Cover-Bild Die Tochter des Uhrmachers
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diana
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 09.03.2020
  • ISBN: 9783453360594
Kate Morton

Die Tochter des Uhrmachers

Roman
Charlotte Breuer (Übersetzer), Norbert Möllemann (Übersetzer)

Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2020

Ich bin begeistert!

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Die Tochter des Uhrmachers von Kate Morton
erschienen bei Diana

Zum Inhalt

Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der ...

Die Tochter des Uhrmachers von Kate Morton
erschienen bei Diana

Zum Inhalt

Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?
(Quelle: Verlag)

Zum Buch

Birchwood Manor gehörte zu den Orten, an denen das Gewebe der Zeit sich lockerte und auflöste.
Seite 495

Für mich war dieses Buch das zweite der Autorin und auf keinen Fall das letzte. Ich bin auch hier wieder absolut fasziniert, wie ein Mensch es schafft, so viele Personen, Orte und Zeiten zu einem logischen und vollkommen aufgelösten Ende zu bringen! Erzählt wird die Story nämlich in der ersten und der dritten Person und wir bereisen gemeinsam mit den Figuren die Jahre 1862, 1899, 1928, 1940, 1962, 1992 und 2017. Wie man sieht – da kommt einiges zusammen ;)

Elodie ist im Hier und Jetzt und begibt sich auf Spurensuche. Obwohl sie nicht den Hauptpart in der Geschichte einnimmt, gefiel mir ihre Perspektive sehr gut. Sie ist Anfang 30 und steht kurz vor ihrer Hochzeit. Sie hat eigentlich ein tolles Leben, keine nennenswerten Sorgen, wirkt aber überhaupt nicht glücklich. Ich hatte eher den Eindruck, dass sie eine Maske trägt – unbewusst – und ihr Leben so abspult, wie es andere für richtig halten … Der frühe Verlust ihrer Mutter tut da noch sein Übriges. Dagegen ist ihre beste Freundin Pippa ein Energiebündel, das nur so vor Lebensfreude strotzt. Sie redet viel und gern, ist Elodie aber auch eine Stütze. Vielleicht sieht Pippa mehr als Elodie …
Und dann gibt es natürlich noch die Tochter des Uhrmachers, sonst würde der Titel ja keinen Sinn ergeben ;) Doch zu dieser Person hülle auch ich mich in Schweigen – da gibt es für euch eine Menge zu entdecken. Ganz klar umrissen ist ihre Figur nicht immer und auch sonst verbergen sich einige Details, die mich zum Teil überraschen konnten.

Sentimentalität stand für Rührseligkeit und Kitsch, Nostalgie dagegen hatte etwas mit Trauer zu tun, mit der wehmütigen Erkenntnis, dass der Lauf der Zeit nicht aufhaltbar war, dass das menschliche Leben endlich war und sich daran nichts ändern ließ.
Seite 64

Kate Morton hat mich mit diesem Buch wahrhaftig erneut in ihren Bann gezogen. Sie hat eine wunderschöne und zugleich auch geheimnisvolle Umgebung mit dem Herrenhaus in London erschaffen, wunderbare und vielschichtige Figuren mit eingesetzt und mich auf eine Reise durch die Zeit mitgenommen. Der Schreibstil ist einfach nur wunderbar, ebenso die verwendete Sprache. Lange Zeit fragt man sich als Leser, in wieweit die unterschiedlichen Personen und Zeiten zueinander passen – spätestens am Ende erhält man seine Antwort. Ich bin absolut begeistert von der Geschichte und auch von der kleinen Besonderheit, die ich hier gar nicht erwartet hatte. Auf jeden Fall schreibt die Autorin großartig, so dass einem auch auf über 600 Seiten nicht eine Minute langweilig wird. Ganz klare Leseempfehlung!



Zum Autor

Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erschienen weltweit in 34 Sprachen und 42 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. Alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.


WERBUNG
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608 Seiten
übersetzt von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
ISBN 978-3-453-36059-4
Preis: 9,99 Euro
erschienen bei https://www.randomhouse.de/Verlag/Diana-Verlag/31000.rhd?rhcampaignid=GADMDRandomHouseVerlage-PH&gclid=EAIaIQobChMIMLIzcre6gIVFOR3Ch2fDAQ3EAAYASAAEgLiTfDBwE
Leseprobe https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Tochter-des-Uhrmachers/Kate-Morton/Diana-Verlag/e547190.rhd

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag


An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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Veröffentlicht am 15.06.2020

fesselnde Familientragödie mit Spannung und starken Charakteren

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Ich bin ein großer Fan von Kate Morton. Auch dieser Roman war wieder sehr gut. Das Cover ist unglaublich schön und der Klappentext macht so neugierig auf die Geschichte.

Kate Morton schreibt sehr flüssig ...

Ich bin ein großer Fan von Kate Morton. Auch dieser Roman war wieder sehr gut. Das Cover ist unglaublich schön und der Klappentext macht so neugierig auf die Geschichte.

Kate Morton schreibt sehr flüssig und bildhaft. Die Geschichte ist sehr spannend und das Ende hat mich unglaublich erschüttert. Sehr tragisch aber durchaus realistisch. Ich mag es wenn in historischen Romanen alte Familiengeschichten aufgedeckt werden. Die Verbindungen der Personen zu damals und heute sind wie immer sehr ausführlich und nachvollziehbar beschrieben. Als Leser bin ich voll auf meine Kosten gekommen und habe spannende Lesestunden mit einer aufregenden Geschichte verbracht.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Das Geheimnis eines Hauses

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Inhalt
Die junge Elodie findet bei ihrer Arbeit in einer lang vergessenen Tasche das Foto einer Frau, von der sie völlig fasziniert ist. Auch das Gemälde eines Hauses ist hier dabei. Warum kommt Elodie ...

Inhalt
Die junge Elodie findet bei ihrer Arbeit in einer lang vergessenen Tasche das Foto einer Frau, von der sie völlig fasziniert ist. Auch das Gemälde eines Hauses ist hier dabei. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor?
Es beginnt eine spannende Recherche, die Elodie in die Vergangenheit führt.
Mein Eindruck
Kate Morton hat es in diesem Buch geschafft eine wunderschöne Kulisse zu zaubern, die man sich auf jeder Seite wirklich sehr gut vorstellen kann. Die Charaktere sind sehr sympathisch und man kann sich super in die Situationen hinein versetzen.
Die Rückblicke in die Vergangenheit sind teilweise sehr melancholisch und traurig, was einen guten Kontrast zu den Recherchen bildet.
Fazit
Mir hat die Geschichte so gut gefallen, dass ich mir gleich noch andere Bücher der Autorin gekauft habe. Es fiel mir wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen. Wer sich von malerischen Kulissen und den Geistern der Vergangenheit eine schöne Geschichte erzählen lassen möchte, ist mit diesem Werk genau an der richtigen Adresse. Klare Leseempfehlung für alle die Romane lieben!

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Veröffentlicht am 01.10.2020

Krimi trifft auf Romance und Historian -Roman

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~ Und dass die einzige Gerechtigkeit in der Willkür besteht, mit der das Unglück verteilt wird. ~

Warum es geht:

Birchwood Manor 1862: Edward Radcliff will den Sommer zusammen mit seinen Künstlerfreunden ...


~ Und dass die einzige Gerechtigkeit in der Willkür besteht, mit der das Unglück verteilt wird. ~

Warum es geht:

Birchwood Manor 1862: Edward Radcliff will den Sommer zusammen mit seinen Künstlerfreunden und seiner Muse Lily Millington verbringen. Doch was zu einem unvergesslichen Sommer hätte werden sollen, endet in einer Tragödie - eine Frau verschwindet, eine andere stirbt...

Sommer 2017:

Die Archivarin Elodie Winslow, entdeckt Zeichnungen eines Haus am Fluss und ein Foto einer atemberaubenden schönen Frau. Wer ist sie? Warum kommt ihr dieses Haus nur so vertraut vor.


Meine Meinung:

Ich brauchte zwei Anläufe für dieses Buch, brauchte einfach die richtige Stimmung dafür. Und jetzt wo ich es beendet habe, könnte meine Stimmung nicht anders sein.

Ich bin wütend, enttäuscht und tieftraurig über das Schicksal von Birdie Bell. Bin erleichtert über die Wahrheit, die schon die ganze Zeit in mir wütete, weil ich wusste wie schrecklich sie sein wird und so hilflos weil ich nichts darin ändern kann. Ist es nicht verrückt, wie eine Geschichte einen mitreißen kann und so aufwühlen.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und Zeitspannen erzählt. In jeder neuen Zeit bekommt man ein Gespür für die Charaktere, fühlt mit ihnen und begreift langsam die Zusammenhänge, alles steht in Verbindung mit Birchwood Manor.

Birdie bleibt meine absolute Lieblingsfigur, ihre Kapitel waren die Schönsten und gleichzeitig hat sich eine leichte Melancholie um mein Herz geschlossen. Bei Lucy empfinde ich eine Hassliebe, ich wünschte sie hätte sich Edward anvertraut. Ada ist auch noch eine Herzensperson. Die Kapitel von Leonarnd haben sich etwas gezogen und das ist auch mein einziger Kritikpunkt.

Mein Fazit:

Es ist definitiv kein Buch für zwischendurch und das Ende ist leider für mich zu offen, ich hatte nachdem ganzen Drama doch auf ein Happy End gehofft. Daher gebe ich diesen außergewöhnlichen Buch 4,5 von 5 Sternen!!!

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Veröffentlicht am 03.04.2020

Ein meisterhaftes Spiel mit den Zeitebenen

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Das Buch spielt in verschiedenen zeitlichen Ebenen, doch die Handlung dreht sich vor allem um ein Rätsel: Was ist damals in dem schönen Haus Birchwood Manor passiert, was so viele Leben beeinflusst hat? ...

Das Buch spielt in verschiedenen zeitlichen Ebenen, doch die Handlung dreht sich vor allem um ein Rätsel: Was ist damals in dem schönen Haus Birchwood Manor passiert, was so viele Leben beeinflusst hat? Das möchte auch Elodie herausfinden, die als Archivarin in London auf einige interessante Gegenstände stößt, die in Zusammenhang mit dem Haus am Themseufer stehen. Dabei interessiert sie das Rätsel, wer damals in Birchwood Manor eine Frau erschossen hat, dass eine andere verschwunden ist und mit ihr ein wertvoller Schatz. Wieso kommt Elodie dieses Haus nur so bekannt vor, obwohl sie noch nie dort gewesen ist?

Das Cover ist schon mal der Wahnsinn - super schön! Harmonische Farben, tolle Motive und zieht die Blicke auf sich. Auch die Haptik ist sehr angenehm.

Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, er ist sehr bildlich und die Personifikation von Gegenständen bzw. die Geschichte aus Sicht eines Geistes machen das Lesen zuerst etwas verwirrend. Der Anfang zieht sich ziemlich, doch so ab Seite 150 wird es dann endlich interessant und ziemlich spannend. Bis dahin habe ich mich auch wunderbar an den Schreibstil gewöhnt und der Lesefluss ist vorhanden.
Durch die Zeitsprünge und Perspektivenwechsel wird man in den Bann der Geschichte gezogen und möchte alles erfahren, was damals in Birchwood Manor geschehen ist.
Es werden viele falsche Fährten gelegt, die man mit jeder neuen Seite versucht aufzulösen und das Geheimnis zu erfahren. Dadurch war es echt schwierig, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, vor allem der Geist hat es mir angetan, wohingegen Elodie mir zu Anfang nicht sehr gut gefiel, weil sie eine Frau ohne Persönlichkeit zu sein scheint. Das ändert sich allerdings im Laufe der Zeit, sodass man gegen Ende wirklich das Gefühl hat, Elodie habe sich befreit und sich stark weiter entwickelt.

Das tragische, unglückliche und traurige Ende schließt den Roman neben wahnsinnig vielen "ahh", "ohh" und "oh mein Gott" Momenten ab. Wie Gewehrschüsse wird auf den letzten Seiten jeder Zusammenhang aufgeklärt, jedes Geheimnis gelüftet. Doch trotzdem ist das Ende der Gegenwart sehr offen, es bleibt Raum für Hoffnungen und Vermutungen.

Alles in allem ein wirklich guter Roman, der nach den ersten hundert Seiten wahnsinnig fesselnd wird, sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen.

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