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Veröffentlicht am 17.05.2021

Voller Geheimnisse

Das Tal. Das Spiel
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Das Tal Season 1 das Spiel
Von Krystyna Kuhn

Mitten in den kanadischen Wäldern liegt das berühmte Grace-College, Ausbildungsschmiede für Hochbegabte. Doch seltsame Dinge gehen in dem abgeschlossenen ...

Das Tal Season 1 das Spiel
Von Krystyna Kuhn

Mitten in den kanadischen Wäldern liegt das berühmte Grace-College, Ausbildungsschmiede für Hochbegabte. Doch seltsame Dinge gehen in dem abgeschlossenen Tal vor sich: Warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden? Was hat es mit der Gruppe Jugendlicher auf sich, die Mitte der 70er in den Bergen verschwanden? Julia und ihre Clique sind ahnungslos, als sie ihr erstes College-Jahr beginnen. Doch sie werden bald herausfinden, dass im Tal nichts ist, wie es scheint. Und dass sie alle nicht ganz zufällig an diesem Ort sind.

Meinung
Die Reihe steht schon länger in meinem Regal und endlich habe ich mich entschlossen sie zu lesen. Es ist der erste Teil von Season 1. Die Protagonisten im College haben alle ihre Geheimnisse, vorallem Julia und Robert. Die beiden Geschwister beginnen ihr ersten Jahr und es passieren schon merkwürdige Dinge im Tal. Man merkt gleich das beide ihre Vergangenheit unter Verschluss halten wollen und als Leser will man einfach wissen, was da los ist. Ich habe beide ins Herz geschlossen, sowie die anderen Personen in dem Buch. David, Katie und Chris z.b mag ich sehr, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können. Sie sind alle sehr authentisch und ich kann ihre Handlungen gut nachvollziehen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und man kann der Geschichte sehr gut folgen. Am Anfang war es etwas Langatmig, da man erstmal alle Figuren des Buches so nach und nach kennenlernt und es sich ein wenig zieht. Doch ziemlich schnell verändert sich die Stimmung und die Spannung setzt ein. Diese kommt immer wieder in sehr heftigen Schüben und man fiebert richtig mit.
Das Ende bieten eine unglaubliche Wendung und man erfährt endlich, was es mit Julia und Roberts Vergangenheit auf sich hat.

Fazit
Freue mich auf die nächsten Bände und auch die Protagonisten weiter begleiten zu können. Bin gespannt was für Geheimnisse das Tal und das College noch so bereit halten.
4 ⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2021

Nicht so gruselig

Das Heim
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Zum ersten Mal nach zwanzig Jahren kehrt Joel zurück in sein Heimatstädtchen an der schwedischen Westküste, um seine demenzkranke Mutter zu pflegen. Seit ihrem Infarkt ist Monika nicht mehr dieselbe, und ...

Zum ersten Mal nach zwanzig Jahren kehrt Joel zurück in sein Heimatstädtchen an der schwedischen Westküste, um seine demenzkranke Mutter zu pflegen. Seit ihrem Infarkt ist Monika nicht mehr dieselbe, und schweren Herzens bringt Joel sie im Seniorenheim unter, wo sie sich zunächst zu erholen scheint.
Doch schon bald verschlechtert sich Monikas Zustand: Sie magert ab. Wird ausfallend. Und spricht dunkle Geheimnisse aus, von denen sie eigentlich gar nichts wissen kann. Manche der Alten halten sie deshalb für einen Engel, andere für einen Dämon. Eine von Monikas Pflegerinnen ist Joels Jugendfreundin Nina. Und als sich die beklemmenden Vorkommnisse im Heim häufen, findet Joel ausgerechnet in Nina eine Verbündete, um dem Grauen entgegenzutreten.
Meinung
Das Cover ist schon echt schaurig gestaltet und man hat das Gefühl die Augen verfolgen einen.
Die Protagonisten hatten alle mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und man merkte richtig, das dies in der Gegenwart, sie sehr beeinflusst. Nina und Joel Beziehung zueinander wurde sehr ausführlich behandelt und ich fand es manchmal etwas zu viel. Dadurch verlor das Buch an Spannung und es hat sich etwas gezogen. Die älteren Menschen im Heim haben richtig Mitleid in mir ausgelöst. Durch ihre Demenz waren sie völlig realitätsfern und sensibel für die Geister. Der Horror Anteil war am Anfang so gut wie nicht vorhanden und ich fragte mich wann es endlich losgeht. Ab der Mitte des Buch kamen so langsam die gruseligen Stellen und es war manchmal ganz schön creepy. Die Spannung nahm zu und es wurde doch noch richtig interessant. Zum Schluss hin war es ein netter Zeitvertreib, aber so richtig gegruselt hat es mich nicht.

Fazit
Ein netter Zeitvertreib für Horroranfänger, am meisten haben mich dann eher die realistischen Szenen aus dem Heimalltag gegruselt. Die sind wirklich nichts für schwache Nerven.
Vergebe 3,5 ⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2021

Steampunk trifft Japan und Fantasy

Der Lotuskrieg 1 - Stormdancer
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Auf der Jagd des Kaisers nach den legendären Donnertigern findet sich Yukiko, die Tochter eines Jägers, Auge in Auge mit einem dieser beinahe ausgestorbenen Bestien wieder. Die Gedanken des wütenden und ...

Auf der Jagd des Kaisers nach den legendären Donnertigern findet sich Yukiko, die Tochter eines Jägers, Auge in Auge mit einem dieser beinahe ausgestorbenen Bestien wieder. Die Gedanken des wütenden und verkrüppelten Tiers drehen sich nur um ihren Tod – Yukiko weiß das, sie kann seine Gedanken hören. Und um zu leben müssen sich die beiden wohl oder übel zusammentun.

Meinung
Das Buch hat ein sehr interessantes Setting. Am Anfang mit den vielen ungewohnten Begriffen, war ich etwas überfordert. Ich hatte Probleme mich in das Buch hineinzuversetzen.  Nach ein paar Anfangs Schwierigkeiten wurde es immer besser. Der Schreibstil wurde für mich flüssiger und einfacher.
Die Charaktere sind wunderschön ausgearbeitet und mein absoluter Liebling war Buruu der Donnertiger. Er hat eine so ehrliche Art die mich zum Lachen gebracht hat. Im Laufe der Geschichte ändert sich die Beziehung zu Yukiko und ihm. Sie werden immer vertrauter miteinander und man kann diese Entwicklung so schön miterleben. Yukiko ist eine sehr starke junge Frau, die für ihre Prinzipien einsteht und dies auch tut. Ich mochte sie sehr, da sie so mutig und selbstlos dargestellt worde. Auch die viele Flashbacks über ihre Vergangenheit, hat sie immer realer und greifbarer gemacht.
Wie oben schon geschrieben, war der Schreibstil später sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich denke wenn man sich an die ungewöhnlichen Namen und Orte gewöhnt hat, fällt das Lesen leichter. Es gab auch erstmal viele Informationen die da auf einen einprasseln. Die Orte werden sehr gut beschrieben und auch die tollen Legenden kommen öfters in dem Buch zum Vorschein. Am Anfang passiert noch nicht viel und es geht eher schleppend voran, aber dann nimmt das Buch Fahrt auf und es wird immer spannender. Es passiert plötzlich so viel und man weiß gar nicht wo einem der Kopf steht. Das Ende ist bekanntlich bei Reihen nicht das Ende, wobei ich hier finde, es wäre verdammt passend, wenn das Buch jetzt vorbei wäre. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

Fazit
Ein tolles Setting, tolle Charakter und eine unglaubliche Geschichte, wer alte Legenden mag und Steampunk und Elementen der Japanischen Kultur toll findet, ist hier genau richtig und natürlich bekommt man hier ganz viel Fantasy.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2021

Humorvoll mit Tiefgang

Der erste letzte Tag
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Livius will eigentlich zu seiner Noch Frau und zu einem Verlag nach Berlin fliegen. Durch das schlechte Wetter wird der Flug gestrichen und so Pech behaftet der Tag begonnen hat, so geht er weiter. Er ...

Livius will eigentlich zu seiner Noch Frau und zu einem Verlag nach Berlin fliegen. Durch das schlechte Wetter wird der Flug gestrichen und so Pech behaftet der Tag begonnen hat, so geht er weiter. Er landet mit Lea in einem Mietauto und als wäre das nicht schon schlimm genug, schlägt sie ihm ein kleines Experiment vor. "Lebe einen Tag so als wäre es dein Letzter" und schon befindet er sich mittendrin in einer Fahrt die er so noch nicht erlebt hat.

Meinung
Das Cover passt perfekt zum Inhalt dieses Buches und es ist definitiv "kein Thriller ".
Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Livius der nur seine Ehe retten will und etwas für seinen Ungeborenen Sohn machen möchte, der naiver und spießig nicht sein könnte  trifft auf eine sehr taffe und vorallem leicht verrückte Lea. Lea fand ich in manchen Situationen etwas übertrieben und ich glaube ich hätte sie an der nächsten Raststätte ausgesetzt. Ihre Aussagen fand ich aber sehr tiefgründig und sie geht jede Situation Positiv an, egal wie blöd sie gelaufen ist. Livius fand ich sehr sympathisch beschrieben und manchmal tat er mir echt leid. Er musste ziemlich viel einstecken und hatte es neben Lea echt nicht leicht. Es ist von Anfang an sehr Humorvoll geschrieben, aber je weiter das Buch voranschreitet, desto nachdenklicher wird es und es regt auch dazu an, selbst mal über sein Leben nachzudenken.
Es ist ganz klar aus der Feder von Fitzek, der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht geschrieben. Die Gedankengänge sind nachvollziehbar, trotz ihrer tiefe und Komplexität.
Der Schluss hat mir gut gefallen und es mit vielen Gedanken dazu beendet.

Fazit
Ein tolles Buch das tiefgründig ist und zum Nachdenken anregt. Ich habe es mit einem Lachenden und einem weinenden Auge beendet. Es bleibt definitiv in meinem Kopf.
Klare Leseempfehlung von mir
5⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2021

Sehr Humorvoll

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau ...

Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt, bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!

Meinung
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Die Farbe passt perfekt zu dem Pastelleben von Thea, das sie eigentlich nicht möchte. Es hat einen Metallic Schimmer was es sehr edel aussehen lässt.
Thea war mir sehr unsympathisch, sie hat es Gavin sehr schwer gemacht und auch während der ganzen Geschichte weicht sie kaum von ihrer Rolle ab.
Gavin tat mir sehr leid, aber er hat auch manchmal echt den Bock abgeschossen. Die Jungs des Buchclubs waren so lustig. Ich konnte mir manchmal echt nicht das Lachen vergneifen.
Die Emotionen kamen nur schwer bei mir an, ich denke das lag daran, dass die Protagonisten ihre Gefühle für sich behalten und sie nicht zeigen wollten, gegen Schluss kamen dann doch noch Emotionen vor und es war einfach zu schön, es zu lesen, will nicht spoilern, daher mache ich hier einen Katt.
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Er war leicht und sehr Humorvoll gestaltet. Das Buch im Buch fand ich eine tolle Abwechslung, so erfährt man auch was die Männer da lesen und woher sie ihre Tipps bekommen.

Fazit
Ein toller Humorvoller Roman, der nichts mit klassischen Liebesromanen gleich hat. Es gibt keinen klassischen Liebeshelden, dafür ist es zu nah an der Realität und man lernt auch noch was dabei. Kommunikation ist das A und O in einer Beziehung, besser wie hier kann man es nicht darstellen.
4,5 ⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere