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Veröffentlicht am 30.06.2021

Kann leider nicht mit Naruto mithalten

Boruto - Naruto the next Generation 1
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Die Chunin-Prüfungen stehen an. Boruto soll am Kampf teilnehmen und möchte unbedingt aus dem Schatten seines berühmten Vaters heraustreten. Dabei sucht er sich einen Lehrer, der seinem Vater sehr nahe ...

Die Chunin-Prüfungen stehen an. Boruto soll am Kampf teilnehmen und möchte unbedingt aus dem Schatten seines berühmten Vaters heraustreten. Dabei sucht er sich einen Lehrer, der seinem Vater sehr nahe steht.

Das Cover zeigt direkt, dass es sich um eine neue Generation handelt und man sieht auch direkt, dass Masashi nicht mehr selbst zeichnet, sondern sich um die Story kümmert. Das finde ich etwas schade. Ich hätte es schöner gefunden, wenn er die Serie ebenfalls gezeichnet hätte. Man sieht es einfach im Zeichenstil. Mir haben die Details gefehlt. Es ist mir persönlich leider etwas zu grob gezeichnet.

Mir war schon irgendwie bewusst, dass der Nachfolger nach Naruto es sicherlich nicht so einfach haben wird. Man hat schließlich eine gewisse Vorstellung von den Charakteren und der Geschichte. Es wurden auch einige neue Charaktere eingeführt, die im Grunde alle Nachkommen sind.

Ich finde es etwas schade wie Naruto dargestellt wird. Irgendwie hat der für mich etwas seinen Charme und Charakter einbüßen müssen. Das ist für mich sehr überraschend gekommen und ich musste mich auch erst einmal damit anfreunden. Irgendwie hatte ich nicht die richtige Assoziation zu ihm. Klar rückt Naruto etwas in den Hintergrund, da nun die Nachkommen die Geschichte rocken sollen, aber irgendwie fehlen sie mir.

Boruto selbst ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist stur und suhlt sich etwas in seinem eigenen Mitleid. Er ist nicht so stark und vorlaut wie sein Vater. Für mich muss er leider etwas an Sympathie einbüßen. Irgendwie wurde ich noch nicht so ganz mit ihm warm. Aber ich möchte die Reihe sehr gerne weiterlesen, denn ich hoffe, dass sie noch richtig gut wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Leider nicht das, was ich erwartet habe. Schwache Charaktere und Story.

Pension Herzschmerz
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Anna wird von ihrem Freund betrogen, sodass sie sich von ihm trennt und zu Louise flieht. Dort angekommen kriselt es auch schon zwischen Louise und ihrem Freund. Als dann auch noch Kim sich den Fuß bricht, ...

Anna wird von ihrem Freund betrogen, sodass sie sich von ihm trennt und zu Louise flieht. Dort angekommen kriselt es auch schon zwischen Louise und ihrem Freund. Als dann auch noch Kim sich den Fuß bricht, ist für die Beiden klar, dass sie zu Kim nach Norderney fahren, um ihr dort zu helfen. Dies passt Louises Freund überhaupt nicht in den Kram. Seine klammernde Art sorgt dafür, dass sich Louise und er voneinander trennen. Es ist das erste Mal, dass die drei Freundinnen gemeinsam Single sind. Bei einer wenig nüchternen Nacht kommt den Drei eine Schnapsidee: Sie wollen eine Pension für Liebeskranke eröffnen. Da gerade eine Pension frei wird, sind die drei Frauen im Rennen um die Pension. Jedoch haben sie einen Konkurrenten, wodurch sie Befürworter auf der Insel finden müssen.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es macht direkt Lust auf Urlaub. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich flüssig lesen. Das Setting auf der Insel gefällt mir richtig gut und übermittelt Urlaubsgefühle.

Anna wurde von ihrem Freund betrogen. Sie kommt jedoch relativ schnell darüber weg. Louise ist im Grunde schon länger in einer unbefriedigenden Beziehung, denn ihr Freund klammert und möchte sie nur für sich haben. Kim läuft einem Mann hinterher, der sie nicht will. Zum Glück erkennen alle Drei, dass sie keine Männer an ihrer Seite brauchen. Dennoch sind sie auf der Suche nach der großen Liebe. Jedoch finde ich, dass die drei sehr naiv sind. Aus meiner Sicht verhalten sie sich teilweise wie Teenager.

Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Der Klappentext hat mich eine andere Geschichte erhoffen lassen. Ich habe schlichtweg eine Liebesgeschichte erwartet, jedoch geht es ausschließlich um die Pension Herzschmerz und die Suche nach Befürwortern für die Pension.

Ich hatte mir erhofft, dass sich die drei Freundinnen in der Geschichte weiterentwickeln würden, jedoch bleibt diese Entwicklung aus. Ihre Beziehungen werden nicht richtig analysiert. Es ist auch für alle drei Mädels klar, dass sie nie an irgendwas Schuld haben. So ist es auch wenig verwunderlich, dass die Drei nicht über sich hinauswachsen. Außer der Tatsache, dass sie auf der Insel bleiben wollen und die Pension eröffnen wollen, habe sie keine wirklichen Entscheidungen getroffen. Und selbst diese sind total naiv. Wo sollen sie wohnen? Wie wollen sie das finanzieren? Die Fragen tauchen zwar auf, werde dann aber unter dem Motto „Wird schon!“ abgetan.

Mich hat zudem gestört, dass Kleinigkeiten immer wieder aufgebauscht werden. Und auch die ständigen Wiederholungen sind anstrengend. Gefühlt konnte hinter manche Themen kein Punkt gesetzt werden.

Und zu guter Letzt habe ich leider die Romantik gesucht. Im Klappentext wurde der Bürgermeister genannt. Dieser kommt aber erst irgendwann im letzten Drittel des Buches vor und spielt auch erst mal keine große Rolle. Das läuft so nebenbei und ist zusammengefasst in wenigen Seiten abgehandelt. Tiefgang findet man für diese Geschichte leider keinen.

Die Story war leider weder spannend, noch emotional, noch romantisch. Ich konnte auch leider nicht mit den drei Frauen mitfiebern, denn bei der Pension lief im Grunde alles aalglatt. Es gab nicht eine einzige Person, die die Idee nicht gut fand. Alle waren Feuer und Flamme für das Projekt. Da hat mir einfach auch etwas Realität gefehlt. Und die Liebesgeschichte habe ich leider vergeblich gesucht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen

My Magic Fridays 08
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Mike hat ein schwaches Herz und muss operiert werden. Doch Mike konzentriert sich nicht darauf, sondern auf Ai. Er fällt regelrecht über Ai her, sodass Nekota schwarz sieht und Ai bedrängt. Sein Entschluss ...

Mike hat ein schwaches Herz und muss operiert werden. Doch Mike konzentriert sich nicht darauf, sondern auf Ai. Er fällt regelrecht über Ai her, sodass Nekota schwarz sieht und Ai bedrängt. Sein Entschluss sie zu heiraten festigt sich immer weiter.

Das Cover sieht aus als wenn man durch eine rosarote Brille gucken würde. Gefällt mir irgendwie nicht so richtig. Aber zur Geschichte ist es passend. Die Zeichnungen von Arina sind wie gewohnt sehr stilvoll.

In diesem Manga musste ich schon etwas schlucken. Er grenzt schon leicht an Belästigung und Vergewaltigung und das in so jungen Jahren. Wo soll das bloß enden? Mittlerweile sind die Voraussetzungen für eine harmonische Beziehung nicht mehr so ganz gegeben. Leider zweifeln Nekota und Ai auch immer wieder an den Gefühlen des Anderen – nur weil Mike als Nebenbuhler agiert.

Ich muss gestehen, dass mir dieser Manga thematisch nicht so gut gefallen hat. Ich hoffe, dass die nächsten Mangas wieder besser sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen

My Magic Fridays 06
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Mike ist zurück und möchte Ai zurückhaben. Nekota möchte Ai jedoch nicht verlieren und versucht sich erwachsener zu verhalten. Dabei schießt er jedoch über das Ziel hinaus. Bei einem gemeinsamen Familiencampausflug ...

Mike ist zurück und möchte Ai zurückhaben. Nekota möchte Ai jedoch nicht verlieren und versucht sich erwachsener zu verhalten. Dabei schießt er jedoch über das Ziel hinaus. Bei einem gemeinsamen Familiencampausflug kommen sich Ai und Nekota wieder näher – doch dieses Mal nicht ohne Zuschauer.

Das Cover ist leider nicht so farbenfroh wie sonst. Das vermisse ich. Jedoch können das die Zeichnungen wieder gut machen.

Das Thema mit den Zungenküssen finde ich leider etwas daneben. Vor allem weil Ai sich so schüchtern gibt. Ich habe das Gefühl, dass die Beiden irgendwie ihr Alter getauscht haben. Ich finde es zudem auch schade, dass Ai das Gefühl hat nicht ehrlich sein zu können. Nekota gibt 100% in die Beziehung, wohingegen Ai gefühlt nur die Hälfte gibt. Das kann ja eigentlich nicht gut gehen. Aber warten wir mal ab.

Ich finde es lustig, dass die Beiden so ein riesen Geheimnis um ihre Beziehung machen. Im Grunde ist es nur eine Liebelei. Ich bin schon gespannt, was Mike als nächstes machen wird.

Dieses Manga kann mich leider nicht so ganz überzeugen, da ich es leider etwas nervig finde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2021

Leider nicht das, was ich erwartet habe. Schwache Charaktere und Story.

Wo die Sterne tanzen
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Nele ist eine Musicaltänzerin, die zusammen mit ihrer Tochter in New York lebt. Früher lebte sie in Deutschland und hat den Sommer immer bei Oma Lotte auf Juist verbracht. Der Tod ihrer Oma lässt sie zurück ...

Nele ist eine Musicaltänzerin, die zusammen mit ihrer Tochter in New York lebt. Früher lebte sie in Deutschland und hat den Sommer immer bei Oma Lotte auf Juist verbracht. Der Tod ihrer Oma lässt sie zurück auf die Insel reisen, denn dort soll sie gemeinsam mit ihrer Mutter das Deichschlösschen verkaufen. Dabei läuft ihr ihre Jugendliebe Henry über den Weg und reist alte Wunden wieder auf.

Das Cover ist wunderschön und wirkt verträumt. Ich mag die Farben und auch das Muster. Der Schreibstil von Katharina ist leicht und angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen und spielt abwechselnd im Jahr 2019 und in der Vergangenheit. Dabei erfährt man im Laufe der Geschichte immer mehr über Nele und ihren Lebensverlauf.

Nele hat sich als junges Mädchen in Henry verliebt, doch dieser bricht ihr das Herz, sodass sich Nele in die Arme von Ben stürzt, der bis heute an ihrer Seite ist. Nele ist eine selbstbewusste starke Frau, die weiß, was sie will. Auch wenn sie es nicht immer auf den ersten Blick selbst sieht. Henry kann Nele gedanklich nicht loslassen, auch wenn er es nicht unbedingt direkt zugeben will. Und Ben ahnt die Anziehung zwischen den Beiden.

Nele finde ich leider sehr anstrengend. Sie beklagt sich ständig über verpasste Rollen, obwohl sie bei namenhaften Produktionen involviert war. Sie wirkte auf mich, als wenn sie nie zufrieden sein kann. Das spiegelt sich auch in ihrem Liebesleben wider. Sie kann sich einfach nicht zwischen Ben und Henry entscheiden, denn der Eine konnte sie früher nicht glücklich machen und der Andere nicht heute. Diese dauerhafte Unzufriedenheit, die Nele verspürt ist leider etwas anstrengend zu lesen.

Leider fehlt mich auch ein wenig die Liebesgeschichte, die ich erwartet hatte. Aus meiner Sicht lebte man hier leider zu sehr in der Vergangenheit statt sich auf die Zukunft zu fokussieren und es besser zu machen. Es liest sie wie eine Lebensgeschichte von Nele, die einen Selbstfindungspfad durchläuft. Sie beschreibt ihre Probleme und welche Entscheidungen sie getroffen hat. Dabei hat sie Vieles negativ empfunden oder erlebt.

Leider konnte mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen. Mir haben positive Emotionen und vor allem die Liebesgeschichte gefehlt. Das Urlaubsflair auf Juist konnte ich jedoch sehr gut wahrnehmen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere