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Veröffentlicht am 15.04.2023

Lucy vs Dax - amüsante Haters-to-Lovers-Story

Love and Hockey: Dax & Lucy
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Eine neue Reihe von Saskia Louis – da musste ich zuschlagen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
„Love and Hockey - Dax und Lucy: L.A. Hawks Eishockey 1“ ist eine typische Enemys to Lovers-Geschichte mit ...

Eine neue Reihe von Saskia Louis – da musste ich zuschlagen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
„Love and Hockey - Dax und Lucy: L.A. Hawks Eishockey 1“ ist eine typische Enemys to Lovers-Geschichte mit schlagfertigen und humorvollen Dialogen und der ein oder anderen netten Idee, Stichwort Pub und Sexsucht. Ich liege immer noch lachend unterm Tisch. Und es gibt eine interessante Auflösung, mit der ich so nicht gerechnet hatte.
Sowohl Dax als auch Lucy sind beide auf ihre Art und Weise sympathisch und auch die Nebencharaktere sind mir prompt ans Herz gewachsen.
Abgesehen von der Story an sich, die ich wirklich gerne gelesen habe, den gelungenen Charakteren und prickelnden Liebesszenen hat mir auch die Umsetzung des Hörbuches sehr gut gefallen. Es wird durch zwei Sprecher (jeweils eine Stimme männlich, die andere weiblich) gelesen. Dadurch hat man eine klare Trennung, wer von den beiden (Dax oder Lucy) gerade seine Sicht der Geschichte schildert. Und die Lesung an sich ist ebenfalls sehr gelungen. Auch die Stimmen haben eine angenehme Stimmfarbe und das richtige Tempo, so dass man sich wirklich auf die Geschichte konzentrieren kann.
Fazit:
Rundum gelungen und wer gerne Hörbücher hört bzw. Enemys-to-Lovers-Geschichten hört, der kann sich auf etwa 9 h Wohlfühlbuch freuen! In dem Zuge kann ich auch Saskias Baseball-Love-Reihe, die mir bezüglich der Charaktere noch einen Funken besser gefallen hat. Aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau. Ich kann die L.A.Hawks-Reihe nur empfehlen, der Rest liegt an euch.

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Veröffentlicht am 15.04.2023

Für ambitionierte Freizeitsportler - ansonsten eher ungeeignet

Muskeln – die Gesundmacher
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Der Autor ist Professor an der renommierten Sporthochschule Köln und Autor zahlreicher Bücher im Fitness-/Ernährungsbereich.

Der Mensch und sein Körper sind sehr komplex. Auch die Muskulatur und der Schreibstil ...

Der Autor ist Professor an der renommierten Sporthochschule Köln und Autor zahlreicher Bücher im Fitness-/Ernährungsbereich.

Der Mensch und sein Körper sind sehr komplex. Auch die Muskulatur und der Schreibstil dieses Buches. Warum es sich aber lohnt bereits in jungen Jahren in seine Muskulatur zu investieren, beschreibt das Buch von Prof. Dr. Ingo Froböse eindringlich. Einen guten Überblick über die im Buch behandelten Themen erhält man durch das gut strukturierte Inhaltsverzeichnis.

Leider ist diese Publikation, anders als beworben, meines Erachtens nach nicht für den Laien geeignet. Der Schreibstil erinnert eher an ein Ausbildungsbuch für Mediziner mit Fachtermini, die zwar erklärt werden, es aber sperrig machen zu lesen. Man verliert irgendwann den roten Faden aufgrund von Überforderung (Komplexität, sortieren des gelesenen in für einen selbst verständliche Sprache/Bilder) und damit den Spaß am lesen.

Durch die ausführlichen Erklärungen hat man sehr viel Text vor sich (grundsätzlich kein Problem). Dadurch wird man als Leser sehr gut über Muskeln informiert, jedoch fühlt man sich regelrecht erschlagen vom Text. Das liegt auch an der optischen Aufmachung des Buches: gelegentlich ist eine Abbildung, Chart, etc. vorhanden, aber es ist insgesamt sehr textlastig und enthält zu wenige Absätze oder andere optisch auflockernde Elemente. Ggf. wäre das Buch mit farbigen Darstellungen besser nachvollziehbar. Das würde den allerdings von vornherein schon eher höheren Preis von 19,99 EUR noch weiter in die Höhe treiben.

Fazit:
Wer fortgeschrittener Freizeitsportler mit Ambitionen ist, für den könnte das Buch interessant sein, je nach individuellem Wissensstand und Ziel. Für alle anderen ist es entweder als Ergänzung zur Ausbildung z.B. für Physiotherapeuten denkbar (wobei diese Berufsgruppe durch ihre Ausbildung eigentlich schon gut informiert sein sollte) oder – wie für mich als „normaler“ Freizeitsportler – aufgrund der Komplexität, Schreibstil und daraus folgender Überforderung ungeeignet.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Let's dance - aber halt dich von Harrison fern!

Winter Wonder Dance - New Beginning
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"...und nach der Werbung sehen sie en Chachacha von Emma"

Naja, so oder so ähnlich läuft das bei Starstime Entertainment ab. Und damit Willkommen bei der zweiten Staffel "Winter Wonder Dance"!

In dieser ...

"...und nach der Werbung sehen sie en Chachacha von Emma"

Naja, so oder so ähnlich läuft das bei Starstime Entertainment ab. Und damit Willkommen bei der zweiten Staffel "Winter Wonder Dance"!

In dieser Ausgabe liegt der Focus viel hinter den Kulissen der Fernseh-Show, mehr bei der tatsächlichen Produktion und weniger bei den Tanzdarbietungen, wie im ersten Teil. Hinter der Bühne gibt es ein Wiedesehen mit Marlene und Marcus und leider auch mit dem "Charmebolzen" Harrison. Während die Protagonisten aus Show ähhh Band eins sich immer mehr zusammen raufen und sich weiterentwickeln, kann man bei Harrison nur das Böse wachsen sehen. Er will sich unbedingt rächen - koste es, was es wolle. Und er hat einen perfiden Plan....

Spannend für den Leser, denn als Leser kennt man den Plan, man kennt den Auftraggeber, aber man hat keine Ahnung, WER ihn für Harrison umsetzt! Man, war das spannend und ich habe wieder mit gefiebert!

Auch mit Emma, der neuen Protagonistin. Sie hat das Glück (oder Pech?), dass sich nach dem Disaster der ersten Staffel, einiges geändert hat. Die neuen Shows sind diverser, mit freier Partnerwahl und neuen Regeln.

Minny überzeugt mal wieder auf ganzer Linie. Ihr Schreibstil ist locker-flockig und es macht einfach Spaß sich ihre kreativen Ideen durchzulesen.

Einziger kleiner Kritikpunkt meinerseits: Harrison Rachegründe bzw sein Plan könnte für mich noch etwas mehr beschrieben werden (jaaa, rund 700 Seiten sind zu wenig ....). Aber das ist minimal!

Fazit:
Ich liebe Winter Wonder Dance! Ich liebe Minny und ihren Humor. Ich liebe diese (und viele andere) Reihe der Autorin! Eine ganz klare Empfehlung für alle, die Tanzshows, liebevoll ausgearbeite Charaktere und ein bisschen Humor mögen.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Liebesroman mit Krimi-Elementen

Kalte Herzen stiehlt man nicht
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Die Klappentext-Beschreibung hat mich angezogen, wie das Licht eine Motte. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.

Lilli und ihre Familie sind außergewöhnlich. Sie geben vor ...


Die Klappentext-Beschreibung hat mich angezogen, wie das Licht eine Motte. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.

Lilli und ihre Familie sind außergewöhnlich. Sie geben vor eine Gärtnerei zu besitzen, aber ihr eigentlicher Job ist die Gaunerei. Dabei sind sie so sympathisch und herzlich, dass ich sie sofort ins Herz geschlossen habe.

Der Gegenpart ist Moritz Berlau. Reicher Schnösel, der immer bekommt, was er will. Witzig fand ich bei ihm zuerst nur die Socken. Mit der Zeit wurde er mir sympathischer, aber gegen La Familia Straka kommt er nicht an. Und auch Moritz Familie ist....sagen wir mal so: man kann such seine Eltern nicht aussuchen. Bei Moritz war ich bis zum Ende auf der Hut. So wirklich einschätzen konnte ich ihn nicht.

Als die beiden dannaufeinander trafen war das eine interessante Mischung...

Der Plot ist gut gelungen und die Story hat ein angenehmes, gemäßigtes Erzähltempo. Geschrieben ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive, gespickt mit einer guten Portion Humor und Krimi-Elementen. Sie lässt sich locker-flockig lesen und wird nicht langweilig.

Einzige Kritikpunkt den ich habe ist ein Spannungsabfall ungefähr in der Mitte des Buches. Da hatte ich das Gefühl es würde sich alles wiederholen bzw. die Handlung würde auf der Stelle treten. Aber das hat sich zum Glück schnell wieder gelegt.

Fazit:
Ein gelungener ngener Liebesroman Mut Krimi-Elementen und ein sehr sympathischen Gauner-Patchwork-Familie. Für üsseliges Regenwetter mit Sturmböen geeignet

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Veröffentlicht am 12.03.2023

Geniale Idee, mit Schwächen in der Umsetzung

Master Class, Band 1 - Blut ist dicker als Tinte
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"Eine Heldin darf, nein, muss auch Abgründe besitzen, sie muss nicht lieb und freundlich sein und den ganzen Tag alle anlächeln und mit den Vögeln singen. Ecken und Kanten machen sie menschlich."
(S. ...


"Eine Heldin darf, nein, muss auch Abgründe besitzen, sie muss nicht lieb und freundlich sein und den ganzen Tag alle anlächeln und mit den Vögeln singen. Ecken und Kanten machen sie menschlich."
(S. 193)

Und damit sind wir erstmal bei den Kritikpunkten und ich starte mit den Charakteren. Stefanie Hasse hat eine kunterbunte Schar von Schreibwütigen nach Master Castle verfrachtet, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Leider fehlte mir etwas die Tiefe und gerade bei der "Heldin" Riley auch Ecken und Kanten. Ein Schlafanzug im Paisley-Muster reicht da nicht aus...
Auch war es mir persönlich zu wenig spannend, also kein Crime-Gefühl. Eine Szene hat mir dieses Gefühl gegeben, der Rest war eher vorhersehbar. Vielleicht liegt das aber auch am Jugendgenre?!

Sehr gut fand ich dagegen die Grundidee. Ein Schreib-Retreat (hört sich nach Wellness an) mit gleichgesinnten, ein integrierter Wettbewerb, Romantik und etwas Crime. Und das bei einem grossartigen Setting! Ich habe mich gleich wohl in Cornwall und auch auf Master's Castle gefühlt, wobei letzteres auch etwas Unwohlsein hervorruft. So gross und irgendwie...

Gut gemacht sind auch die Chatverläufe, die Kapitel des unbekannten Verfassers, der sein ganz eigenes "Buch" "schreibt" und die allgemeinen Infos übers Schreiben - worüber Autoren sich denn so den Kopf zerbrechen (sollten).

Sehr schön ist auch das Cover. Passend zur Geschichte.

Fazit:
Leicht und locker geschrieben, mit teilweise vorhersehbaren Wendungen und Charakteren, die noch etwas mehr Tiefe vertragen. Dennoch - die Idee ist genial und das Buch macht Spaß zum lesen. Und ich hasse es, Bücher anzufangen und dann nicht zu wissen, wie es endet.

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