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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2019

Ein würdevolles Finale

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkrieg
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Akram El-Bahays Buch „Bücherkrieg“ ist das Finale der „Die Bibliothek der flüsternden Schatten“ Trilogie – und zwar ein wirklich fantastisches Finale.

Wenn Bücher zu einer Reihe gehören, werden die einzelnen ...

Akram El-Bahays Buch „Bücherkrieg“ ist das Finale der „Die Bibliothek der flüsternden Schatten“ Trilogie – und zwar ein wirklich fantastisches Finale.

Wenn Bücher zu einer Reihe gehören, werden die einzelnen Bände häufig in etwas größeren Abständen voneinander veröffentlicht. Das kann für die Leser teilweise problematisch sein, da es ja eine ganz natürliche Sache ist, sich nicht immer alles merken zu können. Das erschwert aber häufig den Einstieg in den gerade neu erschienenen Band. Nicht so in „Bücherkrieg“. Am Anfang wird man sofort ins Geschehen geworfen. Dieses wird allerdings gepaart mit kleinen, perfekt eingestreuten Hinweisen auf die Geschehnisse der vorherigen Teile. Akram El-Bahay versteht es so wie kaum ein anderer dem Leser den perfekten Einstieg in das Buch zu ermöglichen.

Ich war also direkt in der Geschichte drin und konnte mich erstmal darüber freuen, so viele alte Bekannte wieder zu treffen. Die Figuren sind mir wirklich ans Herz gewachsen und das Band wird mit dem neuen Buch nur noch gestärkt. Ein Grund dafür ist, dass die Figuren selbst und auch ihre Handlungen so natürlich wirken. In der Regel kann man alles, was sie denken und tun nachvollziehen. Zudem gefällt mir der Humor des Autors ungemein. Wenn man immer wieder mal lachen muss nachdem eine Figur etwas gesagt hat, lässt es ebenjene umso sympathischer werden.

Die Handlung im Allgemeinen war ebenfalls sehr gut. Es kam nie Langeweile auf, immer ist etwas Neues auf den Plan getreten, was weitere Ereignisse nach sich zog. Durch die verschiedenen Perspektiven, die man als Leser einnehmen darf, wird die Geschichte nicht nur schneller und abwechslungsreich, sondern auch tiefgehender. Das Verständnis für die meisten Figuren und Handlungen wird gestärkt, da man die Innensicht, die Gedanken der einzelnen nachvollziehen kann. Besonders gut ist die Unvorhersehbarkeit der Geschichte gewesen. Zumindest ich konnte immer wieder durch neue Wendungen überrascht oder an der Nase herumgeführt werden. „Bücherkrieg“ ist ein würdiger Abschluss der Reihe. Die einzelnen Handlungsstränge werden sehr gut abgeschlossen. Wenngleich man sich als Leser manches noch weiter ausgeführt gewünscht hätte, einfach nur, damit es noch nicht vorbei ist. Aber das ist ja definitiv ein Zeichen, dass für die Reihe spricht.

Neben den offensichtlichen Themen der Bücher, verbirgt sich häufig noch viel mehr dahinter. Sei es in der eigentlichen Geschichte oder in den von mir sehr geliebten Geschichten in der Geschichte. Es gibt sehr viele mehr oder weniger verdeckte Botschaften, die sich auf unsere Welt übertragen lassen. Somit sind die Bücher nicht nur wertvoll, um abzuschalten und in eine andere Welt abzutauchen, sondern eben auch, um währenddessen noch einiges für einen selbst mitzunehmen.

Ich bin wirklich traurig, dass wir nun nicht mehr nach Mythia und Paramythia und zu den liebgewonnenen Figuren zurückkehren werden. Dennoch bin ich mit dem Ende einfach nur sehr glücklich und kann die Bücher jedem ans Herz legen!

Veröffentlicht am 13.10.2019

Ein nettes Buch für Zwischendurch

Nenne drei Streichinstrumente: Geige, Bratsche, Limoncello
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„Nenne drei Streichinstrumente“ von Lena Greiner und Carola Padtberg ist bereits der dritte Band aus der Reihe der witzigen Schülerantworten. Diese lassen sich jedoch unabhängig voneinander lesen, da sie ...

„Nenne drei Streichinstrumente“ von Lena Greiner und Carola Padtberg ist bereits der dritte Band aus der Reihe der witzigen Schülerantworten. Diese lassen sich jedoch unabhängig voneinander lesen, da sie jedes Mal die neuesten witzigen Antworten von Schülern und in diesem Band auch von Lehrern zusammentragen. Aufgeteilt werden sie nach Unterrichtsfächern, was sehr sinnvoll ist.

Die Idee dahinter ist wirklich gut. Denn mal ehrlich: jeder von uns hat sich in der Schule schonmal weggelacht, weil jemand eine lustige Antwort gegeben hat. Vielleicht war man es ja sogar selbst – auch wenn das jetzt natürlich niemand zugeben würde. Aber manche Antworten und Kommentare scheinen einfach dazu bestimmt zu sein mit der Masse geteilt zu werden, sei es, um einfach mal wieder herzhaft lachen zu können oder eben auch aus den Fehlern anderer zu lernen. Denn manche Antworten sind Unwissenheit geschuldet, andere der Faulheit. Es gibt die, bei denen es einfach nur ein paar Verdreher im Kopf gab und die ganz bewusst eingesetzten Worte des Klassenclowns.

Doch nicht nur die Schüler hauen schonmal den ein oder anderen Witz heraus. Auch die Lehrer haben es mit ihren Kommentaren manchmal faustdick hinter den Ohren. Da hatte ich in meiner Schulzeit auch den ein oder anderen kennenlernen dürfen. Deswegen finde ich es sehr cool, dass nun auch die Lehrer ihren Anteil an witzigen Antworten bekommen. Dadurch werden endlich mal beide Seiten der Medaille beleuchtet. Das meint natürlich die Sprüche selbst, aber auch die Interaktion zwischen Schülern und Lehrern und deren Auffassungen der jeweils anderen Partei.

Nun aber explizit zum Inhalt. Es gab einige Antworten, bei denen ich schmunzeln musste und andere, bei denen ich wirklich laut gelacht habe. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es diesmal nicht ganz so witzig zuging, wie noch in den vorherigen Bänden. Am besten gefallen hat mir das Kapitel mit den schönsten Ausreden – da sind die Schüler wirklich sehr kreativ geworden. Ansonsten gab es in jedem Kapitel mal bessere beziehungsweise lustigere und mal weniger lustige Antworten. Manche Kommentare oder Geschichten, die die neue Rubrik der Lehrer betrafen, haben mich sogar teilweise schockiert und ich fand es nicht mehr witzig, dass sowas in unseren Schulen stattfindet, auch wenn ich selbst schon aus erster Hand ähnliche Dinge erlebt habe. In jedem Kapitel wird man von den Autorinnen durch die Antworten geleitet. Um den Spaßfaktor zu stärken, haben diese natürlich auch den ein oder anderen Kommentar abgegeben. Jedoch war mir manches einfach zu herablassend und nicht mehr witzig. Natürlich ist alles anonym und die Antworten sind auch ganz witzig, aber letzten Endes, weiß man nie, in welchen Situationen es zu diesen kam. Und Schulen sind doch genau dafür da, um zu lernen und wenn ein Erstklässler noch nicht alles kann, dann sollte sich der Spott doch in Grenzen halten. Je länger das Buch ging, desto besser kam ich jedoch mit den Autorenkommentaren klar, da sie sich in meinen Augen mit der Zeit scheinbar besser eingefangen haben.

Alles in allem ist es ein ganz nettes Buch, das vielen verschiedenen Zielgruppen eine witzige Zeit schenken kann. Schenken ist allerdings ein gutes Stichwort. Ich persönlich würde mir das Buch nicht selber kaufen, sondern es eher als Geschenkbuch ansehen, da es mir keinen wirklichen Mehrwert bietet.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Die New Yorker High Society – Boshafter denn je

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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„Die Prinzessinnen von New York – Scandal“ ist der Auftakt einer Reihe von Anna Godbersen. Es geht um die New Yorker High Society. Den Luxus, in welchem sie leben. Die Intrigen, die sie spinnen und die ...

„Die Prinzessinnen von New York – Scandal“ ist der Auftakt einer Reihe von Anna Godbersen. Es geht um die New Yorker High Society. Den Luxus, in welchem sie leben. Die Intrigen, die sie spinnen und die Geheimnisse, die sie um jeden Preis verbergen wollen.

Das Cover dieses ersten Bandes ist wirklich wunderschön und modern gestaltet. Es ist ein kleiner Mädchentraum und lenkt sofort alle Blicke auf sich. Auch der Klappentext ist sehr gut geschrieben und lädt zum Lesen des Buches ein.
Das einzige Problem ist nur, dass viele Menschen ein Buch lediglich auf Grundlage des Covers und/oder des Klappentextes kaufen – und dann nicht wissen, dass wir uns im New York des Jahres 1899 befinden. Das ist definitiv etwas, was im Klappentext erwähnt werden sollte, denn ohne diesen Hinweis taucht man mit vollkommen anderen Erwartungen in die Geschichte ein. Es ist aber natürlich sehr interessant sich in der Welt des Jahres 1899 in New York wiederzufinden, welches so anders ist als das, was wir heute kennen.

Der Schreibstil von Anna Godbersen gefällt mir wirklich gut, man fliegt geradezu durch die Geschichte. Unterstützt wird das Ganze durch eine sehr angenehme Kapitellänge. Zudem gibt es am Anfang der jeweiligen Kapitel ein kleines „Extra“, welches beispielsweise aus Tagebucheinträgen, Zeitungsauszügen oder kleineren Ausschnitten aus Benimmregeln bestehen und eine wirklich nette Abwechslung sind. Zusätzlich hätte ich mir aber noch den Namen der Person gewünscht, aus deren Perspektive das jeweilige Kapitel erzählt wird, denn davon gibt es mehrere. Die vielen verschiedenen Perspektiven fand ich persönlich toll, da man so sehr viel über die einzelnen Personen, aber auch die gesamte Gesellschaft mit all den verschiedenen Schichten erfährt. Gleichzeitig hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte durch die unterschiedlichen Sichtweisen und Handlungsorte ein wenig auseinandergerissen wird. Dies ist aber wirklich nur ein klitzekleiner Kritikpunkt, da ich trotzdem sehr gut damit zurechtkam. Es ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass man sich erstmal zurechtfinden muss, denn bereits im ersten Kapitel werden nahezu alle Charaktere vorgestellt, welche passend zu der damaligen Zeit je nach Situation mit vor oder Nachnamen angeredet werden.

Die Handlung an sich hat mir sehr gut gefallen, denn wer liest nicht gerne über die Reichen und Schönen, die niemals alles von sich preisgeben wollen?! Und wenn dann auch noch die Liebe ins Spiel kommt – unter Umständen sogar zu Personen des niederen Standes – wird es richtig interessant. So fand ich die Grundkonstellation wirklich gelungen. Allerdings ist letztendlich doch nicht so viel passiert, wie ich gedacht hätte. Nichtsdestotrotz hatte ich immer den Drang weiterzulesen, da gleich zu Beginn ein sehr schlauer Spannungsbogen aufgebaut wird, welcher durch die vielen Perspektiven gestützt wird.

Mit den verschiedenen Charakteren hatte ich jedoch so meine Probleme. Erst nach circa einem Drittel des Buches habe ich eine Lieblingsfigur gefunden und auch am Ende muss ich sagen, dass ich nur zu ein, zwei weiteren Figuren eine Beziehung aufbauen konnte. Das Problem lag einfach darin, dass es mir trotz der Tatsache, dass man ja zu den meisten Figuren sogar eine Innensicht hatte, nicht gelang deren Handlungsmotive nachzuvollziehen. Es ist auch so, dass nahezu niemand das sagt, was er wirklich denkt und sich die Figuren untereinander deswegen zwar zu kennen glauben, sich aber in Wirklichkeit überhaupt nicht kennen können. Sie sind im Prinzip alle nur extrem auf sich selbst fixiert. Sie sehen noch nicht mal die Notwendigkeit, ihre Mitmenschen wirklich anzuschauen, sich mühe zu geben die anderen zu verstehen. Gleichzeitig gab es sehr starke Antagonisten. Denen gegenüber blieben die Protagonisten meiner Meinung nach verhältnismäßig blass, weswegen letztere in meiner Wahrnehmung in den Hintergrund rückten. Dadurch gab es in der Geschichte auch einfach viel zu viel Hass und Egoismus, der von den Figuren verspürt und ausgelebt wurde. Dies hat mich als Leser negativ beeinflusst, da ich auch diese negativen Emotionen mitgefühlt habe und mich damit nicht immer wohlfühlte.

Alles in allem hatte ich also einige Schwierigkeiten beziehungsweise Antipathien mit einigen Figuren, aber dennoch ist das Grundkonzept der Handlung sehr interessant. Aufgrund dessen und des angenehmen Schreibstils, hatte ich dennoch fast durchgängig den Drang weiterzulesen. Ich kann das Buch als nette und lockere Geschichte zum Kopfausschalten also durchaus empfehlen – wenn man sich bewusst ist, auf welche Art von Buch man sich hier einlässt und ein solches auch wirklich lesen möchte.

Veröffentlicht am 05.09.2018

Akram El-Bahay - Ein Meister des magisch-märchenhaften Schreibens!

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig
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Endlich war es so weit! Endlich konnten wir wieder in die Welt von Paramythia eintauchen! Die Geschichte rund um die Bücherstadt und unsere liebenswerte Gruppe an mutigen, abenteuerlustigen Bücherwürmern, ...

Endlich war es so weit! Endlich konnten wir wieder in die Welt von Paramythia eintauchen! Die Geschichte rund um die Bücherstadt und unsere liebenswerte Gruppe an mutigen, abenteuerlustigen Bücherwürmern, Fabelwesen und Samir geht weiter!

Und wie sie weitergeht. Dieses Buch birgt so viele spannende Wendungen, Erkenntnisse und neu aufkommende Fragezeichen.
Kaum eine andere Reihe versteht es so gut, immer wieder - ob auffällig oder unauffällig - neue Informationen einzuspeisen, um das große Rätsel, welches ihr zugrunde liegt, lösen zu können. Gleichzeitig hat man aber das Gefühl, dass Puzzleteile, die man zu haben geglaubt hatte, wieder verschwinden. Wirklich fantastisch! Es wird einfach nie langweilig und man ist immer voll dabei. Das beginnt auf der ersten Seite und endet mit der letzten. Aber loslassen tut einen die Geschichte nie ganz.

Es war wirklich toll, die geliebten Figuren wieder zu treffen. Und es kommen noch so viele weitere hinzu - ob man die auch liebt sei mal dahingestellt ;)
Die Figuren machen einige Wandlungen und Entwicklungen durch. Der Autor weiß es wirklich einen zu überraschen, denn es kommt nicht selten vor, dass man eine Figur unterschätzt beziehungsweise falsch einschätzt. Und genau das macht die Geschichte so wundervoll. Man weiß nie, was als nächstes passiert. So vieles ergibt erst im Nachhinein einen Sinn. Darüber zu lesen ist ein pures Vergnügen, aber man sollte dabei nie aufhören mitzudenken.

Und dann zu meinem persönlichen Highlight des Buches und allgemein der Reihe: Akram El-Bahays Schreibstil. Er ist einfach ein Meister des magisch-märchenhaften Schreibens!
Man taucht nicht nur mit der Geschichte in eine andere Welt ein, sondern auch mit den Worten. Denn diese vermitteln die magisch-mystische Atmosphäre von Paramythia und all den anderen wundervollen Schauorten auf eine einzigartige Weise.

Ich kann diese Bücher wirklich nur empfehlen, wenn ihr einfach mal aus dieser Welt entfliehen möchtet. Rein in eine Welt voller Bücher, Geheimnissen und Fabelwesen...

Ach, und natürlich kann ich es mir, wo meine Rezension ja jetzt eigentlich zu Ende ist, nicht nehmen lassen nochmal kurz zu erwähnen, dass ich das Cover einfach unglaublich schön finde!

Veröffentlicht am 18.07.2018

Cover, Klappentext, Inhalt - 3 Gründe dieses Buch zu lesen

Tell me three things
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Zuerst der Blick auf das Cover - ja, macht einen definitiv neugierig. Man findet schließlich nicht alle Tage Waffeln auf einem Jugendroman.

Der zweite Blick geht auf den Klappentext. Man fühlt sich direkt ...

Zuerst der Blick auf das Cover - ja, macht einen definitiv neugierig. Man findet schließlich nicht alle Tage Waffeln auf einem Jugendroman.

Der zweite Blick geht auf den Klappentext. Man fühlt sich direkt verbunden, denn jeder kennt doch diese Tage, an denen einfach alles schief geht. Aber dann Hilfe von einem anonymen E-Mail-Absender zu bekommen? Definitiv nicht alltäglich und sehr mysteriös.

Also fängt man an das Buch zu lesen. Und ist erstmal über die E-Mails beziehungsweise später auch Chat-Verläufe überrascht, denn sie sind so unglaublich gut geschrieben. Man erfährt innerhalb kürzester Zeit so viel über die Charakter und es vergeht kaum eine Nachricht in der man nicht mindestens schmunzeln muss. Allgemein ist der Schreibstil locker-leicht und wirklich angenehm zu lesen.

Die Geschichte ist wirklich schön aufgebaut. Nicht zwangsläufig etwas neues, aber vielleicht in dieser Zusammensetzung. Man kann sich gut in die Welt einleben, da sie total realistisch geschrieben ist und man immer wieder etwas aus seinem eigenen Leben entdeckt.

Die Charaktere sind einem recht schnell sympathisch oder eben nicht - je nachdem, was die Autorin für die jeweilige Figur vorsieht. Bei den Nebencharakteren dauert es zwar etwas länger, bis dass man sie näher kennenlernen darf, aber auch das lohnt sich sehr.
Die Gefühle der Protagonistin Jessie sind wirklich immer sehr gut beschrieben. An manchen Stellen war es jedoch ein wenig störend, dass sie komplett unreif gewirkt hat - was aber wirklich nur eine kurze Phase war.
Und natürlich geht von Anfang an das Rätselraten los, wer denn der heimliche E-Mail-Helfer ist. Man selbst verdächtigt innerhalb kürzester Zeit so ziemlich jede Person, die auch nur erwähnt wird und wenn man alle durch hat beginnt man eben wieder von vorne. Genauso tut es unsere Protagonistin, was wirklich sehr amüsant ist. Und ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Die Auflösung ist wirklich kreativ gelöst worden, wenngleich man sich wünschen würde, dass das Buch noch ein bisschen mehr ausklingen würde.

Alles in allem ist es ein wirklich schöner Liebesroman für jüngere Leser, der perfekt in den Sommerurlaub passt - vorausgesetzt man hat nichts dagegen, das er zu einem großen Teil in der Schule spielt. Es lässt sich wirklich schnell lesen, da der Schreibstil und die Geschichte sehr erfrischend sind. Wie bei jedem Buch gibt es natürlich ein paar Ecken und Kanten, aber letztendlich konnte man dann doch darüber hinwegsehen.