskutierten und verbrachten endlos viel Zeit miteinander.

Ihre Partnerschaft beruhte dabei auf einem recht außergewöhnlichen, unromantischen und, wie ich meine, v. a. für Simone schwierigen und komplizierten Pakt: keine Heirat, Beziehungsfristen, die verlängert werden können, Affären und zufällige Lieben sollen im Sinne der Freiheit toleriert werden.

Für Simone, die sich nicht selten hintanstellte und zurücknahm, um z. B. Sartres Texte zu korrigieren, war es aber immer wieder eine Herausforderung, mit den Affären und dem oft rücksichtslosen Verhalten von Sartre klarzukommen.

Zusammen formulierten, begründeten und vertraten die beiden die Philosophie des Existentialismus, gemeinsam traten sie für Freiheit ein.

Die Autorin erzählt sehr detailliert, flüssig, verständlich und lebendig aus dem Leben dieser außergewöhnlichen Frau, beleuchtet die Beziehung zu Sartre und geht auf unterschiedliche Haltungen in ihren philosophischen Ansätzen ein.
Während Simone in ihrem Denken pragmatischer, menschlicher und emotionalere war, verleugnete Sartre Emotionen und ging viel rationaler vor.

Figuren, Schauplätze und Szenen werden anschaulich und bildhaft beschrieben, so dass man das Gefühl hat, vor Ort, dabei und mittendrin zu sein.
Besonders Simone de Beauvoir, der es gelang, sich von den bürgerlichen Konventionen zu befreien, ihren eigenen Weg zu gehen und ihren Traum vom Schreiben zu verwirklichen, wird sehr differenziert und in all ihrer Vielschichtigkeit und Komplexität dargestellt.

„Die Frau von Montparnasse“ ist informativ, unterhaltsam und kurzweilig.
Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2021

Eine verstorbene Ehefrau und eine gestohlene Brieftasche.

Die Asche des Tages
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„Die Asche des Tages“ von Máirtín Ó Cadhain spielt in Irland und ist ein Band einer interessanten Reihe die der Kröner Verlag herausgibt.
Diese Reihe umfasst Werke von international bedeutenden Schriftstellern, ...

„Die Asche des Tages“ von Máirtín Ó Cadhain spielt in Irland und ist ein Band einer interessanten Reihe die der Kröner Verlag herausgibt.
Diese Reihe umfasst Werke von international bedeutenden Schriftstellern, die leider in Vergessenheit geraten sind.
Máirtín Ó Cadhain ist in Deutschland wenig bekannt, was vielleicht daran liegen mag, dass er in irischer Sprache geschrieben hat und lange nicht übersetzt wurde.

Die Ehefrau von N. ist heute Morgen nach langer Krankheit verstorben.
N. ist noch im Büro und er muss dringend nach Hause, um die Beerdigung vorzubereiten und die Trauerfeier und alles drumherum zu organisieren.
Der Gedanke an die Kosten dafür liegt ihm schwer im Magen. Er hofft auf Vergünstigungen und Rabatte.

Was bzw. wer ihm auch schwer im Magen liegt, das sind die beiden Schwestern seiner Frau, die zu Hause auf ihn warten, um gemeinsam alles zu regeln.
Er und seine Schwägerinnen sind sich nicht besonders sympathisch. Sie werfen ihm vor, sich nicht genug um seine kranke Frau gekümmert zu haben und beäugen ihn argwöhnisch.
Er hält seine Schwägerinnen für zwei alte gehässige Zicken und ist froh, wenn er nichts mehr mit ihnen zu tun hat.

Der Protagonist wirkt irgendwie abgebrüht, kaltherzig und sarkastisch, die Handlung überspitzt und absurd.
N. ist im Büro und arbeitet, obwohl seine Frau vor wenigen Stunden verstorben ist.
Er eilt nicht sofort nach Hause, sondern findet noch hundert Sachen, die wichtiger sind.
Er denkt nur an die Kosten und fragt sich allen Ernstes, ob die Beerdigung seiner Frau eigentlich etwas anderes ist, „als eine tote Maus unter die Erde zu bringen“. (S. 12)
Er geht ins Wirtshaus und überlegt, am Nachmittag noch einen schon lange vereinbarten geschäftlichen Termin mit einem Fernsehteam wahrzunehmen.
Er denkt an eine Schreibmaschine, die ihm schon lange im Kopf herumgeht und will in einem Warenhaus einen Heizstrahler kaufen.
Und zu allem Überfluss wird ihm genau in diesem Warenhaus seine Brieftasche gestohlen.
Wie soll er nun die anstehende Beerdigung bezahlen?!?!
Dann überlegt er, ob er die Geschichte seines Lebens niederschreiben soll. Beginnend mit dem Tag, an dem seine Frau starb und er ausgeraubt worden war.

... und dann hat er aufgrund einer kurzen Begegnung eine brillante Idee: eine gewonnene Pferdewette könnte doch einen Teil seines Verlustes kompensieren. Den Einsatz von ein paar Münzen findet er in seiner Jackentasche.

Übersprungshandlungen, absurde Gedankenkonstrukte und Ausflüge in fantastische Welten lenken N. von der Realität ab.
Er versucht auf Teufel komm raus, die Konfrontation mit dem Hier und Jetzt hinauszuzögern.
Er schiebt und schiebt und schiebt. Nur nicht nach Hause!
Nur nicht den verhassten Verwandten begegnen!
Nur nicht die Aufgaben in Angriff nehmen müssen!
Ob er letztlich Verantwortung übernimmt und seinen Verpflichtungen nachkommt, erzähle ich natürlich nicht.
Aber es lohnt sich, es herauszufinden!

Ist N. tatsächlich abgebrüht, kaltherzig und sarkastisch oder ist er nur völlig durcheinander und überfordert?
Er scheint den Boden unter den Füßen zu verlieren, wirkt gelähmt und wie erdrückt von seinen Geldsorgen.
Ist es Verleugnung, Verdrängung oder schlicht das, was wir alle mehr oder weniger kennen und „Aufschieberitis“ nennen?

Ich denke, wir haben es hier mit einem Menschen zu tun, der ein schwerwiegendes psychisches Problem namens „Prokrastination“ hat.
Der Begriff meint, dass Menschen aufgrund von Versagensängsten und Angst vor Kritik anstehende Aufgaben hinauszögern und aufschieben.
Daneben kann aber auch eine Rolle spielen, dass sie unrealistische Ziele verfolgen oder falsche Prioritäten setzen. Manchmal sind sie auch schlecht strukturiert und haben Schwierigkeiten mit der Zeiteinteilung.

Der 1906 bei Galway in Irland geborene Máirtín Ó Cadhain hat mit „Die Asche des Tages“ eine unglaublich detaillierte, scharfsinnige und psychologisch stimmige Beschreibung eines Mannes vorgelegt, der sich m. E. mit dem ernst zu nehmenden Problem der Prokrastination herumschlägt. Der Autor hat dies zwar auf sehr zugespitzte, fast schon absurd anmutende Weise getan, aber mit diesem Stilmittel wird besonders deutlich, um welches Problem es sich handelt.
Vergessen wird man N. und seine Geschichte genau wegen dieser akzentuierten Eindrücklichkeit und Absurdität ganz bestimmt nicht so schnell.

Die Lektüre des schmalen Bändchens ist ein außergewöhnliches, wuchtiges und originelles Leseerlebnis, das oberflächlich grotesk und skurril anmutet, hinter den Kulissen aber tiefgründig, ernst und traurig ist UND gleichzeitig mit einem gewissen Witz aufwartet.

  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 24.02.2021

Eine Perle im Regal...

Der Buchspazierer
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Was für eine schöne, zauberhafte und poetische Geschichte!

Wir lernen den etwas schrulligen, aber liebenswerten 72-jährigen Buchhändler Carl kennen.
Er arbeitete viele Jahre in der Buchhandlung am Stadttor, ...

Was für eine schöne, zauberhafte und poetische Geschichte!

Wir lernen den etwas schrulligen, aber liebenswerten 72-jährigen Buchhändler Carl kennen.
Er arbeitete viele Jahre in der Buchhandlung am Stadttor, kannte den Inhalt der Bücher, die er verkaufte und wusste um die literarischen Vorlieben seiner Stammkunden.
Inzwischen ist er zwar berentet, arbeitet aber trotzdem noch stundenweise für die Buchhandlung, die inzwischen von der kaufmännisch kompetenten, aber literarisch eher wenig versierten Tochter seines ehemaligen Chefs geführt wird.

Jeden Abend nach Geschäftsschluss beliefert Carl die Kundschaft mit Büchern.
Sie erwarten die Lieferung sehnsüchtig und freuen sich auch auf den Plausch mit dem freundlichen und belesenen Lieferanten.
Nachdem er seine Kostbarkeiten liebevoll verpackt hat, spaziert er mit ihnen durch die Straßen, um sie höchstpersönlich zu den unterschiedlichsten Personen, die inzwischen fast schon zu Freunden geworden sind, zu bringen.

Dann, eines Abends, begegnet er Schascha, einem neunjährigen schlauen, vorwitzigen und aufgeweckten Mädchen.
Sie lässt sich nicht abwimmeln, begleitet ihn von nun an auf seinen Touren und löchert ihn ganz unbefangen mit Fragen.
Ihre Lebendigkeit, ihre Offenheit und ihr kindlicher Optimismus tun ihm gut. Sie schleicht sich in das Herz des einsamen Buchhändlers und erobert ihn mit ihrer Unbeschwertheit.
Sie stellt sein Leben auf den Kopf und bringt seine Tagesstruktur durcheinander.
Ihre Wissbegierde und kindliche Neugier bringen ihn dazu, über sich und die Menschen, die er beliefert, nachzudenken.
Und das bleibt nicht ohne Folgen.
Dann schlägt das Schicksal zu und Carls Leben nimmt eine Wendung. Ob Bücher und Schascha dem alten Mann da wohl helfen können?

Wir begleiten nicht nur Carl und Schascha, sondern auch die Menschen, die Carl beliefert.
Deren Schicksale sind mehr oder weniger miteinander verwoben und es macht Freude, sie immer besser kennenzulernen.

Ich genoss die schönen und berührenden Formulierungen und Sätze und amüsierte mich über scharfsinnige Beobachtungen und die Charakterisierung der Leserschaft, die er mit Hasen, Kiebitzen oder Schildkröten vergleicht.

Der 1973 geborene Carsten Sebastian Henn beschreibt seine Figuren lebendig, feinfühlig und liebevoll. Es sind Figuren, die man gern kennenlernt und begleitet.

Es hat mir großes Vergnügen bereitet, diese herzerwärmende und märchenhafte Geschichte zu lesen.
„Der Buchspazierer“ ist ein zeitloses, warmherziges, gefühlvolles (aber nie gefühlsduseliges oder rührseliges!) und unterhaltsames Werk, das ich sehr gerne empfehle.

Dieses moderne Märchen gehört wahrscheinlich nicht zur sogenannten anspruchsvollen und gehobenen Literatur, aber es gehört definitiv zur „nicht verkitschten Wohlfühlliteratur“.
Es ist eine Liebeserklärung an die bunte Welt der Bücher, thematisiert die Bedeutung von persönlichem Kontakt und Fachkompetenz im Buchgeschäft, stellt die Bedeutung von Freundschaft, Menschlichkeit, Mut und Achtsamkeit für die vermeintlich kleinen Dinge des Lebens heraus, bringt Licht und Wärme in trübe Tage und heitert auf, wenn man mal den Blues hat...

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Veröffentlicht am 20.02.2021

Gelungener Abschluss der Kopenhagen Trilogie...

Abhängigkeit
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Mit „Abhängigkeit“ endet die Kopenhagen-Trilogie von Tove Ditlevsen.
Gleich vorneweg: Es lohnt sich, diese drei Bände zu lesen.

Der erste Band endete mit der Konfirmation der 1917 geborenen Tove, die ...

Mit „Abhängigkeit“ endet die Kopenhagen-Trilogie von Tove Ditlevsen.
Gleich vorneweg: Es lohnt sich, diese drei Bände zu lesen.

Der erste Band endete mit der Konfirmation der 1917 geborenen Tove, die ihre Leidenschaft fürs Gedichte schreiben entdeckt hat und sich mit dem Satz, dass aus Mädchen keine Dichter werden, arrangieren soll.
Im zweiten Band tingelt sie erst auf dem Arbeitsmarkt hin und her, später trifft sie den um 30 Jahre älteren Verleger Viggo Frederik Møller, der Interesse an ihren Gedichten hat und ihr 1939 zur Veröffentlichung eines Gedichtbandes verhilft.
In „Abhängigkeit“, also dem dritten und nicht einmal 180 Seiten umfassenden letzten Band heiratet die Anfang 20-jährige Tove eben diesen Verleger.
Dies bleibt aber nicht die einzige Ehe. Es folgen nich drei weitere, aus denen jeweils ein Kind hervorgeht.

Ich hatte den Eindruck, Tove war eine Frau, die in zwei Welten lebte. In der Welt der Schriftstellerin war sie erfolgreich und wirkte sie souverän und selbstbewusst, in ihrer privaten Welt als Ehefrau und Mutter schien sie unsicher und brüchig.
Sie duldete es, wenn sie nicht ernst genommen wurde und ließ sich abwerten, weil sie sich, wie ich vermute, im Grunde abhängig fühlte.
Diese emotionale Abhängigkeit wurde in ihrer dritten Ehe schließlich zur stoffgebundenen Abhängigkeit.
Zunächst ging es „nur“ um die emotionale Abhängigkeit in toxischen Beziehungen.
Später wurde daraus eine konkrete Abhängigkeit von toxischen Substanzen.
Von da an geht die Spirale abwärts. Abwärts in die Sucht.

Ich würde die Trilogie jederzeit wieder lesen. Sie ist schonungslos offen und ehrlich, berührend und erschütternd.

Ich flog gebannt durch die Seiten der drei psychologisch stimmigen und interessanten Bände und empfehle sie sehr gerne weiter!

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