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Veröffentlicht am 12.09.2021

Besondere Geschichte voller Fantasie und Abenteuerlust

Fuchsland
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Fuchsland ist das Land, in dem das Glück zu Hause ist. Alle leben mit ihren Magielingen in Harmonie und Einklang. Als eines Tages jedoch ein Fremder namens Fion in Fuchsland auftaucht und ausversehen den ...

Fuchsland ist das Land, in dem das Glück zu Hause ist. Alle leben mit ihren Magielingen in Harmonie und Einklang. Als eines Tages jedoch ein Fremder namens Fion in Fuchsland auftaucht und ausversehen den größten Magieling beschädigt, geschieht das unvorstellbare. Alle Magielinge sind inaktiv. Die Bewohner machen Fion dafür verantwortlich. Doch Juna glaubt nicht daran. Als dann auch noch die Goldfüchse in der Stadt auftauchen, wagt Juna den Schritt in ein Abenteuer, welches alles verändern kann.

Das Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Ich liebe die Farben und die Gestaltung des Covers. Der Fuchs ist einfach nur zuckersüß. Man kann auf dem Cover auch Juna und Fion sehen, sowie die Ratsuhr. Die Illustrationen im Buch sind ebenfalls wunderschön und passend zur jeweiligen Szene im Buch. Es sind so viele Details verarbeitet, dass man merkt, dass man sich sehr viel Mühe mit der Gestaltung gegeben hat. Der Schreibstil ist angenehm und vor allem kindgerecht. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Katja schreibt sehr fantasievoll und bildlich.

Juna, Ilo und Fion sind die Hauptcharaktere in der Geschichte. Die Drei sind sympathisch und vor allem neugierig. Mit ihnen kann man das Abenteuer sehr gut begleiten. Sie ergänzen sich auf dem gesamten Weg sehr gut. Es macht wirklich Freude sie zu begleiten.

Fuchsland ist ein wirklich schönes Setting, welches einen wahrlichen Wohlfühlort beschreibt. Durch die Magielinge wirkt der Ort sehr lebhaft und harmonisch. Umgeben wird diese Idylle von einem Wald und einer Schlucht, die vermeintlichen Gefahren bergen. Die Fuchsländer sind eher unter sich und genießen ihr vollkommenes Leben.

In dem Buch werden Themen wie Freundschaft und Vorurteile thematisiert, die kindgerecht vermittelt werden. Eine große Rolle spielt auch der Hass, der in dieser Geschichte sehr gut und einfach dargestellt wurde. Es wird aber auch Abenteuerlust und Neugierde thematisiert. Ich finde es schön wie die Autorin diese Themen einfach und kindgerecht vermittelt ohne das es irgendwie schwer auf der Geschichte lastet. Es ist im Geschehen verwoben und macht somit wirklich Freude zu lesen.

Besonders die Auflösung am Ende hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass Missverständnisse auftreten können und dass es nie zu spät ist diese aus dem Weg zu räumen. Man kann über alles sprechen, man kann alles verzeihen und man kann alles wieder gerade biegen. Man muss nur dazu bereit sein.

Diese Geschichte ist wirklich besonders. Sie ist fantasievoll, abenteuerlustig und steckt voller Weisheiten. Ein tolles Buch, um in eine fabelhafte Welt einzutauchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2021

Schöne Reihe, die viele Emotionen und jede Menge Humor bereithält

The Secret Book Club – Liebesromane zum Frühstück
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Noah ist in Alexis verliebt. Doch er traut sich nicht ihr seine Liebe zu gestehen. Die Angst seine beste Freundin zu verlieren ist einfach zu groß. Doch seine Freunde merken es ihm an und erkennen wie ...

Noah ist in Alexis verliebt. Doch er traut sich nicht ihr seine Liebe zu gestehen. Die Angst seine beste Freundin zu verlieren ist einfach zu groß. Doch seine Freunde merken es ihm an und erkennen wie verzwickt die Situation ist. So wird er kurzer Hand in den Buchclub eingeladen. Noah ist jedoch skeptisch, ob Liebesromane wirklich weiterhelfen können.

Das Cover gefällt mir eigentlich ganz gut. Es passt schön zu den anderen beiden Covern. Der Schreibstil von Lyssa ist wieder sehr flüssig und humorvoll. Sie schreibt aber auch emotional und einfühlsam. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Noah und Alexis erzählt und lässt somit in die beiden Gefühlswelten eintauchen.

Alexis ist eine sympathische Frau, die stets hilfsbereit und zuvorkommend ist. Sie hat ein ruhiges und sanftes Wesen, welches sie manchmal naiv wirken lässt. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck. Noah ist ein eigensinniger Mann, der einen starken Charakter hat. Man kann seine Zuneigung für Alexis mit jeder Faser spüren. In ihrer Gegenwart fühlt er sich wie ein kleiner Junger und kommt aus dem Schwärmen nicht raus. Für Alexis schlägt sein Herz. Er ist auch immer für sie da, wenn sie ihn braucht. Der Funke zwischen den Beiden ist da, er muss nur noch übergehen und das gilt von beiden Seiten. Das macht die Beiden zusammen einfach nur unheimlich süß.

Ich finde die Idee mit dem Männer-Buchclub richtig genial. Es hat so viel Potential. Daher bin ich auch ein wenig enttäuscht, dass im abschließenden Teil der Buchclub wieder eine nebensächliche Rolle gespielt hat. Wobei ich sagen muss, dass es im zweiten Band auch schon der Fall war. Daher wundert es mich nur bedingt. Dennoch hätte ich mir mehr Buchclub gewünscht.

Ich liebe den Humor, den die Autorin in ihre Geschichte einfließen lässt. Ich muss einfach so oft schmunzeln. Allein die Kommentare vom Russen sind einfach göttlich. Die Autorin trifft genau meinen Humor. Darüber hinaus ist die Geschichte aber auch leicht und emotional. Ich kann es auch sehr gut nachvollziehen, dass wenn man sich in seinen besten Freund oder in seine beste Freundin verliebt, dass das keine einfache Situation ist. Ich finde es sehr authentisch geschrieben. Ich liebe die Dialoge zwischen Noah und Alexis. Sie sind einfach nur süß miteinander.

Ich finde es etwas schade, dass die Reihe nun zu Ende ist. Grundsätzlich würden sich ja noch ein paar Charaktere für eine eigene Geschichte anbieten. Aber ich denke, dass wenn der Buchclub schon seit Band 2 in den Hintergrund rückt, dass es keinen Sinn macht unter dem Titel weitere Bücher zu veröffentlichen. Das finde ich wirklich schade, denn mir gefällt die Idee mit dem Buchclub wirklich sehr.

Eine schöne Reihe, die viele Emotionen und jede Menge Humor bereithält.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2021

Leider enttäuschend, auch wenn ich das Potential enorm finde

Das Reich der Asche - Realm Breaker 1
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Die Welt hängt am seidenen Faden. Nur Corayne kann scheinbar alle retten, denn in ihren Adern fließt das Blut der alten Cor. Nur mit ihr können die Spindeln im Reich geschlossen und versiegelt, wenn nicht ...

Die Welt hängt am seidenen Faden. Nur Corayne kann scheinbar alle retten, denn in ihren Adern fließt das Blut der alten Cor. Nur mit ihr können die Spindeln im Reich geschlossen und versiegelt, wenn nicht sogar zerstört, werden. Auf ihrer Reise begleiten sie zahlreiche Charaktere, die aus diversen Schichten und Berufsgruppen kommen.

Das Cover gefällt mir richtig gut und lässt eine actionreiche Geschichte vermuten. Der Schreibstil selbst ist in Ordnung. Jedoch ist der Lesefluss im Buch ziemlich zäh, da sehr viele Fantasienamen vorkommen und man erst einmal ins Buch kommen muss. Man muss erst mal die gesamte Welt kennenlernen und die Begrifflichkeiten verstehen. Diese werden nämlich leider nicht ausführlich erklärt, sondern es wird davon ausgegangen, dass man Spindeln und der gleichen aus dem Kontext heraus versteht.

Die zahlreichen Charaktere machen das Geschehen nicht weniger anstrengend. Sie kommen zwar im Laufe der Geschichte erst als Gruppe zusammen, jedoch fiel es mir persönlich schwer den Überblick zu behalten. Vor allem weil man auch nicht wirklich viel über die Charaktere erfährt und sie somit eher weniger im Gedächtnis durch bspw. Eigenheiten bleiben. Es sind aus meiner Sicht zu viele Charaktere.

Corayne an-Amarat ist eine junge Frau, die unter den Machenschaften ihrer Mutter und dem unbekannten Vater leidet. Sie ist nicht bereit für ihren Traum zu kämpfen und lässt sich leicht beeinflussen. Sie ist dennoch der Schlüssel zur Rettung des Reiches. Andry Trelland ist der Knappe, der stets loyal und ehrlich ist. Sorasa Sarn ist eine Assassine, die nur auf ihren Vorteil bedacht ist. Sie ist tödlich und kennt die Gefahren der Welt. Domacridhan ist der Unsterbliche, der weit über 500 Jahre alt ist. Er hat unvorstellbare Kräfte, die seine Artgenossen jedoch nicht zur Rettung einsetzen wollen. Er ist jedoch gewillt das Reich zu retten. Valtik ist die Hexe, die permanent in Rätseln spricht, die scheinbar keinen Sinn ergeben. Sie kann die Zukunft vorhersagen. Es gibt noch ein paar mehr Charaktere, die eine Rolle spielen.

Das Setting ist großartig. Die Welt ist sehr groß und weit gedacht. Die detaillierte Beschreibung der Orte gibt ein gutes Bild vor Augen. Zudem gibt es eine Karte im Buch, die bei der Orientierung hilft. Die Welt ist zudem auch sehr komplex, sodass man sie erst kennenlernen muss, um sie überhaupt verstehen zu können. Das Wordbuilding ist ebenfalls super. Victoria Aveyard hat eine großartige und vor allem einzigartige Welt erschaffen, in der man sich schlichtweg verlieren kann und die einen in seinen Bann zieht.

Dennoch liest sich das gesamte Buch wie eine super lange Einleitung. Die Charaktere reisen unheimlich viel durch die Welt. Es hat mich ein wenig an der Herr der Ringe erinnert. Dort reisen sie ja auch tagelang durch die Gegend. Aus diesem Grund gibt es aus meiner Sicht relativ wenig Handlung. Dies finde ich sehr schade. Es ist irgendwie nicht wirklich etwas passiert. Somit gibt es auch so gut wie keine Spannung, die mich an das Buch fesseln könnte. Ich habe wirklich lange für das Buch gebraucht, da ich es unbedingt zu Ende lesen wollte. Ich finde die Reihe „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard wirklich genial, daher habe ich mich auch riesig über dieses Buch gefreut. Jedoch konnte das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden.

Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Die Charaktere, die super verschieden sind und auch die Welt, die so groß und komplex ist. All dies gibt so viel Spielraum für die Geschichte. Aus meiner Sicht wurde das Potential nur leider nicht ausgeschöpft. Ich kann nur hoffen, dass der zweite Band deutlich besser wird. Ich erwarte einfach mehr Handlung und mehr Spannung.

Für mich ist das Buch leider enttäuschend, auch wenn ich das Potential inkl. der Welt und den Charakteren wirklich enorm finde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2021

Ich liebe die Schlümpfe!

Die Schlümpfe. Band 7
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Geschichte 1: Der Zauberschlumpf

Ein Schlumpf möchte unbedingt von Papa Schlumpf zaubern lernen, doch Papa Schlumpf möchte es ihm nicht zeigen, weil er denkt, dass er zu jung dafür ist. Doch der kleine ...

Geschichte 1: Der Zauberschlumpf

Ein Schlumpf möchte unbedingt von Papa Schlumpf zaubern lernen, doch Papa Schlumpf möchte es ihm nicht zeigen, weil er denkt, dass er zu jung dafür ist. Doch der kleine Schlumpf lässt sich nicht von seinem Plan abhalten. Daher beschließt er bei Gargamel eine Zauberformel zu klauen ohne jedoch zu wissen, was er damit zaubert. Der Zauber geht auch gehörig nach hinten los und Papa Schlumpf muss ihm helfen.

Geschichte 2: Schlumpffallen

Gargamel stellt viele einfallsreiche Fallen auf, sodass ein Schlumpf nach dem Anderen ihm in die Fallen läuft. Doch die Schlümpfe wären nicht die Schlümpfe, wenn sie nicht Papa Schlumpf hätten, der sie alle befreit.

Geschichte 3: Romeo(s) und Schlumpfine

Schlumpfine möchte heiraten und zieht somit die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Alle Schlümpfe versuchen sie von sich zu überzeugen. Doch Schlumpfine kann sich nicht entscheiden und so bleibt sie wie immer ohne Partner, dafür aber mit vielen Freunden.

Mir gefällt das Cover wieder richtig gut. Das Cover zeigt eine Szene aus der ersten Geschichte und spiegelt sehr schon Inhalt wieder. Die Geschichten haben mir auch wieder richtig gut gefallen. Sie greifen immer ein bestimmtes Thema auf und behandeln es mit einer guten Portion Schlumpf und Humor. Ich finde es auch schön, dass Schlumpfine wieder einen Auftritt in der Geschichte hat. Ich hatte mich schon gewundert, warum sie nicht mehr vorkommt. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und hoffe, dass sie auch wieder dabei sein wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2021

Konnte mich leider nicht so emotional abholen wie erhofft

Free like the Wind
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Rae hat ein schlimmes Ereignis erlebt, welches sie gebrochen hat. Mit Hilfe ihrer Freunde Haven und Jax kämpft sie sich zurück ins Leben. Doch sie weiß nicht, was sie möchte und wie ihr Leben weitergehen ...

Rae hat ein schlimmes Ereignis erlebt, welches sie gebrochen hat. Mit Hilfe ihrer Freunde Haven und Jax kämpft sie sich zurück ins Leben. Doch sie weiß nicht, was sie möchte und wie ihr Leben weitergehen soll. Sie möchte sich voll auf sich konzentrieren und den Kopf frei bekommen. Daher beschließt sie durch den Nationalpark zu wandern, indem Haven und ihr Vater lebt. Da sie keine Erfahrung hat und der Park zu groß ist, ist es für sie zu gefährlich. Aus diesem Grund begleitet sie Cayden.

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Für mich versprüht dieses Cover einen Hauch Kanada. Kiras Schreibstil ist sehr bildlich, sodass man sich mitten im Nationalpark fühlt. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Rae und Cayden erzählt, sodass man in beide Gefühlswelten eintauchen kann.

Das Setting im Nationalpark ist wieder wunderschön. Ich liebe diese Wald-Atmosphäre, die einen nach Kanada versetzt. Ich mag dieses blätterraschelnde Gefühl, welche Kira durch ihren Schreibstil vermittelt.

Rae ist eine sympathische junge Frau, die man direkt ins Herz schließt. Cayden hingegen ist der klassische Aufreißer-Typ, der tief im Inneren einen weichen Kern hat. Rae kennt man auch schon aus Band 1, daher empfiehlt es sich die Bücher der Reihe nach zu lesen. Die Bücher können jedoch auch unabhängig voneinander gelesen werden, da sie in sich abgeschlossen sind.

Die Entwicklung von Rae wird zum Großteil durch Cayden beeinflusst. Sie entwickelt sich eher

durch Umwelteinflüsse, statt aus eigener Kraft von innen heraus. Das finde ich etwas schade, denn ich hatte von Rae es einfach anders erwartet. Sie wirkte auf mich immer stark und selbstbewusst. Cayden hat für mich einen regelrechten Selbstzerstörungstrieb, den Rae durchbricht. Für mich waren die beiden Entwicklungen, die sich gegenseitig beeinflussen irgendwie erzwungen. Es kam mir nicht so natürlich vor, sodass ich irgendwie keine emotionale Bindung aufbauen konnte. Es konnte mich einfach emotional nicht berühren.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir ziemlich schwer gefallen. Für mich hat es sich ziemlich gezogen. Erst ab dem Nationalpark wurde ich mit der Geschichte etwas wärmer. Das Kanada-Feeling kam zwar auf, aber die Emotionen blieben bei mir leider aus.

Kira hat eine Geschichte voller Schuldgefühle und Ängste geschrieben, die jedoch nicht zu schwer belasten. Sie schafft es wichtige Themen so anzusprechen, sodass sie immer noch leicht wirken. Dennoch werden sie aus meiner Sicht nicht so gut durch die Charaktere transportiert wie ich es mir erhofft hatte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere