Nette Weihnachtsgeschichte
All I want for ChristmasInhalt
In diesem Buch geht es um die Protagonisten Bea, die diese Weihnachten das erste Mal gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn feiern möchte. Die liebevolle Witwe ist Besitzerin eines kleinen Café, in dem ...
Inhalt
In diesem Buch geht es um die Protagonisten Bea, die diese Weihnachten das erste Mal gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn feiern möchte. Die liebevolle Witwe ist Besitzerin eines kleinen Café, in dem die unterschiedlichsten Leute ein- und ausgehen.
Durch ihre starken Depressionen und den Verlust ihres Mannes, wird ihr Leben nicht gerade leichter. Aus Angst vor dem Alleinsein hat sie eine Menge Leute - Nachbarn, Freunde und Fremde - zum Fest in ihr kleines Café eingeladen. Eigentlich hat sie gar keine Zeit für neue Menschen in ihrem Leben, ganz zu schweigen von einer neuen Liebe. Doch Weihnachten ist die Zeit der Wunder, und in der duftenden Wärme des Honey Pot Cafés werden aus Fremden allmählich Freunde und es gelingt ihr Lasten abzuwerfen, die sich schon lange mit sich herum trägt.
Beschreibung
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten gelesen, da ich bereits zwei andere Bücher der Autorin gelesen habe, die mich absolut überzeugt haben.
Als ich das Buch im Buchhandel entdeckte, musst es deshalb sofort mit.
Bea als Hauptprotagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie wirkt sehr überzeugend und auch die Depressionen und der Verlust in ihrem Leben werden gut dargestellt. Der Stress mit einem eigenen Café und die zusätzliche Belastung eines kleinen Sohns, lassen mich als Leser richtig mitfühlen.
Auch die zwei Nebencharaktere sind gestandene Persönlichkeiten, die mir als Leser sofort sympathisch waren und deren Handlungen ich absolut nachvollziehen kann.
Der Schreibstil ist flüssig und schön bildhaft dargestellt, so dass ich das Gefühl hatte, tatsächlich in London im Honey Pot zu sitzen.
Ich konnte mit Bea und ihren Freundinnen mitschwingen und mich von der Geschichte leiten lassen.
Die Kapitel sind schön kurz und es wird immer wieder zwischen den unterschiedlichsten Perspektiven gewechselt. Was für den Leser zu Beginn vorhersehbar, ändert sich in der Geschichte immer wieder, so dass es bis zum Schluss fesselt.
Die Autorin hat es geschafft, die vielen Thematiken des Verlustes, der Freundschaft, aber auch Krankheit, Neuanfang und verzeihen in den Zeilen realitätsnah zu verarbeiten.
Genau so etwas wünscht man sich doch zu Weihnachten!
Fazit
Mir hat das Buch prima gefallen und ich würde es auch tatsächlich in der Weihnachtszeit lesen. Es könnte den einen oder anderen Leser auch ein wenig runterziehen, da es Passagenweise auch ein wenig traurig ist.
Dennoch muss ich sagen, dass mich die Autorin nicht komplett mit ihrem Roman überzeugt hat, da ihre anderen Bücher einfach noch um einiges besser waren.
Ich freue mich trotzdem schon auf weitere Bücher von Amy Silver!