Cover-Bild Die treue Freundin
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 21.12.2020
  • ISBN: 9783404183210
Lisa Unger

Die treue Freundin

Thriller
Anke Angela Grube (Übersetzer)

Als Zwölfjährige entkam Rain Winter nur knapp einem grausamen Entführer, der danach selbst Opfer eines kaltblütigen Mordes wurde. Viele Jahre später - Rain arbeitet inzwischen als Journalistin - stößt sie auf einen rätselhaften Fall, der auffällige Parallelen zu dem Mord an ihrem Entführer aufweist. Am Tatort hinterließ der Mörder ein rotes Kristallherz, das Rain allzu bekannt vorkommt - und auf einmal ist das dunkelste Kapitel ihrer Kindheit wieder beängstigend nah ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2021

hat mir gut gefallen

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Zitat Pos 74:
„Denn was ist das Böse anders als das Gute, von seinem eigenen Hunger und Durst gequält?“

Khalil Gibran, Der Prophet

Mit diesem Zitat startet das Buch und das hat mich gleich neugierig ...

Zitat Pos 74:
„Denn was ist das Böse anders als das Gute, von seinem eigenen Hunger und Durst gequält?“

Khalil Gibran, Der Prophet

Mit diesem Zitat startet das Buch und das hat mich gleich neugierig gemacht. Auch der Prolog versprach mehr und ich wurde nicht enttäuscht.

Lisa Unger hat mich in ein spannendes Abenteuer entführt, welches abwechselnd von der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt.

Der Entführer und Mörder „Eugene Kreskey“ von Tess, Laras Freundin, wird nach einigen Jahren als „geheilt“ entlassen. Was genau ist damals passiert? Kurze Zeit später wird er ermordet aufgefunden und der Mord nie aufgeklärt. Lara hat lange damit zu kämpfen in ein normales Leben zurückzufinden. Ihr Jugendfreund Hank, der mit entführt wurde, aber überlebt hat, ist mit seinen Eltern weit weg gezogen. Somit verbringt sie den Rest ihrer Kindheit ziemlich alleine.

Als sie erwachsen ist trifft sie Hank zufällig auf einer Lesung ihres Vaters wieder. Schnell ist die damalige Vertrautheit wieder da.

Jahre später, Lara nennt sich jetzt Rain und arbeitet als Journalistin, stößt sie auf weitere ungeklärte Mordfälle, die dem Mord an Eugene Kreskey sehr ähneln. Immer wieder sind es Mörder, die irgendwie ihrer gerechten Strafe entkommen sind. Auch das FBI wird aufmerksam und beginnt zu ermitteln.

Eigentlich ist sie zurzeit Hausfrau und Mutter, aber ihre journalistische Neugier ist geweckt.

Sie fängt an zu graben und taucht immer tiefer in die Schrecken ihrer Vergangenheit. Langsam erinnert sie sich auch wieder an Dinge, die sie tief in ihrem Innersten vergraben hatte.

Ihr Vater, ein bekannter Bestsellerautor, bestärkt sie in ihren Ermittlungen und gibt ihr einige Unterlagen mit. Was genau weiß er?

Eigentlich glaubte ich sehr schnell zu wissen, wer an dieser „Selbstjustiz“ Schuld ist, aber dann wendet sich das Blatt und ich war mehr wie überrascht. Mit solch einer Wendung hab ich nicht gerechnet.

Lisa Unger war mir bis jetzt unbekannt, sie hat mir aber mit ihrer spannenden und flüssigen Schreibweise einige schöne Lesestunden beschert.

Thriller- und Krimileser kommen mit der „treuen Freundin“ voll auf ihre Kosten. Ich kann es nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.12.2020

sehr fesselnd

2

Inhalt: Als Zwölfjährige entkam Rain Winter nur knapp einem grausamen Entführer, der danach selbst Opfer eines kaltblütigen Mordes wurde. Viele Jahre später - Rain arbeitet inzwischen als Journalistin ...

Inhalt: Als Zwölfjährige entkam Rain Winter nur knapp einem grausamen Entführer, der danach selbst Opfer eines kaltblütigen Mordes wurde. Viele Jahre später - Rain arbeitet inzwischen als Journalistin - stößt sie auf einen rätselhaften Fall, der auffällige Parallelen zu dem Mord an ihrem Entführer aufweist. Am Tatort hinterließ der Mörder ein rotes Kristallherz, das Rain allzu bekannt vorkommt - und auf einmal ist das dunkelste Kapitel ihrer Kindheit wieder beängstigend nah ...

Unglaublich spannend und nervenzerreissend führt uns hier die Autorin durch das Buch. Mehr als einmal hab ich mitgeraten und bin wahrhaftig auf die falsche Pfärte reingefallen. Ich liebe Bücher bei denen die Spannung recht früh einsetzt und auch bis zur letzten Seite gehalten werden kann. Auch hier war dies der Fall.
Oft hab ich mich so in meiner Vermutung getäuscht, dass ich echt geschockt ein Kapitel beendete.
Sehr schöner, interessanter und vor allem fesselnder Schreibstil, der einen Leser direkt packt und auch nach dem Beenden des Buches nicht mehr loslässt. Klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 22.12.2020

Kein typischer Thriller, aber dafür umso spannender

2

„Wir alle verlieren einen Teil unserer selbst, wenn jemand stirbt, den wir lieben. Aber wir können wieder heil werden und weiterleben.“ S. 234; Die treue Freundin - Lisa Unger

Rain Winter ist Journalistin, ...

„Wir alle verlieren einen Teil unserer selbst, wenn jemand stirbt, den wir lieben. Aber wir können wieder heil werden und weiterleben.“ S. 234; Die treue Freundin - Lisa Unger

Rain Winter ist Journalistin, aber sie hat sich entschieden bei ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Das ändert sich bald. Sie berichtete über den Fall Markham, indem es darum ging, dass ein Mann seine schwangere Frau umbrachte. Dieser wurde frei gesprochen und ein Jahr später wird dieser tot aufgefunden.
Rain beginnt mit ihren Ermittlungen und stößt dabei auf Parallelen zu ihrer Kindheit. Sie entkam damals ihrem Entführer und jetzt muss sie sich wieder mit diesem traumatischen Erlebnis auseinandersetzen, was ihr nicht leicht fällt.

Von Rain habe ich eine geteilte Meinung. Einerseits sind ihre Handlungen für mich nachvollziehbar, andererseits trifft sie sehr unüberlegte Entscheidungen. Manchmal wird ihr das bewusst und manchmal nicht.
Hank war für mich lange ein unklarer Charakter, wobei genau das die Spannung ausmacht. Jedesmal, wenn man denkt, jetzt hätte man ihn durchschaut, tut er etwas, was das ganze Bild wieder auf den Kopf stellt.
Alles in allem kann ich sagen, dass die Charaktere gut durchdacht sind. Sie sind auch authentisch, was es einfacher macht sich in Rain hineinzuversetzen, auch wenn man ihre Entscheidung für unvernünftig hält.

Ich fand die Geschichte sehr spannend und es war für mich auch ein ganz neuer Blickwinkel in dem dieser Fall aufgeklärt wurde. Bisher habe ich nur die Ermittlungen aus Sicht eines Polizisten gelesen, aber die andere Sicht war sehr spannend.
Das Buch ist sehr gut geschrieben und zieht einen regelrecht in den Bann. Außerdem war ich vom Ende begeistert. Ich bin normalerweise kein Fan von offenen Enden, aber bei diesem Buch hätte eine komplett geschlossene Handlung nicht gepasst. Was mich aber dennoch gestört hat, sind die unzähligen offenen Fragen, die leider nicht beantwortet werden.

Abschließend kann ich nur jedem, der die „typischen Thriller“ nicht mag, diese Buch empfehlen. Man wird auf viele falsche Spuren gelenkt und es bleibt viel Platz für eigene Spekulationen.

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Atmosphärisch und düster

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Als Zwölfjährige wurden Rain Winter, ihre Freundin Tess und ihr gemeinsamer Freund Hank Opfer einer Entführung. Rain konnte sich in letzter Sekunde verstecken, die beiden anderen Kinder wurden von ihrem ...

Als Zwölfjährige wurden Rain Winter, ihre Freundin Tess und ihr gemeinsamer Freund Hank Opfer einer Entführung. Rain konnte sich in letzter Sekunde verstecken, die beiden anderen Kinder wurden von ihrem grausamen Entführer verschleppt. Jahre später wird der Entführer selbst Opfer eines kaltblütigen Mordes.
Rain ist inzwischen erwachsen geworden, arbeitet als Journalistin und stößt auf einen rätselhaften Fall, der unübersehbare Parallelen zum Mord an ihrem damaligen Peiniger aufweist – und auf einmal ist sie wieder mittendrin.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich sehr schwer. Ich kann nicht genau ausmachen, an was es lag, aber ich brauchte eine sehr lange Zeit, bis mir die Charaktere sympathisch wurden und ich mich auf die Geschichte einlassen konnte.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven auf unterschiedlichen Zeitachsen beschrieben. Es fiel mir nicht immer leicht, den Erzähler und die Zeitsprünge auseinanderzuhalten, da sie auch oftmals innerhalb eines Kapitels passierten und nahtlos ineinander übergingen. Auch bis zum Ende fiel es mir schwer, die Zeitachsen auseinander zuhalten. Vielleicht war es aber auch beabsichtigt, die Erinnerungen immer mehr in die Gegenwart einfließen zu lassen und es diente als Stilmittel.

Die Hintergründe der Protagonisten deckten sich von Erinnerung zu Erinnerung immer weiter auf. Ich konnte Empathie entwickeln, einzelne Handlungen und Reaktionen besser verstehen.
Lediglich die Romantisierung der Ehe von Rain und Greg fand ich ein wenig schwierig. Es war ständig die Rede davon, dass er so ein guter Mann sei, letztendlich machte er ihr aber ständig Vorwürfe, kontrollierte sie und ließ ihr wenig Freiraum. Es wurde aber immer nur davon gesprochen, dass Rain sich glücklich schätzen könnte, solch einen liebenden Ehemann zu haben. In meinen Augen ein sehr beängstigendes Bild.

Auch wenn man schon ziemlich früh weiß, wer für die Morde verantwortlich ist, warten immer noch einige Überraschungen auf den Leser, die man so nicht erwartet hätte.

Die Stimmung ist durchweg düster und liegt sehr schwer auf einem. Man muss sich wirklich auf die Geschichte einlassen, um mitgerissen zu werden.

Sicherlich kein Thriller für jedermann, aber in meinen Augen ist er so atmosphärisch, dass es sich lohnt, ihn zu lesen.

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Eine ungewöhnliche Geschichte

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Rain Winter befindet sich gerade in Elternzeit und hat ihren Job als Journalistin vorerst auf Eis gelegt. Doch dann geschieht ein Mord. Sie selbst ist im Alter von 12 Jahren einem sadistischen Entführer ...

Rain Winter befindet sich gerade in Elternzeit und hat ihren Job als Journalistin vorerst auf Eis gelegt. Doch dann geschieht ein Mord. Sie selbst ist im Alter von 12 Jahren einem sadistischen Entführer entkommen, der später selbst durch einen Killer gerichtet wurde. Und dieser neue Mord weist einige Parallelen dazu auf. Das lässt ihr keine Ruhe und sie fängt an zu recherchieren. Der Mörder hat am Tatort etwas zurückgelassen, dass Rain nur allzu gut kennt. Ein kleines rotes Kristallherz.

Die Geschichte ließ sich flüssig und angenehm lesen und baute langsam Spannung auf. Allerdings war die Spannung trotzdem nur mittelmäßig. Außerdem wurde die Geschichte aus zwei Sichten erzählt und zwar aus der Sicht von Rain und die des Mörders.
Rain fand ich sehr sympathisch und konnte ihr Gefühlsleben sehr gut nachvollziehen. Einerseits ging sie in ihrer Mutterrolle auf und andererseits hatte sie durch den neuen Mord wieder Blut geleckt. Natürlich spielte auch ihre Vergangenheit dabei eine große Rolle.
Wer dieser rächende Mörder war, war einem sehr schnell klar, aber was damals geschehen ist und das Wieso und Warum, wurde erst nach und nach aufgeklärt.
Zwischendurch zog sich die Geschichte allerdings und ich fand es später etwas skurril.

Fazit:
Eine interessante Geschichte, aber nicht spannend genug und trotzdem lesenswert

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