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Veröffentlicht am 03.06.2021

Reise in die Unterwelt

Underworld Chronicles - Verflucht
2

Meinung

Nora hat eine Gabe, die sie selbst für einen Fluch hält. Sie kann die Gedanken hören, wenn sie andere Menschen berührt. Aus diesem Grund hat sie keine Sozialkontakte. Sie lebt alleine und in sich ...

Meinung

Nora hat eine Gabe, die sie selbst für einen Fluch hält. Sie kann die Gedanken hören, wenn sie andere Menschen berührt. Aus diesem Grund hat sie keine Sozialkontakte. Sie lebt alleine und in sich gekehrt. Sie hat in der Vergangenheit viele schlimme Ereignisse durchleben müssen, sodass sie kein Vertrauen in die Menschen legt – vor allem nicht in Männer. Als einen Tages ihr Nachbar ihr auflauert, beschließt sie ihn im Underworld abzuhängen. Doch dabei gerät sie auf den Radar der Unterweltler, was sie eigentlich vermeiden wollte.

Das Cover ist wunderschön und mysteriös. Ich liebe die vielen Details auf dem Cover. Es ist ein richtiger Eyecatcher. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er ist flüssig und leicht geschrieben. Vor allem aber ist das Buch sehr humorvoll geschrieben und trifft meinen Humor auf den Punkt. Jacky schafft es mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann zu ziehen, denn das Buch ist so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wird aus der Sicht von Nora erzählt, wodurch ich mich besser in sie hineinversetzen konnte.

Die Charaktere sind alle auf ihre eigene Art und Weise speziell, aber auch super sympathisch und vor allem gut herausgearbeitet. Nora lebt sehr zurückgezogen und ist eher in sich gekehrt. Sie vermeidet jeglichen Sozialkontakt, um nicht mit ihrer Gabe in Kontakt zu kommen. Der einzige Freund, den sie hat, ist ein Online-Kontakt mit dem sie sich im Chat über die Unterwelt austauscht. Sie ist trotz ihrer Vergangenheit sehr mutig und hilfsbereit. Und im Laufe der Geschichte merkt man auch, dass sie dem einen oder anderen Unterweltler auch loyal gegenüber ist.

Terence hat es mir in der Geschichte besonders angetan. Er ist ein Troll und durchaus angsteinflößend, jedoch hat er ein so großes Herz. Ich liebe seinen Beschützerinstinkt. Vor allem aber mag ich seinen Humor.

Ich mag Noras Anziehung auf Männer, deren Ursprung leider noch nicht geklärt ist. Ich finde es super amüsant wie die ganzen Unterweltler sich von ihr angezogen fühlen. Das verschafft die ein oder andere witzige Szene.

Die Charaktere sind wirklich toll. Ich mag sie alle auf ihre Art und Weise. Wobei mir der Meistervampir eher unsympathisch ist. Er verhält sich teilweise wie ein kleines Kind. Ich finde es bemerkenswert wie sich die Freundschaften im Laufe der Geschichte aufgebaut haben. Vor allem die Freundschaft zwischen Nora und Terence hat mein Herz berührt. Die zwei sind einfach nur großartig zusammen.

Von der Geschichte selbst bin ich total begeistert. Es ist zwar keine neue Idee, aber man muss das Rad auch nicht neu erfinden. Ich war von Anfang bis zum Ende in der Geschichte gefangen. Die Spannung war einfach konstant gut, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.

Vor allem die Welt, in der die Geschichte spielt, finde ich super. Es spielt in unserer Welt, in der noch die Unterweltler leben. Die Menschen wissen zwar nichts von ihnen, aber sie führen im Grunde eine friedliche Co-Existenz. Ich mag die ganzen Details, die das Konstrukt in sich aufgehen lässt.

Bei diesem Buch braucht ihr dringend Nervennahrung für die Spannung und Taschentücher, weil euch die Tränen vor lauter Lachen kommen. Die Geschichte hat mich zum einen sehr gut unterhalten und zum anderen richtig in ihren Bann gezogen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2021

Spannend, bewegend und eine wahrliche Achterbahnfahrt der Emotionen

Secret Academy
0

Meinung

Nur weil Alexis ihre Schwester retten wollte, sitzt sie nun im Gefängnis, weil man sie für eine Verräterin hält. Auch wenn ihre Schwester nun beim MI20 unter deren Schutz steht, ist sie noch lange ...

Meinung

Nur weil Alexis ihre Schwester retten wollte, sitzt sie nun im Gefängnis, weil man sie für eine Verräterin hält. Auch wenn ihre Schwester nun beim MI20 unter deren Schutz steht, ist sie noch lange nicht außer Gefahr. So muss Alexis auch im Gefängnis noch für ihre Schwester kämpfen. Daher muss sie ausbrechen und auf eigene Faust die Bösen stellen, damit alles endlich ein Ende haben kann. Doch leider scheint nichts so zu sein, wie sie erhofft oder angenommen hatte.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es zeigt eine stolze junge Frau, die wahrscheinlich Alexis sein soll und den Ort der Handlung – London. Der Schreibstil ist richtig toll. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen. Die Spannung wird im Buch sehr schön aufgebaut und bleibt konstant, sodass man unbedingt weiterlesen möchte.

Alexis wächst während der gesamten Geschichte über sich hinaus. Dabei muss sie herausfinden, wem sie vertrauen kann und wohin sie eigentlich gehört. Dabei lernt sie immer mehr über ihre eigenen Kräfte und nimmt diese auch ganz anders wahr. Dabei bleibt sie ihren Charaktereigenschaften treu und zeigt sich hilfsbereit und liebenswert gegenüber den Menschen, die ihr am Herzen liegen. Sie ist auch loyal gegenüber den Menschen, die es verdient haben. Dabei ist sie stets mutig und steht für andere Menschen ein.

Ich finde es bemerkenswert wie sie die Regeln missachtet, um ihre Schwester zu retten und zu schützen. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Jedoch kann es ihr Umfeld nicht oder nur bedingt. Das finde ich etwas schade, sodass ich Mitleid mit ihr habe. Ich bewundere ihren Mut so sehr.

Dean hat es mir in dem Buch wahrlich nicht einfach gemacht. Er hat etwas sehr in schwarz-weiß gedacht. Gerade auch zu Beginn des Buchs handelt er sehr mechanisch, weil ihm auch schlichtweg die Informationen fehlen. Erst durch seinen Onkel werden ihm die Augen geöffnet und der „alte“ Dean ist wieder da.

Ich mag besonders die Dynamik in der Geschichte, die durch diverse Protagonisten hervorgerufen wird. Man konnte sich bei der einen oder anderen Person nicht wirklich sicher sein, ob sie auf der einen oder anderen Seite stand.

Ich finde, dass es ein spannendes Finale ist und auch ein gelungener Abschluss für die Dilogie ist. Die Reihe konnte mich wirklich in ihren Bann ziehen und faszinieren. Ich habe die ganze Zeit mit Alexis mitgefiebert und selbst versucht die Puzzleteile zusammenzusetzen. Dabei wurde ich immer mal wieder überrascht.

Die Geschichte ist spannend, bewegend und eine wahrliche Achterbahnfahrt der Emotionen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2021

Schöne Lesestunden

Durch die kälteste Nacht
0

Meinung

Nach einem tragischen Unfall ist Kennedy am Boden zerstört. Ihr einziger Trost sollte ihr Ehemann sein, der sie jedoch vertreibt und der ihr die Schuld an dem Unfall und an ihrem Verhalten gibt. ...

Meinung

Nach einem tragischen Unfall ist Kennedy am Boden zerstört. Ihr einziger Trost sollte ihr Ehemann sein, der sie jedoch vertreibt und der ihr die Schuld an dem Unfall und an ihrem Verhalten gibt. Da ihr Mann sie vor die Tür setzt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu ihrer Schwester zu fliehen. Diese hat ein Haus in Havenbarrow, in dem Kennedy wohnen kann. Dort trifft sie unerwartet auf Jax, den sie aus ihrer Kindheit kennt und mit dem sie so viele schöne Erinnerungen teilt. Doch Jax hat sich verändert und sein Ruf eilt ihm voraus.

Das Cover ist schlicht gehalten und gibt nicht viel über den Inhalt des Buches preis. Es gefällt mir jedoch sehr gut. Ich mag diese Stille und Bewegung im Cover, welches durch die Welle und die Farbe hervorgerufen wird. Der Schreibstil ist, wie von Brittainy nicht anders gewohnt, sehr gefühlvoll und emotional. Die Geschichte wird aus der Sicht von Kennedy und Jax erzählt, wodurch man einen besseren Einblick in deren Gefühlswelt erlebt. Darüber hinaus gibt es immer mal wieder Sprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, wodurch sich die Puzzlestücke zusammensetzen.

Kennedy ist ein ziemlich ängstlicher Mensch, was ihr nach dem Unfall wohl nicht zu verübeln ist. Sie ist bedingt durch ihren Mann auch sehr eingeschüchtert, sodass sie sich in ihr Schneckenhaus verkriecht. Jax steckt so voller Wut und verschließt sich vor der Welt. Er lässt niemanden an sich ran. Keiner weiß, was in ihm vorgeht. Er wirkt auf den ersten Blick wie der üble Badboy der Stadt. Doch im Laufe der Geschichte merkt man, dass ihm einiges wiederfahren ist und er sich nur versucht zu schützen, in dem er sich hinter seiner Fassade versteckt.

Im Laufe der Geschichte entwickeln sich Beide weiter und lernen voneinander mit ihren Ängsten und Verlusten umzugehen. Dabei wird auch weitestgehend auf Kitsch und Drama verzichtet, sodass es sehr realistisch wirkt und mich berührt.

Man wird gerade zu Beginn der Geschichte schnell ins Geschehen reingeworfen und ist auch direkt mitten drin. Nach nur wenigen Seiten wird einem klar, mit welchen Dämonen die Protagonisten kämpfen.

Die Kleinstadt mit ihren Tratsch- Tanten finde ich sehr amüsant. Es gibt in jeder kleinen Stadt ein paar Menschen, die über alles und jeden Bescheid wissen. Das hat die Geschichte in vielen Situationen auch etwas aufgelockert. Aber es gibt auch liebenswerte Einwohner der Stadt, die man auch sofort in sein Herz schließt. Besonders Connor hat es mir angetan. Er ist so quirlig und liebenswert. Ein Mensch, der in den Tag hineinlebt und alles so nimmt wie es ist. Und was ihm nicht passt, packt er an.

Dennoch muss ich gestehen, dass mich die Geschichte nicht ganz so emotional mitnimmt. Ich kann es leider auch nicht genau beschreiben, was mir gefehlt hat. Aber irgendwie ist der Funke nicht so ganz übergegangen. Die Themen haben mir gut gefallen, doch leider sind es ein paar Themen zu viel, die es auch etwas schwer gemacht haben. Auch die Wendung zum Schluss ging mir etwas zu schnell. Es lief mir einfach alles zu aalglatt ab.

Aber alles in allem ist es ein schönes Buch, welches schöne Lesestunden verspricht. Die Charaktere sind toll und liebenswert, sodass man sie direkt ins Herz schließt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2021

Eine nette Geschichte für zwischendurch

The Last Goddess, Band 2: A Kiss Stronger Than Death
0

Meinung

Blair rettet Ryans Leben und leitet somit unbeabsichtigt Ragnarök ein. Die Beiden versuchen einen Weg zu finden Ragnarök aufzuhalten. Beide müssen sie sich ihren Feinden, den Göttern und sich ...

Meinung

Blair rettet Ryans Leben und leitet somit unbeabsichtigt Ragnarök ein. Die Beiden versuchen einen Weg zu finden Ragnarök aufzuhalten. Beide müssen sie sich ihren Feinden, den Göttern und sich selbst stellen. Was sind sie bereit zu opfern? Welche Entscheidung ist die Richtige? Und können sie es schaffen ihre Welt und die der Götter zu retten?

Das Cover gefällt mir persönlich leider nicht so gut. Es ist durch das Gold sehr überladen. Leider finde ich auch die Verarbeitung vom Umschlag nicht so ideal. Nach dem Lesen hat leider Gold von der Schrift gefehlt. So etwas sollte eigentlich nicht passieren. Ich habe das Buch ganz normal gehalten und schwups scheinen meine Finger das Gold weggerubbelt zu haben. Der Schreibstil ist flüssig und jugendlich gehalten. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Blair und Ryan erzählt, wobei Ryans Anteil vielleicht 10% ausmacht. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Blairs Perspektive erzählt.

Blair und Ryan sind wie bereits in Band 1 sehr sympathisch. Sie versuchen ihren Platz in der Welt zu finden. Auch wenn sie unterschiedliche Vorfahren haben, so sind diese doch enger verbunden als gedacht. Mein besonderer Liebling im Buch ist das Eichhörnchen Ratatöskr. Es ist so herrlich quirlig und ich liebe es, wenn es seine Nüsschen wirft. Ich glaube jedes Buch braucht so einen kleinen pelzigen Hauptstar in der Geschichte.

Nach dem Cliffhanger in Band 1 wollte ich unbedingt wissen wie die Geschichte zu Ende geht. Ich liebe die Mythologie rund um die Götter. Ich finde es jedoch schade, dass die Götter keinen größeren Teil in der Geschichte eingenommen haben.

Leider finde ich die Geschichte nicht ganz so spannend. Vieles ist vorhersehbar und einiges wird auch ganz schön in die Länge gezogen. In einigen Situationen ging es aus meiner Sicht auch nicht wirklich weiter. Ich hatte das Gefühl, dass gerade Blair und Ryan auf der Stelle standen und sich nichts getan hat. Ich muss gestehen, dass mich das Buch zwischenzeitig leider nicht in seinen Bann ziehen konnte. Der alles entscheidende Kampf konnte mich jedoch überraschen. Ich mochte diese Wendung total gerne. Jedoch finde ich es schade, dass sich Blair so schnell ablenken lässt und ihr so viele Fehler passieren. Es grenzt an ein Wunder, dass das Buch so ausgegangen ist.

Alles in Allem bin ich jedoch zufrieden mit dem Buch. Es ist eine nette Geschichte für zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2021

Viele Charaktere, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen

Clans von Cavallon (3). Im Bann des Einhorns
0

Meinung

Sam und Tordred suchen neue Verbündete, da ein weiteres Band auf Sam liegt, welches ihm das Leben zur Hölle macht. Dabei ist ihnen Dromego stets hinterher. Er will seinen Plan ganz Cavallon zu ...

Meinung

Sam und Tordred suchen neue Verbündete, da ein weiteres Band auf Sam liegt, welches ihm das Leben zur Hölle macht. Dabei ist ihnen Dromego stets hinterher. Er will seinen Plan ganz Cavallon zu unterwerfen unter allen Umständen durchsetzen. Aber dafür braucht er die Verbindung von Sam und Tordred. Doch die Beiden haben ganz andere Pläne.

Das Cover ist wieder wunderschön. Man sieht ein kräftiges Einhorn mit einem Jungen, wodurch die Protagonisten sehr gut eingefangen werden. Zudem bekommt man einen Einblick ins Land Cavallon. Der Schreibstil ist flüssig und für das Alter entsprechend leicht. Die Geschichte enthält so viel Mut, Heldentaten und jede Menge Ehrgeiz.

Ich finde es schön, dass wieder alle Charaktere aus den vorherigen Bänden dabei sind. Ich mag es auch wie die Geschichte zwischen den einzelnen Protagonisten hin und her springt. Jedoch erfolgt dieser Sprung häufig nach jedem Kapitel, was mir persönlich dann zu viel ist. Ich wurde dadurch einige Mal aus der Geschichte eines Charakters gerissen und in eine andere Geschichte geschoben.

Die Sprünge haben es mir leider auch etwas schwer gemacht zu erkennen, wo ich mich gerade in Cavallon befinde. Ohne die wunderschöne Karte wäre ich das ein oder andere Mal aufgeschmissen gewesen. Dies hat leider den Lesefluss für mich etwas unterbrochen.

Ich finde es spannend wie Dromegos Pläne durchkreuzt werden und wie Lysander seinem Vater die Stirn bietet. Lysander ist ein mutiger Held in der Geschichte, den ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Aber aus meiner Sicht sind es zu viele Charaktere, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen. Ich bin jedoch froh, dass sich deren Wege öfter mal kreuzen.

Band 3 hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen wie die beiden Vorgänger. Ich freue mich jedoch auf den finalen Band und bin gespannt wie die Geschichte ausgehen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere