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Veröffentlicht am 20.04.2022

Wahnsinnig gefühlvolles Debut

Blossom
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Inhalt

Leith und Jun könnten unterschiedlicher nicht sein. Während er als „Golden Boy“ des Campus das Leben genießt, Jura studiert und eine tolle, liebende Familie hat ist Jun als Eisprinzessin bekannt. ...

Inhalt

Leith und Jun könnten unterschiedlicher nicht sein. Während er als „Golden Boy“ des Campus das Leben genießt, Jura studiert und eine tolle, liebende Familie hat ist Jun als Eisprinzessin bekannt. Eine Schauspielerin, die ihre Rolle auch hinter dem Vorhang spielt. Jun jedoch hat jeden Grund dafür und die Meinung der Anderen ist ihr egal. Bis sie eher aus Zufall mit Leith zum Uni-Ball geht. Leith, der gerade sein gebrochenes Herz heilen will, weil ihn seine Freundin Ella verlassen hat findet Jun unverschämt und doch faszinierend und kann nicht anders, als immer wieder an sie zu denken.



Meine Meinung:

Ich finde den Schreibstil von Amelia Cadan wahnsinnig angenehm zu lesen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und bin begeistert. Er hat alles, was einen guten Schreibstil ausmacht. Er bringt die unterschiedlichsten Gefühle mit sich und hat dafür gesorgt, dass ich die Welt um mich herum vergesse.

Ich liebe das Cover. Ich bin ein großer Fan von rosa und ich mag die besondere Beschaffenheit gerne. Es glänzt und diese Farbexplosion zieht auf jeden Fall alle Blicke auf sich.


Jun und Leith sind so verschieden wie zwei Menschen nur sein können.

Jun, die Eisprinzessin des Campus und Schauspielgenie. Ich mochte sie vom ersten Moment an, vielleicht auch weil sie so ungeschönt und ehrlich war. Ihre Fassade, die sie der Welt gezeigt hat passt überhaupt nicht zu dem einsamen und verzweifelten Mädchen im Inneren. Ich fand es sehr interessant zu sehen wie sie es mit ihren Fähigkeiten geschafft hat, alle Außenstehenden zu täuschen. Jun hat sich mit ihrem zerbrochenen Inneren sofort in mein Herz katapultiert und ich fand es so schön mitanzusehen wie sehr sie sich gegenüber Leith verändert hat. Sie ist immer noch schlagfertig und selbstbewusst, aber die Gefühle, die sie zeigt und vor allem ihre schwächere und gefühlvolle Seite hat noch einen anderen Blickwinkel gegeben. Ich habe sehr mit ihr mitgefühlt, hatte großes Interesse an ihrem Familiengeheimnis und war geschockt. Jun ist ein sehr vielschichtiger Charakter, der ganz anders ist als man auf den ersten Moment glauben könnte. Ihre Gedanken und Gefühle sind tiefgründig und menschlich und machen sie zu etwas ganz Besonderem.

Ich fand Leith herrlich. Er war der glückliche, optimistische Gegenpart zu Jun und hat so viel Freude und Licht mit in das Buch gebracht. Ich finde schon die Tatsache, dass er nicht der 0815 Bad Boy Collegessportler ist, der nach einer Trennung mit jeder schläft, wunderbar erfrischend sondern auch seine ganze charmante Art. Ich fand es super, dass er die Rolle des Beziehungsmenschen in diesem Buch übernommen hat, denn das hat es irgendwie außergewöhnlicher gemacht. Schließlich ist sonst immer die Frau diejenige, die den Grump rumkriegt. Leiths manchmal unsichere Art hat ihn zu einem wirklich niedlichen Kerl werden lassen in den man sich nur verlieben kann. Er war unterstützend und immer für Jun da. Seine zurückhaltende und gleichzeitig liebevolle Art war einfach nur berührend und niedlich. Seine ganze Art war Balsam für die Seele. Sein Umgang mit Jun, sein Umgang mit seiner Familie. Und dann natürlich seine selbstbewusste und schlaue Seite. Das Jura Studium hat einfach vollkommen zu ihm gepasst und man hat gemerkt wie sehr er darin aufging. Und wie sehr er sich auf seine Zukunft freut für die er einen speziellen und ambitionierten Traum hat. Er kämpft mit jeder Faser seines Seins für das, was ihm wichtig ist und seine beschüzerische Seite war einfach nur wunderbar. Er ist der perfekte Book Boyfriend und mir sehr ans Herz gewachsen.


Blossom macht von Anfang bis Ende absolut süchtig. Die Handlung ist facettenreich, voller Spannung, Romantik, Gefühlen und Schockmomenten. Ich habe sehr mit den Charakteren mitgefiebert und war immer neugierig, was als nächstes passieren wird. Von Anfang an war ich im Bann des Buches gefangen und hab es fast an einem Stück gelesen.

Man wird ein bisschen in die Handlung geworfen, aber man bemerkt schnell, was los ist. Handlungsstränge werden erzählt und nach und nach miteinander verwoben und aufgedeckt. Juns Familiengeheimnis hat mich natürlich als eines der ersten Dinge sehr interessiert und ich fand es super, wie die Autorin dieses schwierige und schockierende Thema in das Buch eingebaut hat und welchen Lauf es genommen hat. Ich fand es wirklich schockierend und es hat viele Gefühle in mir ausgelöst. Ich hatte Angst, war nervös und bedrückt und an einigen Stellen war es so berührend, dass ich fast hätte anfangen können zu weinen.

Die Liebesgeschichte zwischen Leith und Jun nimmt mit der Zeit gewaltige Fahrt auf. Es ist ein bisschen grumpy/ sunshine und Hass/Liebe auf den ersten Blick. Ich mochte es wie man gemerkt hat, dass ihre Gefühle stärker wurden je besser sie sich kennenlernten und vertraut haben. Die Gefühle sind stark und gefühlvoll und man merkt wie gut sie einander tuen. Die beiden haben mich wirklich gepackt und es war wirklich süß mitanzusehen wie die beiden sich ineinander verlieben und über ihre Gefühle nachdenken. Es war nicht nur cuteness level 1000, sondern es war einfach romantisch und perfekt und ich würde ihre Geschichte am liebsten sofort nochmal lesen.

Auch hat mir die Einbindung vom Thema Schauspielerei, was ja Juns Hauptfach und auch Leidenschaft ist, sehr gut gefallen. Es war präsent und ich fand es sehr interessant. Auch Leiths Jura Studiengang wurde behandelt und man hatte wirklich das Gefühl, dass beide ein anderes Leben neben ihrer Liebesgeschichte hatten. Die kleinen Verweise auf Social Media oder das Teenager Verhalten hat mir besonders gut gefallen. Ich bin selbst in dem Alter und hab mich in der ein oder anderen Aussage wiedergefunden.

Die dramatische Wendung hat mich beinahe zum Weinen gebracht, weil ich sie nicht habe kommen sehen. Dabei muss ich anmerken, dass auch Blossom auch hier nicht den 0815 New Adult Weg geht und ganz besonders und sehr passend entscheidet. Es war kein aufgesetztes Drama, sondern es entstand durch pure und ungefilterte Emotionen, die in diesem Augenblick einfach nur wehtaten. Die ganze Wendung hat mich in eine Schockstarre und in Unglauben zurückgelassen und ich war nun noch neugieriger wie Amelia Cadan das Buch zu Ende bringen will. Ohne viel zu spoilern kann ich nur sagen, es lohnt sich auf jeden Fall und ich habe auch die letzten 50 Seiten gebannt am Buch gehangen. Ich habe überhaupt nichts an diesem Buch auszusetzen, denn mir hat es einfach nur Freude bereitet.



Fazit

Ein unglaublich gefühlvolles und besonderes Debut, das man auf jeden Fall gelesen haben sollte wenn man auf romantische, gefühlvolle und tiefgründige Liebesgeschichten steht. Ich bin hin und weg von Blossom und seiner Vielschichtigkeit. Auf Band 2 im Juli bin ich schon sehr gespannt, denn es wird sicher gelesen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2022

Etwas kurz um Tiefe aufzubauen

Love not Lost - Atemlos
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Inhalt

Kane hatte schon Jahre lang keine Beziehung. Nicht seitdem ihm eine reiche Urlauberin das Herz gebrochen hat. Umso überraschter ist er, als er schon bei der ersten Begegnung mit Halley Herzklopfen ...

Inhalt

Kane hatte schon Jahre lang keine Beziehung. Nicht seitdem ihm eine reiche Urlauberin das Herz gebrochen hat. Umso überraschter ist er, als er schon bei der ersten Begegnung mit Halley Herzklopfen hat und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Und auch Halley, die schon Jahrelang zurückgezogen am Strand lebt und ihre Gefühle in düsteren Gemälden ausdrückt, geht es so. Dabei will sie auf keinen Fall eine feste Beziehung, denn diese bringen nur Probleme mit sich. Deswegen versucht sie auch mit allen Mitteln dafür zu sorgen, dass der Automechaniker ihr nie wieder über den Weg läuft. Aber das scheint in nächster Zeit offenbar nicht gewollt, denn auf einmal trifft sie ihn überall. Und Kane denkt erst gar nicht daran, sein noch zu erkämpfendes Glück sofort wieder aufzugeben und tut alles, was in seiner Macht steht um Halley für sich zu gewinnen. Dabei muss er erst einmal mit Halleys Vergangenheit kämpfen, die sie nach all den Jahren immer noch verfolgt.



Meine Meinung:

Love not Lost –Atemlos war mein erstes Buch der Autorin und ich fand ihren Schreibstil bis auf ein paar Ausnahmen wirklich angenehm zu lesen. Er ist sehr locker und eignet sich hervorragend dafür das ganze Buch an einem Stück zu verschlingen.

Das Cover finde ich ganz hübsch wenn auch nicht besonders. Ich mag das Blau sehr gerne.

Sowohl Halley als auch Kane sind zwei sehr sympathische Protagonisten bei denen ich trotzdem ein paar Dinge zu kritisieren habe.

Halley ist eine sehr zurückhaltende und fast schon düstere Protagonistin, die merkbar von ihrer Vergangenheit in Pflegefamilien verfolgt wird. Ich wollte sie sofort besser kennenlernen, denn ich hatte da Gefühl in ihr steckt mehr als man es auf den ersten Blick sieht. Ich mag an ihr sehr, dass man ihre Liebe zur Kunst sofort bemerkt. Sie brennt dafür und es ist ihre Leidenschaft. Auch ihre zurückhaltende Art fand ich super. Was mich natürlich sofort angesprochen hat war ihre geheimnisvolle Vergangenheit, die in ihren Gedanken eine große Rolle einnimmt. Ich wollte wissen, was sie verfolgt und was passiert ist. Ihre Wandlung hat man auf jeden Fall bemerkt, sie ist offener und lebensfreudiger geworden und das lag viel an ihrem Kontakt mit Kane. Trotzdem muss ich sagen, dass mir Halley nicht tiefgründig und gefühlvoll genug war. Sie ist trotz Bemühungen der Autorin ihr ein spannendes Gefühlsleben voller Aufs und Abs zu geben, etwas oberflächlich und blass geblieben.

Das Gleiche gilt für Kane, der zwar einen wirklich freundlichen und anziehenden Eindruck macht allerdings gefühlstechnisch etwas mehr hergeben hätte können. Obwohl ich ihn noch einen Tick besser als Halley fand, die doch eher oftmals passiv und düster war. Kane strahlt Optimismus und Freude aus und das hat dem Buch wirklich Stimmung gegeben. Ich mochte seine selbstbewusste und hartnäckige Art, die um Halley kämpft und nicht aufgibt. Das fand ich sehr unterhaltsam. Trotz seiner Bemühungen um Halley wurde ihm noch eine eigen Geschichte bzw. Probleme gegeben, die für mich eine komplett neue Handlung für mich aufgemacht haben. Ich fand es sehr interessant anzusehen.


Das Buch ist dünner, als ich erwartet habe und dank des meist angenehmen Schreibstils war ich innerhalb weniger Stunden mit dem Buch fertig. Ich fand es unterhaltsam, wenn auch etwas oberflächlich. Ich hätte mir die Handlung noch etwas ausgeprägter gewünscht, denn die Autorin hat mit ihrer Grundidee eine tolle Arbeit geleistet. Ich fand allerdings, dass manche Handlungsstränge mehr ausgeschmückt hätten werden sollen. Viel kam mir gehetzt vor und da Ende somit etwas schnell und zu leicht gemacht. Vor allem die Handlungslinie mit der Spielsucht von Kanes Vater war mir zu leicht abgefertigt worden. Sie hatte viel Potential und hätte gefühlvoll werden können, so wurde sie allerdings nur schnell in den Raum geworfen und abgehandelt.

Ich habe einen Funken zwischen Kane und Halley gespürt und bin ganz zufrieden mit dem Hergang ihrer Beziehung. Den Anfang fand ich etwas sehr schnell und man wurde einfach in die Handlung geworfen, aber es nimmt im Laufe des Buches eine sehr angenehme Dynamik an.

Was ich überhaupt nicht an diesem Buch mag sind die Sexszenen. Und das liegt am Schreibstil der Autorin. Das waren wirklich die Einzigen Momente im Buch, an denen mir der Schreibstil wirkliche Schwierigkeiten bereitet haben. Ich bin weiß Gott keine prüde Person und ich mag gut geschriebene Erotik-Szenen, aber irgendetwas an der Wortwahl der Autorin oder die Art wie sie sie schreibt, war mir wahnsinnig unangenehm. Es war mir peinlich das zu lesen und das ist es mir sonst nicht. Die Sexszenen habe ich nach einer Weile einfach nur übersprungen, um mir das nicht weiter antun zu müssen.

Halley Vergangenheit fand ich gut ausgearbeitet genauso ihr Konflikt mit ihrer Mutter. Dafür wirklich einen Daumen nach oben.



Fazit

Ich fand es war ein schöner Einstiegsband mit Potential. Das Buch war okay, aber nicht wirklich etwas Außergewöhnliches. In Band 2 werde ich wohl mein Glück noch einmal versuchen, denn die weiteren Charaktere machen mich wirklich neugierig auf mehr.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Vielschichtig und voller Emotion

Right Now (Keep Me Warm)
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Inhalt

Schon seit zwei Monaten hat Marleigh ihre Wohnung nicht verlassen, obwohl sie nichts lieber täte als endlich wieder normal zu leben und zur Uni zu gehen. Aber sobald sie nur daran denkt lähmt sie ...

Inhalt

Schon seit zwei Monaten hat Marleigh ihre Wohnung nicht verlassen, obwohl sie nichts lieber täte als endlich wieder normal zu leben und zur Uni zu gehen. Aber sobald sie nur daran denkt lähmt sie die Angst und Magenschmerzen tauchen auf. Eine der einzigen Ablenkungen ihres momentanen Lebens sind die Videos von Aaron Reid, die sie durch ganz besondere Gefühle berühren. Nachdem Marleigh auf dem Weg zur Uni eine Panikattacke bekommt ist genau der sofort zur Stelle und unterstützt sie. Mit dieser Begegnung beginnt eine seltsame Freundschaft, die zwei Menschen miteinander vereint, die das Gleiche fühlen. Und es wird noch mehr, denn sowohl Marleigh als auf Aaron geht der andere nicht mehr aus dem Kopf. Bei Marleigh kann Aaron zum ersten Mal seit 3 Monaten einfach er selbst sein, ohne Angst verurteilt oder bemitleidet zu werden. Denn nach einem Unfall auf dem Eis kann er dieses nicht mehr betreten ohne von lähmender Furcht eingeholt zu werden.



Meine Meinung:

Seitdem Anne Pätzold die NXT Reihe geschrieben hat und mich damit abholen konnte, liebe ich ihre Bücher. Ich bewundere ihren Schreibstil, der so perfekt, so emotional ist und jedes einzelne Gefühle bei mir ankommen lässt. Bei ihren Büchern kann man lachen und genauso gut weinen, weil sie einem so nahe gehen.

Ich mag das Cover sehr gerne. Die Farbe ist toll und ich mag die Hände die verbunden sind und irgendwie gut zur ganzen Geschichte passen.


Ich kann meine Gefühle, die ich gegenüber Marleigh empfinde gar nicht richtig ausdrücken, denn sie sind so vielschichtig und tief wie ihr Charakter selbst. Während man anfangs noch unvorbereitet in die Handlung und in Marleighs Welt voller Angst und Panikattacken geworfen wird lernt man doch schnell, warum sie da sind und wobei sie ausgelöst werden. Dabei ist es komplexer als man vielleicht denkt und ich kann gar nicht sagen wie sehr ich mit ihr mitgelitten habe. In jedem angsterfüllten Gedanken und jedem Gedanken, dass sie selbst von sich enttäuscht ist, ist mir Marleigh immer mehr ans Herz gewachsen. Denn sie ist eine so liebevolle, lustige und sympathische Protagonistin. Ich habe mich in ihren Gedanken und ihrem Verhalten oft selbst wiedergefunden und mit ihr sympathisiert. Ihre Gedanken dazu neue Leute kennenzulernen und keinen Anschluss zu finden hat in mir einfach das gleiche Gefühl ausgelöst. Ich habe selten eine Protagonistin erlebt, von der ich sagen kann dass ich die gleichen Ängste habe. Marleighs unbeholfene und schüchterne Art hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich fand es toll zu sehen, wie sie es geschafft hat ein bisschen aus ihrem Schneckenhaus rauszukommen. Ihre Wandlung fand ich perfekt, denn sie war realistisch und auf keinen Fall so, als wäre alles durch den richtigen Mann erledigt. Sie hat einen Selbstheilungsprozess durchlebt bzw. begonnen und ich habe diese Anfänge gerne miterlebt.

Bei Aaron fand ich es sehr faszinierend, wie er eine Fassade um sich herum aufgebaut hat. In seinem Inneren wütet ein Sturm voller Verzweiflung, Angst und auch etwas Selbsthass. Die Vorstellung aufs Eis zu gehen bereitet ihm Panik und das merkt man einfach in jeder seiner Handlungen und jedem Gedanken. Ich mochte ihn sehr, denn auch er hatte eine sehr reale Art und war vielschichtig. Er hat Marleigh auf wirklich perfekte Art und Weise ergänzt und seine ruhige und verständnisvolle Seite hat mir so gut gefallen. Zudem war er wirklich niedlich und seine Freude über seine Nachrichten und Begegnungen mit ihr waren zum niederknien. Man hat bemerkt, wie wichtig sie ihm geworden ist und wie er selbst wieder beginnt aufgeschlossener und lebensfroher zu werden. Auch seine Wandlung habe ich gerne beobachtet und fand sie gelungen.


Right Now beeindruckt mit einem Tsunami an Gefühlen. Mein Herz hat geklopft und mein Baum war voller Schmetterlinge, denn ich habe jeden einzelnen, noch so kleinen Moment mit Aaron und Marleigh mitgefühlt. Von Panikattacken bis hin zu Donutdates hat mir alles an diesem Buch gefallen. Das ist schon sehr lange nicht mehr vorgekommen. Ich war von Seite 1 an im Bann der Geschichte. Die Liebesgeschichte der beiden ist gefühlvoll, romantisch und vorsichtig und in einem sehr langsamen und vorsichtigen Tempo. Was sehr zum Inhalt und zur Hintergrundgeschichte gepasst hat. Zu sehen wie sich Marleigh angefangen hat bei Aaron sicher zu fühlen und Aarons Nervosität und Freude bei ihren Nachrichten zu bemerken, ist Goldwert.

Anne Pätzold hat das Thema Angststörungen und Panikattacken auf eine sehr bewusste Weise in das Buch eingebaut und es mit Wichtigkeit und Vorsicht behandelt. Ich fand es wirklich sehr intensiv und berührend und manchmal auch etwas bedrückend. Es hat sich sehr real angefühlt und ich musste wirklich das ein oder andere Mal schlucken und pausieren, weil es sich so echt und erdrückend angefühlt hat. Dafür wirklich in großes Lob. Auch Aarons Ängste wurden wahrgenommen und in den Vordergrund gestellt, was ich gut fand.

Auch sonst konnte mich die Handlung wirklich mitreißen. Ich habe die Gespräche wirklich genossen, denn sie waren eine perfekte Mischung aus Ernsthaftigkeit und Belanglosen, was die Story auch etwas aufgelockert hat. Besonders ihre Donut-Dates habe ich genossen, da ich es als etwas ganz Besonderes angesehen habe und ich das einfach nur süß fand. Gegen Ende, als alles noch gefühlintensiver wurde, war ich geschockt von den Ereignissen und auch die Aufdeckungen sind mir sehr nahegegangen. Ich hab den Fehler gemacht, das Buch in der Öffentlichkeit zu lesen und ich musste meine Tränen wirklich unterdrücken. Es war einfach absolute Perfektion.



Fazit

Voller Bauchkribbeln und Herzklopfmomente haben sich Aaron und Marleigh in mein Herz geschlichen und sich mit ihrer ruhigen und gefühlsintensiven Geschichte dort eingenistet. Voller wichtiger Themen und einer Ladung Emotion schreibt sich Anne Pätzold mal wieder in mein Herz.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Voller Gefühl und Tiefe

Everything We Lost (Love and Trust 2)
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Inhalt

Nach dem Tod ihrer Schwester spielt Hope jedem etwas vor. Sie ist glücklich, erfreut, ihr geht es gut. Nach außen hin, aber in ihrem Inneren ist sie traurig und von Schuldgefühlen geplagt. Deswegen ...

Inhalt

Nach dem Tod ihrer Schwester spielt Hope jedem etwas vor. Sie ist glücklich, erfreut, ihr geht es gut. Nach außen hin, aber in ihrem Inneren ist sie traurig und von Schuldgefühlen geplagt. Deswegen ist sie sich sicher: eine feste Beziehung kommt überhaupt nicht in Frage. Lieber hält sie jeden auf Abstand, als jemanden ihren Schmerz zu zeigen. Sie vergräbt sich in ihrem Studium und ihrem Job im Cozy Corner. Bis sie dort auf Yeonjun trifft. Dieser beobachtet sie schon seit Wochen unauffällig und nach einem etwas anderem Start beschließen die beiden, Freunde zu werden. Hope lernt Yeonjun besser kennen und öffnet sich im gegenüber immer weiter, lässt ihn Seiten sehen, die kein anderer zu Gesicht bekommt. Alles nur, weil auch Yeonjun Hope fest zugesagt hat, dass Gefühle nicht in Frage kommen. Denn auch er trägt ein größeres Päckchen mit sich.



Meine Meinung:

Bevor ich „Everything we lost“ gelesen habe, habe ich bereits seinen Vorgänger gelesen. Ich komme schon viel besser mit dem Schreibstil von Jennifer Bright zurecht. Trotzdem stolpere ich immer wieder über ein paar Sätze. Sie hat einen sehr poetischen und romantischen Schreibstil, aber in einigen Passagen ist er mir doch einfach etwas zu viel und wirkt auf Zwang Lebenswahrheiten einhauchend.

Ich liebe das Cover unglaublich und bin mir sicher, dass das eines der schönsten Bücher in meinem Regal ist. Ich liebe die Farbe und die Schrift. Und die Blumen, die dafür sorgen dass man nur auf das Cover starren kann.


Ich habe Hope von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen. Ihr erster Eindruck war so unglaublich real und menschlich und musste gleich schmunzeln. Während man sie besser kennenlernt merkt man auf jeden Fall, dass der erste Eindruck auf keinen Fall falsch ist. Sie ist diese etwas vorlaute und herzensgute, offene Person aber nur bei den richtigen Leuten und auch nicht immer. Viel mehr beeindruckt sie mit einer Vielschichtigkeit an Emotion. In ihrem Inneren ist sie traurig und verzweifelt. Der Tod ihrer Schwester hat tiefe Narben hinterlassen. Nicht nur ihr Tod selbst, sondern auch die Auswirkungen die dieser auf ihre Familie hat. Ich habe so mit ihr mitgelitten und mich gut mit ihr identifizieren können. Ihren Schmerz, weil ihre Familie in die Brüche geht, ihre Verzweiflung und das Gefühl der Ohnmacht, das sie hatte. Ihre Gefühle kamen ungefiltert bei mir an. Ich habe so sehr gehofft, dass sie es schafft glücklicher zu werden und es zu verarbeiten. Die Hoffnung, dass sie mutiger wird und für sich einsteht und auch mal ihre Meinung sagt, obwohl es schwer ist. Ich habe es wirklich so genossen zu sehen, wie sie in der Freundschaft zu Yeonjun aufblüht und zu einer weiterentwickelten Form von sich selbst wird. Sie ist genau zu der Protagonistin geworden, die ich mir für sie vorgestellt habe.

Yeonjun hat mein Herz von der ersten Sekunde an. Er hat eine beruhigende Art an sich und man merkt einfach wie gut er Hope tut. Er ist lustig, charmant und wirklich süß. Ist er anfangs noch etwas zurückhaltend und in seiner Sicht fast etwas schüchtern, so wird er doch immer lauter und offener. Auch er hat ein Päckchen, das er mit sich trägt auch wenn man es auf den ersten Blick gar nicht bemerkt. Er scheint sorglos und als hätte er das perfekte Leben, aber wenn man mehr über ihn erfährt leidet man mit ihm. Man spürt seinen Schmerz über die Vergangenheit und seine Angst vor der Zukunft. Seine Angst, sich in Hope zu verlieben weil das einfach so einfach erscheint und als wäre es das Natürlichste der Welt. Nach außen wirkt er sicher, wie der perfekte Anker, aber vor allem sein Innenleben und seine Gedanken machen ihn zu einem Bookboyfriend erster Klasse. Er ist unsicher, total niedlich und seine Gedanken zu Hope sind zum niederknien. Ich musste echt aufseufzen so süß fand ich es. Er ist ein sehr tiefgründiger Charakter dessen Wandlung man wirklich gerne beobachtet. Er schafft es, seine Angst zu überwinden und zu Leben.


Es war wundervoll zurück ins Cozy Corner zu kommen. Das Café hat schon in Band 1 eine Wohlfühlatmosphäre ausgestrahlt und es geht hier genauso weiter. Es war, als würde man nachhause kommen. Auch sonst hat mich die Gefühlswelt in Everything we lost wirklich restlos begeistert. Es gab Höhen und Tiefen und einen Tsunami an Gefühlen. Es war romantisch, berührend, spannend und auch etwas traurig. Anders als im Vorgänger kamen diese Gefühle auch alle bei mir an und ich hatte wirklich schöne und ergreifende Lesestunden.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte es, wie die Autorin es geschafft hat Südkorea mit in die Handlung einzubinden, denn ich bin ein großer Fan des Landes. Ich hab wieder ein bisschen mehr gelernt und man hat gemerkt, dass Jennifer Bright sich selbst gut mit der Kultur auskennt. Zudem fand ich das Thema Musik wirklich super in die Story integriert. Man hat bemerkt, wie sehr Hope in ihrer Musik mit der Geige aufgeht und sich damit selbstheilt. Die vielen Gespräche über Pflanzen und scheinbar belangloses waren wundervoll und ich mochte vor allem den Trip nach Brighton unheimlich gerne. Ich habe oftmals gelacht und geschmunzelt, denn es gab schon ein paar wirklich unterhaltsame Gespräche und Taten.

Die Liebesgeschichte von Yeonjun und Hope hat mir trotz ihres langsamen Tempos sehr gut gefallen. Oder vielleicht auch gerade deswegen. Es hat zu ihnen gepasst. Die Gefühle haben sich entwickelt und haben an Intensivität zugenommen bis sie fast geplatzt sind. Man hat gemerkt, dass sie sich wichtig sind, dass sie immer füreinander da sind. Sie kennen einander so gut und ergänzen sich auf perfekte Weise, dass ich wirklich von Seelenverwandtschaft sprechen würde. Ich kann meine Liebe für die beiden gar nicht wirklich in Wort fassen, denn man muss sie einfach selbst erleben.

Yeonjuns Geheimnis ist in eine ganz andere Richtung gegangen, als ich es mir vorgestellt habe und ich habe sehr mit ihm gelitten. Ich war schockiert und berührt. Das Ende der Geschichte hat mich glücklich gemacht. Es ist vielleicht ein bisschen anders als erwartet, aber im Nachhinein betrachtet finde ich es richtig und perfekt.



Fazit

Everything we lost hat mir unglaublich gut gefallen und die Handlung und die Charaktere waren einfach unglaublich. Es war tiefgründig, gefühlvoll und vielschichtig. Ein paar Mal gerate ich dennoch ins Stocken, denn der Schreibstil ist ab und an etwas anstrengend.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Spannender zweiter Band

Black Diamonds
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Inhalt

Endlich scheinen Adair und Sterling die Vergangenheit hinter sich zu lassen, bis etwas vollkommen Unerwartetes passiert. Adair ist außer sich und verlässt Sterling, hat sich doch alles was sie ...

Inhalt

Endlich scheinen Adair und Sterling die Vergangenheit hinter sich zu lassen, bis etwas vollkommen Unerwartetes passiert. Adair ist außer sich und verlässt Sterling, hat sich doch alles was sie zu glauben vermag als falsch herausgestellt. Sterling hat mit ihr gespielt und will nichts anderes, als ihre Familie und sie am Boden zu sehen. Und auch, wenn Sterling nichts anderes tut als Adair davon zu überzeugen, dass seine Absichten gut sind, scheint so viel zwischen ihnen zu stehen. 5 Jahre voller Geheimnisse und Lügen, die Sterling auf keinen Fall mit seiner großen Liebe teilen will. Bis Adair ihm ein Ultimatum setzt. Nur wenn er ihr vertraut und ihr die Wahrheit sagt, kann ihre Beziehung funktionieren und ihre Liebe endlich wieder erblühen. Aber Sterlings Vergangenheit ist düster und vor allem gefährlich. Und er will auf keinen Fall, dass Adair in noch größere Schwierigkeiten kommt als jetzt schon.



Meine Meinung:

Geneva Lee ist und wird immer eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen sein. Sie war eine der ersten Autorinnen deren Bücher ich in meiner Lesesucht verschlungen habe und genau deswegen kann sie mich immer wieder mit ihrem Schreibstil abholen. Er hat diese perfekte Mischung auf Spannung, Romantik, Humor und Wohlfühlfaktor, der mich immer an das Buch fesseln kann. So auch bei „Black Diamonds“.

Das Cover finde ich wirklich ganz schön gestaltet und sehr passend zu den restlichen Bänden der Reihe. Die Blumen und auch die Farbgebung finde ich schön und ich finde, durch seine Schlichtheit fällt einem das Buch sofort ins Auge.

Nachdem Adair in Band 1 schon eine großartige Wandlung durchgemacht hat, geht es in Band 2 genauso weiter. Ich fand es sehr faszinierend wie sie begonnen hat ihre Eigenständigkeit von ihrer Familie auszuleben und sich immer mehr zu einer starken, selbstbewussten junge Frau zu entwickeln, die eine eigene Meinung hat und auch zu dieser steht. Ihre laute und selbstbestimmte Seite hat mir so gut gefallen und ich habe sie beim Lesen schier angefeuert endlich für sich selbst einzustehen und ihrem Bruder einmal Wiederworte zu geben. Adair hat mich in dieser Hinsicht keineswegs enttäuscht. Womit ich immer noch ein paar Schwierigkeiten habe ist ihre komplett andere Seite, die man in der Vergangenheit erlebt. Ich weiß, das hat viel mit ihrer Erziehung zu tun, aber die verzogene Adair zu sehen, die ihren Lebensstil und ihren Reichtum als Selbstverständlich sieht, ist manchmal eine kalte Dusche. Die erwachsene und so schlaue junge Frau zu sehen und dann im nächsten Kapitel das naive und fast schon nervige Mädchen, daran muss ich mich immer noch gewöhnen. Ich finde Adair ist bodenständiger geworden, aber manchmal kommen ihre Gewohnheiten in ganz normalen Sätzen zum Vorschein und diese finde ich dann wieder etwas schwieriger und fast ein bisschen Snob-mäßig. Ich denke allerdings, dass Adair eine tolle Entwicklung in die richtige Richtung macht und bin sehr gespannt, was der finale Band in der Hinsicht noch bringen wird.

Sterling ist Aidairs genaues Gegenteil. Seine schwierigere Vergangenheit spielt auch in diesem Band eine große Rolle und ich habe sehr mit ihm mitgefühlt. Ich mochte sowohl seinen Vergangenen als auch seinen Jetzigen Charakter sehr gerne. Sterling hat eine klare Meinung und steht auch komplett zu dieser. Ich fand es wirklich spannend zu sehen, wie er sich trotz seines Reichtums und der 5 Jahre, die vergangen sind nicht verändert hat in seinem Charakter. Zumindest was seine Meinung über die Privilegierten angeht. Eines fällt nämlich wirklich sehr auf. Er ist düster. Geheimnisvoll und mysteriös. Ich war super neugierig, was seine Vergangenheit bereithält und zu erfahren, was ihm passiert ist war eine der interessantesten und neugierig-machensten Handlungsstränge des Buches. Auch wenn Sterling das ein oder andere Mal etwas unverschämt oder hart war, mag ich seine offene und lebensnahe Art sehr gerne. Im Gegensatz zu Adair finde ich ihn nämlich sehr ehrlich und anders. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und ich mag seine deutliche Denkweise über die Unterschiede der beiden. Es war fast schon erfrischend, dass er Adair nicht lobpreist, sondern sie mit der gleichen Härte behandelt hat, denn mit manchen Dingen die Adair abgezogen hat in ihrer gemeinsame Vergangenheit hab ich überhaupt nicht übereingestimmt. Allerdings muss ich auch sagen, dass Sterling in Band 2 eine wirklich erkennbare Wandlung zeigt. Er wird zumindest ein bisschen nachgiebiger und offener gegenüber Adair und springt über seinen Schatten. Er legt seinen Stolz ab und kämpft für das, was ihm wichtig ist. Ich bin echt sehr gespannt, was mit Band 3 geschieht, denn seine Vergangenheit ist doch wirklich ein kleiner Schock gewesen.


Nachdem Band 1 so grausam endete, konnte ich nicht anders als direkt mit Black Diamonds zu starten. Geneva Lee hat eine wahnsinnig spannende, gefühlvolle und packende Geschichte geschrieben, die mit unvorhersehbaren Wendungen gekrönt wurde. Die Autorin schafft es wirklich immer wieder mich mit ihren Büchern zu überraschen und zu begeistern. Die Gegenwarts-Handlung hat mich komplett mitgerissen. Ich war neugierig auf Sterlings Vergangenheit und auch besonders wie Adair es schafft nach all den Jahren etwas Selbstständiger zu werden. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall getroffen. Es war so packend und ich habe so mitgefiebert, dass ich den Atem anhalten musste und richtig nervös war, was als nächstes passiert.

Ich mag die leichten Krimi Elemente, die sich durch Sterlings Vergangenheit auftun. Dass Geneva Lee auch das ganz gut schreiben kann, hat sie mir bereits in ihrer Vegas Trilogie gezeigt (an dieser Stelle eine wahnsinnig große Empfehlung dieser Reihe von meiner Seite). Das ganze Buch ziehen sich Sterlings Gedanken und seine Angst, dass seine Vergangenheit eine Gefahr für Adair darstellen könnte. Mich hat es natürlich unheimlich neugierig gemacht, was denn jetzt seine Vergangenheit ist und die Aufdeckung war auf jeden Fall anders, als ich dachte. Ich bin nun sehr gespannt, wie sich das noch in den dritten und finalen Teil überträgt.

Die Vergangenheits-Erzählung fand ich in diesem Band um einiges spannender. Ich fand es total interessant mehr von Adairs und Sterlings Vergangenheit zu erfahren und eine ganz andere Dynamik bzw. auch eine andere Stimmung in ihrer Beziehung zu erleben. Von diesem losgelösten, glücklichen und aufgeregten Paar das man hier kennenlernt, ist in der Gegenwart kaum etwas übrig. Man erfährt endlich ein bisschen von ihrer „Hoch-Zeit“ und fragt sich da natürlich, was ist so schief gelaufen. Die Frage wie Adair sich für ihre Familie entscheiden konnte und Sterling fallen lässt, wie es schon in Band 1 aus seiner Sicht beschrieben wird, ist da natürlich die Hauptfrage.

Und dann wieder dieses unglaubliche Ende bei dem mir der Mund offenstehengeblieben ist. Was ist los und wie ändert sich ihr Leben. An dieser Stelle ist von meiner Seite nur anzumerken, dass Geneva Lee wohl die einzige Autorin ist die es schafft, dass ich die Leseprobe für das nächste Buch lese. Und ich meine die Einzige. Daran merkt man, wie grausam ihre Cliffhanger sind.

Es sind noch einige Fragen offen und ich bin sehr neugierig, was der finale Band noch alles zu bieten hat.



Fazit

Ein wundervoller 2. Band, der mir etwas besser gefallen hat als sein Vorgänger. Er ist mitreißend und packend und macht noch viel mehr Lust auf mehr. Ich freue mich sehr auf Band 3 im Mai.

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