Gute Unterhaltung
Kein Tag ohne dichInhalt
Hannah ist Witwe. Vor 7 Jahren ist ihr Ehemann Caleb im Irak gefallen. Seitdem hat sie keinen neuen Partner gefunden, da sie aus vollem Herzen bei ihrem verstorbenen Ehemann ist.
Doch doch als sie ...
Inhalt
Hannah ist Witwe. Vor 7 Jahren ist ihr Ehemann Caleb im Irak gefallen. Seitdem hat sie keinen neuen Partner gefunden, da sie aus vollem Herzen bei ihrem verstorbenen Ehemann ist.
Doch doch als sie eines morgens zu einer Verabredung fahren möchte springt ihr Auto nicht mehr an. Ist es wirklich nur Zufall, dass sie ausgerechnet Nolan anrufen muss, damit er ihr Auto repariert? Ausgerechnet Nolan, den sie vor kurzem geküsst hat? Wie sich herausstellt nicht, denn ihr Vater Lincoln und ihr Großvater Elma haben alles genau so eingefädelt und ihr Auto ein klein wenig manipuliert.
Hannah lässt sich zum ersten Mal wieder auf einen Mann ein und verliebt sich in Nolan, der sie genauso hinnimmt wie sie ist und von ganzem Herzen liebt.
Doch können die beiden einfach so glücklich sein? Hannah kann ihre neue Liebe zumindest noch nicht offen ausleben. Sie hat Angst vor der Reaktion der Leute, besonders vor der Reaktion von ihren Schwiegereltern. Doch ganz im Gegensatz zu ihren Ausmalungen, übergibt ihr die Familien von Caleb einen Brief, den er ihr für den Fall der Fälle geschrieben hat und ihr die Erlaubnis dazu gibt jemand anderen zu lieben. So schön auch alles ist, wird die junge Liebe abermals auf den Prüfstand gestellt. Calebs Bruder macht Nolan und Hannah große Vorwürfe und auch Nolan hat etwas zu verbergen - er hat einen alkoholabhängigen Vater.
Doch gemeinsam gelingt es ihnen zusammen zu halten und Lösungen für ihre Probleme zu finden.
Beschreibung
Das Cover spricht wieder für sich. Er wirkt so wunderbar romantisch, verträumt und liebevoll. Das Pärchen sieht glücklich aus und die Landschaft um die beiden herum lässt einen von der Natur träumen, von Vermont und dem kommenden Frühling.
Die Geschichte an sich hat sich die Autorin Marie Force gut ausgedacht. Was auch schön ist, ist dass immer wieder bekannte Charaktere auftreten und man sich schon langsam an diese gewöhnt und sich auf die Handlungen dieser in den nächsten Bänden freuen kann.
Auch Will und Cameron aus dem ersten Teil werden manchmal noch wieder erwähnt und haben kleine Gastauftritte.
Die Familie Abbott ist einfach eine so liebenswerte und menschliche Familie, bei der man sich nur wohlfühlen kann. Jedes der Familienmitglieder ist mir unheimlich sympathisch.
Leider mochte ich Hannah im ersten Teil lieber, als in diesem, der auch noch ihr Teil ist. Sie kam mir zu wehleidig vor. Hat für meinen Geschmack viel zu häufig Nolan und den Menschen in ihrer Umgebung etwas vor geheult. Ich war nachher schon sehr genervt von Hannah und konnte daher nicht so gut mit ihr sympathisieren.
Nolan hingegen hat mir da schon besser gefallen. Diese liebevolle Art, wie er mit Hannah umgeht. Dass er trotz allem so zu ihr hält und um sie und ihre Liebe kämpft.
Marie Force hat auch hier wieder einen Roman geschaffen, der sich rasend schnell weglegen ist, was nicht zuletzt an ihrem Schreibstil liegt.
Trotz der vielen Liebesszenen - von denen ich mich frage wie viel Fantasie die Autorin haben mag, damit es in den kommenden Teilen nicht langweilig wird - hat mir das Buch gut gefallen. Die Liebesszenen sind liebevoll und zum Glück auch nicht vulgär geschrieben. Allerdings nehmen Sie mir etwas zu viel Raum ein.
Ich hoffe darauf, dass das in den nächsten Bänden etwas weniger wird.
Meinung
Das Buch bekommt von mir 4 Sterne. Im Vergleich zum ersten Teil hat mich das Buch nicht so sehr gepackt. Mir hat einfach nicht gefallen, dass Hannah ständig in Selbstmitleid verfallen ist und immer wieder das Thema Caleb aufgekommen ist. Natürlich ist der Tod eines geliebten Menschen ein großes Thema - auch noch nach Jahren. Ich kann verstehen, dass man sich Gedanken macht, wenn man sie neu verliebt. Aber dieses Thema kam ständig vor. Wenn ich Nolan wäre, hätte ich Hannah schon aufgegeben und wäre genervt von ihr gewesen. Er jedoch redet ihr immer wieder gut zu.
Auch das Liebesleben steht mir in diesem Buch zu sehr im Vordergrund. Weniger geht es um die Geschichten von Nolan und Hannah oder der Abbott Familie.