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Veröffentlicht am 14.03.2021

Das Geheimnis eines Hauses

Die Tochter des Uhrmachers
0

Inhalt
Die junge Elodie findet bei ihrer Arbeit in einer lang vergessenen Tasche das Foto einer Frau, von der sie völlig fasziniert ist. Auch das Gemälde eines Hauses ist hier dabei. Warum kommt Elodie ...

Inhalt
Die junge Elodie findet bei ihrer Arbeit in einer lang vergessenen Tasche das Foto einer Frau, von der sie völlig fasziniert ist. Auch das Gemälde eines Hauses ist hier dabei. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor?
Es beginnt eine spannende Recherche, die Elodie in die Vergangenheit führt.
Mein Eindruck
Kate Morton hat es in diesem Buch geschafft eine wunderschöne Kulisse zu zaubern, die man sich auf jeder Seite wirklich sehr gut vorstellen kann. Die Charaktere sind sehr sympathisch und man kann sich super in die Situationen hinein versetzen.
Die Rückblicke in die Vergangenheit sind teilweise sehr melancholisch und traurig, was einen guten Kontrast zu den Recherchen bildet.
Fazit
Mir hat die Geschichte so gut gefallen, dass ich mir gleich noch andere Bücher der Autorin gekauft habe. Es fiel mir wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen. Wer sich von malerischen Kulissen und den Geistern der Vergangenheit eine schöne Geschichte erzählen lassen möchte, ist mit diesem Werk genau an der richtigen Adresse. Klare Leseempfehlung für alle die Romane lieben!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2021

Das Geheimnis der Elbinseln

Mordsand
10

Inhalt
Der Kriminalroman „Mordsand“ von Romy Fölck ist der vierte Teil der Reihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich kam durch kurze Erklärungen gut ...

Inhalt
Der Kriminalroman „Mordsand“ von Romy Fölck ist der vierte Teil der Reihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich kam durch kurze Erklärungen gut in die Geschichte rein. Gelegentlich fehlten mir ein paar Hintergründe aus dem Privatleben der Hauptakteure aus den vorherigen Büchern, aber das hat beim Lesen überhaupt nicht gestört.
In der malerischen Kulisse der Elbinseln wird ein Skelett gefunden, das dort schon seit einigen Jahren im Schlick versteckt liegt. Die beiden Kommissare nehmen die Ermittlungen auf, als kurze Zeit später ein Hamburger Unternehmer unter denselben Umständen ermordet aufgefunden wird.
Gehören die beiden Mordfälle zusammen? Das gilt es jetzt für Frida und Haverkorn herauszufinden.
Es gibt immer wieder Rückblenden in die Zeit aus der DDR. Dort begleitet der Leser einen Jungen, der in verschiedenen Heimen untergebracht wurde und erhält Einblicke in die schrecklichen Zustände und Erziehungsmaßnahmen, die damals herrschten.
Bei den Ermittlungen kommen immer wieder neue Personen dazu, die der Geschichte einen frischen Wind einhauchen und es immer wieder spannend wird. Manche führen den Leser ein bisschen hinters Licht und lassen viel Platz für Spekulationen. Bis sich zum Ende hin die Ereignisse überschlagen und man nochmal total überrascht wird.
Meine Meinung
Romy Fölck versteht es die Charaktere wunderbar zu beschreiben, es bleibt immer die Möglichkeit sich sein eigenes Bild zu den Personen zu machen. Es wird viel von den Privatleben der beiden Ermittler erzählt, das führt dazu, dass man sich als Leser den Menschen in diesem Buch sehr nahe fühlt und man meint, die beiden zu kennen.
Mir gefällt am besten, dass das Buch sehr realistisch geschrieben ist. Die Ermittlungen sind voll nachvollziehbar und es wird nicht zu verwirrend zwischen den Kapiteln gesprungen. Man merkt, dass die Autorin viel recherchiert hat, um die Abläufe so genau beschreiben zu können. Es gibt zum Beispiel Szenen, in denen Frida und Haverkorn sehr menschlich entscheiden und nicht nur als typische Polizisten agieren.
Mir war das Ende ein bisschen zu abrupt und überhastet. Ich war noch mitten in der Geschichte und auf einmal ging alles ganz schnell. Durch ein sehr aufregendes Erlebnis gibt es eine überraschende Wendung und es gibt noch ein paar kurze Einblicke in die Zeit nach dem Fall. Meiner Meinung nach hätte der Schluss des Buches ein wenig anders geschrieben werden können, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Die Geschichte bleibt bis zur letzten Seite spannend und man tappt als Leser lange im Dunkeln.
Das Thema des Buches sorgt dafür, dass sich der Spannungsbogen schnell aufbaut und den Leser Seite für Seite fesselt. Das Cover ist wirklich sehr ansprechend und passend gewählt. Wie passend, erkannt man aber erst gegen Ende des Buches.
Der Schreibstil von Romy Fölck ist sehr flüssig. Sie beschreibt die Umgebung, die Personen und die Handlungen so, dass man sich alles wirklich gut vorstellen kann, ohne sich schnell zu langweilen.

Mein Fazit
„Mordsand“ ist ein Buch, bei dem man das Gefühl hat, dabei zu sein. Diese Geschichte ist spannend, belebt die Fantasie und lässt den Leser in die Welt eintauchen, die die Autorin mit viel Hingabe erschaffen hat. Die Personen sind gut beschrieben. Manche sind einem auf Anhieb sympathisch, die anderen nicht und wieder andere bleiben undurchschaubar. Wie es im „echten Leben“ immer wieder vorkommt.
Die vielen verschiedenen Aspekte in diesem Kriminalroman machen das Buch lesenswert und neugierig auf mehr. Man fiebert dem Ende entgegen, möchte aber gleichzeitig nicht, dass es schon vorbei ist.
Dieses Buch ist empfehlenswert für alle Liebhaber von Kriminalromanen und die, die es noch werden möchten.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Spannung
  • Cover
Veröffentlicht am 21.12.2020

Die Vergangenheit bleibt immer ein Teil...

Die treue Freundin
5

Inhalt

Rain ist eine Journalistin in Elternzeit. Sie lebt mit ihrem Mann Greg und ihrer Tochter Lilly zusammen.
Als in den Medien von einem Verbrechen berichtet wird, das Rain in vielen Hinsichten neugierig ...

Inhalt

Rain ist eine Journalistin in Elternzeit. Sie lebt mit ihrem Mann Greg und ihrer Tochter Lilly zusammen.
Als in den Medien von einem Verbrechen berichtet wird, das Rain in vielen Hinsichten neugierig macht, steigt sie langsam wieder in die Welt des Recherchierens ein.
Dabei muss sie sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen.

Meine Meinung

Bei den Recherchen kann man gut mit rätseln, wie sich die Geschichte wohl zugetragen hat und man möchte das Buch nur ungern weglegen.
Durch den Perspektivenwechsel bleibt die Spannung gut erhalten.
Alles wird leider nicht vollständig aufgeklärt, das lässt aber Platz für eigene Interpretationen.
Die handelnde Charaktere sind sehr interessant und auch recht sympathisch.
Ein Thriller ist es für mich nicht direkt.

Fazit

Das Buch regt auf sehr vielen Ebenen zum Nachdenken an, das ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen.
Der Schreibstil ist flüssig, auch wenn mir persönlich ein bisschen "der rote Faden" in der Handlung gefehlt hat.
Im Großem und Ganzem ein empfehlenswertes Buch!

  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil