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Veröffentlicht am 07.05.2025

Spannend aber oft unlogisch

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Arno Strobel nimmt einen mit einer spannenden Einführung direkt mit in die Geschichte, in der ein Mörder anscheinend Menschen nur zum Spaß aufschneidet.
Es wird recht schnell noch spannender, als plötzlich ...

Arno Strobel nimmt einen mit einer spannenden Einführung direkt mit in die Geschichte, in der ein Mörder anscheinend Menschen nur zum Spaß aufschneidet.
Es wird recht schnell noch spannender, als plötzlich Hendriks Verlobte Linda verschwindet.
Man muss zunächst sagen, dass es durchgehend spannend bleibt. Dennoch gibt es zwischendurch so einige Ungereimtheiten und Auffälligkeiten, die von den Chatakteren ignoriert werden, weil der Plot sonst einfach nicht hinhauen würde. Zum Beispiel, dass Hendrik in dem Haus leben bleibt, aus dem seine Verlobte verschwunden ist und in dem sich das Smart Home System anscheinend nie ganz herunterfahren lässt. Da waren so Momente, in denen man als Leser wusste, etwas stimmt nicht, aber im Buch fiel es keinem auf. Das fand ich für mich einfach zu unlogisch. Tatsächlich wusste ich auch bevor ich zu Ende gelesen hatte, wer wo mit drinnen hing und lag auch bei meiner Vermutung zum Hacker Marvin richtig. War meiner Meinung nach einfach zu auffällig.
Trotzdem angenehm zu lesen und wie gesagt, Spannung ist vorhanden. Nichts desto trotz einfach nicht immer komplett logisch oder schlüssig, warum wie gehandelt wird.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Schwierig

Zurück ins Leben geliebt
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Die Story handelt von Tate, die bei ihrem Brudee Corbin einzieht und so seinen Nachbarn Miles kennlernt. Sie ist schnell verliebt in ihn und auch Miles scheint Interesse zu haben. Allerdings scheint ihm ...

Die Story handelt von Tate, die bei ihrem Brudee Corbin einzieht und so seinen Nachbarn Miles kennlernt. Sie ist schnell verliebt in ihn und auch Miles scheint Interesse zu haben. Allerdings scheint ihm seine Vergangenheit zu verbieten, sie zu lieben.

Die Story an sich hat mir gut gefallen, besonders da man nur Stück für Stück zu erfahren bekommen hat, was in Miles Vergangenheit passiert ist. So ist es tatsächlich durchgehend spannend geblieben und man selbst hat sich mit Tate zusammen gefragt, warum Miles wohl ist, wie er ist.

Ich muss allerdings sagen, dass ich manche Handlungen eher problematisch fand, beziehungsweise viel zu übertrieben. Sowohl Tate als sie Miles kennlernt als auch Miles als er Rachel das erste Mal sieht sind sofort schockverliebt, besonders Miles der gleich nach einem Blick denkt, Rachel sei sein Mädchen und die Mutter seiner Kinder. Für mich als Leser war das einfach total drüber, ich als Frau hätte das eher gruselig gefunden muss ich sagen. Das ging mir viel zu schnell und wurde einfach zu schnell zu intensiv.

Tate hat mich total genervt, weil es einfach drei vier mal so war, dass sie sich von Miles distanziert hat, weil er ja keine Liebe möchte und sich dann im Endeffekt aber doch wieder auf ihn einlässt. Einmal okay, aber irgendwann war es einfach nur noch anstrengend, weil man musste, zehn seiten weiter geht sie doch wieder mit ihm ins Bett.

Alles in Allem war das Buch gut zu lesen, aber abgesehen von Miles Vergangenheit fand ich die Story leider wirklich schwach, da sie gefühlt zur Hälfte auch nur aus Sex besteht.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Perfekter Mix aus Moderne und Mythologie

Medusa: Verdammt lebendig
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Die Geschichte zieht einen direkt zu Beginn in ihren Bann. Es wird recht schnell klar, worum es im ganzen Buch gehen wird. Um Medusa, die endlich Gerechtigkeit und Athene und Poseidon verurteilt sehen ...

Die Geschichte zieht einen direkt zu Beginn in ihren Bann. Es wird recht schnell klar, worum es im ganzen Buch gehen wird. Um Medusa, die endlich Gerechtigkeit und Athene und Poseidon verurteilt sehen möchte. Sehr gut hat mir die Übertragung in die heutige Welt gefallen, so entstand ein schöner Mix aus griechischer Mythologie und moderner Geschichte und Rechtssprechung. Dadurch wird die Geschichte nochmal zugänglicher.

Das Buch ist durchgehend spannend und der Schreibstil ist unfassbar angenehm. Ich kenne mich in der griechischen Mythologie nicht ganz so gut aus, weshalb ich manchmal doch durcheinander gekommen bin. Es gibt am Ende des Buches allerdings noch ein Glossar mit Erklärungen zu allen Göttern und Begriffen (leider hatte ich das Buch als E Book und das leider erst am Ende bemerkt...😂). Trotzdem konnte ich alles im Großen und Ganzen gut mitverfolgen.

Medusa ist eine unfassbar starke Protagonistin und ihre Entwicklung hat mir so gut gefallen und mich glücklich gemacht. Sie zeigt viel Stärke und setzt sich für die Gerechtigkeit aller ein, am Ende schützt sie sogar gewissermaßen ihre Peiniger.

Eine Story, die es wirklich schafft den Leser emotional mitfühlen zu lassen, sowohl Wut als auch Trauer und Freude

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Schönes Konzept, Umsetzung nicht wie erhofft

Bleib bei mir, Sam
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Julie hat ihren Freund Sam bei einem Unfall verloren. Aus Sehnsucht ruft sie ihn noch ein letztes Mal an, bevor sie ihn versuchen möchte zu vergessen. Doch plötzlich nimmt Sam ab.

Der Grundgedanke der ...

Julie hat ihren Freund Sam bei einem Unfall verloren. Aus Sehnsucht ruft sie ihn noch ein letztes Mal an, bevor sie ihn versuchen möchte zu vergessen. Doch plötzlich nimmt Sam ab.

Der Grundgedanke der Geschichte hatte für mich total Potenzial. Ich muss aber sagen, dass ich unfassbar schwer in die Geschichte reinkam, obwohl man direkt mitten rein startet. Aber irgendwie wollte ich nicht so richtig warm werden, schon gar nicht mit den anderen Charakteren wie beispielsweise Mika. Ich konnte ihre Reaktionen auf Julies Verhalten (Fernbleiben der Beerdigung etc) absolut nicht verstehen, weil doch jeder anders trauert. Den Streit konnte ich daher sogar nicht nachvollziehen und fand den Teil etwas überzogen beziehungsweise ungerechtfertigt von Mikas Seite.
Ansonsten hat sich die Story irgendwie sehr gezogen, ich kam nicht so richtig rein.
Als Sam das erste Mal ans Handy ging, war es echt spannend und ich hab mich echt drauf gefreut, was die Story wohl bringt. Aber da kam irgendwie nichts.
Den Hintergrund der Story verstehe ich durchaus, aber irgendwie war ich zwischendurch ziemlich verwirrt, was genau mir das Buch sagen will. Es zeigt auf jeden Fall, dass das Leben weitergeht und man nicht an der Vergangenheut festhalten soll. Aber zwischendurch hatte ich das Gefühl, Sam will gar nicht, dass Julie weiterzieht, wobei er das ja oft sagt.
Die ganze Handlung hat sich für mich sehr gezogen und es kam nie so richtig der Punkt, an dem ich dachte "ah ja, das ist die Message", was ich schade fand.
An sich ein sehr schönes Buch, aber für mich leider nicht so tiefgründig und ergreifend wie erhofft.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Spannend obwohl wenig passiert

Schwarzer See
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Emma kehrt nach 15 Jahren zurück nach Camp Nightingale. In das Camp, in dem ihre drei Freundinnen verschwanden. Soll sich die Geschichte wiederholen?

Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden. Es ...

Emma kehrt nach 15 Jahren zurück nach Camp Nightingale. In das Camp, in dem ihre drei Freundinnen verschwanden. Soll sich die Geschichte wiederholen?

Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden. Es geht ohne Umschweife los und man bekommt recht schnell die ersten Infos zur Vergangenheit, weshalb ich auch direkt interessiert war und mehr erfahren wollte. Im Laufe der Geschichte erfährt man dann aber wirklich nur Stück für Stück Bruchteile über das Geschehene, aber trotzdem bleibt es einfach durchgehend spannend. Man fiebert permanent mit und hofft auf den nächsten Hinweis. Die Seiten sind wirklich nur so dahingeflogen.
Ich habe wirklich immer überlegt, wer dahinterstecken könnte, weil einfach zunächdt so viele plausible Motive und Täter gefunden werden, trotzdem bleibt aber alles realistisch.
Emma als Hauptcharakter hat mir sehr gut gefallen, trotz ihrer starken Unsicherheit lässt sie nicht locker und traut sich einiges, um ihren damaligen Freundinnen Gerechtigkeit zu verschaffen. Man wird als Leser durch ihr Verhalten und ihre psychischen Auffälligkeiten oft in die Irre geführt und fragt sich einfach permanent beim Lesen, was hinter all den Ereignissen stecken könnte.
Das Ende war für mich völlig unvorhersehbar.

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