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Veröffentlicht am 23.01.2021

Ameisen, die gegen Götter kämpfen

Beta Hearts
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Nach dem bitteren Rückschlag gegen KAMI müssen sich erst einmal alle sammeln. Auch wenn Byth Hoffnung gibt, so haben sie dennoch keine finale sichere Lösung gegen KAMI. Dennoch wollen sie nichts unversucht ...

Nach dem bitteren Rückschlag gegen KAMI müssen sich erst einmal alle sammeln. Auch wenn Byth Hoffnung gibt, so haben sie dennoch keine finale sichere Lösung gegen KAMI. Dennoch wollen sie nichts unversucht lassen. Andra hingegen glaubt nicht an diesen Weg. Sie möchte eine friedlichere Lösung finden. Zwischen Machtspielen und Intrigen versuchen Okijen, Andra, Flover, Luke und Byth ihren Weg zu gehen und das Leben aller zu retten. Doch leider teilt sich das Lager und zwei sehr unterschiedliche Wege werden eingeschlagen.

Das Cover passt hervorragend in die Reihe. Es trifft zwar nicht ganz meinen Geschmack, aber ich kann verstehen, warum es so gewählt wurde. Der Schreibstil von Marie ist leicht und bildhaft. Die Kapitel werden aus den Perspektiven der einzelnen Charaktere geschrieben. So bekommt man einen ganzheitlichen Überblick über das Geschehen und kann auch eine Verbindung zu den einzelnen Charakteren aufbauen.

Mir haben vor allem die Kapitel gefallen, die aus der Sicht von KAMI geschrieben wurden, denn so habe ich einen Einblick in ihre Gedanken bekommen. Ich konnte ihre Beweggründe besser nachvollziehen.

Andra hat sich von Anfang bis zum Ende als mein Lieblingscharakter entpuppt. Sie ist so unglaublich mutig. Sie hinterfragt alles. Sie sucht stets nach einem friedlichen Ausweg und ist eine Optimistin. Sie hat ganz klar für sich definierte Prinzipien, von denen sie nicht abweichen möchte.

Auch Luke und Flover haben mir in diesem Band richtig gut gefallen. Die Beiden hinterfragen wie Andra alles und versuchen ihren Platz in der Welt zu finden. Okijen hat mir auch sehr gut gefallen, denn gerade er hat in diesem Band eine tolle Entwicklung.

Die Reihe wurde besonders zum Ende hin nochmal richtig spannend. Mir gefällt es auch, dass es politisch und gesellschaftskritisch wurde. Welche Regierung sollte die Macht haben? Welche Lebensweise ist die richtige? Was macht uns zu dem, was wir sind? Sind wir gut oder böse? Wem dürfen wir welche Technologie zugänglich machen? Es waren viele Fragen, die mich auch zum Nachdenken gebracht haben. Denn auf viele Fragen gibt es einfach keine allgemeingültige Antwort.

Auch wenn ich das Ende sehr gelungen finde, so ist es dennoch etwas offen gehalten, so dass man seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen kann. Ich für meinen Teil könnte mir sogar einen weiteren Band vorstellen. Wobei ich dennoch mit dem Abschluss zufrieden bin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Das Buch konnte mich nicht in seinen Bann ziehen

Mister Secret
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Meinung

Asha ist die jüngere Schwester von Eden, die in diesem Band auf die Suche nach ihrem Mister Right ist. Doch die Suche nach dem richtigen Mann gestaltet sich alles andere als einfach, denn Asha ...

Meinung

Asha ist die jüngere Schwester von Eden, die in diesem Band auf die Suche nach ihrem Mister Right ist. Doch die Suche nach dem richtigen Mann gestaltet sich alles andere als einfach, denn Asha hat eine Checkliste, die jeder Mann erfüllen muss. Die Kriterien sind jedoch nicht so einfach zu erfüllen. Frustriert, dass sie noch keinen perfekten Mann gefunden hat, legt sie eine Dating-Pause ein. Als sie auf Professor Feelgood im Internet stößt, wittert sie ihre berufliche Chance und möchte sein Buch für ihren Arbeitgeber gewinnen. Als der Deal endlich in der Tasche ist und sie die Lektorin werden soll, steht auch das erste Kennenlernen an. Doch Professor Feelgood ist kein Unbekannter für Asha.

Das Cover von Band 2 gefällt mir genauso gut wie von Band 2. Es lässt eine heiße und romantische Geschichte erahnen. Auch der Schreibstil von Leisa ist wieder toll. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist auch sehr humorvoll.

Asha ist eine absolute Romantikerin und Träumerin. Ihre Checkliste ist so utopisch, dass es wenig verwunderlich ist, dass sie keinen Mann findet. Als sie dann eine Dating-Pause einlegt und ihren Fokus auf die Arbeit legt, wird es spannender. Sie möchte endlich den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen. Dabei verbeißt sie sich sosehr an den Gedanken, dass es schon sehr krampfhaft wirkt. Sie braucht unbedingt ein riesen Projekt. Dabei ist ihr alles Recht. Professor Feelgood wirkt sehr unnahbar und auch gefühlvoll. Doch als er mit Asha in Kontakt gerät verflüchtigt sich dieser erste Eindruck.

Mir hat die erste Message des Buches sehr gut gefallen: Nichts im Internet scheint so wie es ist. Die Fantasie, die Professor Feelgood anregt, entspricht nicht der Realität. Damit ist dann auch die erste Bombe geplatzt. Aber damit ist dann leider auch der Zauber des Buches gebrochen. Ich hatte gehofft, dass die Identität von Professor Feelgood noch länger geheim bleibt. Denn im ersten Buch war dies der Fall und das hat mir so gut gefallen. Hier ist das Feeling für mich sehr schnell abgeflaut.

Irgendwie konnte mich die Geschichte nicht in ihren Bann ziehen, was ich sehr schade finde. Vor Allem weil mir der erste Band so gut gefallen hat. Doch ich mag einfach keine Charaktere, die sich konstant streiten, sich gegenseitig sticheln und sich anmotzen. Und das obwohl sie sich eigentlich zueinander hingezogen fühlen. Das hat für mich irgendwie nicht so ganz zusammengepasst. Es sollte wohl das Motto „Was sich liebt, das neckt sich“ dargestellt werden, aber irgendwie kam das für mich nicht so rüber. Dieses ständige hin und her zwischen den Beiden hatte für mich leider einen großen Nerv-Faktor, sodass ich auch wenig Sympathie für die Beiden entwickeln konnte.

Die Nebencharaktere haben mir wiederum sehr gut gefallen. Sie haben das Buch sehr aufgelockert und für viele schöne Momente gesorgt, die aber leider die Hauptgeschichte nicht verbessert haben.

Nach Band 1 habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, jedoch konnte mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen, was ich sehr schade finde, denn der Schreibstil ist wirklich toll. Für Band 3 schraube ich auf jeden Fall meine Erwartungen runter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Ein tolles Romantasy-Buch mit viel Magie, Mystik und Chemie.

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Meinung

Emilia ist eine junge Frau, die in Rom lebt, und bei einem Museumsbesuch feststellt, dass sie ein Buch entschlüsseln kann, dass bis jetzt noch keinem Menschen auf der Welt gelungen ist. Nicht ...

Meinung

Emilia ist eine junge Frau, die in Rom lebt, und bei einem Museumsbesuch feststellt, dass sie ein Buch entschlüsseln kann, dass bis jetzt noch keinem Menschen auf der Welt gelungen ist. Nicht nur sie ist von ihrem Talent überrascht, sondern auch Ordensmitglieder, die ihr ab diesem Zeitpunkt folgen. Denn der Goldorden braucht ihre Hilfe. Sie bitten sie das Manuskript zu entschlüsseln und ihr bei der anschließenden Suche zu helfen. Dabei steht ihr Ben, ein Goldalchemist, stets zur Seite. Nicht nur der Umstand, dass sie eine Alchemistin ist, sondern auch ihre Gefühle Ben lassen ihre Welt ins Wanken geraten.

Das Cover ist super geheimnisvoll und mystisch. Ich liebe es und finde es auch super, dass auch die nachfolgenden Cover in dem gleichen Design erstellt werden. Der Schreibstil ist großartig. Kira schreibt bildlich, mit Humor und auch gefühlvoll. Vor allem ihre Art Geschichten aufzubauen ist einfach grandios.

Emilia ist eine junge aufgeschlossene Frau, die sehr neugierig ist und viele Dinge hinterfragt. Ben ist ein mysteriöser junger Mann, der sich nicht gleich öffnet, aber dennoch eine einfühlsame Art hat. Ich finde es großartig wie er sich um Emilia kümmert. Auch die Nebencharaktere aus den verschiedenen Orden und aus Emilias Freundeskreis sind toll. Die Charaktere sind alle sehr verschieden und geben der Geschichte so eine gewisse Dynamik, die mir sehr gut gefällt. Allein Larkin ist ein sehr spezieller Charakter, der sich in mein Herz geschlichen hat.

Die verschiedenen Orden finde ich sehr gut gewählt. Vor Allem finde ich die Tatsache, dass jeder Orden seine eigenen Elemente hat, richtig toll. So gibt es verschiedene Schwerpunkte von jedem Ordnen. Ich finde auch die Geschichte hinten den Orden sehr geheimnisvoll, dass sie alle irgendwann mal als Team zusammengearbeitet haben. Und wie sich alles im Laufe der Zeit geändert hat.

Meine besonderen Highlights sind die Missionen, die einen immer an verschiedene Orte führt und bei denen Emilia und Ben stets alleine sind. Und auch die Rätsel, die vor Ort gelöst werden müssen, sind sehr kreativ und spannend. Die Missionen haben mich ein wenig an Indiana Jones oder Relic Hunter erinnert. Ich liebe Missionen mit Rätseln und Geheimnissen. Und dann noch die Portion Mystik obendrauf – einfach perfekt.

Die Liebesgeschichte zwischen Emilia und Ben finde ich zwar absehbar, aber ich habe keine Ahnung in welche Richtung sich das Ganze entwickeln wird. Vor allem finde ich es süß wie sich Ben scheinbar gegen seine Gefühle wehrt und Emilia einfach nur skeptisch ist. Die Beiden wissen selbst nicht so recht, ob es eine gute Idee ist oder nicht. Aber was kann man schon gegen die eigenen Gefühle machen? Ich mag vor allem die Szenen in denen die Beiden alleine sind. Der Schlagabtausch zwischen Ben und Emilia ist göttlich – einfach so humorvoll. Ich musste sehr oft schmunzeln. Und gleichzeitig habe ich mich für die Beiden so sehr gefreut, wenn sie einen Schritt aufeinander zugegangen sind und sich auch das ein oder andere anvertraut haben.

Aber einige Geheimnisse sind immer noch nicht gelüftet und auf diese freue ich mich schon besonders. Vor allem bin ich gespannt, was der Goldorden mit dem Relikt machen möchte.

Das Buch hat einfach riesen Spaß gemacht zu lesen. Es ist humorvoll, spannend und überraschend. Ein tolles Romantasy-Buch mit viel Magie, Mystik und Chemie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Leider konnten mich in diesem Buch die Emotionen nicht erreichen

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
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Meinung

Landon ist der gutaussehende Junge, den alle mögen und um den sich alles dreht. Shay hingegen ist das schüchterne nette Mäuschen. Als die Beiden aufeinandertreffen, wetten sie, dass sie den anderen ...

Meinung

Landon ist der gutaussehende Junge, den alle mögen und um den sich alles dreht. Shay hingegen ist das schüchterne nette Mäuschen. Als die Beiden aufeinandertreffen, wetten sie, dass sie den anderen in sich verliebt machen. Um ihr Ziel zu erfüllen, müssen die Beiden zwangsläufig Zeit miteinander verbringen. Und dabei kommen sie sich nicht nur näher, sondern sie helfen sich gegenseitig.

Das Cover ist wie die anderen Cover von Brittainy sehr künstlerisch angehaucht und jedes gefällt mir auf seine Art und Weise sehr gut. Das Buch lässt sich wie auch die anderen Bücher sehr flüssig lesen. Lediglich die Geschichte konnte mich in diesem Fall nicht vom Hocker hauen.

Das ist das erste Buch der Autorin, das mir nicht gefallen hat. Leider konnten mich in diesem Buch die Emotionen nicht erreichen. Ich konnte mit den Charakteren nicht warm werden. Besonders Landon war für mich sehr oberflächlich, wohingegen Shay sehr naiv wirkte.

Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass mich das Buch irgendwie runterzieht. Es waren einfach schwierige Themen, die in dem Buch thematisiert wurden, die auf mich bedrückend wirken. Es geht um Depressionen und schlechte Eltern-Kind-Beziehungen. Irgendwie war die Grundstimmung in dem Buch immer passiv oder bedrückend. Aus meiner Sicht gibt es kaum Höhen für die Charaktere. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass noch ein weiterer Teil folgt. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen und hoffe, dass es besser wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Drachenabenteuer zwischen den Welten

Silberdrache - Das Geheimnis der Drachenkönigin
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Meinung

Der Lennix Clan ist weiterhin hinter Joss und Lysander her, denn der Silberdrache ist der einzige Drache, der zwischen den Welten hin und her springen kann. Joss und Lysander wollen nicht nur ...

Meinung

Der Lennix Clan ist weiterhin hinter Joss und Lysander her, denn der Silberdrache ist der einzige Drache, der zwischen den Welten hin und her springen kann. Joss und Lysander wollen nicht nur ihre Leben retten, sondern auch das der anderen Drachen und Menschen. Sie wollen alle vom Lennix Clan befreien. Unterstützung erhalten sie dabei von Allie und Sirin, sowie deren Drachen. Die Gruppe macht sich auf die Suche nach dem Herz der Himmelswirblerin.

Das Cover ist wieder wunderschön und passt super zu Band 1. Auch wenn die Autorin in diesem Band wechselt, ist der Schreibstil auch dieses Mal wieder sehr angenehm und für das Alter entsprechend.

Joss, sowie seine Schwester Allie sind zusammen mit Sirin auf der Suche nach dem Herz der Himmelswirblerin. Dabei wir eine sehr wichtige Message übermittelt, die mir sehr gut gefällt. Familie ist ein Begriff, der nicht auf Blut basiert, sondern auf das Zugehörigkeitsgefühl. Die entsprechende Szene dazu finde ich besonders rührend und vor allem passend. Ich finde es auch toll wie die Charaktere gerade auch zum Ende hin die Prinzipien hinterfragen, ob nun das Herz oder die Familie wichtig ist.

Mir gefällt auch der Lennix Clan, denn innerhalb des Clans gibt es Unruhen, die die eine oder andere Weiche stellen. Innerhalb des Clans gibt es genug Menschen und Drachen, die mit den Machenschaften nicht einverstanden sind. Doch die Möglichkeiten für sie sind ziemlich gering bis nahezu nicht vorhanden. Denn egal, was sie machen, sie würden auf Grund ihres Verrates den Drachen als Snack vorgeworfen werden.

Das Buch wurde im Verlauf immer spannender. Gerade auch das Ende hat mich echt überrascht. Damit habe ich einfach nicht gerechnet. Daher bleibt das Ende des Buches auch offen und lässt einen weiteren Band vermuten. Ich hoffe auch, dass es einen weiteren Band geben wird. Denn das Setting und auch die Charaktere sind sehr gelungen. Ich bin gerne gedanklich in dieser Welt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere