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Veröffentlicht am 01.12.2025

Eine geniale Reihe!

Imagine Me
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Eigene Meinung
Und damit ist es vorbei. Die Geschichte rund um Juliette Ferrars, den Widerstand und das Reestablishment findet ihren Abschluss. Wie mir das Finale gefallen hat, erzähle ich euch hier …

Über ...

Eigene Meinung
Und damit ist es vorbei. Die Geschichte rund um Juliette Ferrars, den Widerstand und das Reestablishment findet ihren Abschluss. Wie mir das Finale gefallen hat, erzähle ich euch hier …

Über Mafis überragenden Schreibstil habe ich ja schon in meinen fünf vorherigen Rezensionen gesprochen. Auch im sechsten Band, Imagine Me, bleibt er etwas ganz Besonderes. Dieses Mal lese ich hauptsächlich aus Kenjis und Juliettes Perspektive – und ein kleines Stück sogar aus Warners Sicht. Weil ich die Zusatznovelle Believe Me kenne, waren mir diese Perspektiven nicht neu, aber ich begrüße sie trotzdem jedes Mal gern.

Vor allem Kenjis Kapitel wirken extrem authentisch. Er hat Schwierigkeiten, seine Gefühle zu greifen, fühlt sich schnell überfordert – und genau das kommt richtig gut rüber. Gleichzeitig sehen wir Juliette auf zwei Arten: einmal so, wie wir sie kennen, und einmal als komplett manipulierte Version. Diese „neue“ Juliette ist distanziert, unterkühlt, fast schon mechanisch. Das funktioniert, weil ich sie über die Reihe hinweg völlig anders erlebt habe.

Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Beim Ende hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Vielleicht, weil ich ein riesiger Fan der Shatter Me-Reihe bin und meine Erwartungen dementsprechend hoch waren. Und versteht mich nicht falsch: Das Ende ist passend. Es macht Sinn. Aber es hat mich emotional nicht so abgeholt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die Szene zwischen Warner und Juliette – ihr wisst, die Kampf-Szene – war für mich besonders schwierig. Ich verstehe, was Warner erreichen wollte, und ein Stück weit auch, warum er es auf diese Art versucht hat. Aber die Szene war insgesamt zu kurz, zu nüchtern und zu schnell vorbei. Da hat mir einfach etwas gefehlt. Genau der Moment, den Mafi sonst immer trifft – dieser Stich ins Herz, von dem man nicht wusste, dass man ihn braucht. In Imagine Me blieb er für mich aus.

Trotz meiner Kritik mochte ich das Buch. Nur eben nicht so sehr wie die vorherigen Bände. Es konnte mich berühren, aber nicht komplett auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Und für ein Finale fühlt es sich an ein paar Stellen leider unvollständig an.



Mein abschließendes Fazit
Eine Reihe, die mich in den Himmel gehoben und wieder fallen lassen hat. Ich liebe die Shatter Me-Reihe sehr, aber Imagine Me konnte mich als Abschluss nicht vollständig überzeugen. Mir fehlten einzelne emotionale Spitzen, und das Ende wirkte für meinen Geschmack etwas zu ruhig und zu hart. Trotzdem: Die Reihe wurde würdig zu Ende gebracht. Der Schreibstil, die fantastisch ausgearbeiteten Charaktere und die bedrückende, dystopische Atmosphäre haben mich wieder voll gepackt.


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Veröffentlicht am 26.11.2025

Schlagfertige Krankenschwester trifft auf tollpatschigen Stalker :)

Lights Out
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Eigene Meinung
Ich hatte das Buch ewig auf meiner WuLi und war richtig happy, als es endlich auf Deutsch erschien. Meine Schwester war genauso interessiert, also habe ich es für uns beide gekauft – und ...

Eigene Meinung
Ich hatte das Buch ewig auf meiner WuLi und war richtig happy, als es endlich auf Deutsch erschien. Meine Schwester war genauso interessiert, also habe ich es für uns beide gekauft – und so sind wir gemeinsam in die Welt von Aly und Josh eingetaucht.

Und das auftauchen war gar nicht so einfach – aber im absolut positiven Sinne! Denn ich habe es sehr genossen, den beiden zu folgen.

In “Lights Out” liest man aus den Perspektiven von Aly und Josh, was die Geschichte super lebendig macht. Vor allem Josh’ teilweise tollpatschige Art hat mich ständig laut auflachen lassen. Aly überzeugt dagegen mit coolen Sprüchen und einer Menge Selbstvertrauen – richtig authentisch und richtig spaßig. Sie ist kein “typisches”, verängstigtes Mädchen, sondern jemand, der genau weiß, wie sie sich wehren kann. Ihr Job hat sie vermutlich zusätzlich abgehärtet …

Aly arbeitet nämlich als Krankenschwester im Trauma-Zentrum der Notaufnahme. Und obwohl sie ihren Job liebt, wird sie dort jeden Tag mit unglaublich viel Leid konfrontiert – so viel, dass es ihr manchmal den Boden unter den Füßen wegzieht. Wenn sie nach einer Schicht endlich in ihren wohlverdienten Feierabend kommt, entspannt sie mit ihrem Kater Fred und ihrem Handy. Denn nichts findet sie anziehender als den maskierten Unbekannten, der zu guter Musik verdammt verführerisch tanzt. Aly kommentiert seine Videos fleißig in der Hoffnung, seine Aufmerksamkeit zu bekommen – ohne Erfolg. Bis er plötzlich doch reagiert … und sie die Einzige wird, der er folgt.

Ab da versucht Aly herauszufinden, wer der Maskierte wirklich ist – doch so gut wie nichts führt zu einem Ergebnis. Allerdings übernimmt er das für sie: durch nächtliche Einbrüche, kleine Geschenke und mysteriöse Videoaufnahmen direkt in ihrem Schlafzimmer. Spätestens dann muss Aly sich eingestehen, dass sie möglicherweise die obsessive Aufmerksamkeit eines Stalkers auf sich gezogen hat.

Trotz des Themas ist es wirklich witzig! Immer wieder werden kleine, nachdenklichere Momente eingebaut, die aber durch die leichten Dialoge und Nachrichten der beiden schnell wieder aufgelockert werden.

Natürlich gab es auch hier und da ein paar Längen, aber die waren schnell vergessen, sobald Aly und Josh wieder miteinander interagieren. Besonders wie Josh mit Fred umgeht – einfach Zucker. Das ging jedes Mal direkt ins Herz. Und die beste Szene ist und bleibt: „Ich bin Batman.“ Wer’s gelesen hat, weiß Bescheid!

Wie gesagt: Aly und Josh sind wirklich liebevoll und authentisch ausgearbeitet. Ich hatte so viele Momente zum Schmunzeln und Dahinschmelzen. Spannung gibt es auch – nicht super tiefgehend, aber schön eingestreut und eine gute Ergänzung zu dem charmanten und humorvollen Umgang der beiden.



Mein abschließendes Fazit
Die Geschichte zwischen Josh und Aly ist wirklich gelungen, und ich musste mehrmals laut lachen. Die Dynamik zwischen der toughen Krankenschwester und dem maskierten Unbekannten hat mich total mitgerissen und mir leicht gemacht, den beiden ein Stück meines Herzens zu schenken.

Ein, zwei zähe Stellen gab es zwar, aber die wurden meistens schnell wieder ausgeglichen. Für mich ist “Lights Out” ein richtig guter Einstieg in das Dark-Romance-Genre: nicht zu düster, nicht zu brutal, dafür mit viel Charme, einer Prise Tollpatschigkeit und einem wirklich süßen Kater. <3

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Absoluter Geheimtipp!

Therapie einer Mörderin: Psychothriller | Je tiefer du in ihre Seele blickst, desto mehr verlierst du deine eigene
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Eigene Meinung
Ein Buch, über das ich eher zufällig gestolpert bin. Meine Buddy-Read-Partnerin und ich wollten nach unserem letzten Reinfall etwas Neues ausprobieren – und „Therapie einer Mörderin“ kam ...

Eigene Meinung
Ein Buch, über das ich eher zufällig gestolpert bin. Meine Buddy-Read-Partnerin und ich wollten nach unserem letzten Reinfall etwas Neues ausprobieren – und „Therapie einer Mörderin“ kam uns genau richtig. Also: gesagt, getan, losgelesen. Ob es uns letztendlich besser gefallen hat, erzähle ich euch jetzt …

Erzählt wird aus zwei Perspektiven: einmal aus der von Dr. Ava Murphy und einmal aus der Sicht von Grace. Bei Ava bin ich deutlich häufiger unterwegs und bekomme dadurch nicht nur ihre Persönlichkeit, sondern auch ihren Arbeitsalltag als Psychiaterin gut mit. Aus Grace’ Sicht bekommt man dagegen einen sehr unmittelbaren Eindruck davon, wie es sich anfühlt, Patientin zu sein – hinter verschlossenen Türen, während verschiedener Sitzungen, mit all den Gedanken, die man sonst nicht hört.

Der Schreibstil ist größtenteils richtig angenehm und flüssig. Nur wenn es um bestimmte psychologische Begrifflichkeiten und Symptome geht, wird es etwas fachlicher – aber nie so, dass man hängen bleibt oder komplett rausfliegt. Ein paar Wörter haben mich stolpern lassen, aber das war eher die Ausnahme.

Der Einstieg war simpel, aber solide. Ich lerne Ava schnell besser kennen und bekomme ein Gefühl dafür, wie sie arbeitet. Gerade ihre Art, mit Patientinnen umzugehen – ohne Schubladendenken, ohne vorschnelle Urteile – fand ich richtig stark. Die verschiedenen psychologischen Erkrankungen wurden aus meiner Sicht sehr authentisch dargestellt. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor sich wirklich reingelesen und Mühe gegeben hat. Fachlich kann ich es nicht zu hundert Prozent beurteilen, aber ich beschäftige mich privat viel mit solchen Themen, und es fühlte sich durchweg stimmig an.

Besonders beeindruckt hat mich der Vortrag, den Ava hält. Technisch gut, emotional stark, und die Szene an sich war einfach gut aufgebaut. Generell mochte ich die Atmosphäre des Buches sehr – die Figuren waren schnell greifbar, und manche Momente haben mich emotional echt erwischt. Ava hat mir öfter aus der Seele gesprochen, als ich gedacht hätte. Grace war ebenfalls wichtig für die Geschichte, aber für mich nicht ganz so fassbar wie Ava.

Vielleicht hätte ich auch einfach nicht damit gerechnet, wie düster das Buch sich entwickelt. Hier und da wurde ich mit der gelesenen Gewalt und Brutalität wirklich überrascht und verstand, warum es ein Psychothriller war. Es war beklemmend und damit atmosphärisch absolut gut umgesetzt!

Im Buddy-Read sind wir durch das Buch geflogen — und genau das war auch unser größtes Problem: Es war einfach zu kurz. Wir hätten liebend gern noch mehr gelesen. Trotzdem war es ein unerwarteter, aber sehr positiv überraschender Fund.

Mein abschließendes Fazit
Ein Buch, das vielleicht unscheinbar wirkt, aber richtig tief geht! Durch einen glücklichen Zufall sind wir auf „Therapie einer Mörderin“ gestoßen und waren viel zu schnell durch. Trotz der knapp 250 Seiten schafft es das Buch, intensiv und emotional zu sein. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann wirklich nur die Kürze – ansonsten hat das Ende für mich perfekt gepasst.

Und ganz wichtig: Bitte beachtet die Triggerwarnung! Sie ist absolut relevant und sollte ernst genommen werden. Eure mentale Gesundheit geht immer vor.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Leider war diese Geschichte für mich ein Flopp...

Leyla
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Eigene Meinung

Eine deutliche Triggerwarnung brachte meine Freundin und Buddy-Read-Partnerin dazu, zu diesem Buch zu greifen. Ob es uns am Ende aber wirklich begeistern konnte oder nicht, erzähle ich ...

Eigene Meinung

Eine deutliche Triggerwarnung brachte meine Freundin und Buddy-Read-Partnerin dazu, zu diesem Buch zu greifen. Ob es uns am Ende aber wirklich begeistern konnte oder nicht, erzähle ich euch hier …

Die erste Seite. Die erste Warnung. Wie genial war das bitte? Wir waren bereit, in die Geschichte von Leyla und dem Schachmeister einzutauchen!
Schnell mussten wir jedoch feststellen, dass nicht immer so heiß gegessen wird, wie gekocht. Abwechselnd lesen wir aus den Perspektiven der Protagonistin Leyla und des ominösen Schachmeisters Kia. Die Kapitel sind sehr kurz – und die Sätze, wenn man sie überhaupt so nennen will, ebenso.

Die Grundstory ist schnell erzählt: Leyla bekommt plötzlich Nachrichten von einem Unbekannten – Kia. Bald wird klar, dass er sie stalkt. Leyla muss sich also früher oder später fragen, wer Freund und wer Feind ist. Während sie versucht herauszufinden, wer hinter „Kia“ steckt, nimmt sie wieder Kontakt zu ihrer alten Freundesgruppe auf und erzählt einer ihrer besten Freundinnen von den Nachrichten. Natürlich werden auch noch kleinere Details eingestreut, die der Geschichte Spannung geben sollen – nur leider kommt davon nichts wirklich an. Um zu erklären, warum, muss ich etwas ausholen:

Leyla ist von Anfang an kaum greifbar als Charakter. Den Großteil der Geschichte verbringen wir damit, ihr dabei zuzusehen, wie sie von A nach B läuft, bei verschiedenen Freunden unterkommt – und dabei schleichen sich immer wieder logische Fehler ein. Zeitsprünge sind an der Tagesordnung, und irgendwann wusste ich gar nicht mehr, wo Leyla sich gerade befindet oder wie viel Zeit vergangen ist. Gefühlt: nie länger als ein Tag oder ein paar Stunden.
Es tauchen außerdem unheimlich viele Namen auf, von denen die meisten nur kurz erwähnt werden und dann wieder verschwinden. Nebencharaktere könnten interessant sein, bleiben hier aber – genau wie die Hauptfiguren – eher gesichtslose Statisten.

Das Tempo, das Autorin Kismet hier anschlägt, ist enorm. Genau dadurch geht aber auch jegliche Sympathie oder Empathie für die Figuren verloren. Die Kapitel aus Kias Sicht sind im Grunde nur Wiederholungen dessen, was Leyla gerade erlebt oder (vermeintlich) fühlt – ergänzt durch seine eigenen Gedanken. Leider bringt uns das kaum neue Erkenntnisse, sondern liest sich oft wie ein Echo der vorherigen Szenen. Auch die angeteaserten Plot Twists, halten sich eher in Grenzen. Ja, auch wir haben einen Augenblick gebraucht, bis doch dann der Fall sehr klar war. Immer wieder haben wir bemerkt wie die Autorin versucht hat, noch etwas Verwirrung zu stiften, aber das empfanden wir eher als müheselig, anstelle von spannend. Hier kam eher das gekünstelte zum Fall, was es nicht gebraucht hätte.

Wir konnten nachvollziehen, was die Autorin uns erzählen wollte, aber die Umsetzung hat einfach nicht funktioniert. Viele Fragen bleiben unbeantwortet – und das Ende fühlt sich eher so an, als würde es noch mehr neue Fragen aufwerfen. Uns ging es jedenfalls so.
Manche Handlungsstränge wurden einfach fallen gelassen. Und so wichtig ich Triggerwarnungen auch finde (das tue ich wirklich!), fand ich sie hier teilweise überzogen. Zugegeben: lieber zu viel als zu wenig. Aber wenn die Triggerwarnung das Spannendste am ganzen Buch ist, läuft etwas schief.




Mein abschließendes Fazit

Leyla – Dein Leben gehört mir lebt meiner Meinung nach hauptsächlich von seiner Triggerwarnung. Leider war das Buch für mich ein kompletter Flop.
Die Charaktere blieben blass, die Geschichte war voller Logiklücken, und der Schreibstil fühlte sich mehr nach Hetzjagd als nach Spannung an. Ich konnte dem Buch leider gar nichts abgewinnen und finde, dass hier viel Potenzial für eine wirklich fesselnde Stalker-Geschichte verschenkt wurde.

Nur mit gegenseitiger Motivation haben meine Buddy-Read-Partnerin und ich uns durchgebissen.

Leider kann ich das Buch gar nicht empfehlen, weder für den Einstieg in das Genre, geschweige denn für schon belesenere Dark Romance Sympathisanten.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Charmant, dämonisch und mit Page Turnern!

Black Bird Academy - Fürchte das Licht
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Eigene Meinung
Erst in diesem Jahr habe ich mit Band eins von Black Bird Academy angefangen – und ich mochte den ersten Teil schon unglaublich gern. Heute Nacht habe ich Band zwei beendet und bin unheimlich ...

Eigene Meinung
Erst in diesem Jahr habe ich mit Band eins von Black Bird Academy angefangen – und ich mochte den ersten Teil schon unglaublich gern. Heute Nacht habe ich Band zwei beendet und bin unheimlich froh, dass Band drei schon hier auf mich wartet…

Allerdings brauche ich immer ein bisschen Anlauf, um zu Stella Tacks Büchern zu greifen. So sehr ich bisher auch alle ihre Geschichten geliebt habe, die Dicke der Bücher und die Seitenzahl wirken anfangs doch abschreckend. Dabei ist ihr Schreibstil unfassbar leicht, witzig und absolut fesselnd. Die Spannung, die sie erzeugt, baut sich immer perfekt auf und verwandelt sich schnell in echte Page-Turner.

Wie im ersten Band lese ich auch in Fürchte das Licht aus den Perspektiven von Leaf, Falco und Lore. Natürlich liegt der Fokus diesmal stärker auf Leaf. Die Geschichte geht sofort weiter, ohne Umschweife, und weder ich als Leser noch Leaf selbst bekommen zwischendurch eine Pause. Die Exorzisten trauen ihr nicht – und das gilt genauso andersherum. Leafs Handlungsmöglichkeiten sind begrenzt, und der Intendant der Blackbird Academy gibt ihr die Chance, am Wettkampf der Exorzisten in London teilzunehmen – obwohl er genau weiß, dass sie eigentlich keine Chance hat. Leaf selbst ist sich dessen bewusst.

Manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Stärke von Leaf gewünscht. Mit Lore an ihrer Seite wirkte sie im ersten Band selbstbewusster, taffer. Natürlich spielt Lore dabei eine Rolle, das ist mir bewusst. Trotzdem hatte ich in Band zwei das Gefühl, dass sie ein Stück von sich selbst verloren hat. In Band eins war ich von Leaf Young begeistert: ihre große Klappe, ihre mentale Stärke. Hier wirkte sie ein Stück blasser, fast so, als würde sie ein bisschen untergehen.

Dafür bekommt man mehr Einblicke in andere Charaktere, zum Beispiel Zero oder Crain. Es ist richtig schön zu sehen, wie sie mehr in den Vordergrund rücken und Leaf ohne Zögern helfen. Gerade Crain hat sich zu meinem absoluten Lieblingscharakter entwickelt. Seine Dialoge mit den anderen sind meist sarkastisch, ein bisschen flirty, aber immer witzig. Gleichzeitig steckt darin viel Tiefe – es gab Momente, da musste ich wirklich schlucken und mir ein Tränchen verdrücken.

Auch mein kleiner Liebling Lore hat mich wieder emotional erwischt. Seine überhebliche, aber irgendwie charmant witzige Art ist einfach Gold wert. Zusammen mit Kain liefern die beiden unfassbare Comedy – aber die Geschichte selbst wird zunehmend düsterer, vor allem für Leaf bedrohlicher. Und der Cliffhanger am Ende? Absolut fies. Ich bin so froh, dass Band drei schon hier steht – auch wenn ich jetzt schon ahne, dass mir die Charaktere fehlen werden.



Mein abschließendes Fazit
Humor, Charme, Spannung – all das und noch viel mehr erwartet einen in Band zwei von Black Bird Academy. Ich lese aus den Perspektiven von Leaf, Falco und Lore, und diesmal liegt ein noch stärkerer Fokus auf den zwischenmenschlichen Beziehungen. Lore und Crain sind mir richtig ans Herz gewachsen. Die letzten 30 % habe ich kaum aus der Hand legen können und jede Minute genutzt, um weiterzulesen. Ich kann nur empfehlen, Band drei schon parat zu haben – der Cliffhanger ist wirklich fies.

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