Stumpf & Unterhaltsam
Das Licht des SommersInhalt
Madeline ist Autorin auf der Insel Nantucket. Doch ausgerechnet zum Vorlage Termin neuer Ideen für einen Roman, ergreift sie die Schreibblockade und sie hat keine neuen Einfälle.
Was eignet sich ...
Inhalt
Madeline ist Autorin auf der Insel Nantucket. Doch ausgerechnet zum Vorlage Termin neuer Ideen für einen Roman, ergreift sie die Schreibblockade und sie hat keine neuen Einfälle.
Was eignet sich da besser, etwas aus dem Nähkästchen ihrer besten Freundin Grace zu schreiben, bei der scheinbar zur Zeit eine ganze Menge los ist? Denn nicht nur ihr Gärtner Benton, mit dem sie etwas anfängt, lässt Madelines Autorinnen Herz höher schlagen, auch der Skandal um Graces Mann Eddie und ihre beiden Zwillingstöchter rücken ins Augenmerk der Nantucket Bewohner und machen sich zu einem beliebten Klatsch und Tratsch Objekt.
Beschreibung
Das Cover ist vielversprechend. Es schreit nach Sommer, Sonne, Strand und mehr. Dass es um das Gärtnern geht, kann man den Cover bereits entnehmen. Garten hat immer etwas verträumtes, romantisches. Doch der pinke Stuhl daneben und auch der Tisch wirken auf mich jugendlich, abenteuerlich und nach Abschluss des Buches etwas verrucht.
Es steckt viel Leichtigkeit in diesem Cover, die im Buch allerdings nicht mehr zu finden ist.
Die Autorin hat zwar einen flüssigen und lockeren Schreibstil, dennoch ist das Thema nicht so sommerlich und fröhlich, wie man es von Elin Hilderbrand gewohnt ist.
Beinahe jeder Charakter stößt in diesem Roman auf seine ganz persönlichen Probleme. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und es wird so unheimlich viel getratscht untereinander, dass ich nachher nicht mehr wusste, wen ich überhaupt noch sympathisch finden kann und wen nicht. Ehrlich gesagt habe ich mit keinem der Charaktere harmoniert. Die Einzige die mir in dieser ganzen Situation leid tat war Hope.
Alle anderen hatten seltsame Fantasien, Zukunftspläne oder eigenartige Vorstellungen vom Leben. Nicht gerade das, was man sich unter einem Sommerroman vorstellt.
Dadurch dass jeder Charakter abwechselnd immer einen Teil des Romans aus seiner Sicht "erzählt" hat, konnte man auch schlecht eine Verbindung aufbauen.
Letztendlich steht immer wieder die Frage im Raum, ob man sein Handeln mit seinem Gewissen vereinbaren kann oder nicht. Ob man zu seiner Freundschaft, Familie oder Partner steht oder nicht.
Vor allem aber, das Ehrlichkeit viel wert ist.
Was ihr dennoch immer wieder gelingt ist, dass man als Leser einen guten Eindruck von der Insel Nantucket bekommt, auf welcher ich mittlerweile selber gerne Mal meinen Urlaub verbringen möchte.
Dass am Ende fast alles gut wird, ist auch in diesem Roman so. Dennoch für mich nicht wirklich zufriedend stellend. Womit ich mich wohl glücklich geben kann ist die Tatsache, dass Madeline und Grace Freunde bleiben.
Meinung
Ich kann dem Buch leider nur 3,5 Sterne geben. Es hat mich irgendwie nicht umgehauen und ich wurde von allen möglichen Problemen erfasst, die ich nicht immer vollkommen glaubwürdig fand.