Zwei Frauen, zwei Epochen und atemberaubende Orte
Die Meerglas-SchwesternSkara, Schottland, anfangs der 1930er-Jahre. Hier lebt die 20-jährige Iris mit ihren drei Schwestern auf einem stattlichen Landsitz. Doch der Schein trügt, das herrschaftliche Anwesen ist am Verwahrlosen: ...
Skara, Schottland, anfangs der 1930er-Jahre. Hier lebt die 20-jährige Iris mit ihren drei Schwestern auf einem stattlichen Landsitz. Doch der Schein trügt, das herrschaftliche Anwesen ist am Verwahrlosen: Beim Börsencrash 1929 hat ihr Vater das gesamte Vermögen verloren und den kläglichen Rest verspielt und versäuft er. Die liebevolle Mutter ist kürzlich gestorben und hat jeder Tochter einen einzigartigen Ring vermacht. Als letzte Rettung soll die älteste Tochter Iris nach Ceylon (heute Sri Lanka) reisen. Sie soll dort den verschollenen Bruder der Mutter finden, der eine Teeplantage betreibt und der Familie ein beträchtliches Darlehen schuldet. Wird es Iris gelingen, ihren Onkel zu finden und den endgültigen Ruin der Familie abzuwenden?
Im Australien der Gegenwart versucht die junge Roz ein traumatisches Ereignis hinter sich zu lassen, indem sie fluchtartig nach Grossbritannien reist. Sie stösst dort auf Briefe von Iris, noch nicht ahnend, wie eng die beiden Frauen aus zwei Epochen miteinander verbunden sind.
Die Autorin spannt einen gewaltigen Bilderbogen und schickt die Protagonistinnen an fantastische Orte. Das wilde Schottland, das exotische Ceylon, das romantische Paris, das pulsierende London und das unendlich weite Australien zogen mich in den Bann. Doch nicht nur die schönen Schauplätze, auch die Themenkreise Heimat, Zugehörigkeit und Sehnsüchte haben mich gepackt. Dies soll der Auftakt sein zu einer Serie von 4 Bänden. Ich freue mich darauf.
Wer die Bücher der leider verstorbenen Lucinda Riley liebt, wird in seiner Orientierungslosigkeit bei Eleanor Buchanan am richtigen Ort landen, um ein magisches Lesevergnügen voller Fernweh, Reiselust und Sehnsüchte zu geniessen.