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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2021

Große Disney-Liebe

Disney: Das große goldene Buch der Disney-Geschichten
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Es handelt sich hierbei um eine Geschichtensammlung von Disney-Klassikern. Dabei werden die einzelnen Geschichten gekürzt wiedergegeben und viele Szenen entfallen. Die Geschichten werden jedoch auf den ...

Es handelt sich hierbei um eine Geschichtensammlung von Disney-Klassikern. Dabei werden die einzelnen Geschichten gekürzt wiedergegeben und viele Szenen entfallen. Die Geschichten werden jedoch auf den Kern wiedergegeben. Jeder Geschichte werden ca. 30 Seiten Raum geboten, die mit zahlreichen Illustrationen versehen sind. Diese nehmen teilweise ganze Seiten in Anspruch.

Optisch ist das große goldene Buch der Disney-Geschichten ein absoluter Hingucker. Der goldene Buchschnitt und auch die goldene Prägung auf dem Cover sehen richtig edel aus. Das Gold im Zusammenspiel mit dem dunkelblauen Grundton gefällt mir richtig gut und lässt es auch gut zur Geltung kommen. Der Buchrücken hat vereinzelte Prägungen, die dem Buch den Charakter einer alten Buches verleihen. Es gibt auch ein dunkelblaues Lesebändchen, welches das Buch abrundet. Bei der äußeren Gestaltung wurde wirklich nicht gespart. Es passt alles hervorragend zusammen.

Die Innengestaltung ist ebenfalls sehr gelungen. Jede Geschichte wird mit zahlreichen Illustrationen begleitet. Teilweise sind diese ganzen Seiten groß und zeigen die jeweiligen Szenen. Die Schrift ist entsprechend groß gewählt und auch der Satzbau ist sehr einfach gehalten, sodass auch Erstleser problemlos dieses Buch lesen können. Die Geschichten haben eine schöne Länge zum Vorlesen.

Der Preis ist natürlich ziemlich hoch, aber man bekommt dafür auch einiges in und an diesem Buch geboten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2021

Tolles Fantasy-Setting mit viel Potential

Das Mondtor
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Nasja ist die zukünftige Königin von Galadon. Ihre Ehe wurde vor vielen Jahren von den Königsvätern arrangiert. Nasja kennt ihren Ehemann Nemos noch nicht, doch sie lernt ihn schneller kennen, als ihr ...

Nasja ist die zukünftige Königin von Galadon. Ihre Ehe wurde vor vielen Jahren von den Königsvätern arrangiert. Nasja kennt ihren Ehemann Nemos noch nicht, doch sie lernt ihn schneller kennen, als ihr lieb ist. Ziel ihrer Ehe sollte es sein die beiden Reiche zu vereinen und sich gegenseitig zu helfen, doch Nemos denkt nicht dran. Er verachtet seine Frau und hofft auf ihre Fehltritte. Dabei ist das Land, welches sich in vier Teile aufteilt, nicht stabil. Die Trolle, Zentauren, Menschen und Nymphen warten nur auf ihre Chancen.

Das Cover ist wirklich ein Traum und ein absoluter Eyecatcher. Es lässt eine magische Geschichte vermuten. Der Schreibstil von Karola ist angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Jedoch kann mich die Welt nicht vollends in ihren Bann ziehen. Mir haben einfach die Hintergrundinformationen zum Land und zur Lage gefehlt. Selbst das Mondtor wird nur grob angerissen und findet in nur wenigen Passagen seinen Platz. Bis kurz vor Ende habe ich mich noch gefragt, wann es endlich seinen Platz in der Geschichte bekommt. Das finde ich etwas schade.

Nemos ist einfach nur unsympathisch. Man hasst ihn regelrecht. Man kann nur erahnen, was er für ein Herrscher sein wird. Und ganz ehrlich? Das möchte man sich eigentlich nicht ausmalen. Man kann nur von Glück reden, dass noch der Rat ein Mitspracherecht hat. Aber auch diese Zeit läuft. Er ist ein manipulativer Mensch, der alle um sich herum in Angst und Schrecken versetzt. Selbst sein Volk hasst ihn und das muss schon was heißen. Gerade auch weil sein Vater um vieles sehr bemüht war.
Nasja ist das absolute Gegenteil von ihm. Sie ist super nett und sympathisch. Sie ist schlau und hilfsbereit und macht keine Unterschiede zwischen den Rassen. Sie versucht ihren Platz zu finden und wächst dabei über sich hinaus.
Stets an ihrer Seite ist Artem. Er ist mein absoluter Liebling in der Geschichte. Er ist loyal und sein Herz sitzt am rechten Fleck.

Nasja und Nemos sind in dieser Geschichte nichts weiter als ein arrangiertes Königspaar, die nichts gemein haben und das sich auch nie ändern wird. Nasja und Artem hingegen sind für einander bestimmt. Sie geben sich gegenseitig Hoffnung und Halt.

Ich finde es schade, dass der Magieanteil in der Geschichte so gering gehalten wird. Ich hatte mir hier echt mehr erhofft. Gerade auch das Mondtor ist vielversprechend. Jedoch erhält es seinen Auftritt viel zu spät. Da habe ich mir einfach viel mehr erhofft. Es fehlt schlichtweg die Tiefe des Settings, der Magie und der Geschichte. Sicherlich kann diese noch in Band 2 folgen. Jedoch bleibt es im ersten Band aus meiner Sicht zu oberflächlich.

Das Buch hat mir schlussendlich gut gefallen und kann ich auch empfehlen. Jedoch gibt es den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2021

Erste Liebe in einer völlig fremden Welt

Wild like a River
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Haven lebt mit ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark. Sie ist dort relativ abgeschottet und weit von der Zivilisation entfernt, sodass ihr der Umgang mit anderen Menschen schwer fällt. Dennoch ...

Haven lebt mit ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark. Sie ist dort relativ abgeschottet und weit von der Zivilisation entfernt, sodass ihr der Umgang mit anderen Menschen schwer fällt. Dennoch fühlt sie sich dort zu Hause und genießt die Natur und wilden Tiere. Eines Tages begegnet sie Jackson, der mit seinen Freunden Urlaub im Nationalpark macht. Jedoch beginnt die Begegnung mit einem Unfall, bei dem Jackson und seine Freunde Hilfe brauchen. Ab diesem Vorfall stellt Jackson Havens Welt auf den Kopf.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist einfach nur wunderschön. Die Farben sind sehr harmonisch. Man fühlt regelrecht das Flair von Kanada im Cover. Der Schreibstil von Kira ist angenehm und leicht. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Haven und Jackson erzählt. Ich mag es, wenn die Geschichten aus beiden Perspektiven erzählt werden, denn so kann man beide Charaktere besser verstehen. Ihre Gedanken und Gefühle sind einfach besser nachvollziehbar.

Haven ist mir gerade zu Beginn doch etwas suspekt. Ich wusste nicht so recht, was ich von ihr halten soll. Sie kam mir irgendwie zurückgeblieben und super naiv vor. Verdenken kann man es ihr irgendwie nicht, wenn sie so abgeschottet aufgewachsen ist. Im Laufe der Geschichte konnte ich sie zwar besser verstehen, aber dennoch ist sie mir an vielen Stellen zu naiv und unwissend. Irgendwie passte es nicht zu ihrer neugierigen Art. Auch als sie für das Studium in die Stadt zieht, muss ich gestehen, dass ich viele Fremdscham-Momente hatte. Das ist mir als Leserin schon stellenweise unangenehm gewesen wie sie sich verhalten hat.

Jackson hingegen konnte mich von der ersten Sekunde an begeistern. Er ist ein bodenständiger Mann, der im Hier und Jetzt lebt. Ich finde es richtig süß wie er sich gegenüber Haven verhält. Er ist einfühlsam und nimmt Rücksicht. Er ist super sympathisch und seine Geduld ist einfach nur bewundernswert.

Die Geschichte ist an für sich sehr schön. Es ist eine leise und ruhige Liebesgeschichte, die sich langsam entfaltet. Es ist eine Geschichte über die erste große Liebe, bei dem Jemand alles zum ersten Mal erlebt. Vor allem ist es eine Geschichte über eine zwischenmenschliche Beziehung, bei der Beide sehr respektvoll miteinander umgehen. Das hat mir richtig gut gefallen.

Jedoch konnte ich mit Haven nicht richtig warm werden. Für mich gibt es einfach zu viele Fremdscham-Momente. Haven ist mir einfach zu naiv und weltfremd, obwohl sie neugierig ist. Sie wirkt schlau und dennoch begriffsstutzig. Ich wurde mit ihr einfach bis zum Ende nicht richtig warm. Auch das Ende ist aus meiner Sicht zu schnell erzählt gewesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2021

Episches Ende

Percy Jackson - Die letzte Göttin (Percy Jackson 5)
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Percys 16. Geburtstag steht kurz bevor und somit auch die Prophezeiung. Der letzte Kampf steht bevor. Können Percy und seine Freunde Kronos die Stirn bieten? Kronos ist auf dem Weg zum Olymp, um diesen ...

Percys 16. Geburtstag steht kurz bevor und somit auch die Prophezeiung. Der letzte Kampf steht bevor. Können Percy und seine Freunde Kronos die Stirn bieten? Kronos ist auf dem Weg zum Olymp, um diesen ein für alle Mal zu stürzen. Die Götter sind jedoch beschäftigt, um Typhon in Schach zu halten. Daher ist der Olymp nahezu schutzlos. Percy und seine Freunde müssen New York und den Olymp beschützen und verteidigen. Doch sie sind nicht alleine. Die Jägerinnen der Artemis und zahlreiche Statuen stehen ihnen zur Seite. Es scheint dennoch ein auswegloser Kampf zu sein…

Das Cover ist wieder sehr gelungen. Ich finde generell, dass der Schuber sehr schön gestaltet ist und auch die einzelnen Cover. Sie sind schlicht und dennoch mysteriös. Der Schreibstil von Rick Riordan gefällt mir richtig gut. Ich mag seinen Ideenreichtum und seine bildliche Art und Weise zu schreiben. Er schafft es eine fantastische Welt aufzubauen, die sich hervorragend in unsere Welt integriert.

Percy zieht in seine alles entscheidende letzte Schlacht. Dabei muss er seinen ganzen Mut zusammennehmen. Denn es geht um Leben und Tod und das Ende ist noch lange nicht in Sicht. Er hilft seinen Freunden, wo er nur kann. Dabei ist er stets selbstlos. Er würde für seine Freunde, die eher eine Familie für ihn sind, alles tun. Auch wenn das bedeutet, dass er sein Leben aufs Spiel setzen muss. Annabeth ist immer noch emotional durcheinander. Die gemeinsame Vergangenheit mit Luke lastet schwer auf ihr. Grover ist stets für seine Freunde da, auch wenn er voller Angst ist. Für ihn sind seine Freunde heilig und stehen an erster Stelle.

Die Geschichte ist gerade zu Beginn doch etwas zäh und stellenweise sogar langweilig. Doch als es endlich losgeht, kann ich das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende ist ein würdiger Abschluss für eine tolle Reihe, deren Reise hier nun zu Ende geht. Vor allem die Szene, bei der alle zusammenkommen, finde ich großartig. Sie wird mir sicherlich noch einige Zeit in Erinnerung bleiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2021

Fantastische Reise durch ein Labyrinth der Extra-Klasse

Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth (Percy Jackson 4)
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Percy und seine Freunde entdecken einen Zugang zum Labyrinth des Dädalus und erkennen sofort die Gefahr, die davon ausgeht. Sie begeben sich in das Labyrinth, um ein eventuelles Unheil abzuwenden. Dabei ...

Percy und seine Freunde entdecken einen Zugang zum Labyrinth des Dädalus und erkennen sofort die Gefahr, die davon ausgeht. Sie begeben sich in das Labyrinth, um ein eventuelles Unheil abzuwenden. Dabei ist Kronos Armee bereits im Anmarsch, denn sie wollen das Labyrinth für ihre Zwecke missbrauchen. Das Labyrinth erweist sich jedoch als sehr tückisch mit seine unzähligen Ein- und Ausgängen. Vor allem die verschiedenen Gänge, die sich ständig ändern, machen es den Freunden nicht einfach. Doch aufgeben ist keine Option.

Das Cover gefällt mir wieder richtig gut. Ich finde es schlicht, aber dennoch stimmig und mysteriös. Der Schreibstil ist wieder super. Ich liebe den Humor, den Rick in seine Geschichten einfließen lässt, einfach nur großartig. Er schreibt sehr bildlich und mysteriös. Ich bin ein totaler Fan von Götter-Geschichten und kann davon auch nicht genug bekommen.

Man merkt im Laufe der Reihe und vor allem auch in diesem Band, dass Percy und seine Freunde über sich hinauswachsen und erwachsen werden. Dennoch bleiben sich die Charaktere treu, was ihnen auch eine gewisse Charakterstärke verleiht. Lukes Figur tut mir unheimlich Leid, dennoch hat mir die Thematik sehr gut gefallen. Denn in seinem Fall wartet er auf die Aufmerksamkeit seines Vaters. Ihm fehlt schlichtweg die Vaterfigur, die er offensichtlich braucht. Diese Rolle macht sich Kronos zu Nutze und setzt somit die Kraft von Luke frei. Dabei wird klar, dass selbst Halbgötter eine immense Gefahr darstellen und auch eine gewisse Zerstörungskraft in sich tragen. Sie sind nicht zu unterschätzen.

Wie in den bisherigen Büchern auch, muss sich auch hier Percy wieder in Gefahr begebe, um alle zu retten. Dabei ist er stets für seine Freunde da und versucht sie selbstlos zu retten. Er ist regelrecht unerschrocken und furchtlos. Das macht ihn so gefährlich und unberechenbar für die Titanen. Annabeth steht ihm dabei stets zur Seite. Sie ist eine grandiose Kämpferin, die mit ihrer cleveren Art punkten kann. Gerade sie hat mit dem Schicksal ihres Freundes Luke zu kämpfen. Der emotionale Ballast, den sie mit sich trägt, erschwert es ihr die richtigen Entscheidungen zu treffen. Grover hat einen sehr starken Willen und auch sein spontaner Mut hilft ihm nicht ganz den Kopf zu verlieren und sein Ziel stets vor Augen zu haben. Tyson ist eine treue Seele, der seinen Freunden selbstlos ohne groß nachzudenken hilft. Er ist ein Freund, auf den man sich zu jeder Zeit verlassen kann. Dabei ist er ebenfalls ein grandioser Kämpfer, wie sich immer mehr herauskristallisiert.

Ich mag die Spannung und die unvorhersehbaren Wendungen der Geschichte. Aber auch der Ideenreichtum des Autors ist einfach grandios. Als es richtig zu Sache geht, bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Aber der Anfang des Buches ist schon sehr langatmig und holprig. Viele Informationen müssen erst einmal gesammelt werden und die Reise der Gruppe dauert eben auch ihre Zeit, jedoch hat mir gerade zu Beginn die Spannung gefehlt.

Mein besonderes Highlight ist das Setting. Das Labyrinth des Dädalus gefällt mir richtig gut. Es erinnert mich ein wenig an Maze Runner. Bedingt dadurch, dass es sich ständig verändert und die gegangenen Wege nicht mehr existieren, ist die Geschichte unvorhersehbar. Das Ausmaß des Labyrinths kann man nur erahnen, wenn man überlegt wie es sich unterirdisch quer durchs Land erstreckt.

Ich bin jetzt auf das Finale gespannt und kann noch gar nicht sagen, was passieren wird oder wie es ausgehen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere