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Veröffentlicht am 31.08.2020

Die Gruppe der besonderen Kinder

Sophie und die Magie - Bio, Deutsch und Zauberei
1

Sophie geht in die 5. Klasse. Alles ist neu und anders. Wie gut, dass sie Fenja aus ihrer alten Klasse dabei hat. Eines Tages passieren sonderbare Dinge im Unterricht und Sophie vermutet das sie eine Hexe ...

Sophie geht in die 5. Klasse. Alles ist neu und anders. Wie gut, dass sie Fenja aus ihrer alten Klasse dabei hat. Eines Tages passieren sonderbare Dinge im Unterricht und Sophie vermutet das sie eine Hexe in der Klasse haben. Sie weiß das es außerdem noch Feen, Meerjungfrauen, Werwölfe und andere mehr in ihrem Ort gibt, doch kennengelernt hat sie noch keinen Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Als Fenja sich ihr mehr und mehr entfremdet ergibt sich für Sophie die Möglichkeit mehr Kontakt zu den anderen Kindern ihrer Klasse aufzubauen. So kommt sie in eine ganz gemischte Gruppe, in der jeder seine Fähigkeiten zum Gemeinwohl einbringt und in der sie sich sehr wohl fühlt. Gemeinsam mit ihrer Gruppe gelingt ihnen Abenteuerliches.

Das Cover ist sehr schön gestaltet und zeigt genau auf womit man im Buch rechnen kann. Ein Trupp besonderer Kinder in der Schule.
Ich finde es schön, wie die Vielfälltigkeit der Menschen angegangen, und wie hier mit Problemen umgegangen wird.
Sophie scheint offen für alles zu sein.
Sie ist eine super Protagonistin mit der sich kleine Mädchen in der Übergangsphase in einer neuen Schule sicherlich gut identifizieren können.
Das Neue und die vielen fremden Gesichter machen sicherlich nicht nur Sophie ein bisschen Bauchweh. So mancher Fünftklässer kann da gut mitempfinden.
Auch das man sich an das Vertraute zunächst klammert, auch wenn es so gar nicht hundertprozent passt, ist natürlich. Jeder braucht seine Sicherheiten.
So geht es auch Sophie mit Fenja. Leider stellt sich dann aber schnell heraus das die beiden Mädels doch sehr unterschiedlich ticken.
Sophie geht offen auf Andersscheinende zu, während Fenja es total ablehnt und sich schnell der , ihrer Meinung nach, stärksten und wichtigsten Person in der Klasse zuwendet.

Schön fand ich die einzelnen Zauberwesen dabei zu haben.

So verkörpert Lilia als Meerjungfrau für mich einen Rollifahrer, der genau wie sie mit ihrer Badewanne, einfach viele Hürden in einem Schulgebäude und im Alltag nehmen muss.

Oder Tom, der einfach vieles viel deutlicher wahrnimmt als andere, könnte genau so gut ein Kind mit Autismus sein, dessen Wahrnehmung in manchen Bereichen einfach auch zu überdurchschnittlich ist.

Das Sophie so tolle neue Freunde gefunden hat und die besonderen Kinder ihre Fähigkeiten entsprechend einsetzen um anderen oder eben dem Einhorn zu helfen, auch wenn es ihnen nicht immer ganz einfach fällt, fand ich toll.

Die Illustrationen waren mir allerdings für 8 Jahre etwas zu wenig. Es gibt schon viele Seiten durch die man sich durchlesen muss bis mal wieder ein Bild kommt.
Das kenne ich von meiner Tochter her noch das das in dem Alter was ganz Wichtiges war, um sich selbst zu motivieren weiter zu lesen, egal wie spannend die Geschichte auch war.

Auch sahen mir die Gesichter einfach zu ähnlich aus. Ich konnte die Mädels eigentlich nur anhand ihrer Frisur unterscheiden.
Die immer wiederkehrenden Randzeichen mit Pfeilen und Satz des Phytagoras hätte man sich meiner Meinung nach schenken können. Das hätte ich nicht gebraucht.
Alles in allem ist das aber jammern auf sehr hohem Niveau.J

Die Geschichte selbst ist nämlich echt klasse. Kindgerecht geschrieben und jede Menge spannendes Abenteuer.
Am Ende die kurze Leseprobe für den zweiten Band macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Jeder ist sicherlich neugierig was Sophie und ihre Freunde auf der Klassenfahrt erleben, ob Anna-Lena und Fenja erneut Widersacher sind und ob Frau Munk sich nochmal ändern wird.

Das verflixt verhexte Kreuzworträtsel und das Rezept für Heiße Schokolade am Stiel sind auch noch zwei kleine Highlights die dieses Buch besonders machen.

Gerne werde ich mir auch den zweiten Band des Buches holen, wenn er auf dem Markt ist.

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Veröffentlicht am 21.08.2020

Ein Neuanfang mit Hindernissen

Ein Sommer im Alten Land
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Zum Inhalt:
Alix ist Parfümeurin, aber nach einem Unfall kann sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. Als es auch noch in ihrer Beziehung kriselt, flieht sie in die Provence. Doch in Grasse, der Stadt der ...

Zum Inhalt:
Alix ist Parfümeurin, aber nach einem Unfall kann sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. Als es auch noch in ihrer Beziehung kriselt, flieht sie in die Provence. Doch in Grasse, der Stadt der Düfte, erinnert sie zu viel an das, was sie verloren hat. Da kommt die Einladung ihrer Tante auf den Apfelhof im Alten Land mehr als recht. Könnte sie hier nicht eine Seifenmanufaktur errichten – wie in Südfrankreich? Ihre Tante ist alles andere als begeistert, außerdem steht der Hof kurz vor dem Ruin. Nur der Ökobauer Johann unterstützt ihre Ideen, oder hat er mit dem Apfelhof ganz eigene Pläne?

Mir hat das Cover gut gefallen und da wir schon mal im Alten Land Urlaub gemacht haben nahm ich es mir aus meiner Bücherei mit.
Ich muss sagen das ich gut gewählt habe.
Eine seichte ,leichte Sommerlektüre. So richtig gut für in der Hängematte, bei einem kühlen Getränka unter einem Baum im Schatten. Herrlich.
Alix hat es nicht leicht. Durch einen blöden Unfall verliert sie ihr altes Leben und das vielleicht sogar in allen Bereichen Job und Privat.
Wie gut das die Eltern in Hamburg noch eine Verwandte im Alten Land haben, die gerade ein wenig Unterstützung braucht.
Natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen und viel für´s Seelenheil.
Mich hat die notgedrungene Aussteigerin Alix gut mit auf den Weg genommen und ich hatte eine schöne Zeit mit ihr. Das Buch liest sich schnell und man kann schön in die Geschichte eintauchen.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

war mir zu ruhig und die Erzählerstimme ging gar nicht an mich

Verborgen im Gletscher
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Klappentext:
In den Tiefen des Langjökull-Gletschers wird die Leiche eines seit Jahrzehnten vermissten Geschäftsmanns entdeckt. Damals wurde die Suche nach ihm eingestellt. Zwar war ein Kollege des Mannes ...

Klappentext:
In den Tiefen des Langjökull-Gletschers wird die Leiche eines seit Jahrzehnten vermissten Geschäftsmanns entdeckt. Damals wurde die Suche nach ihm eingestellt. Zwar war ein Kollege des Mannes des Mordes verdächtigt worden, aber die Beweise fehlten. Kommissar Konráð blieb jedoch stets von dessen Schuld überzeugt.

Mich konnte an diesem Hörbuch leider außer dem Cover gar nichts überzeugen. Es hätte spannend werden können, aber ich konnte mich leider aufgrund der Erzählerstimme und des ruhig dahin plätschernden Falls nicht für dieses Hörbuch erwärmen und brach es schon Mitte der 1. CD wieder ab, nachdem ich es noch einmal von vorne angefangen habe. Als ich beim 2. Versuch aber auch wieder gedanklich so abschweifte das ich der Stimme nicht folgen konnte gab ich auf.

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Veröffentlicht am 11.08.2020

Der Bernsteinanhänger mit der Echse

Die Bernsteinsammlerin
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Ich bin durch Zufall in der Bücherei auf das Buch gestoßen.
Das Cover hat mich angesprochen und so habe ich mir den Klappentext durchgelesen und es mitgenommen.

Femke ist ein Waisenkind, von seiner Mutter ...

Ich bin durch Zufall in der Bücherei auf das Buch gestoßen.
Das Cover hat mich angesprochen und so habe ich mir den Klappentext durchgelesen und es mitgenommen.

Femke ist ein Waisenkind, von seiner Mutter mit einem Zettel und einem Bernsteinanhänger mit einer eingeschlossenen Echse ausgestattet, vor der Tür eines Lübecker Weinhändlers ausgesetzt.
Die Thuraus nehmen das Mädchen gerne als ihr eigenes Kind an. Femke fühlt sich zum Bernsteinschnitzen hingezogen und erbringt das beachtliche Leistungen, die es ihr später ermöglichen die ganze Familien durch die Kriegswirren zu bringen.

Die Autorin beschreibt sehr schön die damalige Zeit und auch die Umstände um das Finden , Besitzen und Bearbeiten des Goldes der Ostsee.
Femke wächst zunächst sehr gut behütet und begütert in der Lübecker Handelsfamilie auf.
Der Vater scheint das Glück an sich zu ziehen. Alles was er anpackt gelingt ihm.
Doch dann kommen die Franzosen und alles ändert sich.
Femke, die in Johannes verliebt ist muss diesen an die Armee abgeben und bleibt lange Zeit im Ungewissen ob sie ihn jemals wieder sehen wird.
Der Weinhändler Thurau bekommt keinen Nachschub französischer Weine und muss mit der Familie nicht nur um seine Existenz sogar streckenweise ums Leben zittern.
Wie gut das Femke eine starke junge Frau ist, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Allerdings kam mir das Ende zu abrupt, wofür ich einen halben Stern abziehe.

Ich habe mich gefragt, ob es wohl noch eine Fortsetzung gibt.
Im Internet wurde ich dann fündig. Ja, es geht weiter mit der Bersteinheilerin. Sehr zu meinem Leidwesen wird es da allerdings wohl einen großen zeitlichen Sprung geben. Nun ja, man kann nicht alles haben.
Aber den zweiten Teil werde ich mir sicherlich auch noch besorgen, sofern es ihn in der Bücherei gibt.

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Veröffentlicht am 03.08.2020

Sehr schön gewählter Buchtitel

Schicksalssterne
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Mia, eine deutsche Jüdin und Julius, ein deutscher Aristokratensohn, verlieben sich ineinander. Beide verbindet eine innige Liebe zu Pferden.
Da es für sie keine Möglichkeiten gibt in Deutschland eine ...

Mia, eine deutsche Jüdin und Julius, ein deutscher Aristokratensohn, verlieben sich ineinander. Beide verbindet eine innige Liebe zu Pferden.
Da es für sie keine Möglichkeiten gibt in Deutschland eine Pferdezucht nach ihren Wünschen aufzubauen versuchen sie ihr Glück im entfernten Neuseeland.
Der erste Weltkrieg hat jedoch seine Arme auch bis in die entferntesten Ecken der Welt ausgestreckt und so kommt es für die „Deutschen“ dort auch zu Repressalien.
Stehen die Sterne günstig und wird es den beiden, trotz der Steine die sie in den Weg gelegt bekommen, gelingen ihr Glück auf der anderen Seite der Welt zu finden?

Ich habe mich sofort in das Cover verliebt, als ich es sah und wusste das ich dieses Buch lesen muss. Wie gut das ich für die Leserunde bei der Lesejury dafür ausgelost wurde.
Mir hat das Buch dann auch super gefallen.
Der Schreibstil von Sarah Lark lässt einen sofort in die Geschichte eintauchen. Ich kannte bisher noch keine Bücher der Autorin, aber das wird sich nun sicherlich ändern.
Das die beiden ein Sternenbild haben das im Buch immer mal wieder auftaucht und auch den Titel beschreibt fand ich sehr schön
Mia war ein ausgesprochen sympatischer Charakter. Zu Beginn luftig, leicht, unbesorgt, vielleicht ein bisschen zu naiv, aber sie hat später dazugelernt. Das Positive an ihr fand ich war die Begeisterung für die Pferde und der unbändige Wille ihren Traum niemals aus dem Auge zu verlieren.
Julius, der eher träumerische Aristokratensohn, ist ganz vernarrt in sie und in Pferde. Leider ist er sehr unbedarft und nicht gerade der Entschlussfreudigste. Die beiden haben es nicht leicht bei der Umsetzung ihres Lebenstraums und als dann auch noch der Krieg ausbricht wird alles noch viel schwieriger.
Manch eine Mitleserin fand die Geschichte zu Beginn zu pferdelastig. In meinen Augen hat es aber genau das widergespiegelt wie Mia und Julius waren. Pferdenarren und nicht viel anderes im Kopf als das Glück der Pferde, da musste das einfach so beschrieben werden.
Gegen Ende gab es viele glückliche Zufälle, was so manchem Leser auch leicht aufgestoßen ist. Ich fand diese glücklichen Fügungen haben jedoch die Geschichte für mich erst so richtig rund gemacht und mir das Positive im Leben aufgezeigt. So wie das Schicksal manchmal erbarmungslos zuschlägt, so kann auch das Glück geballt kommen.
Ich würde gerne noch mehr hören von den Bewohnern von Epona Station.
Es war schon traurig das Buch weglegen zu müssen und nicht mehr Mäusschen spielen zu können wie es bei Mia und Julius nun weiter geht und was auch aus den anderen Mitstreitern geworden ist.
Mich hat die Autorin mit diesem Werk voll überzeugt.

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