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Veröffentlicht am 07.05.2021

“Familie” ist vielseitig und das wird in diesem Buch ganz wunderbar gezeigt.

Das alles ist Familie
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Was ist Familie? Papa, Mama und ein/zwei Kinder? Wieso gibt es hellhäutige Eltern mit dunkelhäutigen Kindern? Warum hat das Mädchen zwei Papas und keine Mama?

Jeder der Kinder hat, oder Kontakt zu ihnen ...

Was ist Familie? Papa, Mama und ein/zwei Kinder? Wieso gibt es hellhäutige Eltern mit dunkelhäutigen Kindern? Warum hat das Mädchen zwei Papas und keine Mama?

Jeder der Kinder hat, oder Kontakt zu ihnen pflegt weiß, dass sie zu jedem Thema mindestens 1000 Fragen haben und das ist auch gut so. In “Das alles ist Familie” geht es darum, dass es kein Standartmodell “Familie” gibt, sondern viele Varianten und das trotzdem alle richtig sind.

Lars findet vor dem Haus ein Päckchen auf dem “An Familie…” und “Meisenweg…” steht. Den Rest kann man nicht mehr lesen, denn es hat geregnet und die Schrift ist verwischt. Er macht sich auf die Suche nach der Familie, die auf ein Päckchen wartet. Unterwegs trifft er auf Lina, die ihm hilft. Beide sehen viele Arten von Familie: Alleinerziehende, Patchworkfamilien, gleichgeschlechtliche Familien, Adoptiveltern uvm. Unsere Kinder wissen, dass Menschen verschieden sind und Familien ebenso. Sie haben in der Klasse Einzelkinder, welche mit vielen Geschwistern und sie haben ein Kind mit gleichgeschlechtlichen Eltern. Das alles ist für sie normal und trotzdem kamen am Anfang Fragen, die wir beantwortet haben.

Das Buch hat beiden Kindern gefallen, wobei die Kleine noch interessierter war. Am Schönsten fand ich das Ende, denn die Familie, die auf das Päckchen wartet ist für den Leser eine ziemliche Überraschung.

Fazit:

“Familie” ist vielseitig und das wird in diesem Buch ganz wunderbar gezeigt.

Veröffentlicht am 15.04.2021

Pauline Dohmens Nähbücher sind definitiv einen Blick (und eine ratternde Nähmaschine) wert.

Nähen mit Jersey - KLIMPERLEICHT
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Da ich am liebsten dehnbare Stoffe wie Jersey vernähe, kenne ich natürlich schon Bücher von Pauline Dohmen und habe schon mehrere Sachen genäht. Auch diesmal war ich neugierig, ob mich einige Schnitte ...

Da ich am liebsten dehnbare Stoffe wie Jersey vernähe, kenne ich natürlich schon Bücher von Pauline Dohmen und habe schon mehrere Sachen genäht. Auch diesmal war ich neugierig, ob mich einige Schnitte überzeugen können.
Klimperleicht ist in zwei Hälften eingeteilt. Vorne hat man die Größen 56-92 und in der zweiten Hälfte von 98-140. Für meine Mädels brauche ich nur noch die zweite Hälfte des Buches, aber es ist ja öfter so, dass man für Freunde, oder Verwandte etwas näht.
Meine Große hat sich gleich für sich und ihre Schwester einen Schnitt ausgesucht und zwar den Rock in A-Linie. Ich war erst der Meinung, dass er zu schlicht ist, aber grundsätzlich ist er perfekt und alltagstauglich. Da die Große keine Taschen nutzt und die Kleine
die Hände immer nur so tief in die Taschen steckt, dass sie ausleiern, habe ich die Taschen weggelassen. Vernäht habe ich kuschligen Stoff, denn durch das dehnbare Bündchen, ist er bequem und auch noch warm. Beide konnten ihre Röcke schon mit Thermostrumpfhosen tragen und sind begeistert.
Als weitere Wünsche wurden hier das Cropshirt mit langen Ärmeln (leider gar nicht mein Fall) und das Shirt mit kurzen Ärmeln genannt. Noch ist es für das Shirt zu kalt, aber mir gefällt die Idee mit dem Streifenband auf Arm und Schulter sehr gut.
Pauline Dohmens Bücher sind meiner Meinung nach etwas für Anfänger und Fortgeschrittene. Jedes Schnittmuster wird mit Schwierigkeitsgrad angegeben und hinten im Buch finden sich viele Erklärungen: Stoffarten, Nähmaschinen, Techniken und vieles mehr. Die Schnitte sind alle alltagstauglich, was ich als Mama ziemlich praktisch finde.

Fazit:
Pauline Dohmens Nähbücher sind definitiv einen Blick (und eine ratternde Nähmaschine) wert.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 15.04.2021

Bitte mehr davon! Bücher ohne Rollenklischees braucht der Büchermarkt.

Emi und der Süßigkeitenräuber
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Emi ist eine kleine Abenteurerin, da passt es gut, dass sie morgens von lauten Martinshörnern geweckt wird. Neugierig geht sie mit ihrem Hund Max auf die Straße um zu sehen, was los ist, denn vom Fenster ...

Emi ist eine kleine Abenteurerin, da passt es gut, dass sie morgens von lauten Martinshörnern geweckt wird. Neugierig geht sie mit ihrem Hund Max auf die Straße um zu sehen, was los ist, denn vom Fenster aus kann sie nichts entdecken.

Sie sieht vor dem Kiosk nebenan zwei Polizeiautos und eine Polizistin erklärt ihr, was passiert ist. Emi findet alles sehr aufregend und hilft dabei, den Räuber, der in den Kiosk eingebrochen ist, zu fassen. Später wird sie sogar mit dem Streifenwagen nach Hause gefahren und denkt sich, dass sie später vielleicht auch Polizistin wird.

Die Autorin möchte mit ihrem Buch mit den Rollenklischees aufräumen und da ich selbst einen “Männerberuf” erlernt habe, finde ich das ganz toll. Meine beiden Mädels sind sehr unterschiedlich. Natürlich lieben sie beide Tiere, verkleiden sich gerne als Prinzessinnen und mögen Einhörner, aber die Kleine liebt es auch groß und laut. Feuerwehr, Polizei und vor allem Trecker und Baustellenfahrzeuge haben es ihr angetan. “Bauarbeiter” (aber ohne “t”) konnte sie sagen, bevor sie ihren Namen gesprochen hat.

Umso mehr freue ich mich über Bücher, die zeigen, dass auch Mädchen alles werden können.

Fazit:

Bitte mehr davon! Bücher ohne Rollenklischees braucht der Büchermarkt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2021

Obwohl meiner Tochter die Bastelsachen nicht so gut gefallen, sehe ich sie immer wieder mit dem Buch und ich finde es optisch und von den Fragen auch passend für ihr Alter.

Geheim! Mein mädchen-starkes Eintragbuch
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Das Bücherpony sagt:

,,Das Buch ist cool. Ich kann meine Geheimnisse aufschreiben und einen Aufkleber draufkleben. Die Bildergeschichte mag ich auch sehr, die lese ich auch in den Pferdezeitungen am liebsten. ...

Das Bücherpony sagt:

,,Das Buch ist cool. Ich kann meine Geheimnisse aufschreiben und einen Aufkleber draufkleben. Die Bildergeschichte mag ich auch sehr, die lese ich auch in den Pferdezeitungen am liebsten. Nicht so gut fand ich die Sachen zum Basteln.”

Die Bücherfee sagt:

Meine Große kommt so langsam in das Alter, in dem sie uns nicht mehr alles sagen möchte. Da ich weiß, dass sie in wichtigen Angelegenheiten zu uns kommt, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, denn sie kann dort werkeln und Geheimnisse aufschreiben, ähnlich wie in ein Tagebuch, nur eben aktiver. Das erste, was sie mir gezeigt hat, war der “Antrag auf mehr Taschengeld”, der aber utopisch war und abgelehnt wurde. Unsere Kinder bekommen eh viele Dinge so und wir sind der Meinung, dass ihr Taschengeld dem Alter, bzw. der Klasse angepasst ist.

Ich finde die Illustrationen toll, ebenso die Tipps, wie man sich besondere Zöpfe macht.

Fazit:

Obwohl meiner Tochter die Bastelsachen nicht so gut gefallen, sehe ich sie immer wieder mit dem Buch und ich finde es optisch und von den Fragen auch passend für ihr Alter.

Veröffentlicht am 15.03.2021

24 zauberhafte Kapitel um Stella und ein Pony. Nicht nur zur Winter- und Weihnachtszeit lesenswert! EMPFEHLUNG!

Pony-Weihnachten für Stella
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Die Winter- und Weihnachtszeit kam uns diesmal viel länger vor und ich wage es zu behaupten, dass die Pandemie daran nicht ganz unschuldig ist. Dafür haben wir in dieser Zeit noch mehr mit den Kindern ...

Die Winter- und Weihnachtszeit kam uns diesmal viel länger vor und ich wage es zu behaupten, dass die Pandemie daran nicht ganz unschuldig ist. Dafür haben wir in dieser Zeit noch mehr mit den Kindern gelesen, als sonst auch schon. Eine unserer täglichen Geschichten war die von Stella. Stella ist absolut vernarrt in Pferde und sie wünscht sich nichts mehr als ein eigenes Pony. Die Vorweihnachtszeit mit den Düften, den Naschereien und dem Adventskalender liebt sie am meisten, doch der Adventskalender hat es diesmal in sich. Ständig gibt es seltsame Bildchen von Pinguinen und Katzen, dabei ist es doch ein Pferdekalender!

Oftmals ist Stella schon morgens mies gelaunt, aber schon am Anfang der Geschichte entdeckt sie ein scheinbar einsames Pony und möchte nun eben dieses haben. Sie macht sich täglich auf die Suche, doch das Pony scheint sich sehr gut zu verstecken. Vermisst es denn keiner?

Als Mädchenmama konnte ich die Aufgeregtheit und auch die Pferdesehnsucht nachvollziehen. Der Wunsch von Stella war immer da und man merkte ihr an, wenn sie aufgeregt, oder traurig war. Doch auch, wenn sie diesen Wunsch hat, hat sie nie die anderen Menschen um sich herum vergessen. Sie war hilfsbereit und nett.

Uns hat die Geschichte sehr gefallen. Meiner Großen sogar so sehr, dass sie das Buch auch nach Weihnachten noch einmal alleine gelesen hat.

Fazit:

24 zauberhafte Kapitel um Stella und ein Pony. Nicht nur zur Winter- und Weihnachtszeit lesenswert! EMPFEHLUNG!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere